Lange Nacht der Museen – Absage

Das Österreichische Jüdische Museum wird heuer nicht an der Langen Nacht der Museen teilnehmen.

Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, da wir in den vergangenen Jahren immer sehr gerne mitgemacht haben und jährlich sehr viele Besucher und Besucherinnen unsere Angebote annahmen.

Eisenstadt ist 2009 Haydnstadt. Das gesamte Kulturprogramm ist mehr oder minder auf die Feierlichkeiten anlässlich des 200. Todestags des Komponisten ausgerichtet.
Wenn ich es so salopp formulieren darf: Haydn und Judentum sind nicht wirklich kompatibel.
Es war daher für unser Museum angezeigt, sich heuer zurückzunehmen. Wie für den Ausstellungsbetrieb (Schwerpunktausstellung) gilt dies selbstverständlich auch für die Lange Nacht der Museen, die einen der Schlussakkorde des Haydnjahres einläuten wird.
Wir bitten Sie heuer um Verständnis für unsere Absage. Nächstes Jahr sind wir aber sicher wieder mit dabei.

Wir, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des jüdischen Museums, werden dieses Jahr nutzen, um die eine oder andere Aktivität in der Langen Nacht besuchen zu können. Vielleicht haben Sie ja auch Lust, die Lange Nacht der Museen diesmal in Eisenstadt zu verbringen.

Als Beilage zu unserer heutigen Melange empfehlen wir den Besuch der Ausstellung Phänomen Haydn – crossover (Wanderer zwischen Kulturen) im Landesmuseum Burgenland, das sich gleich neben unserem Museum befindet. Denn in dieser Ausstellung wird u.a. dem bedeutendsten und ersten Rabbiner von Eisenstadt, Rabbi Meir Eisenstadt, einem Zeitgenossen Josef Haydns, gedacht.

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