Hanna Pinkas, 21. Cheschvan 5662 (Sonntag, 03. November 1901)

  • Foto: Grabstein von Hanna Pinkas, 21. Cheschvan 5662
  • Datenblatt Isidor Öhler: Hanna Pinkas, 21. Cheschvan 5662


Anmerkungen

In Zeile 4 wird der Ehemann genannt: כ“ה יוסף צבי פינקאס ע“ה „d(er ehrbare) H(err) Josef Zvi Pinkas, a(uf ihm sei der) F(rieden)“. Der Ehemann lebt also zum Zeitpunkt ihres Ablebens auch nicht mehr. Update 01. 12. 2014: Laut Segenswunsch leb der Ehemann zum Zeitpunkt ihres Ablebens nicht mehr. Allerdings ist Josef Zvi Pinkas erst am 24. Juni 1902 verstorben, lebt also zum Zeitpunkt des Ablebens seiner Frau noch. Der Grund dürfte sein, dass die Inschrift erst 1 Jahr nach ihrem Tod, also beim Aufstellen des Grabsteines, verfasst wurde und zu diesem Zeitpunkt Josef Zvi ebenfalls schon verstorben war.

Zeile 5: נבש“ט כא“ חשון תרסב ל“ s(ie vrstarb) i(in) g(utem) R(uf) (wörtl.: „mit gutem Namen“) am 21. Cheschvan 662 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung) = 03. März 1901.

Als Akrostychon findet sich von Zeile 6 – 8 ihr Vorname „Chana“ חנה und in den Zeilen 9 und 10 der Segenswunsch „a(uf ihr sei der) F(rieden)“: ע“ה.

Zeile 11 nennt den Namen ihrer Mutter: Resl.

Der Nachname „Pinkas“ ist in Mattersdorf/-burg hinreichend belegt, trotzdem konnten wir Hanna Pinkas genealogisch nicht zuordnen. Siehe etwa: Nachname „Pinkas“, „Johanna Pinkas“, „Hanni Spitzer“ u.a. (Danke an Chaya-Bathya Claudia Markovits für den Tipp!)


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg