Koschere Melange

The blog of the Austrian Jewish Museum - ISSN 2410-6380

Author: Johannes Reiss

Ernest Simon

Our deepest and sincere congratulations to Mr. Ernest Simon, a former resident of Eisenstadt, who was awarded the British Empire Medal (BEM) for services to Holocaust Education and Remembrance! Es…

Our deepest and sincere congratulations to Mr. Ernest Simon, a former resident of Eisenstadt, who was awarded the British Empire Medal (BEM) for services to Holocaust Education and Remembrance!

Es kommt nicht alle Tage vor, dass einem ehemaligen Eisenstädter eine solch große Ehre zuteil wird. Wir gratulieren aus ganzem Herzen zu dieser großen Auszeichnung!

Ernest Simon ist der Enkel von Max (Mordechai) Simon and Klara (Kröndel) Simon, geb. Steiner, die beide am jüngeren jüdischen Friedhof in Eisenstadt begraben sind.



Ernst / Ernest Simon wurde am 26. Mai 1930 in Eisenstadt geboren.
Der Vater von Ernest Simon ist Ludwig Simon, kaufmännischer Angestellter, geb. 11. Juni 1901 in Kroatisch-Minihof, wohnhaft in Unterberg Eisenstadt. Die Mutter, Lina Farkas, wurde am 12. September 1903 geboren. Das Ehepaar erwarb die britische Staatsbürgerschaft. Vater Ludwig Simon starb 1955, Lina Simon 2002 (mit 99 Jahren) in Großbritannien.

Ernest Simon war 2014 am Europäischen Tag des Judentums in Eisenstadt und ich durfte mit ihm durch das ehemalige jüdische Viertel von Eisenstadt führen.

Hier noch ein Interview mit Ernest Simon in 2 Teilen vom 28. Mai 2010:

Video, Österreichische Mediathek, Teil 1, 28. Mai 2010

Video, Österreichische Mediathek, Teil 1, 28. Mai 2010

Interview, Teil 1

Video, Österreichische Mediathek, Teil 2, 28. Mai 2010

Video, Österreichische Mediathek, Teil 2, 28. Mai 2010

Interview, Teil 2

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Rosenthal Theresia – 31. Oktober 1868

Theresia (Kreissl) Rosenthal, geb. Wegscheider, 15. Marcheschwan 629 (= Schabbat, 31. Oktober 1868) Die Grabinschrift Inschrift Theresia Rosenthal: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] H(ier ist) g(eborgen) פ“ט [2] die teure…

Theresia (Kreissl) Rosenthal, geb. Wegscheider, 15. Marcheschwan 629 (= Schabbat, 31. Oktober 1868)



Die Grabinschrift

Inschrift Theresia Rosenthal: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) g(eborgen) PT
[2] die teure und bedeutende Frau, האשה היקרה והחשובה
[3] Frau Kreissl מרת קריסל
[4] Rosenthal. ראזענטהאל
[5] Sie starb am h(eiligen) Sch(abbat), 15. Marcheschwan מתה ביום ש“ק ט“ו מרחשון
[6] im Jahr 629 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). ראָטטען נ“י
[7] I(hre Seele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). ת“נ“צ“ב“ה
[8] Dem Andenken
[9] unserer innigstgeliebten Mutter
[10] Frau
[11] Theresia Rosenthal
[12] geb. Goldscheider
[13] gest. am 31. October 1868
[14] im 82. Lebensjahre.
[15] Geweiht
[16] von ihren tieftrauernden
[17] Kindern und Enkeln
[18] Friede ihrer Asche!


Biografische Notizen

Theresia (Kreissl) Rosenthal, geb. Wegscheider aus Pressburg ca. 1786, Kaufmanns-Witwe, gest. 15. Marcheschwan 629 = Schabbat, 31. Oktober 1868 in Wien Stadt, Wipplingerstraße Nr. 20 mit 82 Jahren an Altersschwäche, begraben am jüdischen Friedhof Währing, „alter Platz links laut Leichenschein“

Eintrag Sterbebuch Theresia Rosenthal, 31. Oktober 1868, Wien

Eintrag Sterbebuch Theresia Rosenthal, 31. Oktober 1868, Wien


Ehemann: Ludwig (Itzik Lipman) Rosenthal?, gest. 03. November 1862, begraben auf dem jüdischen Friedhof Währing, nahe Theresia Rosenthal.


Personenregister jüdischer Friedhof Währing


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Pollak Josepha / Pollak Sigmund – 09. Juli 1851 / 28. April 1850

Josepha (Perl) Pollak, 09. Tammus 611 (= Mittwoch, 09. Juli 1851) / Sigmund (Issachar) Pollak, 16. Ijjar 610 (= Sonntag, 28. April 1850) Die Grabinschrift Inschrift Josepha Pollak: Zeilengerechte Transkription…

Josepha (Perl) Pollak, 09. Tammus 611 (= Mittwoch, 09. Juli 1851) / Sigmund (Issachar) Pollak, 16. Ijjar 610 (= Sonntag, 28. April 1850)



Die Grabinschrift

Inschrift Josepha Pollak: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) g(eborgen) PT
[2] das Mädchen Perl, Tochter d(es ehrbaren) H(errn) הילדה פערל בת כ“ה
[3] Itzik Hersch Pollak a(us der) h(eiligen jüdischen) G(emeinde) איצק הרש פאללאק מ“ק“ק
[4] N(ikols)b(urg). Sie starb am 9. Tammus נ“ש נפטרת ביום ט תמוז
[5] 611 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). תריא לפק
[6] und der Knabe Issachar. והילד יששכר
[7] I(hre Seelen) m(ögen eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). ת“נ“צ“ב“ה


annotation

Die Inschrift ist heute so gut wie nicht mehr lesbar, zumindest nicht zur Gänze. Die Ergänzungen konnten aufgrund einer Anfang des 20. Jahrhunderts angefertigten und vom Archivar der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Dr. Pinkas Heinrich, ca. 1905 korrigierten und ergänzten handschriftlichen Unterlagen gemacht werden.


Biografische Notizen

Josepha (Perl) Pollak, aus Nikolsburg, gest. mit 10 Tagen am 09. Tammus 611 = Mittwoch, 09. Juli 1851 um 11 Uhr Vormittag mit 10 Jahren an Scharlach in Stadt Nr. 1216, begraben am jüdischen Friedhof Währing am 11. Juli 1851

Am Schluss der Inschrift ist noch der Name von Josephas Bruder „Issachar“ ergänzt, der ein Jahr vor Josepha verstorben war.

Sigmund (Issachar) Pollak, aus Nikolsburg, gest. mit 8 Monaten am 16. Ijjar 610 = Sonntag, 28. April 1850 um 9 Uhr Abend an chronischem Wasserkopf in Stadt Nr. 500, begraben am jüdischen Friedhof Währing am 30. April 1850

Vater: Hermann (Itzik Hersch) Pollak, Handelsmann / Schnittwarenhändler


Personenregister jüdischer Friedhof Währing


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Hacker Isak – 12. April 1928

Isak (Eisik) Hacker, 22. Nisan 688 (= Donnerstag, 12. April 1928) Der Grabstein befindet sich auf dem jüdischen Friedhof Kobersdorf. Die Grabinschrift Inschrift Isak Hacker: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1]…

Isak (Eisik) Hacker, 22. Nisan 688 (= Donnerstag, 12. April 1928)

Der Grabstein befindet sich auf dem jüdischen Friedhof Kobersdorf.


Grabstein Isak (Eisik) Hacker, 22. Nisan 688 = 12. April 1928, Kobersdorf

Grabstein Isak (Eisik) Hacker, 22. Nisan 688 = 12. April 1928, Kobersdorf



Die Grabinschrift

Inschrift Isak Hacker: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) b(egraben) ein großer himmelsfürchtiger Mann, der seine Söhne großzog auf פ“נ איש ירא שמים גדול גידל בניו על
[2] den Wegen der Tora und der (Gottes)furcht. Er ließ דרכי התורה והיראה שבק
[3] das Leben (wie) alles Leben, alt und satt an Tagen חיים לכ חי זקן ושבע ימים
[4] am 22. Nisan 688 n(ach der kleinen Zeitrechnung). Sein guter Name, כּבּ ניסן תרפח ל שמו הטוב
[5] Eisik Hacker, a(uf ihm sei der) F(rieden). אייזיק האקער ע“ה
[6] Isak stieg hinauf in den Himmel. יצחק עלה השמימה
[7] Sorge und Jammer waren sein Abschied für die Familie, צרה ויגון פרידתו למשפחה
[8] Gunst durch seine guten Taten fand er oben. חן במעשיו הטובים מצא למעלה
[9] Eine Stimme des Jammerns hörte man von der Höhe. קול נהי ממרום נשמע
[10] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). ת’נ’צ’ב’ה’


annotation

Zeile 2/3: Vgl. Orach Chajim 17,3. …ואחר ששבק חיים לכל ישראל

Zeile 3: Genesis 35,29; Ijob 42,17 ושבע ימים; ähnlich 1 Chronik 23,1.


biographical notes

Isak (Eisik) Hacker, geb. ca. 1834, Hausierer, wh.: Kobersdorf, gest. 22. Nisan 688 = Donnerstag, 12. April 1928

Vater: Wolf Haker
Mutter: Lotti NN

Ehefrau: Mat(h)ilde (Matel, Malka) Brückner, ohne Beruf, geb. 11. Oktober 1835 in Kobersdorf, Tochter des Josef Brückner, wh.: Kobersdorf, gest. 16. Kislew 674 = Montag, 15. Dezember 1913 in Wien, geh. 22. April 1860 in Kobersdorf. Isak war 26 Jahre, Mathilde 25 bei der Hochzeit.

Hochzeitsbuch Isak Hacker und Matilde Brükner, 22. April 1860, Kobersdorf

Hochzeitsbuch Isak Hacker und Matilde Brükner, 22. April 1860, Kobersdorf


sons:

Isak Hacker, geb. 11. März 1861, Wohnort der Eltern: „Froschdorf“ (müsste Frohsdorf bei Wiener Neustadt gemeint sein)

Geburtsbuch Isak Hacker, 11. März 1861, Kobersdorf

Geburtsbuch Isak Hacker, 11. März 1861, Kobersdorf



Meyer Hacker, geb. 15. Juli 1865, Wohnort der Eltern: „Froschdorf“ (müsste Frohsdorf bei Wiener Neustadt gemeint sein)

Geburtsbuch Meyer Hacker, 15. Juli 1865, Kobersdorf

Geburtsbuch Meyer Hacker, 15. Juli 1865, Kobersdorf



Wilhelm Ha(c)ker, geb. 16. Februar 1877, Wohnort der Eltern: Neunkirchen (Niederösterreich), Pate/Zeuge: Josef Brückner (!)

Geburtsbuch Wilhelm Ha(c)ker, 16. Februar 1877, Kobersdorf

Geburtsbuch Wilhelm Ha(c)ker, 16. Februar 1877, Kobersdorf



Über die Kategorie „Cheder“


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