Scholtes Helene – 08. Mai 1930

Archiv jüngerer jüdischer Friedhof Eisenstadt

Helene (Chana Schindel) Scholtes, 11. Ijjar 690 (= Donnerstag, 08. Mai 1930)

Standortnummer: 913

  • Grabstein Scholtes Helene - 08. Mai 1930

    Foto 1993

  • Grabstein Scholtes Helene - 08. Mai 1930

    Foto 2016


Die Grabinschrift

Inschrift Helene Scholtes: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) g(eborgen) פט
[2] die unverheiratete Frau, die Angesehene הבתולה החשובה
[3] und Teure, והיקרה
[4] Chana Schindel, a(uf ihr sei) F(riede), חנה שינדל ע“ה
[5] Tochter d(es) e(hrenhaften) H(errn) R(eb) Juda בת כהר ר’ יודא
[6] Scholtes, s(ein Licht) m(öge leuchten). שאלטעס נ“י
[7] Sie ging in die Welt der Wahrheit הלכה לעלמא דקשוט
[8] am V(orabend des) h(eiligen) Sch(abbat), dem 25. Ijjar ביום עשק כה אייר
[9] des Jahres 690 n(ach der kleinen Zeitrechnung). שנת תרצ ל
[10] [I(hre) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund)] d(es Lebens). תנצבה
[11] D(er Name) i(hrer Mutter) war Lea, [a(uf ihr sei) F(riede)]. שא לאה [עה]



Anmerkungen

Zeile 2: Vgl. babylonischer Talmud, Traktat Schabbat 59b …אשה חשובה… u.a.

Zeile 7: Leviticus Rabba zu 1 Samuel 28,19 עלמה דקושטא \ דקשוט. Gemeint ist die kommende Welt als Welt der Wahrheit im Gegensatz zur diesseitigen Welt als Welt der Lüge.


Biografische Notizen

Helene (Chana Schindel) Scholtes, geb. 1895, gest. mit 35 Jahren an Herzlähmung (Matriken: gest. 08. Mai 1930, 21 Uhr (ist schon der 11. Ijjar), die Unstimmigkeit mit dem hebräischen Sterbedatum konnte nicht geklärt werden); wh: Unterberg-Eisenstadt 14.

Matriken Tod Helene Scholtes

Matriken Tod Helene Scholtes

Vater: Ludwig Scholtes
Mutter: Lina Kretsch


Material und Maße des Grabsteins

Kalksandstein, 110/33/17

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