Judith Gelles, 26. Tischre 5682 (Freitag, 28. Oktober 1921)

  • Foto: Grabstein von Judith Gelles, 26. Tischre 5682
  • Datenblatt Isidor Öhler: Judith Gelles, 26. Tischre 5682


Anmerkungen

Laut Zeile 5 der hebräischen Inschrift ist Judith Gelles „die Ehefrau d(es ehrbaren) H(errn) Josef Gelles“ אשת כה“ יוסף געללעס, der zum Zeitpunkt ihres Todes ebenfalls schon verstorben war.

Als Akrostychon (Zeile 6 – 10) findet sich ihr Vorname „Judith“ יודית – nicht „Jehudit“ יהודית wie in der 4. Zeile oder als letztes Wort in Zeile 7.
Interessant, dass die sogenannte Schlusseulogie (Schlusssegen), also der nach 2 Samuel 25,29 abgewandelte Segen gleich zweimal, nämlich ausgeschrieben (und leicht umgestellt) in Zeile 10 und als übliche Abkürzung in Zeile 11 vorkommt, Zeile 10 „Es möge eingeschrieben sein im Bund des Lebens ihre Seele“: תהא צרורה בצרור החיים נשמתה.
Siehe dazu auch unseren Blogbeitrag über die hebräischen Inschriften.

Laut Zeile 12 ist der Name ihrer Mutter „Ester“ אסתר.


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg