Jütl Schlesinger, 12. Schvat 5663 (Montag, 09. Februar 1903)

  • Foto: Grabstein von Jütl Schlesinger, 12. Schvat 5663
  • Datenblatt Isidor Öhler: Jütl Schlesinger, 12. Schvat 5663


Anmerkungen

Zeile 2: הבתולה המהוללה wird meist übersetzt mit „die gepriesene Jungfrau“ (vgl. bes. Psalm 78,63).

Zeile 3 nennt den Vornamen Jütl (kann auch als „Jitel“ gelesen werden) und Zeile 4 den Vater: MORENU Akiba Güns Schlesinger, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden).

Auch Zeile 5 נקטפה בעודה באבה weist in Anlehnung an ein Bibelzitat auf die Jugend der Verstorbenen hin: „noch in ihrer Blüte gepflückt“ (Ijob 8,12).

Das Sterbedatum lesen wir in Zeile 6: 12. Schvat 663 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung) = 09. Februar 1903.

Nach der Schlusseulogie wird in Zeile 8 noch der Name ihrer Mutter genannt: Rosa.

Interessant bzw. auffällig ist, dass in den genealogischen Websites Jütl als Tochter von Akiba Güns-Schlesinger (Jakob Schlesinger) übersehen bzw. nicht angeführt wird, siehe bei Wikitree Stammbaum Rabbi Akiva Eger und Akiva Ginz Schlesinger.


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg