Friedenthal Moritz / Friedenthal Meir Issachar – 22. März 1893
Moritz Friedenthal / Meir Issachar Friedenthal, 05. Nisan 5653 (Mittwoch, 22. März 1893)
Nicht in den Sterbematriken (Sopron).
Öhler liest das Jahr des Sterbedatums (3. Zeile) als 5683, es ist allerdings eindeutig 5653 zu lesen. Überdies ist der 05. Nisan 5653 tatsächlich ein Mittwoch (wie in der hebräischen Inschrift angegeben), im Jahr 5683 (1923) wäre es ein Donnerstag.
Begraben wurde (2. Zeile) Meir Issachar Friedenthal am Freitag, 07. Nisan (= 24. März).
Meir Issachar (Moritz) Friedenthal wird in der 5. Zeile der hebräischen Inschrift als kundiger und weitbekannter Arzt beschrieben, der außerdem den MORENU-Titel trägt הרופא מומחה המפורסם מו”ה.
Anmerkung: MORENU bedeutet wörtlich “u(nser) L(ehrer), H(err)”. Den MORENU-Titel erhielten nur besonders gelehrte Männer, Bernhard Wachstein bezeichnet ihn als “synagogaler Doktortitel” (siehe Bernhard Wachstein, Die Inschriften des Alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil 1540 (?)-1670, 2. Teil 1696-1783, Wien 1912, 2. Teil, S. 15).
Dr. Friedenthal scheint auch in den Matriken immer wieder als einer der Ärzte auf, der die Totenscheine ausstellte.
Als Akrostychon finden sich in der Inschrift von Zeile 8-11 sein Vorname “Meir” מאיר und in Zeile 12 und 13 sein Vorname “Issachar” יששכר.
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Dr. Moritz Friedenthal was the son of Hermann (Hirsch) Friedenthal and Lena (Lea) Breuer. Lena/Lea was the daughter of Moranu Eliezer Breuer and Zilli (Zipporal). In 1868 Dr. Friedenthal married Leone Fischer who was born in Kollin. Dr. Friedenthal had three known children:
1. Hermina who died in 1878
2. Helena, born 1869
3. Leo Friedrich, born circa 1872.
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It is יששכר and not יששחר
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Johannes schreibt am 29. Mai 2010 um 21:23
of course, is corrected, sorry
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This gravestone is snow-covered and the others were not. The images must have been photographed at different times.
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Johannes schreibt am 30. Mai 2010 um 06:28
Yes, we’ve realized it, indeed there are some stones in snow. We think that the photos must have been photographed in a period of circa one or two months in winter 1944/45.
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