Bild der Woche – Sehtafel
Testen Sie Ihre Sehschärfe – und allfällige Hebräisch-(Grund-)Kenntnisse …

Sehtafel mit hebräischen Buchstaben,
entdeckt im Schaufenster eines Optikers in Wien I
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Schlagwörter: hebräisch, wien | Kommentare (7)
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Die Zeile “50″ scheint mir die einzige zu sein, die wirklich Sinn ergibt, und selbst das ist wohl nur Zufall: Printer…
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Johannes schreibt am 21. März 2010 um 17:08
Wohl *leider* ein Zufall, weil bei Sehtafeln sollten doch Wortassoziationen möglichst vermieden werden. Sonst wird ja mehr geraten als gelesen ;)
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Yoav Sapir schreibt am 21. März 2010 um 17:20
…was vermutlich auch etwas über Entstehungszeit und/oder Herkunft der Tafel besagen könnte.
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Johannes schreibt am 21. März 2010 um 17:55
hmmm, das dachte ich erst auch. Zugegeben, ich war in Israel nie bei einem Optiker, oder wenn, dann hab ich keinen Sehtest gemacht. Aber wenn ich mich im Web ein wenig umseh unter טבלה לבדיקת ראיה u.Ä., bezweifle ich, ob wir da wirklich fündig werden können.
Aber warum umständlich, wenn es vielleicht auch einfach zu eruieren ist: einfach den Optiker fragen, vielleicht weiß er ja mehr?
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Yoav Sapir schreibt am 21. März 2010 um 18:13
Believe it or not, aber bei uns wird das mit lateinischen Buchstaben gemacht oder, was ab und zu auch vorkommt, schlichtweg nur mit Ziffern. Meine Vermutung wäre darum eher: Wien, Anfang des 20. Jh.
…ist aber wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Dissertation zustande kommt: “Die Wiener Sehtafel: Ursprünge, Deutung, Ausblick”, gefolgt von einem neuen Lehrstuhl “Jüdische Sehgeschichte”, gefördert vom Bund mit einem Beschluss zur Wiederbelebung jüdischen Lebens anlässlich des 67,25 Jahrestages der Befreiung von Brzuznicim, einem wissenschaftlich noch kaum erforschten Arbeitslager in der Hinterkaschubei, dessen für unser Selbstverständnis unerlässliche Aufarbeitung allerdings noch a bissl abwarten muss, bis sie am darauf folgenden Jahrestag von emporsteigenden Politikern gefordert werden wird, natürlich mit Pressekonferenz und Farbfotos, die dann im Jahresbericht der bundesunmittelbaren Stiftung zur verantwortungsvollen Erinnerung an die ermordeten Juden der Hinterkaschubei erscheinen werden.
Ich bin schon gespannt :-)
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Johannes schreibt am 21. März 2010 um 18:16
Bestens! Da wären wir uns dann ja einig; und den Optiker werd ich nicht befragen, sonst schnappt er mir am Ende noch die Dissertation weg ;)
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RE schreibt am 8. April 2010 um 14:33
die zeile 50 macht zwar heute fuer jiddish sprechende sinn, nicht aber unbedingt fuer hebraeischsprechende, die das ayin nicht als e lesen wuerden.
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