Einer, der nicht Rabbiner sein wollte
Rev (Herr) Aron Singer (אהרן זינגר) (Rabbinatsverweser)
Vorbemerkung: Wenn wir unsere Grabsteine des jüdischen Friedhofs Mattersburg bearbeiten und online stellen, gibt es manchmal ein ganz besonders schönes Erlebnis: wenn nämlich die “Routinearbeit” jäh unterbrochen wird, weil ein Gesicht zum Stein und zur Inschrift auftaucht. So wie in diesem Fall: 2 Tage, nachdem der Grabstein von Aron Singer online war, schickte uns Chaya-Bathya folgenden Artikel über den 1868 Verstorbenen.
Geboren um 1806 als Sohn armer Eltern aus Szentgrod (Zalaszentgrót, Ungarn). Seine Eltern waren R. Jizchak und Jentl, die Tochter des Lackenbacher Rabbiners R. Salman Lipschitz, die beide schon früh starben. Der 10jährige Waisenknabe Aron kam nach Mattersdorf zu seinem Onkel mütterlicherseits, dem Dajjan R. Elieser Lipschitz, unter dessen Leitung er sich dem Talmudstudium widmete. Der Familientradition zufolge soll er auch ein Semester lang beim Chatam Sofer (R. Moses Sofer-Schreiber) gelernt haben.
Auf Wunsch dieses Onkels verehelichte sich Aron mit Selda Deutsch, eine Tochter des R. Mendel Deutsch (ein Bruder von R. Josef Zwi Deutsch in Mattersdorf). Als ältestes männliches Familienmitglied hatte er aber auch für seine Geschwister zu sorgen. Hierzu heißt es im Vorwort zu seinem Werk “Tif’eret Aharon”:
Als R. Arons Schwester ins heiratsfähige Alter kam, war er selbst erst 17 Jahre alt. Man redete ihm zu, er solle nach Pressburg zum Chatam Sofer (R. Moses Sofer) fahren und von ihm eine rabbinische Autorisation erhalten. Damit könne er eine schöne Summe Geldes verdienen, und zwar aus dem Legat einer Frau in Kanischa (Nagykanizsa). Er könne so die Hochzeit seiner Schwester bezahlen. R. Aron wollte aber nichts davon hören. Da mischte sich der berühmte Gelehrte R. Elieser (Müller) Dresnitz, einer der angesehensten Schüler des Chatam Sofer und Dajjan in Mattersburg, ein und befahl R. Aron, sich nach Pressburg aufzumachen. Außerdem übergab er ihm einen Brief an den Chatam Sofer. Da mußte R. Aron notgedrungen einwilligen, fuhr nach Pressburg und erhielt das Zeugnis. Dieses verfehlte seinen Eindruck auf die Verwalter des erwähnten Legats nicht, und R. Aron erhielt eine Summe, mit der er seine Schwester verheiraten konnte.
Zitiert bei Kinstlicher, siehe unten Literatur, S. 41
Der Chatam Sofer soll R. Aron ein überaus lobendes Zeugnis ausgestellt haben (s. Toldot Sofrim, S. 105-106).
R. Aron wohnte zeitlebens in Mattersdorf. Sein Leben war einfach, ohne Wechsel, wie das vieler Erdengrößen, die sich mit ungeteilter Energie einem bestimmten Berufe hingeben. Selbst die äußerst bedrängten Verhältnisse seiner Familie vermochten ihn nicht vom Torastudium abzuhalten.
R. Arons Gelehrsamkeit und Fleiß machten auf die Umgebung schon früh Eindruck. Alsbald scharten sich Jünger um ihn, die an seinen reichen Kenntnissen ihren Wissensdurst befriedigten. Sie fanden an ihm nicht nur einen Lehrer, sondern auch einen liebevollen Freund und Ratgeber. Von seinen insgesamt etwa 40 Schülern wurde er hoch verehrt. Unter ihnen finden wir: R. Benjamin Seew Wolf Breuer, Rabbiner in Tab (in Ungarn, Anm.); R. David Friedmann, Rabbiner in Deutschkreutz; R. Jehuda Löb Lemberger-Lwow, Rabbiner in Rozsnyo (Roznava, Slowakei); R. Jizchak Schmuel Schön-Jaffe (Neffe R. Arons) in Mattersdorf; R. Akiva Kornitzer; Vorsitzender des Rabbinatsgerichts in Krakau und R. Schlomo (Alexander, Sandor) Fischer, Rabbiner in Karlsburg (Alba Iulia, Rumänien).
Bis 1860 lebte R. Aron als Privatmann. Durch die Übertragung des Amts eines Dajjans auf ihn nach dem Abgang seines Vorgängers R. Simon (שמעון) Sofer wurden seine finanziellen Verhältnisse insofern besser, als er ein kleines festes Einkommen bezog, das ihn jedoch auch nicht vor Mangel schützte. Die offizielle Annahme des Rabbinats verweigerte er, doch wurde zu seinen Lebzeiten kein Rabbiner gewählt. Er wird daher offiziell unter dem Titel “Rabbinatsverweser” (d. h. Verwalter des Rabbinats) geführt, obschon er sämtliche Funktionen eines Rabbiners erfüllte.
Hoch gelobt werden auch R. Arons menschliche Eigenschaften. Seine Bescheidenheit, sein liebevolles Wesen, sein nie ermüdender Eifer, Gutes zu stiften, machten ihn allseits beliebt. Trotz seiner eigenen Bedürftigkeit verließ kein Armer ungetröstet seine Schwelle.
R. Aron verstarb plötzlich am 28. Oktober 1868 (12. Cheschwan 5629) nach Teilnahme an einem Festmahl (סעודת מצווה) in Neudörfl bei Mattersdorf, das er noch “mit freudiger Begeisterung” mitgefeiert hatte.
An seinem Begräbnis nahmen zahlreiche Menschen teil. Der “Israelit” schildert dies mit folgenden Worten:
Es war eine Szene von wahrhaft erschütterndem Eindrucke, als der ארון (Sarg) aus dem Hause getragen wurde. Es musste alle ein tiefes Schmerzgefühl durchzucken bei dem Anblicke des geliebten Toten; dies bewies das plötzlich wie aus einem Munde ertönende herzzerreißende Wehklagen von Jung und Alt, von Frauen und Mädchen, von Juden und Christen, denn auch letztere hatten der Charaktergröße des Verstorbenen ihre Verehrung nicht versagen können.
Der Dajjan von Mattersdorf sowie die Rabbiner von Deutschkreutz, von Lackenbach und R. Elieser von Ödenburg hielten Trauerreden.
R. Arons schriftliche Aufzeichnungen wurden 1958 in Jerusalem unter dem Titel “Tif’eret Aharon” veröffentlicht.
R. Aron hatte 7 Kinder, darunter R. Jizchak Elieser S. in Mödling. Unter seinen Schwiegersöhnen sind: der Mattersdorfer Dajjan R. Josef Pressburger (der Mann seiner Tochter Beila Krassel); sein oben erwähnter Neffe R. Jizchak Schmuel Jaffe-Schön und R. Chaim Kohn in Papa (der Mann seiner Tochter Jentel; ihr Grabstein in “Mattersdorf Families” s. unter “Kohn”).
Literatur
- (Kinstlicher) משה אלכסנדר זושא קינסטליכר, ה’חתם סופר’ ותלמידיו, בני-ברק: מכון ‘זכרון’, תשס”ה, S. 40-42.
- Kommentar von Carole Vogel zu “Singer Aron”.
- Zeitungsmeldungen: Beratung der Rabbiner der Sieben Gemeinden über Kultusangelegenheiten: Is 45 (1862), S. 186. Unterschreibt Protest gegen Horwitz und Mannheimer (Kompert-Prozeß): Is 8 (1864), S. 95-97. Ableben: Is 47 (1868), S. 873-874 [auch Biographie].
Schlagwörter: friedhof, mattersburg | Kommentare (24)
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[Der folgende Abschnitt beschreibt die rabbinerlose Zeit nach R. Arons Ableben und vor der Ernennung von R. Samuel Ehrenfeld.]
Nach R. Aron Singers Tod trug die Mattersburger Gemeinde das Rabbinat R. Salomon Spitzer, Rabbiner an der Schiffschul in Wien, an. Sein Schwager, der Pressburger Oberrabb. R. Abraham Samuel Benjamin Sofer (Wolf Schreiber) bat ihn jedoch, in Wien zu bleiben – er sei hier unersetzlich.
Derselbe Wunsch wurde auch von anderen Seiten geäußert. R. Samuel Spitzer blieb also in Wien. (Israelit 39/40 (1871), S. 743-745.) Die Gemeinde hatte mit der Wiederbesetzung große Schwierigkeiten, da sie wegen Auswanderung zahlreicher reicher Gemeindemitglieder in finanziellen Schwierigkeiten war. Die Agenden des Rabbiners versah inzwischen das Bet Din mit dem Dajjan R. David Kohn an der Spitze. Als sich schließlich die Gemeindeverhältnisse besser gestalteten, ging man wieder auf die Suche nach einem neuen Rabbiner. Ende 1876 freute man sich in der Mattersdorf bereits auf den bevorstehenden Amtsantritt von R. Akiba Kornitzer, einem Schwiegersohn des Krakauer Rabbiners R. Simon Sofer, doch aus unbekannten Gründen nahm dieser die Stelle schließlich doch nicht an. (Israelit 49 (1876), S. 1126; Is 1 (1877), S. 9.).
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He signed his name in German as Ahron and not Aaron or Aron.
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Johannes schreibt am 21. Juli 2010 um 17:51
@Meir: How do you know?
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Meir Deutsch schreibt am 21. Juli 2010 um 17:52
I sent you by e-mail a document signed by him. You can put it here or at the article sent by Chaya- Bathya. You also quote:
Sterbematriken: Singer Ahron
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Johannes schreibt am 21. Juli 2010 um 18:10
Thank you Meir! You are right, he signed his name with “Ahron”.
Das Zertifikat wurde von Ignaz Deutsch (und anderen) unterzeichnet und von Ahron Deutsch gegengezeichnet:
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Meir Deutsch schreibt am 21. Juli 2010 um 18:28
@ Johannes. Ahron Singer not Deutsch.
Ignatz Deutsch is my G-G-Grandfather.
You can see quite clearly the seal of the קמד = קהילת מטרס דורף. The seal of the Rabbinate on the left is not very clear. Has anyone got a clear seal of that Mattersdorf Rabbinate.
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Christopher schreibt am 21. Juli 2010 um 19:07
I’m pretty sure I took a picture of the seal while working on the death records in the sopron archives – I’ll have a look when I’m back at the museum (unfortunately not before sunday)…
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Christopher schreibt am 21. Juli 2010 um 19:22
Johannes called me: he found the picture, it will be online in just a few minutes. And – we’ve not only found the seal in the picture…prepare for another surprise, everybody! ;)
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Johannes schreibt am 21. Juli 2010 um 19:28
To the surprise of all – pay attention to the signature!
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Johannes schreibt am 28. Juli 2010 um 16:01
Once more, a better quality of the seal, just for you, dear Meir :)
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Christopher schreibt am 28. Juli 2010 um 16:39
Offtopic: Israel
@all! Just want to let you know that I will be in Israel next month, from August 9th to August 28th. So, if there’s any data or documents to be shared or exchanged or whatever this would be a good opportunity. Just to let you know…
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Carole Vogel schreibt am 22. Juli 2010 um 04:16
While we are claiming bragging rights: Ignatz Deutsch is my great-great-great-grandfather, too (and Rabbi Ahron Singer is the husband of my third cousin three times removed but Meir Deutsch can claim a closer relationship to Ahron Singer: Rabbi Singer is the husband of Meir’s first cousin three times removed.)
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Chaya-Bathya Markovits schreibt am 21. Juli 2010 um 18:42
Abschrift des Dokuments:
Armuths-Zeugniß
Von Seite des gefertigten Gemeindevorstehers & Rabbinates zu Mattersdorf wird anmit wahrhaft bestätigt: Daß … dieses hiesige Israelitentochter Namens Lini Schischa äußerst dürftig, und vermögender Verwandten bar sei, und sonach wirklich zur Klasse der Armen gehöre.
Und nachdem dieselbe seit längerer Zeit an einem körperlichen Übel laborirt, zu dessen Heilung es zu folge ärztlichen Anrathens nöthig sei, zum wohlthätigen Wiener Krankenhause ihre Zuflucht zu nehmen; daher wird derselben, als der milden Berücksichtigung würdig, hiermit bestens anempfohlen(?). – Mattersdorf am 15t. Juni 1868.
Ahron Singer, Rabbinats Verweser
Sg. Deutsch, Geschw.(?)
Hönigsbeer, beeidt. Gemeinde Notair
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Johannes schreibt am 21. Juli 2010 um 18:52
@Claudia: Respekt! :)
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Chaya-Bathya Markovits schreibt am 21. Juli 2010 um 18:56
Gern geschehen. Mit solchen Sachen verdiene ich schliesslich mein Brot. :)
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Meir Deutsch schreibt am 21. Juli 2010 um 22:45
Let us see why in speech, in the Yiddish language, we say Aron or Aaron and not Ahron or Aharon.
As we know, the Jews came to Poland from the Rheinland (others came probably from the Kingdom of Kuzar). Yiddish in Poland was brought by Jews from the Rhine region that is bordering Germany and France. It is mostly a German dialect influenced by the French language and mixed with a bit of Hebrew. Let us see the French influence to the language. In the French language you do not pronounce the letter H in the middle of a word. If someone is called Ahron you pronounce it as Aron, Aharon will be Aaron. We can see the French influence on the Yiddish, but let us continue. In French you also do not pronounce the letter S in a word, the same we have in Yiddish: Gewesen = געווען . You pronounce the letter U as I In French, and in Yiddish: Hut= היט, Tuch=טיך, Gut= גיט, Blut = בליט, Fuss=פיס . The letter O is pronounced as in French, as OJ: Rot= רויט Brot=ברויט. In French the letter A is pronounced as U. So in Yiddish we have: Faden=פודען Magen=מוגען, Sagen=זוגען . In French plural ends with a S . We do the same in Yiddish: מוהמס, טעטעס, שמאטעס.
If we come back to Ahron Singer, it is not surprising if we make the mistake of Aron, as that is what we hear, the Phonetics, of the name in Yiddish.
גם הרמ”א בפירוש תשובותיו מעיד על כך ואומר: “אנחנו בני אשכנז וצרפת ועלינו להחזיק במנהגי אבותינו.”
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Elise Penzias schreibt am 28. Juli 2010 um 12:06
Mr. Deutsch – thank you for this very interesting explanation, which I can follow as long as the letter are not in hebrew (sorry) – but the lingusitic “french -connection” seams so clear (even for me)!
Was für unverzichtbare Viten steigen aus dem Studium der alten Steine wieder “herauf” ! A.Singer als ein großartiges Beispiel des Dialogs zwischen den Religionen? In jedem Fall verstand er es Andersgläubige nachhaltig zu beeindrucken. Danke für diesen Beitrag über sein Leben!
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[...] Update 21. Juli 2010: Blogbeitrag über Aaron Singer! [...]
Die 2. Unterschrift muss wohl Ig. (nicht Sg.) Deutsch lauten.
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Weiss jemand vielleicht, wer die 73jaehrige Witwe Regine Singer ist, die im Bild des Toten-Protokolls als im Jaenner 1864 verstorben aufscheint? Eine Verwandte von R. Ahron Singer?
Does anybody know who is the 73 year old widow Regine Singer registered as deceased in January 1864 (in the photo)? Is she related to R. Ahron Singer?
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Carole Vogel schreibt am 22. Juli 2010 um 23:25
Regina Singer doesn’t show up in other metrical records. If she were related to Ahron Singer it would likely have to be through marriage as she was a widow and Singer was likely her husband’s surname..
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Das Werk “Tif’eret Aharon” is on-line auf “Hebrewbooks” zu finden: http://hebrewbooks.org/41116.
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Bezueglich meiner Angabe oben R. Mendel Deutsch sei der Bruder von R. Josef Zwi Deutsch (nach Kinstlicher) moechte ich hier auf den folgenden Kommentar hinweisen:
Carole Vogel schreibt am 22. Juli 2010 um 20:09 zu “Deutsch (Sopher) Jakob Schlomo”:
Yes, I remember when Yitzchok Stroh was working this through. It became clear that there was an error in the Deutsch-Sofer tree in Toldot Sofrim and Rabbi Kintslicher’s book. … And it became clear quite early on that Josef Zvi Deutsch-Sofer was NOT the brother of Mendel Deutsch. He was the uncle.
Eine Klaerung dieser Frage ist wirklich interessant.
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Carole Vogel schreibt am 22. Juli 2010 um 23:31
@Chaya-Bathya. I’ll let Yitzchok field this question if he wants. But suffice it to say that by using various sources of information Yitzchok was able to prove that errors were made.
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