Jechiel ben Chajjim, 06. Ijjar 567 (= Donnerstag, 14. Mai 1807)

G-22 (Wachstein 530)

  • Grabstein Jechiel ben Chajjim, 06. Ijjar 567
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor G


Die Grabinschrift

נפטר ונקבר יום ה’ ו’ אייר תקס“ז ל

פ“נ
איש אמונים זקן ושבע ימים
אשר נהג בכושר בדרך תמים
השכים בתפלה לשוכן מרומים
נהנה מיגיע כפו בנעימים
ה“ה היקר והנעלה כ’ יחיאל
בן כ“ה חיים ז“ל

תנצב“ה


Anmerkungen

Die Inschrift ist kaum mehr zu lesen, der Grabstein war nur anhand der noch lesbaren hebräischen Nummer שי identifizierbar. Die Zeilengerechtigkeit ist aber aufgrund der gereimten Eulogie gewährleistet.

Dass Jechiel Pressburg in hohem Alter starb – wie Wachstein schreibt (s.u.) -, entnehmen wir Zeile 3 der Inschrift: זקן ושבע ימים „alt und satt an Tagen“ (s. Genesis 35,29 u.a.).


Biografische Notizen

Im hohen Alter gestorben. Aus Nr. 630 [Zirl Pressburg] ist zu ersehen, dass der Verstorbene den Beinamen ‚Pressburg‘ führte und demnach (s. Nr. 857 [Mostel Rosenfeld]) als Stammvater der Familie Rosenfeld anzusehen ist.

Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 176

Ehefrau: Zirl Pressburg , gest. 11. Dezember 1823


Sohn: Mostel Rosenfeld , gest. 06. Mai 1849

Die Gräber der Eltern und des Sohnes befinden sich unmittelbar nebeneinander.


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