Shalom Eisenstadt

Die KBB – Kultur-Betriebe Burgenland und das Österreichische Jüdische Museum laden herzlich ein zur Konzertmatinee

Shalom Eisenstadt

Der Wiener Jüdische Chor mit seinem neuen Programm

sowie zur Präsentation der ORF-Dokumentation

Verlorene Heimat – Eine Annäherung

am Sonntag, 28. Mai 2017, 11.00 Uhr

Kulturzentrum Eisenstadt (KUZ)
Franz Schubert-Platz 6 | 7000 Eisenstadt

Kartenpreis zwischen 19 und 29 Euro, direkt beim KUZ und bei Ö-Ticket:

Für Erfrischungen sorgt das Buffet im KUZ


Der Wiener Jüdische Chor - © Meloni

Der Wiener Jüdische Chor – © Meloni


Der Wiener Jüdische Chor mit seinem neuen Programm im Kulturzentrum Eisenstadt

In einer schwungvollen Matinee stellt sich der Wiener Jüdische Chor erstmals dem Eisenstädter Publikum vor.

Uns ist es ein besonderes Anliegen unsere Musik ins Burgenland zu bringen, weil gerade dieses Bundesland mit seinen weltberühmten sieben jüdischen Gemeinden große Bedeutung für das Judentum hat,

sagt der künstlerische Leiter Roman Grinberg.

Das eigens für diesen Anlass zusammengestellte Programm trägt den Titel “Shalom Eisenstadt” und zeigt das schier grenzenlose Spektrum der jüdischen Musik. Der Chor bringt Volkslieder aus dem osteuropäischen Schtetl, Friedenslieder aus Israel, chassidische Melodien, liturgische Gesänge und heiße Rhythmen aus dem Jemen und aus Spanien. Natürlich dürfen auch beliebte Schlager aus dem Yiddish Theatre New York nicht fehlen.

Als Chor wollen wir die jüdischen Liedtradition wieder mit neuem Leben erfüllen,

sagt Chorpräsident Florian Pollack, “und diese Tradition ist mit dem Burgenland eng verbunden”.

Präsentation einer ORF-Doku im Rahmen des Konzerts

Jüdisches Leben hat im Burgenland tiefe Wurzeln. Jahrhundertelang haben jüdische Handwerker, Geschäftsleute, Lehrer, Rabbiner und Ärzte mit ihren Familien in burgenländischen Städten und Dörfern gelebt, gearbeitet – und auch musiziert.
Die Erinnerung an diese jüdischen Gemeinden lebt auch 70 Jahre nach ihrer Auslöschung durch den Nazi-Terror weiter. Im Rahmen der Matinee wird ORF-Journalist Erich Schneller seine Dokumentation “Verlorene Heimat – Eine Annäherung” präsentieren, für die er sich auf die Spuren jüdischen Lebens im Burgenland begeben hat.

Musik mit “Harz un Gefil”

Der Wiener Jüdische Chor ist eigentlich ein Volksliedchor: Über Generationen weitergegebene Lieder, die mit dem europäischen Judentum beinahe untergegangen wären, erfüllen wir auf der Bühne und mit CDs mit neuem Leben und zeigen so, dass jüdische Musik in der reichen Wiener Kulturszene von heute wieder ihren festen Platz hat.
Die traditionellen Lieder, die wir singen, werden von unserem Chorleiter Roman Grinberg neu arrangiert und damit ins 21. Jahrhundert “transponiert”. Mit Eigenkompositionen, die vom Publikum begeistert aufgenommen werden, entwickelt Grinberg das jüdische Liedgut laufend weiter.

Brückenschlag zwischen den Kulturen

Neben der Wiederbelebung des jüdischen Liedguts trägt der Wiener Jüdische Chor seit seiner Gründung 1989 zur interkulturellen Verständigung bei. Wir sind kein “koscherer” Chor: Bei uns bilden jüdische und nicht-jüdische Frauen und Männer in den Stimmlagen Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bariton und Bass mitreißende und berührende Harmonien – in der Musik sowie im menschlichen Miteinander.
Und auch die Herkunftsländer unserer Mitglieder sind gemischt: Neben gebürtigen Österreicherinnen und Österreichern singen Mitglieder, die aus der Ukraine, Moldau, Großbritannien, Belgien und sogar Japan und Australien stammen. Mitsingen darf bei uns jeder, der versteht, was mit „harz un gefil“ gemeint ist und ganz natürlich den richtigen Ton trifft.

Roman Grinberg: Ein Leben für die jüdische Musik

Wie kein anderer prägt Roman Grinberg die jüdische Musikszene in Wien. Seit über 30 Jahren ist er hier an der Spitze des jüdischen Kulturlebens tätig. Ob jüdische Hochzeit oder Klezmer-Konzert, internationale Festivalbühne oder Theater, als Solist, mit der eigenen Band, als musikalischer Leiter oder als Dirigent des Wiener Jüdischen Chors – Roman Grinberg hat seine berufliche Lebensaufgabe in der Erhaltung, Pflege und Verbreitung der jüdischen Musik gefunden.


Rückfragen

Mag. Florian Pollack, Chorleiter des Wiener Jüdischen Chores


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