Nachlese – ‚Hier liegt geborgen …‘

Unsere Präsentation gestern war eine ganz großartige, wunderbare und berührende Veranstaltung. Das verdanken wir ganz besonders auch Ihnen allen, die nach Eisenstadt gekommen sind und dabei waren. Ich danke Ihnen im Namen meiner MitarbeiterInnen sehr herzlich dafür. Mehr als 300 BesucherInnen fanden sich am älteren jüdischen Friedhof ein, das Wetter war traumhaft und warm, das Gras war binnen einer Stunde rechtzeitig vor Beginn der Präsentation aufgetrocknet, die Sonne warf ein fast surreales Licht auf die alten Grabsteine. Wir hatten das beste Publikum, das es gibt und obwohl so viel Menschen sich zugleich am Friedhof befanden, erzeugte die pietätvolle Ruhe und Stille eine würdige Stimmung.

Auf vielfachen Wunsch ließ ich mich dann doch überreden, meine Begrüßungsworte sowie die Projektvorstellung online zu stellen, siehe unten.
Der Text wurde nicht adaptiert, sondern es handelt sich schlicht um die gestern gesprochene Rede.

Rabbiner Shmuel Schapira nach seinem Gebet am Grab von Rabbi Meir Eisenstadt


Rabbiner Shmuel Schapira nach seinem Gebet am Grab von Rabbi Meir Eisenstadt

Diözesanbischof Ägydius Zsifkovics mit Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg


Interreligiöser Gipfel: Diözesanbischof Ägydius Zsifkovics und Oberrabbiner Prof. Paul Chaim Eisenberg begrüßen einander

Über 300 BesucherInnen der Präsentation


Noch immer kommen BesucherInnen zur Präsentation auf den Friedhof

Begrüßung und 'zum Projekt', Johannes Reiss


Begrüßung und „zum Projekt“, Johannes Reiss

Die besten BesucherInnen, die wir uns wünschen können


Die besten BesucherInnen, die wir uns wünschen können

Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Mag. Thomas Steiner bei seiner Ansprache


Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Mag. Thomas Steiner bei seiner Ansprache

Oberrabbiner Prof. Paul Chaim Eisenberg bei seiner Ansprache mit anschließendem Kaddisch


Oberrabbiner Prof. Paul Chaim Eisenberg bei seiner Ansprache mit anschließendem Kaddisch

Bischof Zsifkovics liest mit im hebräischen Gebetbuch von Rabbiner Shmuel Schapira


Bischof Zsifkovics liest mit im hebräischen Gebetbuch von Rabbiner Shmuel Schapira

Shlomit Butbul singt 'Jeruschalajim schel sahav' - touching experience!


Shlomit Butbul singt „Jeruschalajim schel sahav“ – touching experience!

Zsolt Grünwald von der jüdischen Gemeinde Szombathely


Zsolt Grünwald von der jüdischen Gemeinde Szombathely bei seinen einführenden Worten zum traditionellen hebräischen Lied ‚Szól a kakas már‘, das die jüdische Gemeinde vortragen wird

Jüdische Gemeinde Szombathely spielt und singt 'Szól a kakas már'


Jüdische Gemeinde Szombathely spielt und singt ‚Szól a kakas már‘ – Gänsehaupt pur. Köszönöm!

BesucherInnen nehmen sich einen Stein um diesen auf ein von ihnen ausgesuchtes Grab zu legen


BesucherInnen nehmen sich einen Stein, um diesen auf ein von ihnen ausgesuchtes Grab zu legen

Ein historischer Moment: Bischof Zsifkovics vor dem Grabstein von Jakob Reichenau ben Wolf


Ein historischer Moment: Bischof Zsifkovics vor dem Grabstein von Jakob Reichenau ben Wolf

Die QR-Codes werden gestest - mit Erfolg!


Die QR-Codes werden gestest – mit Erfolg! Und wir sind beruhigt ;-)

300 BesucherInnen auf dem Friedhof und es herrschte würdige Stille


300 BesucherInnen auf dem Friedhof und es herrschte würdige Stille

Wer ist hier begraben? Hindel Spitzer, gestorben 1864


Wer ist hier begraben? Hindel Spitzer, gestorben 1864

Grabsteine mit darauf gelegtem Stein und QR-Code


Grabsteine mit darauf gelegtem Stein und QR-Code

Traum-Buffett unserer Mitarbeiterin Christa Krajnc


Traum-Buffett unserer Mitarbeiterin Christa Krajnc

Sturm aufs kalte Buffet


Sturm aufs kalte Buffet

Freunde und Kollegen aus Eisenstadt und dem Burgenland


Freunde und Kollegen aus Eisenstadt und dem Burgenland

Prominente aus der jüdischen Gemeinde Wien: (von links): DI Georg Haber, Mag. Wolf-Erich Eckstein, Dr. Timmothy Smolka


Prominente aus der jüdischen Gemeinde Wien: (von links): DI Georg Haber, Mag. Wolf-Erich Eckstein, Dr. Timmothy Smolka

Begrüßung und Vorstellung des Projekts

Sehr verehrter Herr Oberrabbiner, sehr verehrter Herr Diözesanbischof, sehr verehrter Herr Generalvikar, sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter und Bürgermeister der Freistadt Eisenstadt, sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter und Vizebürgermeister in Vertretung des Herrn Landeshauptmanns, sehr geehrte Abgeordnete und Vertreterinnen und Vertreter des öffentlichen Lebens von Stadt und Land, sehr geehrter Herr Generaldirektor der Esterházy Betriebe, sehr geehrte, liebe Shlomit Butbul, sehr geschätzte Ehren- und Festgäste!

Ich freue mich wirklich sehr, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind an dem für unser Museum und auch für mich persönlich so bedeutenden Tag. Ich freue mich auch besonders, dass viele unserer Nachbarn aus der Unterbergstraße und Wertheimergasse heute gekommen sind, die mich 8 Monate, fast täglich, nur in wenig attraktiver Arbeitskleidung, mit Fotoapparat, der Matte (für Schnee und nasses Gras), und der Tasche mit Kreide, Tüchern und Gartenschere ausgestattet gesehen haben, und ich freue mich so sehr, dass sogar viele meiner Hebräischschülerinnen und -schüler aus Salzburg heute extra angereist sind, um an dieser Präsentation teilzunehmen, danke euch! Ich freue mich sehr über die Gäste, die heute aus Wien und sogar aus England, Frankreich und anderen Ländern hierher gekommen sind und begrüße ganz besonders auch die Mitglieder der jüdischen Gemeinden Köszeg und Szombathely, die heute nach Eisenstadt gereist sind. Köszönöm köszegi és a szombathelyi zsidó hitközségnek, hogy eljöttek Eisenstadtba.

Eine kleine Programmergänzung darf ich auch ankündigen hier, dass nämlich die jüdische Gemeinde Szombathely vor dem Kaddisch noch das alte bekannte jüdische Lied „Szól a kakas már“ singen wird. Lassen Sie mich schließlich noch Danke sagen für alle Medienberichte, allen voran dem ORF, allen großen Tageszeitungen Österreichs, der regionalen Berichterstattung, besonders natürlich dem Amtsblatt der Stadt Eisenstadt und insbesondere auch für die großartigen internationalen Medienberichte über unser Projekt, allen voran Israel, die USA und Großbritannien.

Als ich vor – langer Zeit – im Museum zu arbeiten begann, waren es gar nicht die Objekte des Museums, die mich in erster Linie begeisterten, sondern es war tatsächlich dieser ältere jüdische Friedhof, der, wenn ich sage, mich faszinierte, wäre dies viel zu kurz gegriffen, der mich fast magisch anzog. Ich suchte die Sterbedaten und die Namen der Toten und fand sie nicht, weil ich das auf der Universität nicht gelernt hatte, ich wollte wissen, was diese oft so langen und ausschließlich hebräisch geschriebenen Inschriften sagen und konnte sie kaum oder nicht lesen, weil auch das hatte ich im akademischen Betrieb des Studiums nicht gelernt. Nicht einmal die sogenannte Schlusseulogie, der schöne Schlusssegen, der sich auf jedem Grabstein findet „Seine/ihre Seele möge eingebunden sein im Bündel des Lebens“ war mir geläufig. Es war aber auch mir damals schon bekannt, dass sozusagen die letzte Nachricht über diesen Friedhof fast 100 Jahre alt ist. Der Bibliothekar der IKG Wien, Dr. Bernhard Wachstein, hatte 1922 in seiner wegweisenden Monografie alle Inschriften akribisch publiziert. Wir wussten also bis vor kurzem zwar, wer damals, 1922, hier begraben war, aber niemand wusste bis vor wenigen Monaten, wieviele Gräber überhaupt, welche Gräber jetzt noch hier zu finden sind und vor allem wo sich welches Grab auf dem Friedhof befindet. Wir freuen uns sehr, heute die Antworten präsentieren zu dürfen.

Kaum jemand kann es glauben, aber wir sehen tatsächlich 1082 Grabsteine auf diesem Friedhof, 33 Steine, die Wachstein 1922 noch listete, konnten wir nicht mehr finden. Wir kennen die 1.105 Begrabenen und wir wissen vor allem jetzt, wo sich jedes Grab befindet. Die gesamte Aufarbeitung war nicht nur eine längst überfällig historische und kulturgeschichtliche, sondern insbesondere auch religiöse Notwendigkeit, mehr – religiöse Pflicht. Denn es ist, nach der Pikuach Nefesch, der Rettung aus Lebensgefahr, die wichtigste Mitzwa, Kavod Hamet, die Achtung der Würde des Toten und dazu gehört es, die Gräber der Toten zu kennen. Besonders herzlich begrüße ich an dieser Stelle Herrn Shmuel Schapira, von dem nicht nur ich im Laufe von vielen Jahren unendlich viel gelernt habe, sondern der vor allem garantiert, dass alles, was auf dem Friedhof geschieht, halachisch, also religionsgesetzlich in Ordnung ist, und zwar nicht nur auf diesem Friedhof hier, sondern auf vielen jüdischen Friedhöfen und zwar ehrenamtlich.

Ganz hinten, in der ersten Reihe, befindet sich – es ist ein kleiner, unauffälliger Grabstein – das Grab von Elia Schamasch. Sein Name sagt uns schon, dass er Gemeindediener war und er starb im Jahr 1713. Auf der Rückseite dieses Grabsteins finden wir eine zweite, sehr kurze Inschrift „Hier ist begraben ein Mann. Gestorben in einer unruhigen Zeit“. Der Name dieses Mannes ist nicht bekannt, mit „ein Mann“ ist natürlich „ein jüdischer Mann“ gemeint, der vielleicht ein Verwandter des Elia Schamasch war, der wahrscheinlich, auch 1713, der damals grassierenden Pest zum Opfer gefallen war. Der aber selbstverständlich auch sein Grab und seinen Grabstein bekam.

Unsere digitale Edition des Friedhofes – jeder einzelne Grabstein ist mit Foto und Inschrift online publiziert – soll in erster Linie die Basis für weitere notwendige wissenschaftliche Arbeiten bieten, und ermöglicht Interessierten, Genealogen, vor allem aber auch den Verwandten der Toten, bei jedem einzelnen Grabstein mittels Kommentaren eine direkte Kommunikation. Das Besondere und das Neue unseres Projekts ist die physische Dokumentation des Friedhofes. Alle Besucher können – mithilfe von Smartphone oder Tablet oder auch mit gedruckten Listen – jedes gesuchte Grab und Angehörige nun endlich die Gräber ihrer Verwandten finden.

Wir finden auf diesem Friedhof keinen einzigen nicht-hebräischen Buchstaben. Gerademal auf 2 Grabsteinen befinden sich ganz kurze Textpassagen in deutscher Sprache, und davon nur einmal ein kleiner Teil der Inschrift, das andere Mal ein späterer Zusatz, aber selbst diese sind mit hebräischen Buchstaben geschrieben. Die hebräischen Inschriften sind zum Teil sehr lange, oft wunderschöne, weise, liebevoll geschriebene und berührende Texte, das oft detailreich individualbiografisch erzählte Lob hält immer Zwiesprache mit dem Verstorbenen. Die hebräischen Inschriften umfassen allein 250 kleingedruckte Buchseiten.

Dieser ältere jüdische Friedhof ist neben jenem in der Seegasse in Wien sicherlich der bedeutendste jüdische Friedhof in Österreich. Ein Grab, das jährlich von hunderten Pilgern besucht wird, ist das des ersten Rabbiners von Eisenstadt, Rabbi Meir Eisenstadt, der 1744 starb und posthum, als erster, den Namen seiner Stadt, Eisenstadt, als Nachname erhält. Schon alleine deshalb freue ich mich, dass diese Präsentation im Rahmen der 90-Jahr-Feierlichkeiten Eisenstadts stattfinden kann und mein aufrichtiger Dank geht an dieser Stelle an die Freistadt Eisenstadt, ihren Bürgermeister, Herrn Mag. Thomas Steiner sowie an den gesamten Gemeinderat, die uns die komplette physische Dokumentation des Friedhofes ermöglicht haben.

Die Bedeutung eines jüdischen Friedhofes lässt sich meist festmachen an der Anzahl der auf ihm Begrabenen, am Alter sowie den großen Namen. Es war ein erhebender Moment, als wir den ältesten jüdischen Grabstein des Burgenlandes fanden, jenen von Naftali Hirz Kamen, der, aus Wien hierher gekommen, 1679 verstarb und in der damals noch jungen Gemeinde die Rabbinatsagenden im Ehrenamt ausgeübt hatte. Schon allein dieser Grabstein hätte fast eine eigene Präsentation gerechtfertigt.

Dass wir unser Projekt, die komplette Aufarbeitung des Friedhofes, in nur 10 Monaten fertigstellen konnten, verdanke ich vor allem meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: es sind ja nur wenige, aber es sind die besten, die ich mir wünschen kann und daher möchte ich sie auch namentlich erwähnen: Christa Krajnc, Sonja Apfler, Christopher Meiller und unser Excelspezialist und für die physische Dokumentation Verantwortlicher Franz Ramesmayer, die mir den Rücken komplett freihielten (Stichwort: monatelang quasi Zweitwohnsitz Friedhof) und die nicht nur dem Fehlerteufel Einhalt boten, der sich vor allem bei den um 23h oder 4h früh online gestellten Grabsteinen immer wieder einschlich, sondern die die gesamte Backgroundlogistik besorgten. Die alten hebräischen Nummern und die heute nicht mehr vorhandenen ursprünglichen Standortnummern mussten mit unseren neuen Sektorennummern koordiniert werden, zigtausende Verwandtschaften mussten gesucht werden, die auf dem Friedhof auf verschiedenen Standorten verteilten Grabsteinfragmente mussten zusammengeführt und der Friedhof schließlich physisch dokumentiert werden und vieles mehr. Bei 1082 Grabsteinen war das eine sehr umfangreiche und aufwändige Arbeit.

Wie überhaupt so manche Statistik selbst uns überraschte: Obwohl dieser Friedhof vom Museum gerademal nur 150m entfernt ist, summierte sich die gegangene Strecke im letzten Dreivierteljahr immerhin auf fast 250km mit knapp 5000 absolvierten Höhenmetern, so manche Laufeinheit konnte ich daher beruhigt streichen, und um 217 Blogseiten mit jeweils 5 Grabsteinen pro Seite zu füllen, waren 23.000 Fotos notwendig, über 500 GB an Daten fielen an und die Arbeitsstunden, die ja neben dem normalen Museumsbetrieb mit Führungen usw. geleistet wurden.

Es gab viele schöne Erlebnisse in diesen Monaten bei der Arbeit am Friedhof. Zum einen die vielen netten Gespräche mit Eisenstädterinnen und Eisenstädtern, die während der Arbeit am Friedhof vorbeikamen (und die heute großteils hier sind), zum anderen verging kaum ein Tag, an dem nicht Touristen, oft Angehörige der Toten, den Friedhof besuchten. Es war für mich, für uns, schön, sozusagen täglich mehr Hilfestellung geben zu können um das Grab eines Verwandten zu finden. Frau Ester Levinsohn aus Israel nahm mit uns via Email Kontakt auf, weil sie wissen wollte, ob sich die Gräber der Familie Weiler, ihrer Vorfahren, noch auf dem Friedhof befinden und ob wir wissen, wo diese sind. Eines Tages im März oder April kam sie nach Österreich und wir trafen einander, zufällig, hier am Friedhof. Frau Levinson hatte tatsächlich die Fotos sowie die online bereitgestellten Sektorenpläne ausgedruckt dabei und konnte so alle 5 Generationen ihrer schon publizierten Familie Weiler finden. Damals gab es ja noch keine QR-Codes auf den Grabsteinen.

Sehr geschätzte Fest- und Ehrengäste, das Präsentationsdatum, der 8. 11., wurde nicht zufällig, sondern ganz bewusst gewählt, in diesen Tagen, an denen man des Novemberpogroms gedenkt. Zu diesem Zeitpunkt, im November 38 gab es keine Juden mehr in Eisenstadt, nach 1945 kamen nur wenige zurück, heute gibt es in Eisenstadt keine jüdische Gemeinde mehr. Die Juden, die hier Jahrhunderte wohnten, wurden vertrieben, ermordet oder leben bzw. ihre Nachfahren leben heute über die ganze Welt verstreut. Sie können sich nicht mehr um die Gräber ihrer Vorfahren kümmern, den Friedhof pflegen. Das muss heute Aufgabe der österreichischen Öffentlichkeit sein. Wir sind sehr glücklich, mit unserer Arbeit, ich nenne sie Entanonymisierung des Friedhofes, einen kleinen Beitrag dazu leisten zu können.

Eine Präsentation wie die heutige, auf dem jüdischen Friedhof, verlangt auch einen religiösen, liturgischen Akt. Ich danke ganz besonders herzlich Herrn Oberrabbiner Prof. Paul Chaim Eisenberg, dass er sich bereit erklärt hat, zum Totengedenken das Kaddisch zu sagen.

Das Kaddisch darf nur gesagt werden, wenn ein Minjan, also die 10 Männer, anwesend ist. Dass es gar nicht leicht ist, in Eisenstadt dafür zu sorgen, können Sie sich vorstellen. Aber seien sie beruhigt, wir haben zwar einige Anstrengungen unternommen, um den Minjan sicherzustellen, aber wir bedienten uns nicht der Methoden aus dem Kurzfilm von Sam Leifer „Der 10. Mann“ und haben weder nicht-koschere Tricks angewendet und auch niemanden gekidnappt ;-) Danke allen, die – vornehmlich aus Wien und aus Ungarn – gekommen sind, um uns zu unterstützen.

Wenn ein jüdisches Grab besucht wird, legt man einen Stein auf das Grab. Sie alle haben nach dem Kaddisch die Möglichkeit, einen Stein auf einen von Ihnen ausgesuchten Grabstein zu legen. Diese wunderbare Idee verdanken wir Schlomit Butbul.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist in Zukunft noch viel zu tun – von der eigentlichen Restaurierung bzw. Sicherung jener Grabsteine, die kaum mehr stehen bis hin zur Übersetzung der hebräischen Texte sowie etwa der wissenschaftlichen Erforschung der Gemeinde- und Sozialgeschichte im Spiegel der Grabinschriften, aber ein erster, ich darf sagen, großer, in jedem Fall höchst dringlicher und wichtiger Schritt, vor allem in Hinblick auf die rasant fortschreitende Verwitterung der Inschriften, ist mit der nachhaltigen Aufarbeitung dieses Friedhofes getan.

Videos

Wir bedanken uns auch hier bei allen Medien, die über unser Projekt bzw. die Projektpräsentation berichtet haben, allen voram dem ORF-Burgenland, der das gesamte Projekt mit großem Einsatz ganz wunderbar begleitet hat.


Bericht über die Präsentation in: Burgenland heute, Sonntag 08. November, 19 Uhr


Vielen Dank an schaumedia für das schöne Video, das in der Woche nach der Präsentation täglich gezeigt wurde.


Live-Interview mit Johannes Reiss, in: Burgenland heute, Sonntag 08. November, 19 Uhr


Über unser Friedhofsprojekt, in: Burgenland heute, Sonntag 27. Oktober, 19 Uhr


Vielen Dank auch an pannonien.tv für den schönen Film und den Bericht!

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