Isak Tachau, 25. Ijjar 563 (= Dienstag, 17. Mai 1803)

F-16 (Wachstein 498)

  • Grabstein Isak Tachau, 25. Ijjar 563
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor F


Die Grabinschrift

פ“נ
האיש הישר האמיתי התורני ה’ איצק טאכוי
נפטר יום ג’ כ“ה אייר תקס“ג לפ“ק

אבן יקרה צדקתו קודמת לחכמתו
יטביע און כגבור ידריכיהו בתומתו
צפירת חסידתו תמיד יזריח לעומתו
קרב עתו ועלתה למעלה קדושת נשמתו
טהרת עליתה ופרידתה היה כבנשיקה
אל מקומה הראשון אשר משם נחקקה
כל מלאכי מעלה נגדה ירונו בחזקה
יבא צדיק שומר אמונים בתשוקה
ויקבל שכר עמלו מאת העוש’ במשפט צדקה

תנצב“ה


Anmerkungen

Die Zuordnung dieses Grabsteins ist nicht sicher, unsere festgesetzten Konventionen treffen nicht zu. Einziges Zuordnungskriterium war die eindeutig erscheindende, heute nicht mehr vorhandene, aber von uns erschlossene Standortnummer 152.



In der Inschrift ist das die Zeilen 4 – 7 der Eulogie beendende מתו und das die Zeilen 8 – 11 beendende קה jeweils nur einmal, und zwar vertikal mittig, geschrieben. Leider ist von der Inschrift heute nichts mehr zu sehen.

Vorsteher der frommen Bruderschaft und Mitglied des Gemeindevorstandes. Er ist der Sohn des in Wien verstorbenen Abraham ben Jakob Tachau.

Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 169

Wachstein verweist auf seine Anmerkungen zur Grabinschrift des am jüdischen Friedhof Rossau (Seegasse, Wien) begrabenen, 1758 verstorbenen Abraham ben Jakob Tachau aus Eisenstadt:

In den Eisenstädter Archivalien tritt Abraham Tachau gegen Ende des Jahres 1726 zum ersten Male auf … In Wien erscheint Tachau 1748 als Buchhalter bei Marx Schlesinger … Er ist wohl auch mit Abraham Jakob identisch … Schweigersohn des gelehrten Koppel ben Hirz Kamen, dessen Tochter Rechli er zur Frau hatte.

Wachstein B., Die Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil, 1540 (?) – 1670, Wien 1912, 403f


Biografische Notizen

Ehefrau: Ella Tachau, gest. 03. November 1857


Archiv älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt