Ignatz Schischa / Isak, Sohn des David (Schischa), 05. Siwan 5645 (Dienstag, 19. Mai 1885)

  • Foto: Grabstein von Ignatz Schischa / Isak, Sohn des David (Schischa), 05. Siwan 5645
  • Datenblatt Isidor Öhler: Grabinschrift Ignatz Schischa / Isak, Sohn des David (Schischa), 05. Siwan 5645


Anmerkungen

Das Sterbedatum wird in der hebräischen Inschrift mit „Dienstag, Erev Schawuot (Vorabend von Schawuot)“ ביום ג ערב שבועות angegeben und das ist der 05. Siwan (und nicht der 06. Siwan, wie Öhler schreibt! Abgesehen davon, dass der 06. Siwan ein Mittwoch wäre).

In der hebräischen Inschrift lesen wir in der 3. Zeile (groß geschrieben) bloß „Itzik, Sohn des e(hrbaren) H(errn) David, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden)“ איצק בן כ“ה דוד ז“ל. „Itzik“ ist die jiddische Form des hebräischen Namens „Jitzchak/Isak“, den wir im Akrostychon (s.u.) finden.

Der Nachname Schischa wurde aus den Matriken ergänzt.

Als Akrostychon finden sich in der Inschrift von Zeile 5-8 sein Vorname „Isak“ יצחק und in Zeile 9 und 10 der Segenswunsch „s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden)“ ז“ל.

Zum Symbol von Krug und Becken siehe unseren Lexikoneintrag.


Biografische Notizen

Sterbematriken: Ignatz (Isak) Schischa, geb. in Mattersdorf, Handelsmann, gest. 19. Mai 1885, mit 59 Jahren an Heftika (sic!, gemeint ist wohl „Hektika“ (Nervenkrankheit?)), in Forchtenau (bei Mattersburg)

Ehefrau: Pessl Schischa, gest. 09. September 1917

Sohn: Samuel Schischa, gest. 18. Februar 1927, siehe dazu den Kommentar von Carole Vogel!


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg