Mirl Löbl, 14. Tischre 5685 (Sonntag, 12. Oktober 1924)

  • Foto: Grabstein von Mirl Löbl, 14. Tischre 5685
  • Datenblatt Isidor Öhler: Mirl Löbl, 14. Tischre 5685
  • Datenblatt Isidor Öhler, Rückseite: Mirl Löbl, 14. Tischre 5685


Anmerkungen

Zeile 3 legt nahe, dass die Verstorbene in höherem Alter verstarb: זקנה „Eine Betagte“.

Zeile 5 nennt den Ehemann: Abraham Simcha Segal Löbl.

Der Nachname (Stammesname) „Segal“ סגל, oft eben auch als Zusatz nach dem Nachnamen, ist eigentlich ein Akronym für סגן לויה לוים, etwa „Führer der Leviten“.
Zu „Leviten“ siehe unseren Lexikoneintrag.

Als Akrostychon finden sich von Zeile 6 – 12 ihr Vorname, der Vorname ihrer Mutter, der Vorname ihres Ehemanns, der Vorname ihres Vaters sowie der Segenswunsch:
(6) horizontal: „Mirl, Tochter der“
(7) und (8) jeweils horizontal: „Ester“
(9) horizontal: „Ehefrau d(es)“
(10) horizontal: „e(hrbaren H(errn) Simcha“
(11) horizontal: „Tochter des Abraham Kohen“
(12) horizontal: „a(uf ihr sei der) F(rieden)“
מירל בת אסתר אשת כה שמחה ברתא דאברהם כהנה עה.
Spannend der Wechsel zwischen Hebräisch und Aramäisch (Zeile 11).


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg