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	<title>Kommentare zu: Schwierige Freundschaft</title>
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	<description>Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums</description>
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		<title>Von: GerdEric</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-2050</link>
		<dc:creator>GerdEric</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 18:52:18 +0000</pubDate>
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		<description>Hm, auch Herr Guski ist kein orthodoxer Jude, wobei ich mich frage, wo das denn anfängt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, auch Herr Guski ist kein orthodoxer Jude, wobei ich mich frage, wo das denn anfängt?</p>
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	<item>
		<title>Von: Der nichtjüdisch-jüdische Dialog im deutschen Mitteleuropa</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1400</link>
		<dc:creator>Der nichtjüdisch-jüdische Dialog im deutschen Mitteleuropa</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 12:57:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bereits erschienen sind der &#8220;Islam-Knigge&#8221; von Hussein Hamdan, Chajm Guskis &#8220;Schwierige Freundschaft&#8221; und Christopher Meillers &#8220;Hehre Ziele, steinige Wege?&#8221;    [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bereits erschienen sind der &#8220;Islam-Knigge&#8221; von Hussein Hamdan, Chajm Guskis &#8220;Schwierige Freundschaft&#8221; und Christopher Meillers &#8220;Hehre Ziele, steinige Wege?&#8221;    [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hehre Ziele, steinige Wege?</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1134</link>
		<dc:creator>Hehre Ziele, steinige Wege?</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 18:24:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] erschienen sind der &#8220;Islam-Knigge&#8221; von Hussein Hamdan sowie &#8220;Schwierige Freundschaft&#8221; von Chajm Guski, weitere Beiträge folgen in den kommenden Wochen.   [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] erschienen sind der &#8220;Islam-Knigge&#8221; von Hussein Hamdan sowie &#8220;Schwierige Freundschaft&#8221; von Chajm Guski, weitere Beiträge folgen in den kommenden Wochen.   [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Yahya ben Rainer</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1116</link>
		<dc:creator>Yahya ben Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 10:55:31 +0000</pubDate>
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		<description>Der Begriff &quot;Herkunft&quot; klingt aus ihrer Feder typisch...

Beginnen wir bei Adam -Allah schenke ihm Heil-. Schon dort liegt unsere gemeinsame Herkunft. Und zwar völkisch wie auch geistig.
Bis zum Volke von Nuh (Noah) -Allah schenke ihm Heil- verband die gesamte Menschheit die gleiche Herkunft, völkisch wie auch geistig. Denn zumindest nach islamischer Lehre kam erst zu dieser Zeit der Götzendienst auf.
Bis zu den Zeiten des Propheten Ibrahim (Abraham) -Allah schenke ihm Heil- verbreitete sich der Götzendienst unter allen Völkern. Er jedoch stellte einen Wendepunkt dar. Er ist der Inbegriff für die Renaissance des Monotheismus. Hier liegt die gemeinsame geistige Herkunft. Das Resultat seines Engagments gegen den Götzendienst läutete eine Vielzahl von Propheten ein, die Allah -erhaben ist Er-  zu ihren Völkern sandte um sie zum Monotheismus aufzurufen. Überliefert sind uns (Muslimen) lediglich die Propheten der Nachkommen von Ishaq (Isaak) -Allah schenke ihm Heil-, der Sohn Abrahams und Stammvater der Banu Israil und die Nachkommen von Ismail (Ismael) -Allah schenke ihm Heil-, der Sohn Abrahams und Stammvater der Araber.
Beide sind Söhne Abrahams und gleichsam die Stammväter der zwei semitischen Völker aus denen die offenbarten großen Propheten hervorgangen sind.

Wieso sollte es zu den Eckpunkten des religiösen Dialogs gehören, diese gemeinsame Herkunft der Propheten zu erwähnen?
Auch wenn die meisten Gläubigen in der heutigen Zeit wohl nur noch die geistige Herkunft mit Abraham für sich in Anspruch nehmen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;Herkunft&#8221; klingt aus ihrer Feder typisch&#8230;</p>
<p>Beginnen wir bei Adam -Allah schenke ihm Heil-. Schon dort liegt unsere gemeinsame Herkunft. Und zwar völkisch wie auch geistig.<br />
Bis zum Volke von Nuh (Noah) -Allah schenke ihm Heil- verband die gesamte Menschheit die gleiche Herkunft, völkisch wie auch geistig. Denn zumindest nach islamischer Lehre kam erst zu dieser Zeit der Götzendienst auf.<br />
Bis zu den Zeiten des Propheten Ibrahim (Abraham) -Allah schenke ihm Heil- verbreitete sich der Götzendienst unter allen Völkern. Er jedoch stellte einen Wendepunkt dar. Er ist der Inbegriff für die Renaissance des Monotheismus. Hier liegt die gemeinsame geistige Herkunft. Das Resultat seines Engagments gegen den Götzendienst läutete eine Vielzahl von Propheten ein, die Allah -erhaben ist Er-  zu ihren Völkern sandte um sie zum Monotheismus aufzurufen. Überliefert sind uns (Muslimen) lediglich die Propheten der Nachkommen von Ishaq (Isaak) -Allah schenke ihm Heil-, der Sohn Abrahams und Stammvater der Banu Israil und die Nachkommen von Ismail (Ismael) -Allah schenke ihm Heil-, der Sohn Abrahams und Stammvater der Araber.<br />
Beide sind Söhne Abrahams und gleichsam die Stammväter der zwei semitischen Völker aus denen die offenbarten großen Propheten hervorgangen sind.</p>
<p>Wieso sollte es zu den Eckpunkten des religiösen Dialogs gehören, diese gemeinsame Herkunft der Propheten zu erwähnen?<br />
Auch wenn die meisten Gläubigen in der heutigen Zeit wohl nur noch die geistige Herkunft mit Abraham für sich in Anspruch nehmen können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chajm</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1115</link>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 06:55:24 +0000</pubDate>
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		<description>@Yahya ben Rainer
Genau genommen kommt die vorgebrachte Argumentation zur gleichen gleichen Schlußfolgerung, nur über ein anderes Argument. Wenn Sie schreiben

&lt;blockquote&gt;
»Nach islamischer Lehre war bereits Adam -Allah schenke ihm Heil- ein Muslim und Ibrahim (Abraham) -Allah schenke ihm Heil- ebenfalls.«&lt;/blockquote&gt;

dann funktioniert das mit der gemeinsamen »Herkunft« ja ebenfalls nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Yahya ben Rainer<br />
Genau genommen kommt die vorgebrachte Argumentation zur gleichen gleichen Schlußfolgerung, nur über ein anderes Argument. Wenn Sie schreiben</p>
<blockquote><p>
»Nach islamischer Lehre war bereits Adam -Allah schenke ihm Heil- ein Muslim und Ibrahim (Abraham) -Allah schenke ihm Heil- ebenfalls.«</p></blockquote>
<p>dann funktioniert das mit der gemeinsamen »Herkunft« ja ebenfalls nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yahya ben Rainer</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1106</link>
		<dc:creator>Yahya ben Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 09:11:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=465#comment-1106</guid>
		<description>Sholem aleychem,
ihre Eckpunkte für einen Dialog sind eine Unverschämtheit und äußerst beleidigend.
Schon allein dieser Part schließt die Dialogfähigkeit vollkommen aus:
&quot;&quot;Kinder Abrahams: Das ist ein gutes Motto, oder ein gutes Leitbild, allerdings führt die gemeinsame „Herkunft“ auf einen falschen Pfad. Berufen sich Muslime auf Jischmael, den Sohn Hagars mit Abraham, so entstand der Islam doch erst etwa 2000 Jahre später. Böswillige Beobachter hebeln dieses Argument gerne und schnell aus.&quot;&quot;

Nach islamischer Lehre war bereits Adam -Allah schenke ihm Heil- ein Muslim und Ibrahim (Abraham) -Allah schenke ihm Heil- ebenfalls. Wer das nicht weiß ist nicht für den Dialog geeignet und wer es weiß aber als Eckpunkt für den Dialog ausklammern möchte, der ist unverschämt.

Und die Einheit von Judentum und Zionismus ist ein Wunschtraum.
Welcher Prophet hat das bestimmt? Der Zionismus ist säkularistisch und das Judentum nicht.

Yahya ben Rainer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sholem aleychem,<br />
ihre Eckpunkte für einen Dialog sind eine Unverschämtheit und äußerst beleidigend.<br />
Schon allein dieser Part schließt die Dialogfähigkeit vollkommen aus:<br />
&#8220;&#8221;Kinder Abrahams: Das ist ein gutes Motto, oder ein gutes Leitbild, allerdings führt die gemeinsame „Herkunft“ auf einen falschen Pfad. Berufen sich Muslime auf Jischmael, den Sohn Hagars mit Abraham, so entstand der Islam doch erst etwa 2000 Jahre später. Böswillige Beobachter hebeln dieses Argument gerne und schnell aus.&#8221;"</p>
<p>Nach islamischer Lehre war bereits Adam -Allah schenke ihm Heil- ein Muslim und Ibrahim (Abraham) -Allah schenke ihm Heil- ebenfalls. Wer das nicht weiß ist nicht für den Dialog geeignet und wer es weiß aber als Eckpunkt für den Dialog ausklammern möchte, der ist unverschämt.</p>
<p>Und die Einheit von Judentum und Zionismus ist ein Wunschtraum.<br />
Welcher Prophet hat das bestimmt? Der Zionismus ist säkularistisch und das Judentum nicht.</p>
<p>Yahya ben Rainer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Shabbes-goi</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1054</link>
		<dc:creator>Shabbes-goi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:56:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=465#comment-1054</guid>
		<description>Das bringt es Super auf den Punkt und gilt nicht nur für den Dialog zwischen Judentum und Islam, sondern vorallem auch für den Intrajüdischen Dialog:
&quot;Wer in den Dialog geht, sollte sich sowohl der Gemeinsamkeiten als auch der Unterschiede bewusst werden und sie nicht für eine Hürde halten, die tatsächlich überwunden werden muss. Man kann sie nicht überwinden und das ist auch nicht die Aufgabe des Dialogs, nämlich die Unterschiede zu verwischen. Vielleicht sollte man sagen, die Aufgabe des Dialogs ist es, Mauern zu Zäunen zu machen. Niedrige Zäune, über die man hinüberschauen kann, über die hinweg man sich unterhalten kann. Man kann beobachten, was der andere macht, man kann Hilfe hinüberreichen. Partnerschaftlich miteinander umgehen. Indem ich mein Gegenüber beobachte, kann ich vielleicht auch etwas über mich selber lernen.&quot; Astrein!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das bringt es Super auf den Punkt und gilt nicht nur für den Dialog zwischen Judentum und Islam, sondern vorallem auch für den Intrajüdischen Dialog:<br />
&#8220;Wer in den Dialog geht, sollte sich sowohl der Gemeinsamkeiten als auch der Unterschiede bewusst werden und sie nicht für eine Hürde halten, die tatsächlich überwunden werden muss. Man kann sie nicht überwinden und das ist auch nicht die Aufgabe des Dialogs, nämlich die Unterschiede zu verwischen. Vielleicht sollte man sagen, die Aufgabe des Dialogs ist es, Mauern zu Zäunen zu machen. Niedrige Zäune, über die man hinüberschauen kann, über die hinweg man sich unterhalten kann. Man kann beobachten, was der andere macht, man kann Hilfe hinüberreichen. Partnerschaftlich miteinander umgehen. Indem ich mein Gegenüber beobachte, kann ich vielleicht auch etwas über mich selber lernen.&#8221; Astrein!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chajm</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1042</link>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 06:31:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich versuche es einmal mit einem Beispiel:

Schmuel und Schmelke unterhalten sich. Schmuel sagt »Ich denke, die Blockade von Gaza sollte aufgehoben werden. Mir tun die Leute leid.« 
woraufhin Schmelke 
»Mit Deinen Ansichten unterstützt Du den internationalen Terrorismus, nämlich dadurch, dass Du der Hamas das Wort redest. Du forderst die gleichen Dinge wie die Hamas. Schäm Dich, Dein Land in dieser Weise zu verraten« antwortet.

Das ist etwa unsere Gesprächsebene. Ich schreibe etwas und dazu werden Kontextualisierungen konstruiert. 

Die Frage nach einer möglichen Veränderung des »Judentums« könnte mir auch ein charejdischer Jude stellen. Was antworten wir ihm auf seine Frage, was sich am Judentum verändert hat, seitdem er die Jeschiwah verlassen hat. Plötzlich gibt es Menschen, die tatsächlich an eine &lt;i&gt;Evolutionstherorie&lt;/i&gt; glauben. Der ArtScroll-Verlag druckt Torahausgaben mit einem entsprechenden Kommentar.  Es wird auch Juden geben, die fragen, seit wann es üblich ist, dass Frauen und Männer gemeinsam eine Hochzeit feiern. Es wird auch Juden geben, die Fragen, seit wann Frauen offen ihr Haar zeigen dürfen. Oder auch Juden die fragen, seit wann Frauen und Männer wieder getrennt sitzen. Oder Juden die fragen, seit wann Bat-Mitwah Mädchen nicht mehr zur Torah aufgerufen werden. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, aber ich denke, es ist klar, worauf ich hinaus will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich versuche es einmal mit einem Beispiel:</p>
<p>Schmuel und Schmelke unterhalten sich. Schmuel sagt »Ich denke, die Blockade von Gaza sollte aufgehoben werden. Mir tun die Leute leid.«<br />
woraufhin Schmelke<br />
»Mit Deinen Ansichten unterstützt Du den internationalen Terrorismus, nämlich dadurch, dass Du der Hamas das Wort redest. Du forderst die gleichen Dinge wie die Hamas. Schäm Dich, Dein Land in dieser Weise zu verraten« antwortet.</p>
<p>Das ist etwa unsere Gesprächsebene. Ich schreibe etwas und dazu werden Kontextualisierungen konstruiert. </p>
<p>Die Frage nach einer möglichen Veränderung des »Judentums« könnte mir auch ein charejdischer Jude stellen. Was antworten wir ihm auf seine Frage, was sich am Judentum verändert hat, seitdem er die Jeschiwah verlassen hat. Plötzlich gibt es Menschen, die tatsächlich an eine <i>Evolutionstherorie</i> glauben. Der ArtScroll-Verlag druckt Torahausgaben mit einem entsprechenden Kommentar.  Es wird auch Juden geben, die fragen, seit wann es üblich ist, dass Frauen und Männer gemeinsam eine Hochzeit feiern. Es wird auch Juden geben, die Fragen, seit wann Frauen offen ihr Haar zeigen dürfen. Oder auch Juden die fragen, seit wann Frauen und Männer wieder getrennt sitzen. Oder Juden die fragen, seit wann Bat-Mitwah Mädchen nicht mehr zur Torah aufgerufen werden. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, aber ich denke, es ist klar, worauf ich hinaus will.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Irena Wachendorff</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1040</link>
		<dc:creator>Irena Wachendorff</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 17:25:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe nicht, wo mein mein Schreiben eine persönliche Spitze enthalten sollte... ich warte aber immer noch auf eine Antwort. Meine Anmerkung, wer einen Artikel verfasst als Ratgeber, wie ein Jude sich mit einem Muslimen gut verständigen kann und dann als einen zentralen Punkt verankert, dass einem Juden beim Diskurs mit einem Moslem klar sein muss, dass Zionismus und Judentum eine Einheit bilden, muss damit rechnen, auf hinterfragende Kritik zu stossen. Leider reagieren Sie immer nur in Empfindlichkeiten mir gegenüber. Ich stelle nunmehr zum 3. mal die Frage, warum mein Vater, Pinchas Lapide und Ben Chorin ebenfalls Zionismus und Judentum nicht als notwendige Einheit angesehen und dies gelehrt haben, ohne auf massiven Widerstand zu stossen. Also, was hat sich in den letzten 35 Jahren am Judentum verändert? Ich erwarte eigentlich eine religionswissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen von ihnen. Wenn Sie meine Worte genau gelesen hätten, wäre ihnen sicherlich auffgefallen, dass ich nicht IHNEN persönlich eine Bedrohung vorwerfe, sonder vom &quot;öffentlichen Disput&quot;  und von &quot;Trend&quot; geschrieben habe, dem sie &quot;pro domo&quot; schreiben...
Mit freundlichen Grüssen, Irena Wachendorff</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe nicht, wo mein mein Schreiben eine persönliche Spitze enthalten sollte&#8230; ich warte aber immer noch auf eine Antwort. Meine Anmerkung, wer einen Artikel verfasst als Ratgeber, wie ein Jude sich mit einem Muslimen gut verständigen kann und dann als einen zentralen Punkt verankert, dass einem Juden beim Diskurs mit einem Moslem klar sein muss, dass Zionismus und Judentum eine Einheit bilden, muss damit rechnen, auf hinterfragende Kritik zu stossen. Leider reagieren Sie immer nur in Empfindlichkeiten mir gegenüber. Ich stelle nunmehr zum 3. mal die Frage, warum mein Vater, Pinchas Lapide und Ben Chorin ebenfalls Zionismus und Judentum nicht als notwendige Einheit angesehen und dies gelehrt haben, ohne auf massiven Widerstand zu stossen. Also, was hat sich in den letzten 35 Jahren am Judentum verändert? Ich erwarte eigentlich eine religionswissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen von ihnen. Wenn Sie meine Worte genau gelesen hätten, wäre ihnen sicherlich auffgefallen, dass ich nicht IHNEN persönlich eine Bedrohung vorwerfe, sonder vom &#8220;öffentlichen Disput&#8221;  und von &#8220;Trend&#8221; geschrieben habe, dem sie &#8220;pro domo&#8221; schreiben&#8230;<br />
Mit freundlichen Grüssen, Irena Wachendorff</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chajm</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1039</link>
		<dc:creator>Chajm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:44:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=465#comment-1039</guid>
		<description>@Irena Wachendorff  

Erneut bitte ich Sie, vielleicht im Kontext meines Textes bleiben? Vielleicht ist es einfacher, wenn ich Ihre persönlichen Spitzen einfach übergehe:

1.)  Wer hat hier in diesem Kontext Ihre Art zu denken als Bedrohung betrachtet? 
2.) An welcher Stelle lesen Sie das heraus?
3.) Verstehe ich nicht, wo hier das orthodoxe Judentum negiert wird? An welcher Stelle?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Irena Wachendorff  </p>
<p>Erneut bitte ich Sie, vielleicht im Kontext meines Textes bleiben? Vielleicht ist es einfacher, wenn ich Ihre persönlichen Spitzen einfach übergehe:</p>
<p>1.)  Wer hat hier in diesem Kontext Ihre Art zu denken als Bedrohung betrachtet?<br />
2.) An welcher Stelle lesen Sie das heraus?<br />
3.) Verstehe ich nicht, wo hier das orthodoxe Judentum negiert wird? An welcher Stelle?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yoav Sapir</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1037</link>
		<dc:creator>Yoav Sapir</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 20:13:05 +0000</pubDate>
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		<description>Mit Verlaub:

Chajm grenzt hier nichts aus, auch nicht das, was du als &quot;orthodoxes&quot; Judentum bezeichnest. Diese Richtung ist Teil des Judentums, eben nur ein Teil davon. Und als Teilphänomen ist diese Richtung nicht in der Lage, andere, im jüdischen Volk eigentlich viel wirksamere und populärere Faktoren wie den Zionismus auszuschließen. Vielmehr bist du es, die du versuchst, einen Grundzug des heutigen Judentums aus dieser historischen gewachsenen Substanz zu &quot;entfernen&quot;.

Viele litwakisch-orthodoxe Juden waren und sind - allgemein gesprochen - gegen den Chassidismus. Trotzdem kommen sie (meistens bzw. sofern bei Sinnen) nicht auf die Idee, zwischen &quot;Judentum&quot; und &quot;Chassidismus&quot; zu differenzieren, weil auch sie verstehen, dass diese Richtung, also der Chassidismus, ein Teil des Judentums ist, ohne welchen auch das heutige Judentum nicht zu verstehen wäre. Man muss also den ideologischen Gehalt nicht akzeptieren, aber schon in der Lage sein, auch über den Tellerrand der eigenen Richtung hinauszuschauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Verlaub:</p>
<p>Chajm grenzt hier nichts aus, auch nicht das, was du als &#8220;orthodoxes&#8221; Judentum bezeichnest. Diese Richtung ist Teil des Judentums, eben nur ein Teil davon. Und als Teilphänomen ist diese Richtung nicht in der Lage, andere, im jüdischen Volk eigentlich viel wirksamere und populärere Faktoren wie den Zionismus auszuschließen. Vielmehr bist du es, die du versuchst, einen Grundzug des heutigen Judentums aus dieser historischen gewachsenen Substanz zu &#8220;entfernen&#8221;.</p>
<p>Viele litwakisch-orthodoxe Juden waren und sind &#8211; allgemein gesprochen &#8211; gegen den Chassidismus. Trotzdem kommen sie (meistens bzw. sofern bei Sinnen) nicht auf die Idee, zwischen &#8220;Judentum&#8221; und &#8220;Chassidismus&#8221; zu differenzieren, weil auch sie verstehen, dass diese Richtung, also der Chassidismus, ein Teil des Judentums ist, ohne welchen auch das heutige Judentum nicht zu verstehen wäre. Man muss also den ideologischen Gehalt nicht akzeptieren, aber schon in der Lage sein, auch über den Tellerrand der eigenen Richtung hinauszuschauen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Irena Wachendorff</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1034</link>
		<dc:creator>Irena Wachendorff</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 16:43:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=465#comment-1034</guid>
		<description>Nun habe ich auf eine Antwort gewartet...und keine bekommen. Außer der Mitteilung, dass sie &quot;erziehungpolitisch&quot; Bezug auf meinen Vater nehmen. Einen Menschen als &quot;arroganten Schnösel&quot; zu bezeichnen, ist gewiss nicht freundlich...aber warum stellen Sie sich mir dann so dar? Im Verdrehen von Sätzen, nämlich meinen, sind auch sie kein Kind von Traurigkeit. Des Gleiche gilt für das Manipulative. Sie versimplifizieren in hohem Mass das Judentum und den Zionismus, wenn sie beide zu einer Einheit zusammenschnüren. Sie negieren das orthodoxe Judentum, mehr noch, Sie grenzen es aus. Sie übergehen meine Mitteilung, dass im Öffentlichen Disput ,an dem Sie teilgenommen haben durch Ihren Artikel, dass in diesem öffentlichen Disput sehr wohl ein Druck auf Juden ausgeübt wird, diese sehr strittige Zusammenbündelung von Zionismus und Judentum anerkennen zu müssen.Denn DAS war ein Grundsatzgedanke in IHREM Artikel! Wer so etwas schreibt, muss damit rechnen, auch Widerspruch zu bekommen von Juden, die den jüdischen Glauben leben und den Zionismus als eine politische Ausrichtung ansehen, die sich geschichtlich entwickelt hat. Wie ich sehe, konnten sie darauf nicht sachlich und klar antworten....schade...und meine Frage nach P. Lapide und Ben Chorin haben sie schlicht ausgessen.
Mit freundlichen Grüssen, Irena Wachendorff</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun habe ich auf eine Antwort gewartet&#8230;und keine bekommen. Außer der Mitteilung, dass sie &#8220;erziehungpolitisch&#8221; Bezug auf meinen Vater nehmen. Einen Menschen als &#8220;arroganten Schnösel&#8221; zu bezeichnen, ist gewiss nicht freundlich&#8230;aber warum stellen Sie sich mir dann so dar? Im Verdrehen von Sätzen, nämlich meinen, sind auch sie kein Kind von Traurigkeit. Des Gleiche gilt für das Manipulative. Sie versimplifizieren in hohem Mass das Judentum und den Zionismus, wenn sie beide zu einer Einheit zusammenschnüren. Sie negieren das orthodoxe Judentum, mehr noch, Sie grenzen es aus. Sie übergehen meine Mitteilung, dass im Öffentlichen Disput ,an dem Sie teilgenommen haben durch Ihren Artikel, dass in diesem öffentlichen Disput sehr wohl ein Druck auf Juden ausgeübt wird, diese sehr strittige Zusammenbündelung von Zionismus und Judentum anerkennen zu müssen.Denn DAS war ein Grundsatzgedanke in IHREM Artikel! Wer so etwas schreibt, muss damit rechnen, auch Widerspruch zu bekommen von Juden, die den jüdischen Glauben leben und den Zionismus als eine politische Ausrichtung ansehen, die sich geschichtlich entwickelt hat. Wie ich sehe, konnten sie darauf nicht sachlich und klar antworten&#8230;.schade&#8230;und meine Frage nach P. Lapide und Ben Chorin haben sie schlicht ausgessen.<br />
Mit freundlichen Grüssen, Irena Wachendorff</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yoav Sapir</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1013</link>
		<dc:creator>Yoav Sapir</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 06:57:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=465#comment-1013</guid>
		<description>Schöne Erklärungen, aber warum seien sie eigentlich relevant? Ich meine, warum die jüdische Wirklichkeit nur auf kaum aktuelle religiöse Aspekte beschränken (dass andere dies tun, ist keine gute Rechtfertigung)? Und warum das Judentum Nationalreligiöser in Israel (oder im Ausland) so unterschätzen?

Vielleicht ist das Judentum tatsächlich grausam: Landnahme, Völkermord, ethnische Säuberungen - damals und heute. Aber dadurch wird es kein bisschen weniger jüdisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöne Erklärungen, aber warum seien sie eigentlich relevant? Ich meine, warum die jüdische Wirklichkeit nur auf kaum aktuelle religiöse Aspekte beschränken (dass andere dies tun, ist keine gute Rechtfertigung)? Und warum das Judentum Nationalreligiöser in Israel (oder im Ausland) so unterschätzen?</p>
<p>Vielleicht ist das Judentum tatsächlich grausam: Landnahme, Völkermord, ethnische Säuberungen &#8211; damals und heute. Aber dadurch wird es kein bisschen weniger jüdisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1012</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 06:33:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=465#comment-1012</guid>
		<description>Bitte um Entschuldigung, ich war unterwegs und der Kommentar hatte sich leider wirklich verfangen, ist aber nicht verloren gegangen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte um Entschuldigung, ich war unterwegs und der Kommentar hatte sich leider wirklich verfangen, ist aber nicht verloren gegangen.</p>
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		<title>Von: Serdar</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/07/14/schwierige-freundschaft/#comment-1011</link>
		<dc:creator>Serdar</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 16:15:21 +0000</pubDate>
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		<description>@Yoav Sapir

&lt;i&gt;Im Übrigen drängt sich mir die Frage auf, ob der Islam nicht irgendwann überwunden werden muss, damit es mal zu einem langfristigen und stabilen Frieden kommt.&lt;/i&gt;

Ich habe vom Zionismus gesprochen, nicht vom Judentum. 
Meinetwegen nicht der Zionismus, sondern strikt nationalistische Narrative, die auf Ausschluß oder Überlegenheit rekurieren. 

&lt;i&gt;Wenn es eine Grundlage des Zionismus gibt, also etwas, was nunmehr mit großer Wahrscheinlichkeit allen Zionisten gemeinsam ist, dann ist es wohl die Prämisse, dass die jüdische Nation ein Recht auf einen eigenen Staat im jüdischen Land hat.&lt;/i&gt;

Dagegen hab ich ja auch nichts, hab ich schon oben gesagt.

&lt;i&gt;Sollte die Nation wieder keinen eigenen Staat haben und unter alle Völker der Erde zerstreut werden? &lt;/i&gt;

Das sag ich und meine ich auch nicht. Aber die Verfasstheit oder die zugrundeliegende Idee, von mir aus Ideologie, kann sich doch ändern. Alles was von Menschenhand ist, ändert sich. 

Man sollte nicht den Fehler machen eine Ideologie mit einer Bevölkerung zu identifizieren. Ich spreche übrigens auch nicht von Juden, sondern von Israelis in Israel. 

In der Türkei wird man auch viele Probleme mit Menschenrechtsverletzungen, Meinungsfreiheit und die Rechte von Minderheiten solange nicht lösen, solange der türkische Nationalismus und das Türkentum als implizite Staatsideologie vorherrscht. Aber ich muss mir natürlich anhören, ich würde den türkischen Staat verraten oder ihn vernichten. 
Und ich sehe viele Parallelen zwischen Israel und der Türkei, trotze der auch vielen Unterschiede.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Yoav Sapir</p>
<p><i>Im Übrigen drängt sich mir die Frage auf, ob der Islam nicht irgendwann überwunden werden muss, damit es mal zu einem langfristigen und stabilen Frieden kommt.</i></p>
<p>Ich habe vom Zionismus gesprochen, nicht vom Judentum.<br />
Meinetwegen nicht der Zionismus, sondern strikt nationalistische Narrative, die auf Ausschluß oder Überlegenheit rekurieren. </p>
<p><i>Wenn es eine Grundlage des Zionismus gibt, also etwas, was nunmehr mit großer Wahrscheinlichkeit allen Zionisten gemeinsam ist, dann ist es wohl die Prämisse, dass die jüdische Nation ein Recht auf einen eigenen Staat im jüdischen Land hat.</i></p>
<p>Dagegen hab ich ja auch nichts, hab ich schon oben gesagt.</p>
<p><i>Sollte die Nation wieder keinen eigenen Staat haben und unter alle Völker der Erde zerstreut werden? </i></p>
<p>Das sag ich und meine ich auch nicht. Aber die Verfasstheit oder die zugrundeliegende Idee, von mir aus Ideologie, kann sich doch ändern. Alles was von Menschenhand ist, ändert sich. </p>
<p>Man sollte nicht den Fehler machen eine Ideologie mit einer Bevölkerung zu identifizieren. Ich spreche übrigens auch nicht von Juden, sondern von Israelis in Israel. </p>
<p>In der Türkei wird man auch viele Probleme mit Menschenrechtsverletzungen, Meinungsfreiheit und die Rechte von Minderheiten solange nicht lösen, solange der türkische Nationalismus und das Türkentum als implizite Staatsideologie vorherrscht. Aber ich muss mir natürlich anhören, ich würde den türkischen Staat verraten oder ihn vernichten.<br />
Und ich sehe viele Parallelen zwischen Israel und der Türkei, trotze der auch vielen Unterschiede.</p>
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