Bild der Woche – Chanukka 5775

Fünf Lichter an der großen Chanukkia, dazu Musik, Tombola, Festansprachen – etwa von Kultusgemeinde-Präsidenten Oskar Deutsch – und viel Festliches mehr gab es gestern Abend am Wiener Stock-im-Eisen-Platz/Stephansplatz; Gastgeber war das Wiener Chabad-Haus.

Chanukka-Kerzenanzünden, 20. 12. 2014


Wir wünschen Ihnen ein fröhliches Chanukkafest – Happy Chanukka – חג אורים שמח,
den christlichen Leserinnen und Lesern unseres Blogs schöne Weihnachten
und allen ein paar erholsame Tage!

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Friedhofsprojekt Mattersburg – Fortsetzung

Nach längerer Zeit haben wir wieder begonnen, unser Projekt “Aufarbeitung des jüdischen Friedhofs Mattersburg” fortzusetzen.

Gleich zu Beginn stießen wir auf einen Grabstein, der unseren Puls höher schlagen ließ. Denn der Stammbaum von Rabbiner Akiba Güns-Schlesinger führt uns ganz tief in die jahrhundertealten jüdischen Gelehrtentraditionen …

Ausschnitt des Grabsteins von Rabbi Akiba Schlesinger


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Fotoausstellung – 100 Jahre Kibbuz-Leben

Die Botschaft des Staates Israel in Österreich lädt ein zur Eröffnung der

Logo Botschaft des Staates Israel

Fotoausstellung

Öffne ein Tor in den Kibbuz

100 Jahre Kibbuz-Leben

Wann: Sonntag, 02. November 2014, 14 Uhr

Wo: Schloss Potzneusiedl

  • Begrüßung: DI Gerhard Egermann, Schlossherr
  • Eröffnung: Galit Ronen, Stv. Missionschefin, Botschaft des Staates Israel
  • Einleitende Worte: Prof. Dr. Amnon Shalit

Koscheres Buffet und Filmvorführung

 

Sie träumten von einer besseren Welt mit gemeinschaftlichen Prinzipien. Alle Mitglieder sollten miteinander teilen, was sie verbrauchen. Vor mehr als 100 Jahren gründeten junge Jüdinnen und Juden im heutigen Israel voller Idealismus die ersten Kibbuzim. Noch heute leben in Israel rund 120.000 Menschen in mehr als 270 Kibbuzim. Doch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen der vergangenen 100 Jahre sind auch an dieser Form des Zusammenlebens nicht spurlos vorübergegangen.

Ausstellungsdauer: 03. November 2014 bis 15. März 2015

Um Anmeldung wird gebeten: E-Mail: culture@vienna.mfa.gov.il oder Tel.: 01 / 476 46/508

3 Frauen im Kibbuz

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Deutschkreutz – Gedenkveranstaltung

Misrachi Österreich lädt ein

Deutschkreutz

Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Zelem (Deutschkreutz) im Burgenland 1672 – 1944

Wann: Donnerstag, 23. Oktober 2014

Wo:

17.30h Jüdischer Friedhof Deutschkreutz

  • Gedenken an die ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter
  • Worte des Gedenkens und Gebete: Rav Joseph Pardess, Rabbiner der Misrachi

Gedenktafel für die ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter, Deutschkreutz

18.15h Schloss Deutschkreutz

  • Begrüßung: Nechemja Gang, Präsident der Misrachi Österreich
  • Grußworte: Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien,
    Oberrabbiner Prof. Chaim Eisenberg, Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

Referate:

  • Mag. Franz Sauer, Bundesdenkmalamt, Abt. für Archäologie: Der Südostwall – Eine Bestandsaufnahme
  • Dr. Eleonore Lappin-Eppel, Österreichische Akademie der Wissenschaften: Das Lager für ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter in Deutschkreutz – Eine Spurensuche
  • Univ.-Prof. Dr. Shlomo Spitzer, Institut für jüdische Geschichte, Bar-Ilan-Universität, Ramat Gan, Israel: Rabbinische Persönlichkeiten in der jüdischen Gemeinde Zelem
  • Nechemja Gang: Vorstellung des virtuellen Projekts “Der jüdische Friedhof von Zelem erzählt seine Geschichte”
  • DI Hanna A. Liebich, Bundesdenkmalamt, Abt. für Architektur: Der jüdische Friedhof von Zelem – Versuch einer Visualisierung
  • Schlusswort: Landeshauptmann des Burgenlandes Hans Niessl: Die Botschaft der Vergangenheit an die kommenden Generationen

Gedenktafel für die ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter, Deutschkreutz

Kleines Buffet und Getränke

Für weitere Informationen: E-Mail: info@misrachi.at

Die Einladung als pdf-Datei zum Download (671 KB)

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Weltkriegslyrik

Ein spätes Fundstück zum Gedenkjahr 1914/2014

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/3520630

Der Sieger im Kriege

Zwei Israeliten aus neutralen Landen
In einem Kurorte sich zusammenfanden,
Sie sprachen über Krieg, Nationen und Mächte,
Über Anleihe, Munition und Kriegsrechte.
Zum Schlusse gemächlich frug der Eine,
Was der And’re vom Erfolge meine?
Wer denn endlich gewinnt den Krieg,
Triumphierend davonträgt den Sieg?
Ganz verschieden dachten darüber beide
Um endlich mit sichtlicher Freude,
Vereint den Entschluß zu fassen,
Die Entscheidung dem Rabbi zu überlassen.
Der Rabbi hört und spricht: “Fürwahr!
Die Sache liegt wie die Sonne klar!
Gar nicht nötig war Euer Zweifel und Not:
Den Krieg gewinnt – gewiß nur Gott!”
Ganz verdutzt sahen sie den Weisen an;
Was denn diese Antwort bedeuten kann?
“Das will ich Euch gerne beweisen und zeigen:
Kennt ihr die Namen der Zentralmächte-Reigen?
Sie heißen: Germania, Oesterreich und Türkei;
Stellet die Anfangsbuchstaben dieser drei
Zusammen in ein Wort, und seh’t dann,
Daß nur Gott den Krieg gewinn kann.”

Josef Gottlieb, Wien

Beachte das Erscheinungsdatum des Gedichtes: 1915!

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