Meir ben Jüdel, 01. Tammus 5591 (Sonntag, 12. Juni 1831)

  • Foto: Grabstein von Meir ben Jüdel, 01. Tammus 5591
  • Datenblatt Isidor Öhler: Meir ben Jüdel, 01. Tammus 5591


Anmerkungen

Öhler hält die gesamte Inschrift für „Unleserlich“. Das ist nicht wirklich nachvollziehbar, weil die Inschrift, auch am Foto, fast durchwegs sehr gut lesbar ist.

Die datums- und namensrelevanten Daten und Zeilen:

Zeile 6: Der Name des Verstorbenen: „D(er ehrbare) H(err), der Toragelehrt(e), H(err) Meir, S(ohn des) e(hrbaren Herrn) Jüdel, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden)“ הה התורנ ה מאיר בה יידל זל. Der Vater war also zum Zeitpunkt des Ablebens seines Sohnes ebenfalls schon verstorben.

Zeile 7 bis 9 nennen Wohnort sowie Begräbnisort und Sterbedatum:
„dessen ständiger Wohnsitz in der Stadt Ö(den)b(urg) (= Sopron) war. Er schied hinweg (8) und verstarb dort mit gutem Namen (= mit gutem Ruf) und man brachte ihn hierher (9) zum Ort seines Familiengrabes, am 1. Tammus 591″
אשר קבע דורתו בעיר אב ויגוע
וימת שם בשם טוב והוליכו אותו הנה
למקום קבורת משפחתו א תמוז תקצא

Die hebräische Abkürzung א“ב finden wir auch bei „Mordechai Ödenburg, gestorben 1850„.


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg