Oscar-‚Fußnote‘

'footnote' Trailer, Titelbild

Bild-©: YouTube

Noch wenige Stunden bis zum Beginn der Oscar-Verleihung 2012. Nominiert – als bester fremdsprachiger Film – ist auch in diesem Jahr eine israelische Produktion: die schon in Cannes ausgezeichnete Vater-Sohn-Tragikomödie „Footnote„.

Israels Oscar-Kandidat „Footnote“ – Trailer

Eher tragisch als komisch liest sich die bisherige israelische Oscar-Bilanz: Ganze 10 Mal waren israelische Filme für den Auslandsoscar nominiert, vier Nominierungen gab es allein seit 2007/8 (darunter z.B. Ari Folmans „Waltz with Bashir„), und kein einziges Mal wurde der kleine Gold-Mann gewonnen – auch ein Oscar-Rekord, wenn auch ein eher deprimierender…

Die österreichische Bilanz ist da schon deutlich erfreulicher (bzw. das österreichische Antreten effizienter) – auch wenn Karl Markovics‘ „Atmen“ heuer nicht zum Zug gekommen ist: drei Nominierte (zuletzt „Revanche“ im Jahr 2008/9), von denen einer es bekanntlich auch zum Preisträger gebracht hat, nämlich Stefan Ruzowitzkys „Die Fälscher“ (2007/8).

Für den israelischen Beitrag dagegen sind auch in diesem Jahr die Aussichten wenig erbaulich, zumindest wenn man den Buchmachern vertrauen möchte: Die nämlich sehen, wie ein kurzer Online-Rundblick zeigt, eher den iranischen Beitrag und Berlinale-Gewinner „A Separation“ in der Favoritenrolle.

Wir würden meinen: Keine sonderlich gute argumentative Ausgangslage für jene, die glauben, dass „die Juden Hollywood beherrschen“… ;)
Apropos Juden, Hollywood, Österreich: Bei der Oscar-Verleihung 2010 konnte sich Moderator Steve Martin, mit Blick ausgerechnet auf den (oscar-prämierten) „Jew Hunter“ aus „Inglourious Basterds“ Christoph Waltz, folgenden Gag dann doch nicht verkneifen…

Well, Christoph…

Steve Martin & Christoph Waltz bei der Oscar-Verleihung 2010

Nun denn – für alle, die eine Fernseh-Nachtschicht nicht scheuen: Die Übertragung der Oscar-Verleihung 2012 (inkl. Rahmenprogramm) beginnt um 1.35 Uhr auf ORF 1 bzw. 1.05 Uhr auf ProSieben.

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