Löb Schotten, 14. Tevet 5498 / 06. Dezember (nachts) 1737 (?)

Foto I. Öhler: Löb Schotten, 14. Tevet 5498 / 06. Dezember 1737 (?)


Keine Abschrift von Isidor Öhler vorhanden.

Anmerkungen

Am Ende von Zeile 8 finden wir den Namen: „Mose, (9) Ari (oder Eli‘ für Elijahu?) Jehuda Löb Bra… (oder S(ohn von) R…)?“ „Eli“ zu lesen erschiene mir vielleicht etwas sinnvoller, da „Ari“ und „Löb“ die selbe Bedeutung haben und außerdem das ר in der Inschrift etwas anders geschrieben wird.

Aufgrund von Form und Inhalt der Grabinschrift, aber auch vom Aussehen des Steines her, müsste es sich um einen Grabstein des 18. Jahrhunderts (etwas früher/später) handeln.

Update 23. 12. 2014: Danke Yitzchok Stroh für den Kommentar! Dass die Abschrif bei Grunwald ist, hab ich übersehen. Wie bei den anderen Abschriften, sei sie auch hier wortgerecht zitiert.
Max Grunwald führt den Grabstein in seiner Arbeit „Mattersdorf“ (Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde 1924-1925, S. 491/492) an (siehe dazu auch Kommentar von Chaya-Bathya Markovits)

R. Löb Frankfurter Schotten 1738


ברמה נשמע ביללה קולינו כי שבת משוש לבינו. נפלה עטר“ תפארת ראשינו. מגיננו ומגן הדור גאון עוזינו ה“ה ארי“הרב דבי עילאה א“מ“ו הרב המאו“ הגדול הוותיק החסיד המפורסם ענוותן כהלל מזה רבן מזה מוה“ משה ארי יהודה ליב ברא כרעי דאבו“ כבוד גדולתו בק“ק פ“פ דמיין שקעה חמה שלא בעונתו ליל ש“ק י“ט (?) טבת תצ“ח לפ“ק תהי נפש אדוננו צבצה


Über den Buchstaben אמו hat Grunwald Punkte, die oben nicht dargestellt werden konnten.

Das bei Grunwald angeführte Sterbedatum, 19. Tevet, kann nicht stimmen, da es nicht mit „in der Nacht zum h(eiligen) Sch(abbat)“ korrespondiert.

Seine Tochter ist Merle, verstorben 1794.


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg