Grab- und Gedenkstein Moise Leone Tedeschi und Clotilde Tedeschi, 23. April 1897 und 08. September 1924; Giacomo Tedeschi, Schoa-Opfer, Angelo Tedeschi und Leonilda Tedeschi, 12. Februar 1953 und 03. Mai 1965

Grab- und Gedenkstein Moise Leone (Mose Juda) Tedeschi und Clotilde Tedeschi, 23. April 1897 und 08. September 1924; Giacomo Tedeschi, Schoa-Opfer, Angelo Tedeschi und Leonilda Tedeschi, 12. Februar 1953 und 03. Mai 1965



Die hebräische Grabinschrift

Inschrift TedeschiFam: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Mose Juda Aschkenasi und seine Ehefrau Clotilde. משה יאודה אשכנזי וזוגתו קלוטילדי
[2] In ihrem Leben und in ihrem Tod wurden sie nicht getrennt. Ihr Gedächtnis sei gepriesen. בחיים ובמותם לא נפרדו יהי זכרם מבורך


Anmerkungen

Zeile 1: „Aschkenasi“ = „Deutsch“ (Tedeschi).

Etwas ungewöhnliche Schreibung für Juda יאודה.


Biografische Notizen

Moise Leone (Juda) Tedeschi, Sohn des Giacomo Tedeschi, gest. 23. April 1897 mit 62 Jahren im städtischen Spital

Ehefrau: Clotilde Tedeschi, geb. Forli, Tochter des Moise Forli und der Fortunata (Forli), gest. 08. September 1924 um 17 Uhr mit 83 Jahren an Altersschwäche

Tochter: Leonilda Tedeschi, gest. 03. Mai 1965 mit 89 Jahren

Söhne:
Giacomo Tedeschi
, geb. 26. November 1876, deportiert 1945 ins KZ Ravensbrück und ermordet (Schoa-Opfer)

Angelo Tedeschi, geb. 26. Jänner 1879, gest. 12. Februar 1953


Personenregister jüdischer Friedhof Triest