Chajjim Hahn, 15. Adar I 630 (= Mittwoch, 16. Februar 1870)

ג-U8 (Wachstein 1059)

  • Grabstein Chajjim Hahn, 15. Adar I 630
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor Gimel


Die Grabinschrift

פ“נ
הנעלה והישיש כ“ה חיים
האן עברו עליו תלאות אין
מספר ולבסוף ימיו נפל
למשכב ונחלה מאוד וימת
ביום ט“ו אדר רשון שנת תר“ל
לפ“ק

תנצב“ה


Anmerkungen

Zeile 6: Sollte wohl ראשון heißen.

Der 15. Adar I ist Schuschan Purim Katan, was aber in der Inschrift nicht explizit erwähnt wird.

‚Der geehrte Greis, der viel Ungemach erlebte.‘

Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 296

Wachstein übersetzt Zeile 1a und 2.


Biografische Notizen

An anderem Ort äußert sich Wachstein zur Genealogie der Familie Hahn. Es genügt hier zu erwähnen, dass die Familie ursprünglich „aus Schaffa“, dann „Schaffa“ und bald „Hahn“ bezeichnet wird und insbesondere die später geborenen Personen – wie unser Chajjim – in den Grabinschriften durchwegs den Namen Hahn führen.

Siehe Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 185


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