Gyula Woittitz / Jehuda Woittitz, 10. Cheschvan 5682 (Freitag, 11. November 1921)

  • Foto: Grabstein von Gyula Woittitz / Jehuda Woittitz, 10. Cheschvan 5682
  • Datenblatt Isidor Öhler: Gyula Woittitz / Jehuda Woittitz, 10. Cheschvan 5682


Anmerkungen

Obwohl in den Matriken der Name „Wottitz“ geschrieben wird, halten wir uns an die Konvention, nur zwischen „Wottitz“ und „Woittitz“ zu untescheiden. Siehe dazu die Anmerkung zur Namensschreibung bei „Ginendel Wottitz“.

Siehe weiters auch Abraham Woittitz.

Jehuda (Gyula)Woittitz trägt den Namenszusatz „Halevi“ (der Levit) הלוי, entstammt also einer Levitenfamilie.
Zum Symbol von Krug und Becken siehe unseren Lexikoneintrag.

Das Sterbedatum in der hebräischen Inschrift (3. Zeile: 11. November) und jenes in den Matriken (10. November) weist eine Differenz von 1 Tag auf, was kaum mit der Sterbezeit (15 Uhr) erklärt werden kann, da auch im November der nächste Tag nicht schon um 15 Uhr beginnt.

Als Akrostychon finden sich in der Inschrift von Zeile 4-8 sein Vorname „Jehuda“ יהודה.

Die Ehefrau von Jehuda Woittitz ist (offensichtlich)

Da als Beruf „Bäckersgehilfe“ angegeben ist, sei noch angemerkt, dass um das Jahr 1936 ein Rudolf Woittitz als Bäcker in der Judengasse in Mattersburg zu finden ist.


Biografische Notizen

Sterbematriken: Gyula (Jehuda) Wottitz , wohnhaft in Mattersdorf, Winkelgasse Nr. 15, Bäckersgehilfe, verwitwet nach Netti Österreicher, gest. 10. November 1921 um 15 Uhr, mit 77 Jahren an Altersschwäche

Vater und Mutter: unbekannt


Ehefrau: Ginendel Wottitz, gest. 23. September 1915, siehe die Kommentare zum Datum!


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg