Kopf der Woche – Jascha Heifetz

2011 ist ein Jahr der runden Musiker-Geburtstage: „Jewish Elvis“ Neil Diamond feierte dieser Tage seinen 70er, Mr. Robert Zimmermann folgt (gleichfalls mit seinem 70er) im Mai.

40 Jahre vor Diamond und Dylan wiederum, genau am 2. Februar 1901, wurde ein Klassiker ganz anderer Art geboren: Jascha Heifetz, litauisch-amerikanische Geiger-Legende.

Heifetz, von seinen Biographen regelmäßig mit krönenden Superlativen aller Art belegt („bestbezahlter“, „berühmtester“ etc. Geiger seiner Zeit/aller Zeiten), begann seine Langzeit-Karriere als Wilnaer Geigen-Wunderkind: Zunächst vom Vater unterrichtet gab er als 7-jähriger sein Konzertdebüt; für das Jahr 1911 – Heifetz ist gerade zehn – ist ein Auftritt vor 25.000 hemmungslos begeisterten Zuhörern überliefert, deren Heifetz-Hysterie gar polizeiliches Einschreiten erforderlich gemacht haben soll (eigenartigerweise wird die Szene von einigen Quellen in Odessa, von anderen in St. Petersburg angesiedelt).

In dieselbe Zeit fallen Heifetz‘ erste Platten-Aufnahmen. 1917 folgt die Emigration in die USA – und schließlich eine fast 7 Jahrzehnte währende Konzert-, Tournee- und Platten-Karriere …

Jascha Heifetz starb im Dezember 1987 in Los Angeles.

(vgl. zu Heifetz‘ – teils recht widersprüchlich überlieferten – Biographie auch: H. Eggebrecht: Große Geiger. Kreisler, Heifetz, Oistrach, Muter, Hahn & Co. München: Piper 2000. S. 337-349, sowie Heifetz‘ offizielle Website: jaschaheifetz.com)

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