Koschere Melange

Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums - ISSN 2410-6380

Autor: Johannes Reiss

Hilfreich Theresia / Hilfreich Resl – 06. Juni 1851

Theresia Hilfreich / Resl Hilfreich, 06. Siwan 5611 (Freitag, 06. Juni 1851) Anmerkungen Das Sterbedatum (Zeile 6) wird angegeben mit „am ersten Tag von Schawuot“ יום ראשון של שבועות. Das…

Theresia Hilfreich / Resl Hilfreich, 06. Siwan 5611 (Freitag, 06. Juni 1851)

  • Foto: Grabstein von Theresia Hilfreich / Resl Hilfreich, 06. Siwan 5611
  • Datenblatt Isidor Öhler: Theresia Hilfreich / Resl Hilfreich, 06. Siwan 5611


Anmerkungen

Das Sterbedatum (Zeile 6) wird angegeben mit „am ersten Tag von Schawuot“ יום ראשון של שבועות.

Das Begräbnisdatum (Zeile 9) kann nicht mehr gelesen werden, Resl Hilfreich kann aber frühestens am Isru Chag, also am 08. Siwan (Sonntag, 08. Juni) begraben worden sein.


Biografische Notizen

Ehemann: Simon Hilfreich, der bei ihrem Ableben noch lebt (Zeile 5).


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg


2 Kommentare zu Hilfreich Theresia / Hilfreich Resl – 06. Juni 1851

Gelles Lea – 20. November 1861

Lea Gelles, 17. Kislew 5622 (Mittwoch, 20. November 1861) Anmerkungen Als Akrostychon finden sich in der Inschrift von Zeile 6-8 ihr Vorname „Lea“ לאה und in Zeile 9 der Segenswunsch…

Lea Gelles, 17. Kislew 5622 (Mittwoch, 20. November 1861)

  • Foto: Grabstein von Lea Gelles, 17. Kislew 5622
  • Datenblatt Isidor Öhler: Grabinschrift Lea Gelles, 17. Kislew 5622


Anmerkungen

Als Akrostychon finden sich in der Inschrift von Zeile 6-8 ihr Vorname „Lea“ לאה und in Zeile 9 der Segenswunsch „i(hr Andenken) m(öge bewahrt werden)“ ז“ל.


Biografische Notizen

Sterbematriken: Leni (Lea) Gelles, geb. in Mattersdorf, Hausierer-Gattin, gest. 20. November 1861, mit 50 Jahren an Bluthusten, in Baden 2/4

Ehemann: Aaron Gelles, der bei ihrem Ableben noch lebt (Zeile 5)


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg


1 Kommentar zu Gelles Lea – 20. November 1861

Friedenthal Moritz / Friedenthal Meir Issachar – 22. März 1893

Moritz Friedenthal / Meir Issachar Friedenthal, 05. Nisan 5653 (Mittwoch, 22. März 1893) Anmerkungen Öhler liest das Jahr des Sterbedatums (3. Zeile) als 5683, es ist allerdings eindeutig 5653 zu…

Moritz Friedenthal / Meir Issachar Friedenthal, 05. Nisan 5653 (Mittwoch, 22. März 1893)

  • Foto: Grabstein von Moritz Friedenthal / Meir Issachar Friedenthal, 05. Nisan 5653
  • Datenblatt Isidor Öhler: Grabinschrift Moritz Friedenthal / Meir Issachar Friedenthal, 05. Nisan 5653


Anmerkungen

Öhler liest das Jahr des Sterbedatums (3. Zeile) als 5683, es ist allerdings eindeutig 5653 zu lesen. Überdies ist der 05. Nisan 5653 tatsächlich ein Mittwoch (wie in der hebräischen Inschrift angegeben), im Jahr 5683 (1923) wäre es ein Donnerstag.

Begraben wurde (2. Zeile) Meir Issachar Friedenthal am Freitag, 07. Nisan (= 24. März).

Meir Issachar (Moritz) Friedenthal wird in der 5. Zeile der hebräischen Inschrift als kundiger und weitbekannter Arzt beschrieben, der außerdem den MORENU-Titel trägt הרופא מומחה המפורסם מו“ה.

MORENU bedeutet wörtlich „u(nser) L(ehrer), H(err)“. Den MORENU-Titel erhielten nur besonders gelehrte Männer, Bernhard Wachstein bezeichnet ihn als „synagogaler Doktortitel“ (siehe Bernhard Wachstein, Die Inschriften des Alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil 1540 (?)-1670, 2. Teil 1696-1783, Wien 1912, 2. Teil, S. 15).

Dr. Friedenthal scheint auch in den Matriken immer wieder als einer der Ärzte auf, der die Totenscheine ausstellte.

Als Akrostychon finden sich in der Inschrift von Zeile 8-11 sein Vorname „Meir“ מאיר und in Zeile 12 und 13 sein Vorname „Issachar“ יששכר.


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg


5 Kommentare zu Friedenthal Moritz / Friedenthal Meir Issachar – 22. März 1893

Weiss Ernestine / Weiss Lea – 17. November 1871

Ernestine Weiss / Lea Weiss, 04. Kislew 5632 (Freitag, 17. November 1871) Anmerkungen Lea wird in der 2. Zeile der hebräischen Inschrift als junge Frau/Jungfrau הבתולה bezeichnet. Sie ist die…

Ernestine Weiss / Lea Weiss, 04. Kislew 5632 (Freitag, 17. November 1871)

  • Foto: Grabstein von Weiss Ernestine / Lea Weiss, 04. Kislew 5632
  • Datenblatt Isidor Öhler: Grabinschrift Weiss Ernestine / Lea Weiss, 04. Kislew 5632


Anmerkungen

Lea wird in der 2. Zeile der hebräischen Inschrift als junge Frau/Jungfrau הבתולה bezeichnet.
Sie ist die „Tochter des MORENU Samuel Rofe, des kundigen Arztes unserer Gemeinde M(a)tt(ers)d(orf)“ (Zeile 4 und 5) בת מו“ה שמואל רופא מומחה דקהלתינו מט“ד.
Der Vater Samuel trägt also auch als Nachnamen den hebräischen Berufsnamen „Rofe (Arzt)“.

Anmerkung: MORENU bedeutet wörtlich „u(nser) L(ehrer), H(err)“. Den MORENU-Titel erhielten nur besonders gelehrte Männer, Bernhard Wachstein bezeichnet ihn als „synagogaler Doktortitel“ (siehe Bernhard Wachstein, Die Inschriften des Alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil 1540 (?)-1670, 2. Teil 1696-1783, Wien 1912, 2. Teil, S. 15).

Dr. Weiss scheint auch in den Matriken immer wieder als einer der Ärzte auf, der die Totenscheine ausstellte.

Als Akrostychon finden sich in der Inschrift von Zeile 6-8 ihr Vorname „Lea“ לאה und in Zeile 9 der Segenswunsch „i(hr Andenken) m(öge bewahrt werden)“ ז“ל.


Biografische Notizen

Sterbematriken: Ernestine (Lea) Weiss, geb. in Mattersdorf, ledig, gest. 17. November 1871, mit 17 Jahren an Herzlähmung, in Mattersdorf


Archiv jüdischer Friedhof Mattersburg


3 Kommentare zu Weiss Ernestine / Weiss Lea – 17. November 1871

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