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	<title>Koschere Melange</title>
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	<description>Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Mar 2010 19:13:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Am j&#252;dischen Friedhof III</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/03/08/am-juedischen-friedhof-iii/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/03/08/am-juedischen-friedhof-iii/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[eisenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[friedhof]]></category>
		<category><![CDATA[hebräisch]]></category>
		<category><![CDATA[rätsel]]></category>

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		<description><![CDATA[ Wie Sie auch ohne gro&#223;artige Hebr&#228;ischkenntnisse Namen und Todesdaten in hebr&#228;ischen Inschriften finden und &#252;bersetzen k&#246;nnen

Gleich nach unten zu unserem R&#228;tsel

Vorweg: Selbstverst&#228;ndlich liegt es mir fern zu suggerieren, dass mit keinen oder minimalen Hebr&#228;ischkenntnissen hebr&#228;ische Grabinschriften auch nur einigerma&#223;en korrekt erfasst werden k&#246;nnen. Da aber der Aufbau von hebr&#228;ischen Grabinschriften stets mehr oder weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3> Wie Sie auch ohne gro&#223;artige Hebr&#228;ischkenntnisse Namen und Todesdaten in hebr&#228;ischen Inschriften finden und &#252;bersetzen k&#246;nnen</h3>
<div id="ankernav">
<p class="liste"><a title="Zu unserem '&#220;bersetzungsr&#228;tsel'" href="#raetsel">Gleich nach unten zu unserem R&#228;tsel</a></p>
</div>
<p>Vorweg: Selbstverst&#228;ndlich liegt es mir fern zu suggerieren, dass mit keinen oder minimalen Hebr&#228;ischkenntnissen hebr&#228;ische Grabinschriften auch nur einigerma&#223;en korrekt erfasst werden k&#246;nnen. Da aber der Aufbau von hebr&#228;ischen Grabinschriften stets mehr oder weniger derselbe ist, k&#246;nnen Sie auch mit nur bescheidenen  Kenntnissen des Hebr&#228;ischen (immer wiederkehrende) Strukturen erkennen und mehr aus einer Inschrift herauslesen, als Sie vielleicht vermuten. Insbesondere  Name und Sterbedatum sollten meist kein Problem sein. </p>
<p>Salopp formuliert:<br />
Es geht in diesem Beitrag einzig und allein darum, dass Sie eine hebr&#228;ische Grabinschrift strukturell erkennen und einige Details lesen k&#246;nnen. Drucken Sie diesen Beitrag aus, gehen Sie auf den n&#228;chstliegenden j&#252;dischen Friedhof mit hebr&#228;ischen Inschriften und versuchen Sie, einzelne Elemente des untenstehenden Schemas (wie Name, Datum <abbr>usw.</abbr>) zu erkennen <abbr>bzw.</abbr> zu lesen.</p>
<p>Die hebr&#228;ischen Buchstaben finden Sie ebenfalls auf unserer <a href="http://www.ojm.at/lexikon/hebraeisch/" title="Interner Link zu 'ojm.at/lexikon/hebraeisch/' auf unserer statischen Website">Website</a>.</p>
<h4>Schematischer Aufbau einer Grabinschrift</h4>
<p><strong>Achtung: Hebr&#228;isch wird immer von rechts nach links gelesen!</strong></p>
<div class="centeredHeb">
<p><span class="grosss"><strong>Symbol</strong></span><br />
(Tr&#228;neneiche; Krug mit Becken (Leviten); H&#228;nde (Kohanim, Priester) etc.)</p>
<p class="tipp"><strong><span class="grosss">Hier liegt geborgen</span> <span class="hebr" dir="rtl">פ&#8221;ט / פ&#8221;נ</span> </strong></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">פה טמון / טמונה // פה נטמן / נטמנת</span><br />
po tamun / tmuna // po nitman / nitmenet</p>
<p class="tipp"><strong><span class="grosss">Geschlechtsangabe, Titulaturen, ehrende Beiw&#246;rter</span></strong></p>
<p>(Titulaturen und ehrende Beiw&#246;rter beziehen sich bei M&#228;nnern praktisch immer auf religi&#246;se W&#252;rden und &#196;mter, bei Frauen stehen meist Bibelzitate.)</p>
<p>ein Mann (&#8220;isch&#8221;) <span class="hebr" dir="rtl">איש</span> + Eigenschaft(swort), eine Frau (&#8220;ischa&#8221;) <span class="hebr" dir="rtl">אישה</span> + Eigenschaft(swort)</p>
<p>Herr (&#8220;Rev&#8221;) <span class="hebr" dir="rtl">ר&#8221; (רב)</span> + Name, Frau (&#8220;Marat&#8221;) <span class="hebr" dir="rtl">מ&#8221; (מרת)</span> + Name</p>
<p>der CHAVER (&#8220;He-chaver&#8221;, niederer Rang in der Gemeindehierarchie) <span class="hebr" dir="rtl">ה&#8221;ח (החבר)</span></p>
<p>ein angesehener Mann (isch nichbad) <span class="hebr" dir="rtl">איש נכבד</span></p>
<p>der ehrenhafte Herr (kvod harav) <span class="hebr" dir="rtl">כ&#8221;ה (כבוד הרב)</span></p>
<p>eine bedeutende Frau (ischa chaschuva) <span class="hebr" dir="rtl">אשה חשובה</span></p>
<p>die bescheidene Frau (ha-ischa ha-znu&#8217;a) <span class="hebr" dir="rtl">האשה הצנועה</span></p>
<p class="tipp"><strong><span class="grosss">Name +</span> <span class="hebr" dir="rtl">ז&#8221;ל / ע&#8221;ה</span> </strong></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">זכרונו / זכרונה לברכה // עליו / עליה השלום </span><br />
sichrono / sichrona livracha (sein / ihr Andenken m&#246;ge bewahrt werden)<br />
alav / aleha ha-schalom (auf ihm / auf ihr sei der Friede)</p>
<p>Herr Mose Wolf, sein Andenken m&#246;ge bewahrt werden <span class="hebr" dir="rtl">ר&#8221; משה וואלף ז&#8221;ל (זכרונו לברכה) </span></p>
<p>Frau Resl Austerlitz, auf ihr sei der Friede <span class="hebr" dir="rtl">מרת ריזל ע&#8221;ה (עליה השלום)</span></p>
<p class="tipp"><strong><span class="grosss">Ableben</span> <span class="hebr" dir="rtl">י&#8221;נ</span> </strong></p>
<p>(Das Ableben wird meist durch einen positiven Ausdruck umschrieben;<br />
nur selten: er / sie &#8220;starb (met/a)&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">מת / מתה</span>)</p>
<p>Seine / Ihre Seele ging hinweg <span class="hebr" dir="rtl">יצאה נשמתו / נשמתה</span></p>
<p class="tipp"><strong><span class="grosss">Todesdatum</span></strong></p>
<p>(siehe unseren Lexikoneintrag &#8220;<a href="http://www.ojm.at/lexikon/z/" title="Interner Link zu 'ojm.at/lexikon/z/' auf unserer statischen Website">Zeitrechnung</a>&#8220;)</p>
<p>Die Zahlenwerte jener hebr&#228;ischen Buchstaben, die mit Punkten oder Strichen gekennzeichnet sind, werden einfach zusammengez&#228;hlt. Das Ergebnis, eine Hunderterzahl, addieren Sie zum (b&#252;rgerlichen) Jahr 1240 einfach dazu. Ergibt die Summe <abbr>z.B.</abbr> 697 <span class="hebr" dir="rtl">תרצ&#8221;ז</span>, haben wir das (Sterbe)jahr 1937 (1240 + 697).<br />
Genau genommen ist dies das j&#252;dische Jahr 5697. Die Zahl 5, also die Tausenderzahl, wird aber meist nicht geschrieben (wie bei uns &#8216;10 statt 2010), es steht statt <abbr>z.B.</abbr> 5697 meist nur 697.<br />
Fast immer wird dann nach der Jahreszahl als Zusatz &#8220;nach der kleinen Zeitrechnung&#8221;, <abbr>d.h.</abbr> &#8220;ohne Tausenderzahl&#8221;, angef&#252;gt:</p>
<p>(w&#246;rtlich) &#8220;nach der kleinen Z&#228;hlung (lifrat katan)&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">לפ&#8221;ק = לפרט קטן</span><br />
Achten Sie auf diese 3 Buchstaben, denn davor steht immer die Jahreszahl!</p>
<p>Vorsicht ist allerdings geboten, wenn ein Datum der Monate Tischre, Cheschwan, Kislew und Tevet umgerechnet wird. Da das j&#252;dische Jahr im Herbst beginnt, f&#228;llt ein Datum der genannten vier Monate noch in das &#8220;alte&#8221; b&#252;rgerliche Jahr. </p>
<p>Meist findet man vor der Jahreszahl <span class="hebr" dir="rtl"> (ב)שנת</span> &#8220;(bi)schnat&#8221;, &#8220;(im) Jahr&#8230;&#8221; (von: <span class="hebr" dir="rtl">שנה</span> &#8220;schana&#8221;, &#8220;Jahr&#8221;).</p>
<p class="tipp"><strong><span class="grosss">Lob</span></strong></p>
<p>(Dieser oft sehr lange Text beinhaltet meist viele biblische und rabbinische Zitate und wird hier nicht n&#228;her beschrieben)</p>
<p class="tipp"><strong><span class="grosss">Schlussworte (Schlusseulogie)</span> <span class="hebr" dir="rtl">ת&#8221;נ&#8221;צ&#8221;ב&#8221;ה</span> </strong></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">תהי נפשו / נפשה צרורה בצרור החיים </span><br />
tehi nafscho / nafscha zrura bizror ha-chajim (Seine / Ihre Seele m&#246;ge eingebunden sein im Bund des Lebens, Anlehnung an 1 Samuel, 25,29).</p>
</div>
<p>Es darf schon angek&#252;ndigt werden: Wir wollen eine neue und &#252;berarbeitete Auflage des <a href="http://www.ojm.at/publikationen/hebraeisch/" title="Interner Link zum Hebr&#228;ischbuch auf unserer statischen Website">Hebr&#228;ischbuches</a> m&#246;glichst bald als <span lang="en" xml:lang="en">E-Book</span> zur Verf&#252;gung stellen. Im Buch finden Sie ausf&#252;hrlichere Erkl&#228;rungen und viele &#220;bungen.</p>
<h3><a id="raetsel" name="raetsel"></a>Unser R&#228;tsel: Lesen und &#8220;&#252;bersetzen&#8221; Sie folgende Grabinschrift:</h3>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[080310]" title="Grabstein Nummer 616 am j&#252;ngeren j&#252;dischen Friedhof in Eisenstadt"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/616GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/616.jpg" width="150" height="150" alt="Grabstein Nummer 616 am j&#252;ngeren j&#252;dischen Friedhof in Eisenstadt" /></a></p>
</div>
<p><em>Anmerkung:</em><br />
Falls Sie gleich hier nach unten zum R&#228;tsel gesprungen sind, ohne unseren Beitrag lesen zu m&#252;ssen, sind Sie mit unserem R&#228;tsel vermutlich unterfordert ;)</p>
<p>Bitte keine Scheu, das R&#228;tsel ist sehr einfach. Das oben Gelernte kommt noch nicht wirklich zum Einsatz, es geht vor allem um das Erkennen der hebr&#228;ischen Buchstaben. Sie ben&#246;tigen f&#252;r die L&#246;sung kein einziges hebr&#228;isches Wort. Die Inschrift ist in deutscher Sprache (mit hebr&#228;ischen Buchstaben) verfasst und ist der hier original wiedergegebene untere Teil einer Grabinschrift eines Grabes auf dem j&#252;ngeren j&#252;dischen Friedhofes in Eisenstadt (siehe Bild! Der obere Hauptteil der Inschrift ist Hebr&#228;isch und hier ausgeblendet).</p>
<div class="centered">
<p><span class="hebr" dir="rtl">היער רוהעט</span></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">דיע ליעבענדע טאכטער</span></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">טרייע גאטטין</span></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">אונד צארטליכע מוטטער</span></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">רעזי איינהארן געב. שפיטצער</span></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">געשטארבען אים <span dir="ltr">26.</span> יאהרע</span></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">נאך לאנגעם ליידען</span></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">אללגעמיין בעטרויערט</span></p>
<p><span class="hebr" dir="rtl">אם <span dir="ltr">28.</span> פעבער 5637. </span></p>
</div>
<p>Wir verlosen unter den eingesendeten richtigen L&#246;sungen drei (!) GewinnerInnen des Buches <a href="http://www.ojm.at/publikationen/gemeinden/" title="Interner Link zum Buch auf unserer statischen Website">&#8220;Aus den Sieben-Gemeinden. Ein Lesebuch &#252;ber Juden im Burgenland&#8221;</a>.</p>
<ul>
<li>Bitte schicken Sie die L&#246;sung <strong>bis Sonntag, 14. M&#228;rz 2010</strong> an folgende <span lang="en" xml:lang="en">E-Mail</span>-Adresse: <a href="mailto:raetsel@ojm.at">raetsel@ojm.at</a></li>
<li>Bitte geben Sie in Ihrer <span lang="en" xml:lang="en">E-Mail</span> an, ob wir Ihren Namen im Falle des Gewinns hier ver&#246;ffentlichen d&#252;rfen</li>
<li>Die Reihenfolge der eingelangten L&#246;sungen spielt keine Rolle</li>
<li>Am Montag, dem 15. M&#228;rz, ermitteln wir die GewinnerInnen per Los, geben die Namen (wenn erlaubt) bekannt und stellen die L&#246;sung hier selbstverst&#228;ndlich gleich <span lang="en" xml:lang="en">online</span> </li>
<li>Es ist das unser erstes R&#228;tsel, bitte haben Sie Nachsicht! Falls etwas unklar ist, z&#246;gern Sie nicht zu fragen, am besten gleich als Kommentar unten oder via <span lang="en" xml:lang="en">E-Mail</span></li>
<li>Zur Sicherheit sei nochmals erw&#228;hnt: Die hebr&#228;ischen Buchstaben finden Sie ebenfalls auf unserer <a href="http://www.ojm.at/lexikon/hebraeisch/" title="Interner Link zu 'ojm.at/lexikon/hebraeisch/' auf unserer statischen Website">Website</a>.</li>
<li><span lang="en" xml:lang="en">Update</span> 14 Uhr: Die Zahlen im R&#228;tsel werden von links nach rechts gelesen!</li>
</ul>
<p><strong>Wir w&#252;nschen Ihnen viel Spa&#223; und Freude beim &#8220;&#220;bersetzen&#8221; und freuen uns sehr auf Ihre <span lang="en" xml:lang="en">E-Mails</span> mit den L&#246;sungen!</strong></p>
<p class="tipp"><em>Als Beilage zu unserer heutigen Melange empfehlen wir als Erg&#228;nzung und Weiterf&#252;hrung die Lekt&#252;re des j&#252;ngst erschienenen Blogbeitrags <a href="http://jhva.wordpress.com/2010/02/24/lesen-hebraischer-grabsteine-wie-geht-das/" title="Externer Link zu 'jhva.wordpress.com ...'">&#8220;Lesen hebr&#228;ischer Grabsteine &#8211; wie geht das?&#8221;</a> auf dem Blog des J&#252;disch Historischen Vereins Augsburg. </em></p>
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&laquo; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/01/10/am-juedischen-friedhof-ii/" title="Bl&auml;ttern Sie zum ersten Beitrag der Serie 'Am j&#252;dischen Friedhof'">  Am j&#252;dischen Friedhof II</a>&nbsp;
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; Jitzchak-Rabin-Platz</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/03/07/bild-der-woche-jitzchak-rabin-platz/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/03/07/bild-der-woche-jitzchak-rabin-platz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 08:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>
		<category><![CDATA[padua]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=147</guid>
		<description><![CDATA[In Padua findet sich, gleich neben dem Hauptplatz, der &#8220;Friedensplatz Jitzchak Rabin&#8221;. Jitzchak Rabin w&#228;re am 01. M&#228;rz 88 Jahr alt geworden. Da vorige Woche Purim war, haben wir uns entschlossen, dieses Bild erst heute zu zeigen.

Blick auf das Stra&#223;enschild &#8216;piazza della pace ytzhak rabin&#8217; in Padua
(kleines Bild: Blick vom Hauptplatz auf den Rabinplatz)
Jitzchak Rabin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Padua findet sich, gleich neben dem Hauptplatz, der &#8220;Friedensplatz Jitzchak Rabin&#8221;. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jitzchak_Rabin" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Jitzchak Rabin</a> w&#228;re am 01. M&#228;rz 88 Jahr alt geworden. Da vorige Woche Purim war, haben wir uns entschlossen, dieses Bild erst heute zu zeigen.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/rabinGR.jpg" width="550" height="413" alt="Schild 'piazza della pace ytzhak rabin'" class="centered" /></p>
<p class="centered">Blick auf das Stra&#223;enschild &#8216;piazza della pace ytzhak rabin&#8217; in Padua<br />
(kleines Bild: Blick vom Hauptplatz auf den Rabinplatz)</p>
<p>Jitzchak Rabin erhielt, zusammen mit Schimon Peres und Jassir Arafat, 1994 den Friedensnobelpreis. Am 04. November 1995 nahm Ministerpr&#228;sident Rabin an einer gro&#223;en Friedenskundgebung am &#8220;Platz der K&#246;nige Israels&#8221; in Tel Aviv teil, jenem Platz, der heute &#8220;Rabin-Platz&#8221; hei&#223;t. Kurz vor seiner Ermordung hielt er noch eine bewegende Rede:</p>
<blockquote><p>Ich m&#246;chte gerne jedem einzelnen von Euch danken, der heute hierher gekommen ist, um f&#252;r Frieden zu demonstrieren und gegen Gewalt. Diese Regierung, der ich gemeinsam mit meinem Freund Shimon Peres das Privileg habe, vorzustehen, hat sich entschieden, dem Frieden eine Chance zu geben – einem Frieden, der die meisten Probleme Israels l&#246;sen wird. &#8230; Der Weg des Friedens ist dem Weg des Krieges vorzuziehen. Ich sage Euch dies als jemand, der 27 Jahre lang ein Mann des Milit&#228;rs war.
</p></blockquote>
<p>Vielen Dank f&#252;r das Foto an Hanna Feingold, <a href="http://www.ikg-salzburg.at/" title="Externer Link zu 'ikg-salzburg.at'">IKG-Salzburg</a>!</p>
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&laquo; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/02/28/bild-der-woche-hamanpuppe/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie zur&uuml;ck zum vorherigen Bild">  Bild der Woche &#8220;Hamanpuppe&#8221;</a>&nbsp;
</div>
</div>
</div>
<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite '&#220;ber das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ojm.at/blog/2010/03/07/bild-der-woche-jitzchak-rabin-platz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Purim und der j&#252;dische Witz</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/03/03/purim-und-der-juedische-witz/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/03/03/purim-und-der-juedische-witz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 11:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[purim]]></category>
		<category><![CDATA[witz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=145</guid>
		<description><![CDATA[Die israelische Tageszeitung Haaretz publizierte gestern einen Beitrag, dass die Westmauer/&#8221;Klagemauer&#8221; hink&#252;nftig auch als Werbefl&#228;che genutzt werden soll.
Wir haben diesen Beitrag auf unserer Facebook-Seite bewusst zun&#228;chst ohne Kommentar &#252;bernommen.
Kurzum: Diese (unsere) Meldung von gestern war ein Purimscherz!
Wir stehen nicht an zuzugeben, dass auch wir erst mal erschraken, als wir die Meldung im Original lasen. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die israelische Tageszeitung Haaretz publizierte gestern einen <a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/1152770.html" title="Externer Link zum 'haaretz.com'">Beitrag</a>, dass die Westmauer/&#8221;Klagemauer&#8221; hink&#252;nftig auch als Werbefl&#228;che genutzt werden soll.</p>
<p>Wir haben diesen Beitrag auf <a href="http://ojm.at/witzhafb" title="Externer Link zu 'facebook.com/...'">unserer Facebook-Seite</a> bewusst zun&#228;chst ohne Kommentar &#252;bernommen.</p>
<p><strong>Kurzum: Diese (unsere) Meldung von gestern war ein Purimscherz!</strong></p>
<p>Wir stehen nicht an zuzugeben, dass auch wir erst mal erschraken, als wir die Meldung im Original lasen. Und doch war es dann beruhigend, dass wir nicht die einzigen waren, die kurz geschockt reagierten, wenn man viele Kommentare auf der Haaretz-<span lang="en" xml:lang="en">Website</span> ansieht ;-)</p>
<p>Unsere Formulierung &#8220;Zum besseren Verst&#228;ndnis empfiehlt sich die Lekt&#252;re des Haaretz-Artikels im Original&#8221; betraf allerdings nicht die technischen Details dieser Fake-Meldung, sondern sollte helfen, den Beitrag als Witz zu entlarven.</p>
<p>Denn es findet sich so mancher Hinweis auf Purim:</p>
<ul>
<li><strong>Mordechai Hidud</strong> assoziiert nicht nur den Juden Mordechai (Onkel von Ester), sondern das hebr&#228;ische Wort Chidud (חידוד) bedeutet auch &#8220;Witz, Sarkasmus&#8221;.</li>
<li>Der Name des amerikast&#228;mmigen <span lang="en" xml:lang="en"><strong>Joe King</strong></span> soll wohl nicht nur an den Perserk&#246;nig Artaxerxes erinnern, sondern beinhaltet auch den Wortwitz &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">joking</span>&#8221; (englisch f&#252;r &#8220;Witze machen&#8221;)</li>
<li>Und, na ja, der Autor des Beitrags nennt sich <strong>Hurim Pappy</strong> &#8230;</li>
</ul>
<p>Dass ein solcher Beschluss in Israel so gut wie undenkbar ist, d&#252;rfen wir au&#223;erdem wohl annehmen.<br />
Die Kommentare auf der Haaretz-<span lang="en" xml:lang="en">Website</span> sind gespalten: viele finden den Witz gelungen und ausgesprochen witzig, andere Kommentatoren/Kommentatorinnen sind erbost und/oder entr&#252;stet:</p>
<blockquote><ul>
<li>&#8230; nichts als Blasphemie &#8230; unser Parlament (Knesset) versagt &#8230;</li>
<li>&#8230; da hat jemand jedes Gef&#252;hl f&#252;r Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit verloren &#8230;</li>
<li>&#8230; findet ihr es wirklich gut, die Idee der 1.-April-Scherze f&#252;r uns zu &#252;bernehmen? &#8230;</li>
<li>&#8230; es ist ein Witz, aber er scheint antisemitische Stereotype zu &#252;bernehmen, dass Geldmachen typisch f&#252;r die j&#252;dische Religion ist &#8230;</li>
<li>Haaretz wird auch von vielen Nichtjuden gelesen, die gar nicht wissen, dass jetzt Purim ist &#8230;</li>
</ul>
</blockquote>
<p> &#8230; hei&#223;t es da etwa. </p>
<p>Die Kommentare und Diskussionen zeigen also nicht nur die verschiedene Rezeption dieser Witzmeldung, sondern sehr wohl und vor allem auch die generelle Problematik des j&#252;dischen Witzes!</p>
<p>Es sollen hier &#8211; ohne jeden Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit &#8211; einige wesentliche Merkmale des j&#252;dischen  Witzes und die potentiellen Gefahren kurz zur Sprache kommen:<br />
Der j&#252;dische Witz ist von seinem Wesen her ein gesprochener und erz&#228;hlter Witz. Wenn etwa ein jiddischer Witz &#252;bersetzt wird, dann ist die &#220;bersetzung, wie jede andere &#220;bersetzung auch, Interpretation und der Witz wird dabei in eine andere, fremde Kultur mit anderen Ausdrucksformen &#252;bertragen. Insbesondere der deutschen Sprache mangelt es an M&#246;glichkeiten, jiddischen Wortspielen und Pointen gerecht zu werden. Die Gefahr der &#8220;Arisierung&#8221; liegt dabei auf der Hand. Ebenso, dass durch eine Pointenverschiebung, sobald der &#252;bersetzte Witz nun von Nichtjuden erz&#228;hlt wird, der Witz missbraucht werden kann, die Pointen und somit der Witz antisemitisch werden k&#246;nnen.</p>
<blockquote><p>Hat sich doch der Antisemitismus ein Bild vom Judentum geschaffen, das sich zum echten wie eine  schlechte Karikatur zur lebendigen Vorlage verh&#228;lt. Wie oft kann eine gute j&#252;dische Pointe einfach durch falsche Betonung, Outrierung j&#252;discher Gesten etc. zu ihrer eigenen antisemitischen Karikatur werden!  </p>
<p>&#8230;Es ist eine traurige Tatsache, dass das leidvolle Schicksal des Judentums, das gerade in der  j&#252;dischen Anekdote am besten zum Ausdruck kommt, nicht nur Bewunderer, sondern &#8211; schon seit der Antike &#8211; auch Karikaturisten gefunden hat. Wie hat denn z.B. der &#8220;St&#252;rmer&#8221; einen f&#252;r die &#8220;Heiligung Gottes&#8221; zum M&#228;rtyrertode bereiten ostj&#252;dischen Talmudgelehrten gesehen?!
</p></blockquote>
<p><cite>Kurt Schubert, in: Kairos 5(1963).</cite></p>
<p>Ich selbst kannte nie einen begnadeteren Erz&#228;hler j&#252;discher Witze als <a href="http://www.ojm.at/aktuell/ableben-schubert/" title="Interner Link in den Aktuellbereich unserer statischen Website">Professor Schubert</a>. Nicht nur, dass er ein schier unendliches <span lang="fr" xml:lang="fr">Repertoire</span> an Witzen zu haben schien, Schubert musste man &#8220;h&#246;ren&#8221;!<br />
In der ersten &#8220;Langen Nacht der Museen&#8221;, an der unser Museum teilnahm, war unser Hauptprogrammpunkt &#8220;Professor Schubert erz&#228;hlt j&#252;dische Witze&#8221;. Der Saal war zum Bersten gef&#252;llt, das Publikum h&#246;rte &#8211; eher untypisch f&#252;r die Lange Nacht &#8211; &#252;ber eine Stunde begeistert zu.</p>
<p>Vor kurzem haben wir auf Facebook auch einen <a href="http://ojm.at/witzfb" title="Externer Link zu 'facebook.com...'">j&#252;dischen Witz</a> gebracht. Das sehr erfreuliche Echo darauf wollen wir &#8211; unter Beachtung des hier Geschriebenen &#8211; zum Anlass nehmen, ein, wie wir glauben, kleines Juwel anzubieten:</p>
<p>2004 hatte ich die Gelegenheit, einige j&#252;dische Witze, erz&#228;hlt von Professor Schubert, digital (wenn auch nur mit einfachen technischen Mitteln) aufzunehmen. </p>
<p>Wir werden also ab n&#228;chster Woche einen Witz pro Woche (immer am Mittwoch um 18 Uhr) auf unserer <span lang="en" xml:lang="en">Facebook</span>seite, die Sie auch sehen k&#246;nnen, ohne selbst Mitglied bei <span lang="en" xml:lang="en">Facebook</span> zu sein, <span lang="en" xml:lang="en">online</span> stellen.</p>
<p>Danach werden wir alle Audiowitze hier im Blog gesammelt und archiviert zur Verf&#252;gung stellen.</p>
<p class="tipp"><em>Als Beilage zu unserer heutigen Melange empfehlen wir eine sehr <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SiOPc3qizF8" title="Externer Link zu 'youtube.com ...'">spezielle Nachstellung der Purimgeschichte</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; Hamanpuppe</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/02/28/bild-der-woche-hamanpuppe/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[purim]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Neugestaltung unserer Dauerausstellung haben wir uns entschlossen, beim Purimfest einen offensichtlich nicht &#252;berall bekannten Brauch zu zeigen: W&#228;hrend des Verlesens der Esterrolle schlagen Kinder jedes Mal, wenn der Name Haman erw&#228;hnt wird, mit einem &#8220;Humenkleppel&#8221; auf eine Hamanpuppe und machen gro&#223;en L&#228;rm. Haman, der k&#246;nigliche Ratgeber, wollte die persischen Juden ausrotten, landete aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Neugestaltung unserer Dauerausstellung haben wir uns entschlossen, beim Purimfest einen offensichtlich nicht &#252;berall bekannten Brauch zu zeigen: W&#228;hrend des Verlesens der Esterrolle schlagen Kinder jedes Mal, wenn der Name Haman erw&#228;hnt wird, mit einem &#8220;Humenkleppel&#8221; auf eine Hamanpuppe und machen gro&#223;en L&#228;rm. Haman, der k&#246;nigliche Ratgeber, wollte die persischen Juden ausrotten, landete aber schlussendlich selbst am Galgen.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/purimGR.jpg" width="550" height="427" alt="Purim Karneval in Landsberg, 1946" class="centered" /></p>
<p class="centered">Purim-Karneval in Landsberg, Foto: <abbr>G.</abbr> Kadisch, M&#228;rz 1946</p>
<p>Bei Landsberg und Kaufering (Bayern) entstand der gr&#246;&#223;te Au&#223;enlagerkomplex Dachaus. Zwischen Juni 1944 und April 1945 &#8220;durchliefen&#8221; etwa 30.000 H&#228;ftlinge die Lager in der N&#228;he der Stadt. Unmittelbar nach der Befreiung &#252;bernahm die <abbr>US</abbr>-Armee die <acronym class="hilfe" title="displayed persons" lang="en" xml:lang="en">DP</acronym>-Unterkunft, das <acronym>DP</acronym>-Lager bestand bis 1950/51.</p>
<p>Das erste Purim-Fest nach der Befreiung (siehe Bild) war ein Ereignis von zentraler Bedeutung. </p>
<blockquote><p>Der Landsberger Purim, an dem fast alle <acronym>DP</acronym>s teilnahmen, wurde zu einer symbolisch hochverdichteten Begr&#228;bnisinszenierung. &#220;berall tauchte der besiegte &#8220;Haman Hitler&#8221; auf &#8211; Puppen, Karikaturen, Masken, Kost&#252;me, es gab eine Verbrennung von &#8220;Mein Kampf&#8221;. &#8220;Es war wie Hitlers Begr&#228;bnis. Wir wussten, dass Hitler tot war, aber wir konnten nicht sehen, wo er war. Hier sahen wir, dass er hingerichtet und begraben wurde.&#8221;
</p></blockquote>
<p><cite>Paulus <abbr>u.a.</abbr>, Ein Ort wie jeder andere. Bilder aus einer deutschen Kleinstadt, Landsberg 1923-1958, 25<abbr>f</abbr></cite></p>
<p class="centered">
<strong>Heute ist Purim.<br />
Wir w&#252;nschen allen Leserinnen und Lesern unserer Koscheren Melange ein fr&#246;hliches Purim.</strong></p>
<p class="centered"><span class="hebr" dir="rtl">חג פורים שמח לכולם</span></p>
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</div>
</div>
</div>
<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite '&#220;ber das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pr&#228;sentation &#214;sterreich-Bild &#8211; Nachlese</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/02/27/praesentation-oe-bild-nachlese/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/02/27/praesentation-oe-bild-nachlese/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 15:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[eisenstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag wurde bei uns im Museum das &#214;sterreich-Bild des Landesstudios Burgenland mit dem Titel &#8220;Vertrieben und Vergessen. Auf den Spuren des Judentums im Burgenland&#8221; pr&#228;sentiert.
Update, 28. 02., 19:29h: Das &#214;sterreich-Bild ist ab sofort auf der ORF TVthek sieben Tage lang zu sehen.









Wir danken dem ORF f&#252;r die so engagierte Arbeit und allen Besucherinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag wurde bei uns im Museum das &#214;sterreich-Bild des Landesstudios Burgenland mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.ojm.at/blog/2010/02/15/vertrieben-und-vergessen/" title="Interner Link zum Blogbeitrag">Vertrieben und Vergessen. Auf den Spuren des Judentums im Burgenland</a>&#8221; pr&#228;sentiert.</p>
<p><strong><span lang="en" xml:lang="en">Update</span>, 28. 02., 19:29<abbr>h</abbr>: Das &#214;sterreich-Bild ist ab sofort auf der <a href="http://ojm.at/oebildtv" title="Externer Link zu 'tvthek.orf.at...'"><acronym>ORF TV</acronym>thek</a> sieben Tage lang zu sehen.<br />
</strong></p>
<div id="mittig3c">
<ul id="bildchen2">
<li><a rel="lightbox[270210]" title="Vor dem gro&#223;en Ansturm ..." href="http://www.ojm.at/blog/bilder/orfpraes01GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/orfpraes01.jpg" width="150" height="150" alt="Eingang ins j&#252;dische Museum, vor dem gro&#223;en Ansturm" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[270210]" title="&#220;ber 100 Interessierte waren der Einladung gefolgt, der Platz im Auditorium wurde eng. In der ersten Reihe: Chefredakteur des Landesstudios Burgenland Walter Schneeberger (links) und Onlinedirektor Thomas Prantner" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/orfpraes02GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/orfpraes02.jpg" width="150" height="150" alt="&#220;ber 100 Interessierte im Auditorium des Museums" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[270210]" title="Nach der Pr&#228;sentation gab es ein kleines Buffet mit koscherem Wein aus dem Burgenland" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/orfpraes03GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/orfpraes03.jpg" width="150" height="150" alt="Koschere Weinflaschen und Gl&#228;ser f&#252;r das Buffet" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p>Wir danken dem <acronym>ORF</acronym> f&#252;r die so engagierte Arbeit und allen Besucherinnen und Besuchern, die zur Pr&#228;sentation nach Eisenstadt gekommen sind!</p>
<p><a href="http://ondemand.orf.at/bheute/player.php?id=bgl&#038;day=2010-02-26&#038;offset=00:17:24" title="Externer Link zu 'ondemand.orf.at/bheute...'">Video: Pr&#228;sentation und kurzer Vorgeschmack auf den Film &#8211; Burgenland heute, Freitag, 26. 02. 2010</a> </p>
<p><strong>Die Sendetermine des &#214;sterreich-Bildes:</strong></p>
<p><strong>Sonntag, 28.02.2010    18.25 Uhr ORF 2<br />
Dienstag, 02.03. 2010, 12.00 Uhr ORF 2<br />
Sonntag, 14.03.2010, 13.05 Uhr 3sat<br />
Dienstag, 16.03.2010, 11.35 Uhr 3sat</strong></p>
<p><del datetime="2010-02-28T18:31:35+00:00"><strong>Ab morgen Abend, Sonntag, 28. 02., wird das &#214;sterreich-Bild auf der <abbr>ORF TV</abbr>-Mediathek 7 Tage lang zu sehen sein. Sobald <span lang="en" xml:lang="en">online</span> verf&#252;gbar, finden Sie selbstverst&#228;ndlich hier den Link zur Sendung!</strong></del><br />
Siehe Link oben!</p>
<p><br class="clear" /></p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[270210]" title="Patrick Frankl (links) und Thomas Trebitsch beim Interview"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/orfpraes04GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/orfpraes04.jpg" width="150" height="150" alt="Patrick Frankl (links) und Thomas Trebitsch" /></a></p>
</div>
<p>Nach 1945 sind nur sehr wenige Juden ins Burgenland zur&#252;ckgekehrt, zwei Familien nach Eisenstadt: Schiller und Trebitsch. Nach dem Tod von Herrn Oskar Schiller am 17. Februar 2005 &#252;bernahm sein Enkel, Patrick Frankl, die Gesch&#228;fte seines Gro&#223;vaters. Heinrich Trebitsch lebt &#8211; wie Sohn Thomas und Enkelkinder &#8211; in Eisenstadt, er ist 88 Jahre alt. Patrick &#252;bergab am Abend der Pr&#228;sentation dem Museum ein Bild seines Gro&#223;vaters aus den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts, das Herrn Schiller am Eingang unserer privaten Synagoge zeigt.</p>
<p><br class="clear" /><br />
Nach der Filmpr&#228;sentation hatte ich die Gelegenheit zu einem kurzen Interview mit Patrick Frankl und mit dem Sohn von Herrn Trebitsch, Thomas Trebitsch:</p>
<blockquote><p><strong>Patrick, du hast mir erz&#228;hlt, dass dir dein Gro&#223;vater oft von der j&#252;dischen Gemeinde in Eisenstadt erz&#228;hlt hat. Erinnerst du dich dabei an etwas besonders gern? Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass dich dein Gro&#223;vater vor &#252;ber 20 Jahren immer wieder in unserer Synagoge singen lie&#223; …</strong></p>
<div class="bildrechts">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[270210]" title="Das von Patrick &#252;bergebene Bild: Oskar Schiller vor dem Eingang zur Wertheimer-Synagoge"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/oskarschillerGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/oskarschiller.jpg" width="150" height="150" alt="Das von Patrick &#252;bergebene Bild: Oskar Schiller vor dem Eingang zur Wertheimer-Synagoge" /></a></p>
</div>
<p><strong>Patrick</strong>: Meinem Gro&#223;vater haben sowohl das j&#252;dische Museum als auch die Synagoge und der j&#252;dische Friedhof sehr viel bedeutet. Er hat sich sein Leben lang daf&#252;r eingesetzt, dass viele Menschen Museum, Synagoge und Friedhof sehen. Mich hat er, als ich ein Kind war, oft in der Synagoge singen lassen. Er, der sich stets mit Eisenstadt identifiziert hat, wollte damit zeigen, dass die j&#252;dische Identit&#228;t anerkannt ist. Mein Gro&#223;vater war ein eifriger Gesch&#228;ftsmann, aber wenn j&#252;dische Touristen ins Gesch&#228;ft kamen und den Friedhof sehen wollten, lie&#223; er sofort alles liegen und stehen, bat Mitarbeiter, sein Gesch&#228;ft weiter zu betreuen, und ging mit den Besuchern zum j&#252;dischen Friedhof (er hatte ja einen Schl&#252;ssel). Das hatte f&#252;r ihn immer Priorit&#228;t.</p>
<p><strong>Thomas, deine Erfahrungen sind andere. Norbert Lehner, der Gestalter des &#214;sterreichbildes sagt im <a href="http://ondemand.orf.at/bheute/player.php?id=bgl&#038;day=2010-02-26&#038;offset=00:17:24" title="Externer Link zu 'ondemand.orf.at/bheute...'">Interview</a>, dass dein Vater, Heinrich Trebitsch, der am schwierigsten zu gewinnende Zeitzeuge war, weil er &#8220;&#8230; sich lange Zeit gestr&#228;ubt hat und eigentlich nichts erz&#228;hlen wollte &#8230;&#8221;<br />
</strong></p>
<p><strong>Thomas</strong>: Das ist richtig, mein Vater hat auch uns fast nichts erz&#228;hlt. Wir haben im Gegensatz zu den Schillers unser Leben in Eisenstadt gelebt, sind regelm&#228;&#223;ig zu den Feiertagen nach Wien gefahren, haben aber kaum mit j&#252;dischen Familien Kontakt gehabt. Ich glaube auch, dass wir in Eisenstadt gut integriert waren und sind.</p>
<p><strong>Werdet ihr im Gesch&#228;ft von Kunden oder auf der Stra&#223;e von Menschen als Juden wahrgenommen?</strong></p>
<p><strong>Patrick</strong>: Nat&#252;rlich werde ich als Jude wahrgenommen von einer gro&#223;en Anzahl an Stammkunden. Viele neue Kunden wissen aber nicht, wer mein Gro&#223;vater war. Ich bin in eine Generation hineingeboren, in der das Gef&#252;hl von Offenheit getr&#252;bt ist, in der wir Angst haben/hatten, dass viele Menschen von Vorurteilen gegen&#252;ber Juden gepr&#228;gt sind. Ich kenne noch gut den Satz und h&#246;re ihn noch manchmal von Stammkunden &#8220;Wennst ein Arbeitsgwandl suchst, gehst zum Schillerjud&#8221;. Ich finde das aber ganz <abbr>ok</abbr> so und identifiziere mich dem &#8220;Schillerjud&#8221;!</p>
<p><strong>Thomas</strong>: Die Leute wissen, dass ich Jude bin, sie kennen auch meine Kinder und wissen, dass diese  evangelisch erzogen sind. Die Entscheidung daf&#252;r resultierte aus der Angst vor dem Antisemitismus. Es spricht mich aber niemand darauf an, weder mich noch meine Kinder.</p>
<p><strong>Abschlie&#223;end noch eine vielleicht nicht ganz realit&#228;tsnahe Frage, wenn auch eine, die uns BesucherInnen im Museum immer wieder stellen: K&#246;nnt ihr euch vorstellen, dass es in Eisenstadt in absehbarer Zukunft wieder eine j&#252;dische Gemeinde geben k&#246;nnte?<br />
</strong></p>
<p><strong>Patrick</strong>: Eine j&#252;dische Gemeinde in Eisenstadt w&#228;re ein Wunschgedanke von mir. Ich wei&#223;, dass dann meine und andere j&#252;dische Familien (ich wohne ja in Wien) herziehen m&#252;ssten, aber es w&#228;re eine erfreuliche Entwicklung gegen den Strom.</p>
<p><strong>Thomas</strong>: Ich kann mir eine j&#252;dische Gemeinde &#8211; wieder &#8211; in Eisenstadt einfach nicht vorstellen, weniger grunds&#228;tzlich als aus ganz pragmatischen &#220;berlegungen heraus. Wie soll das funktionieren?</p>
<p><strong>Vielen Dank euch beiden!</strong></p></blockquote>
<p class="abstand"><strong>Weitere Nachlesen und Medienberichte:</strong></p>
<p><a href="http://burgenland.orf.at/stories/425274/" title="Externer Link zu 'burgenland.orf.at...'">Burgenland ORF &#8211; <abbr>&#214;</abbr>-Bild</a></p>
<p><a href="http://burgenland.orf.at/magazin/studio/stories/425243/" title="Externer Link zu 'burgenland.orf.at/magazin...'">Burgenland ORF &#8211; Im Land</a></p>
<p><a href="http://derstandard.at/1267131892941/Vertrieben-nicht-vergessen-Oesterreich-Bild-ueber-das-juedische-Burgenland" title="Externer Link zu 'derstandard.at...'">Der Standard</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; Schuhe an der Donau</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/02/22/bild-der-woche-schuhe-an-der-donau/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/02/22/bild-der-woche-schuhe-an-der-donau/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 14:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[budapest]]></category>
		<category><![CDATA[shoa]]></category>

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		<description><![CDATA[Ebenso unpr&#228;tenti&#246;s wie ausdrucksstark ist der 2005 von Gyula Pauer und Can Togay auf der Pester Donau-Promenade gestaltete Ort des Erinnerns: 60 Paar verwaister Metallschuhe verweisen auf die am Donauufer ausgef&#252;hrten Erschie&#223;ungen ungarischer Juden durch die ungarischen Nationalsozialisten.

Schuhe auf der Donau-Promenade,
fotografiert vergangene Woche anl&#228;sslich meines Besuches in Budapest



&#171;   Bild der Woche &#8220;Symbole&#8221;&#160;


&#160;  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso unpr&#228;tenti&#246;s wie ausdrucksstark ist der 2005 von Gyula Pauer und Can Togay auf der Pester Donau-Promenade gestaltete <a href="http://www.greatsynagogue.hu/gallery_shoes.html" title="Externer Link zu 'greatsynagogue.hu...'">Ort des Erinnerns</a>: 60 Paar verwaister Metallschuhe verweisen auf die am Donauufer ausgef&#252;hrten Erschie&#223;ungen ungarischer Juden durch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeilkreuzler" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">ungarischen Nationalsozialisten</a>.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/schuheGR.jpg" width="550" height="367" alt="Schuhe auf der Donau Promenade, Pest" class="centered" /></p>
<p class="centered">Schuhe auf der Donau-Promenade,<br />
fotografiert vergangene Woche anl&#228;sslich meines Besuches in Budapest</p>
<div class="pagenavi">
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&laquo; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/02/14/bild-der-woche-symbole/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie zur&uuml;ck zum vorherigen Bild">  Bild der Woche &#8220;Symbole&#8221;</a>&nbsp;
</div>
<div class="nav-next">
&nbsp; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/02/28/bild-der-woche-hamanpuppe/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie vor zum n&auml;chsten Bild"> Bild der Woche &#8220;Hamanpuppe&#8221;</a> &raquo;
</div>
</div>
</div>
<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite '&#220;ber das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vertrieben und Vergessen</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/02/15/vertrieben-und-vergessen/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/02/15/vertrieben-und-vergessen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 09:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[eisenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[kobersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[synagoge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=137</guid>
		<description><![CDATA[Auf den Spuren des Judentums im Burgenland
Der ORF Burgenland und das &#214;sterreichische J&#252;dische Museum laden herzlich ein zur Pr&#228;sentation der Sendung &#8220;Vertrieben und Vergessen. Auf den Spuren des Judentums im Burgenland&#8221;  aus der Reihe &#8220;&#214;sterreich-Bild&#8221;.
Zeit: Donnerstag, 25. Februar 2010, 19.00 Uhr
Ort: &#214;sterreichisches J&#252;disches Museum, Unterbergstra&#223;e 6, 7000 Eisenstadt








Von der gro&#223;en Tradition j&#252;dischen Lebens ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Auf den Spuren des Judentums im Burgenland</h3>
<p>Der <a href="http://burgenland.orf.at/" title="Externer Link zu 'burgenland.orf.at'"><acronym>ORF</acronym> Burgenland</a> und das &#214;sterreichische J&#252;dische Museum laden herzlich ein zur Pr&#228;sentation der Sendung <strong>&#8220;Vertrieben und Vergessen. Auf den Spuren des Judentums im Burgenland&#8221;</strong>  aus der Reihe &#8220;&#214;sterreich-Bild&#8221;.</p>
<p class="center"><strong>Zeit: Donnerstag, 25. Februar 2010, 19.00 Uhr<br />
Ort: &#214;sterreichisches J&#252;disches Museum, Unterbergstra&#223;e 6, 7000 Eisenstadt</strong></p>
<p><br class="clear" /></p>
<div id="mittig2a">
<ul id="bildchen">
<li><a rel="lightbox[150210]" title="Innenraum der Synagoge Kobersdorf" href="http://www.ojm.at/blog/bilder//kobersdorfGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder//kobersdorf.jpg" width="150" height="150" alt="Innenraum der Synagoge Kobersdorf" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[150210]" title="Gruppe Klezmer Connection in der Synagoge Kobersdorf" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/klesmerGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/klesmer.jpg" width="150" height="150" alt="Gruppe Klezmer Connection in der Synagoge Kobersdorf" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<blockquote><p>Von der gro&#223;en Tradition j&#252;dischen Lebens ist wenig &#252;brig geblieben. Im Burgenland leben heute nur mehr ganz wenige Juden. Zu Wort kommen Zeitzeugen wie die hochbetagte, in New York lebende Alicia Latzer. Sie wurde 1938  mit ihrer Familie vertrieben und bem&#252;ht sich heute um die R&#252;ckgabe wertvoller Gem&#228;lde, die damals geraubt wurden. Heinrich Trebitsch erz&#228;hlt vom Leben der Eisenst&#228;dter Juden vor 1938 und ihrer Vertreibung. Er selbst &#252;berlebte einen Todesmarsch ins KZ Mauthausen und kehrte nach dem Krieg nach Eisenstadt zur&#252;ck. Er ist einer von wenigen Juden, die nach dem Krieg ins Burgenland heimgekehrt sind. In den ehemaligen &#8220;Heiligen Sieben-Gemeinden&#8221; erinnen nur noch Bauten an j&#252;disches Gemeindeleben, wie die Synagoge in Kobersdorf, einige Friedh&#246;fe und das Haus, in dem jetzt das &#214;sterreichische J&#252;dische Museum in Eisenstadt untergebracht ist.
</p></blockquote>
<p><cite>Text: Einladung <acronym>ORF</acronym> Burgenland</cite></p>
<p><strong>Gestaltung: Norbert Lehner<br />
Sprecher: Otto Tausig<br />
Kamera: Stefan Lentsch<br />
Schnitt: Thomas Bonfert</strong></p>
<p class="center"><strong>Sendetermin: &#214;sterreich-Bild, Sonntag, 28. Februar 2010, 18.25 Uhr, <acronym>ORF</acronym> 2</strong></p>
<div id="mittig3b">
<ul id="bildchen01">
<li><a rel="lightbox[150210]" title="Heinrich Trebitsch am Jerusalemplatz in Eisenstadt-Unterberg" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/trebitschGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/trebitsch.jpg" width="150" height="150" alt="Heinrich Trebitsch am Jerusalemplatz in Eisenstadt-Unterberg" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[150210]" title="Alicia Latzer, New York" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/latzerGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/latzer.jpg" width="150" height="150" alt="Alicia Latzer in der Bibliothek ihrer Wohnung in New York" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[150210]" title="Professor Dr. Johnny Moser vor dem Kriegerdenkmal in Parndorf" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/moserGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/moser.jpg" width="150" height="150" alt="Professor Dr. Johnny Moser vor dem Kriegerdenkmal in Parndorf" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p><strong>Im Anschluss an die Pr&#228;sentation laden wir zu einem Buffet mit koscherem Wein aus dem Burgenland.</strong><br />
Wir ersuchen Sie um Zusage </p>
<ul>
<li>an den <acronym>ORF</acronym>, Telefon 02682 700 27211 oder via <span lang="en" xml:lang="en">E-Mail</span>:<a href="mailto:direktion.bgld@orf.at">direktion.bgld@orf.at</a></li>
<li>oder ganz bequem auf unserer <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=259782851894&#038;index=1" title="Externer Link zur Veranstaltung auf 'facebook.com/ojmEisenstadt...'">Facebook-Seite</a> </li>
</ul>
<p><strong>Die Sendung ist von Sonntag, 28. Februar, sp&#228;terer Abend, eine Woche lang auf der <a href="http://tvthek.orf.at/programs/1296-Oesterreich-Bild-am-Sonntag" title="Externer Link zu 'tvthek.orf.at...'"><acronym>TV</acronym>-Mediathek</a> des <acronym>ORF</acronym> zu sehen!<br />
</strong></p>
<div class="mittig1F">
<img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/orf.jpg" width="90" height="52" alt="Logo ORF Burgenland" />
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; Symbole</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/02/14/bild-der-woche-symbole/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 10:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[friedhof]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder zur&#252;ck vom Hebr&#228;ischkurs, muss nat&#252;rlich auch das Bild der Woche aus Salzburg kommen ;) Am Mittwoch, dem 3. Kurstag, besuchte die Anf&#228;ngergruppe den j&#252;dischen Friedhof in Salzburg, auch um das Erlernte in der Praxis ein wenig erproben zu k&#246;nnen.

Sehr sch&#246;ne Symbole auf zwei Gr&#228;bern in der ersten Reihe des j&#252;dischen Friedhofes:  Oben &#8220;Kanne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder zur&#252;ck vom <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=262247174938&#038;ref=share" title="Externer Link zu 'facebook.com' Veranstaltung Hebr&#228;ischkurs">Hebr&#228;ischkurs</a>, muss nat&#252;rlich auch das Bild der Woche aus Salzburg kommen ;) Am Mittwoch, dem 3. Kurstag, besuchte die Anf&#228;ngergruppe den <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/01/17/bild-der-woche-juedischer-friedhof-salzburg/" title="Interner Link zum 'Bild der Woche - J&#252;discher Friedhof Salzburg'">j&#252;dischen Friedhof in Salzburg</a>, auch um das Erlernte in der Praxis ein wenig erproben zu k&#246;nnen.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/symboleSFHGR.jpg" width="550" height="910" alt="Symbole 'Segnende H&#228;nde' und 'Kanne und Becken'" class="centered" /></p>
<p class="centered">Sehr sch&#246;ne Symbole auf zwei Gr&#228;bern in der ersten Reihe des j&#252;dischen Friedhofes:  Oben &#8220;Kanne und Becken&#8221; als Symbol f&#252;r <a href="http://www.ojm.at/lexikon/l/#levi" title="Interner Link zum Lexikoneintrag 'Levit' auf unserer statischen Website">levitische Abstammung</a>, unten: &#8220;Segnende Priesterh&#228;nde&#8221; als Symbol f&#252;r <a href="http://www.ojm.at/lexikon/k/#koh" title="Interner Link zum Lexikoneintrag 'Kohen' auf unserer statischen Website">Kohanim</a>.</p>
<p>Ich danke sehr herzlich dem Pr&#228;sidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, Herrn <a href="http://www.ikg-salzburg.at/gemeinde/praesident.html" title="Externer Link zu 'ikg-salzburg.at/gemeinde/praesident.html'">Marko Feingold</a>, der uns mit seiner Gattin den Friedhofsbesuch erm&#246;glichte und selbstverst&#228;ndlich auch eine historische Einf&#252;hrung gab.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit sei angemerkt, dass die Israelitische Kultusgemeinde Salzburg auch seit Kurzem eine sehr sch&#246;ne <a href="http://www.ikg-salzburg.at/" title="Externer Link zu 'ikg-salzburg.at'">neue Website</a> hat.</p>
<p>Vielen Dank an Wolfgang Kisslinger, Salzburg, f&#252;r die beiden Fotos!</p>
<p>Mehr zu den beiden Symbolen finden Sie auf unserer<a href="http://www.facebook.com/ojmEisenstadt#!/posted.php?id=200220177996&#038;share_id=317931758696&#038;comments=1#s317931758696" title="Externer Link zu 'facebook.com...'"> Facebook-Seite</a>.</p>
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite '&#220;ber das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		<title>Bild der Woche &#8211; Gr&#252;nderv&#228;ter</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/02/04/bild-der-woche-gruendervaeter/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[eisenstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der heutige Beitrag zum &#8220;Bild der Woche&#8221; hat bewusst Gedenkcharakter. Heute vor 3 Jahren, am 04. Februar 2007, verstarb Universit&#228;tsprofessor DDr. Kurt Schubert. Er und der damalige (1969) Landesrat f&#252;r Kultur im Burgenland und sp&#228;tere Bundeskanzler, Dr. Fred Sinowatz, d&#252;rfen als Gr&#252;nderv&#228;ter unseres Museums angesehen werden. Professor Schubert war Langzeit-Vizepr&#228;sident des Vereines &#8220;&#214;sterrreichisches J&#252;disches Museum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Beitrag zum &#8220;Bild der Woche&#8221; hat bewusst Gedenkcharakter. Heute vor 3 Jahren, am 04. Februar 2007, <a href="http://www.ojm.at/aktuell/ableben-schubert/" title="Interner Link zum Aktuelleintrag 'Ableben Schubert' auf unserer statischen Website">verstarb</a> Universit&#228;tsprofessor <abbr>DDr.</abbr> Kurt Schubert. Er und der damalige (1969) Landesrat f&#252;r Kultur im Burgenland und sp&#228;tere Bundeskanzler, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Sinowatz" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'"><abbr>Dr.</abbr> Fred Sinowatz</a>, d&#252;rfen als <a href="http://www.ojm.at/faq/">Gr&#252;nderv&#228;ter</a> unseres Museums angesehen werden. Professor Schubert war Langzeit-Vizepr&#228;sident des Vereines &#8220;&#214;sterrreichisches J&#252;disches Museum in Eisenstadt&#8221;, <abbr>Dr.</abbr>  Sinowatz von 1999 bis zu seinem <a href="http://www.ojm.at/aktuell/ableben-sinowatz/">Tod am 16. August 2008</a> Pr&#228;sident. <abbr>Dr.</abbr> Fred Sinowatz w&#228;re morgen, am 05. Februar, 81 Jahre alt geworden.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/schubertSinowatzGR.jpg" width="550" height="595" alt="Fred Sinowatz und Kurt Schubert werden von Rabbiner Joel Berger begr&#252;&#223;t" class="centered" /></p>
<p class="centered"><abbr>Dr.</abbr> Fred Sinowatz und <abbr>Prof.</abbr> Kurt Schubert werden vom ehemaligen Oberrabbiner Bayerns und Baden W&#252;rttembergs, Joel Berger, begr&#252;&#223;t &#8211; bei der Ausstellungser&#246;ffnung &#8220;Nicht ganz koscher?&#8221; am 26. September 2000.</p>
<p>Fotos von der Ausstellung und der Ausstellungser&#246;ffnung finden Sie auf unserer <a href="http://www.facebook.com/ojmEisenstadt?v=photos#!/album.php?aid=145583&#038;id=200220177996" title="Externer Link zu 'facebook.com/ojmEisenstadt'">Facebook-Seite</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Von j&#252;dischen Ritualen und ihrer christlichen Verarbeitung</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/02/02/von-juedischen-ritualen-und-ihrer-christlichen-verarbeitung/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/02/02/von-juedischen-ritualen-und-ihrer-christlichen-verarbeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[jüdisch-christlich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=130</guid>
		<description><![CDATA[Die j&#252;dischen Hintergr&#252;nde des christlichen Festes &#8220;Darstellung des Herrn&#8221;
Vom recht speziellen Verh&#228;ltnis zwischen Judentum und Christentum (und seinen Untiefen) war an dieser Stelle schon mehrfach die Rede &#8211; in dieser Tradition und aus aktuellem Anlass heute ein kurzer Seitenblick auf den christlichen Festkalender: Am 2. Februar begeht das Christentum das Fest &#8220;Darstellung des Herrn&#8221; (auch: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Die j&#252;dischen Hintergr&#252;nde des christlichen Festes &#8220;Darstellung des Herrn&#8221;</h3>
<p>Vom recht speziellen Verh&#228;ltnis zwischen Judentum und Christentum (und seinen Untiefen) war an dieser Stelle schon <a href="http://www.ojm.at/blog/tag/juedisch-christlich/" title="Zum Stichwort 'j&#252;disch-christlich'">mehrfach</a> die Rede &#8211; in dieser Tradition und aus aktuellem Anlass heute ein kurzer Seitenblick auf den christlichen Festkalender: Am 2. Februar begeht das Christentum das Fest &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Darstellung_des_Herrn" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Darstellung des Herrn</a>&#8221; (auch: &#8220;Mari&#228; Lichtmess&#8221;) &#8211; ein Fest mit expliziten, wenn auch vielleicht erkl&#228;rungsbed&#252;rftigen j&#252;dischen Referenzen.</p>
<p>Der thematisch zugrundeliegende bzw. am 2. Februar gelesene Text stammt aus dem Lukasevangelium 2,22<abbr>ff</abbr>:</p>
<blockquote><p>Dann kam (&#8230;) der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gem&#228;&#223; dem Gesetz des Herrn, in dem es hei&#223;t: Jede m&#228;nnliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.<br />
Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
</p></blockquote>
<p>Offenkundig sind in dieser Passage (die &#252;brigens unmittelbar an eine Notiz zur Beschneidung des Jesusknaben anschlie&#223;t) mehrere religi&#246;se Praktiken verkn&#252;pft: &#8220;Reinigung&#8221;, &#8220;Weihe der Erstgeburt&#8221; sowie ein nicht n&#228;her bezeichnetes Tauben-&#8221;Opfer&#8221;, bei Lukas erz&#228;hlerisch zusammengehalten durch den Verweis auf das &#8220;Gesetz&#8221; sowie die Verortung im Tempel.</p>
<p>Schalom Ben-Chorin hat, im &#8220;Mirjam&#8221;-Band seiner &#8220;Heimkehr&#8221;-Reihe, jene Stelle aus j&#252;discher Perspektive erl&#228;utert und die eingearbeiteten Referenzen aufgeschl&#252;sselt (zum Folgenden <abbr>vgl.</abbr>  auszugsweise eben <abbr>S.</abbr> Ben-Chorin: Mutter Mirjam. Maria in j&#252;discher Sicht. 5. <abbr>Aufl.</abbr> M&#252;nchen 1987, <abbr>S.</abbr> 66-72). Angesprochen ist im obigen Lukas-Text zun&#228;chst das Motiv der &#8220;Reinigung der W&#246;chnerin&#8221;, ausgef&#252;hrt in 3. Mose 12: Die Reinigung ist hier mit einer 33 Tage (bei M&#228;dchen: 66 Tage) nach der Geburt zu vollziehenden Opferhandlung verbunden, wobei als Opfertiere ein Schaf sowie eine junge Taube <abbr>bzw.</abbr> Turteltaube vorgesehen sind; sofern aber die Frau </p>
<blockquote><p>die Mittel f&#252;r ein Schaf nicht aufbringen kann, soll sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben nehmen &#8230;</p></blockquote>
<p><cite>3. Mose 12,8</cite></p>
<p>womit deutlich ist, dass das Tauben-&#8221;Opfer&#8221; im Lukas-Text genau dieses &#8220;Reinigungs&#8221;-&#8221;Opfer&#8221; meint.<br />
Daneben steht (weiter nach Ben-Chorin) jenes Ritual, das hier, nach der Einheits&#252;bersetzung, mit der Wendung &#8220;dem Herrn weihen&#8221; beschrieben ist (andere &#220;bersetzungen, <abbr>z.B.</abbr> <a href="http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/lukas%202/anzeige/context/#iv" title="Externer Link zu #die-bibel.de...'">Luther 1984</a>, haben an dieser Stelle &#8220;dem Herrn darstellen&#8221;). Gemeint ist die &#8220;Ausl&#246;sung des Erstgeborenen&#8221;, der nach 2. Mose 13,2 dem Herrn &#8220;geh&#246;rt&#8221;: </p>
<blockquote><p>Der Herr sprach zu Mose: Erkl&#228;re alle Erstgeburt als mir geheiligt! Alles, was bei den Israeliten den Mutterscho&#223; durchbricht, (…) geh&#246;rt mir;
</p></blockquote>
<p>genauer ausgef&#252;hrt ist die &#8220;Ausl&#246;sung&#8221; in 4. Mose 18,15: </p>
<blockquote><p>Du musst aber den Erstgeborenen bei den Menschen ausl&#246;sen &#8230;</p></blockquote>
<p> – festgelegt ist auch der Zeitpunkt der Ausl&#246;sung (&#8220;nach vollendetem drei&#223;igsten Lebenstag&#8221; <abbr>bzw.</abbr> wird die „Ausl&#246;sung (&#8230;), falls der 31. Tag auf einen Schabbat oder Festtag f&#228;llt, auf den folgenden Wochentag verschoben&#8221;) sowie der &#8220;Ausl&#246;sungspreis&#8221; (Ben-Chorin 1987, <abbr>S.</abbr> 69, 72).</p>
<p>Damit sind wir freilich auf eine religi&#246;se Praxis gesto&#223;en, die (anders als der Lukas-Text nahelegt) keineswegs exklusiv an den Tempel gebunden ist &#8211; und entsprechend &#8220;bis heute noch praktiziert [wird]. Der Vater des Kindes zahlt einem Priester (&#8230;) das vorgeschriebene L&#246;segeld in Silberm&#252;nzen&#8221; (<abbr>ebd.</abbr> <abbr>S.</abbr> 69<abbr>f.</abbr>). Eine im Ganzen unbedingt lesenswerte Erkl&#228;rung dieses &#8220;Pidjon haBen&#8221; (oder Pidjon haBechor) genannten Vorgangs gibt Michael Rosenkranz in einem <a href="http://www.talmud.de/cms/Pidjon_haBechor.68.0.html" title="Externer Link zu 'talmud.de...'">Beitrag auf Talmud.de</a>.</p>
<p>Hier au&#223;erdem &#8211; Youtube sei dank &#8211; die besagte Zeremonie in bewegten (<span lang="en" xml:lang="en">Home-Movie</span>-)Bildern: </p>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:425px; height:344px" data="http://www.youtube.com/v/-36XjkZLU_M&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-36XjkZLU_M&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" /></object>
</div>
<p class="tipp"><em>Als Beilage zu unserer heutigen Melange empfehlen wir Schalom Ben-Chorins gro&#223;artige &#8220;Heimkehr&#8221;-Trilogie (Jesus, Paulus und Maria in j&#252;discher Sicht; auch in Einzelb&#228;nden <a href="http://www.amazon.de/Heimkehr-Jesus-Paulus-j%C3%BCdischer-Sicht/dp/3423059966" title="Externer Link zu 'amazon.de...'">erh&#228;ltlich</a>) &#8211; mehr als 30 Jahre alt und weiterhin unerreicht!</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; Holocaustgedenktag 2010</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/01/28/bild-der-woche-holocaustgedenktag-2010/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/01/28/bild-der-woche-holocaustgedenktag-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 09:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[shoa]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=128</guid>
		<description><![CDATA[Der 27. Januar, Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, wird als Internationaler Holocaustgedenktag  begangen – in Wien u.a. mit einer (leider recht bescheiden besuchten) Gedenkveranstaltung am Judenplatz.

Holocaust-Mahnmal am Wiener Judenplatz, aufgenommen im Anschluss an die Gedenkfeier zum 27. Januar



&#171;   Bild der Woche &#8220;Hakoah Wien&#8221;&#160;


&#160;  Bild der Woche &#8220;Gr&#252;nderv&#228;ter&#8221; &#187;



Schicken Sie uns Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 27. Januar, Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, wird als Internationaler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_Gedenkens_an_die_Opfer_des_Nationalsozialismus" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Tag_...'">Holocaustgedenktag</a>  begangen – in Wien <abbr>u.a.</abbr> mit einer (leider recht bescheiden besuchten) Gedenkveranstaltung am Judenplatz.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/holocaustgtGR.jpg" width="500" height="367" alt="Holocaust-Mahnmal am Wiener Judenplatz" class="centered" /></p>
<p class="centered"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judenplatz#Holocaust-Mahnmal" title="Externer Link zum 'de.wikipedia.org...'">Holocaust-Mahnmal</a> am Wiener Judenplatz, aufgenommen im Anschluss an die Gedenkfeier zum 27. Januar</p>
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite '&#220;ber das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der &#228;ltere j&#252;dische Friedhof in Eisenstadt</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/01/27/der-aeltere-juedische-friedhof-in-eisenstadt/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 10:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[eisenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[friedhof]]></category>
		<category><![CDATA[hebräisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten Beitrag unserer kleinen Serie &#8220;Am j&#252;dischen Friedhof&#8221; wurde der &#228;ltere Friedhof in Eisenstadt als Beispiel f&#252;r einen Friedhof zitiert, auf dem die Prominenz (im herk&#246;mmlichen Sinn) rar und die Steine nur selten kunsthistorisch bedeutend sind.
Eisenstadt hat zwei j&#252;dische Friedh&#246;fe, den &#228;lteren und den j&#252;ngeren. Die erste Datierung eines  Grabsteins auf dem &#228;lteren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/01/10/am-juedischen-friedhof-ii/" title="Interner Link zum Beitrag 'Am j&#252;dischen Friedhof II'">zweiten Beitrag</a> unserer kleinen Serie &#8220;Am j&#252;dischen Friedhof&#8221; wurde der &#228;ltere Friedhof in Eisenstadt als Beispiel f&#252;r einen Friedhof zitiert, auf dem die Prominenz (im herk&#246;mmlichen Sinn) rar und die Steine nur selten kunsthistorisch bedeutend sind.</p>
<p>Eisenstadt hat zwei j&#252;dische Friedh&#246;fe, den &#228;lteren und den j&#252;ngeren. Die erste Datierung eines  Grabsteins auf dem &#228;lteren j&#252;dischen Friedhof stammt vom 3. Juli 1679, der Friedhof wurde bis 1875  belegt. Im selben Jahr wurde der j&#252;ngere Friedhof angelegt. Dieser j&#252;ngere j&#252;dische Friedhof wurde von uns zwischen 1992 und 1995 bearbeitet und liegt als <a href="http://www.ojm.at/publikationen/friedhof/" title="Interner Link zur Publikation 'Hier in der heiligen j&#252;dischen Gemeinde...' auf unserer statischen Website">Publikation</a> vor. </p>
<div class="mittig1F">
<a rel="lightbox[270110]" title="Eingangstor zum &#228;lteren j&#252;dischen Friedhof, auf einer Postkarte aus den 1920er Jahren" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ajfEisenstadt02GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ajfEisenstadt02.jpg" width="300" height="188" alt="Eingangstor zum &#228;lteren j&#252;dischen Friedhof, auf einer Postkarte aus den 1920er Jahren" /></a>
</div>
<p class="centered">Das Tor ist heute nicht mehr vorhanden. Der Friedhof ist sozusagen in zwei Teile geteilt, zwischen den beiden heute eingez&#228;unten H&#228;lften befindet sich ein &#246;ffentlich begehbarer Fu&#223;weg.</p>
<p>Der &#228;ltere j&#252;dische Friedhof, am nordwestlichen Ende des j&#252;dischen Viertels gelegen, umfasste im Jahr 1922 1.140 Grabsteine mit ausschlie&#223;lich hebr&#228;ischen Grabinschriften. In diesem Jahr erschien die bedeutende Publikation von Dr. Bernhard Wachstein, dem langj&#228;hrigen Direktor der Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, &#252;ber diesen Friedhof (Wachstein <abbr>B.</abbr>, Die Grabinschriften des Alten Judenfriedhofes in Eisenstadt, Eisenst&#228;dter Forschungen, <abbr>hrsg.</abbr> Von S&aacute;ndor Wolf, Band I, Wien 1922). Wachstein nahm alle Grabsteine des &#228;lteren Friedhofes mit hebr&#228;ischer Abschrift und manchen Verweisen auf Belegstellen aus Bibel und rabbinischer Literatur sowie einigen Fotos auf. Wachstein verzichtete auf eine &#220;bersetzung und legt die Textbearbeitung nur hebr&#228;isch in Form von Quellenverweisen, in der Regel ohne Kommentierung, vor. Diese Vorgangsweise macht einerseits das Zielpublikum seiner Arbeit &#8211; n&#228;mlich den mit der Traditionsliteratur vertrauten j&#252;dischen Leser &#8211; deutlich und erschwert andererseits dem nichtj&#252;dischen oder mit der j&#252;dischen Traditionsliteratur nicht vertrauten Leser den Umgang mit seiner Arbeit immens.</p>
<div class="mittig1F">
<a rel="lightbox[270110]" title="Alte Ansicht (1920er Jahre) des &#228;lteren j&#252;dischen Friedhofs in Eisenstadt" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ajfEisenstadtGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ajfEisenstadt.jpg" width="300" height="192" alt="Alte Ansicht des &#228;lteren j&#252;dischen Friedhofs in Eisenstadt" /></a>
</div>
<blockquote class="abstand"><p>Der Eisenst&#228;dter Friedhof ist zum Unterschied von anderen alten j&#252;dischen Friedh&#246;fen vollst&#228;ndig baumlos. Nur einiges Geb&#252;sch verkleidet die Mauer. Die Gr&#228;ber entbehrten, wie es bei gesetztreuen Juden selbstverst&#228;ndlich ist, des Blumenschmuckes, und nur Graswuchs &#8211; ohne Beimengung von h&#228;sslichen Unkr&#228;utern &#8211; &#252;berzieht die Ruhest&#228;tten mit seinem Gr&#252;n.<br />
Das Terrain ist eben, an manchen Stellen bemerkt man jedoch Aufsch&#252;ttungen von Erdreich, die dazu dienten, um &#252;ber den alten Gr&#228;bern neue anlegen zu k&#246;nnen. Die Steine stehen an diesen St&#228;tten dicht nebeneinander, weil die der tiefen Gr&#228;ber auch hinauf gestellt wurden &#8230;<br />
Die Denkm&#228;ler des Eisenst&#228;dter Friedhofes zeigen in Form und Aussehen vielfach &#196;hnlichkeiten mit denen des Wiener Friedhofes. Es liegt dies in der Natur der Sache, denn nicht nur die ersten Ansiedler waren Wiener Emigranten, sondern auch ein ganz erheblicher Zuzug leitete sich von Wien her &#8230;<br />
Einige Steine des Eisenst&#228;dter Friedhofes m&#252;ssen sogar in Wien angefertigt worden sein &#8230; Aber bald wussten sich die Eisenst&#228;dter in der Friedhofkunst von Wien unabh&#228;ngig zu machen. Hatten sie ja ein vorz&#252;gliches eigenes Steinmaterial, den Bergeisenst&#228;dter, oder St. Margarether und Oszliper Kalkstein, der au&#223;erordentlich leicht bearbeitbar, nun beinahe ausschlie&#223;lich verwendet wurde &#8230;
</p></blockquote>
<p>Lange wussten wir nicht, wie viele Grabsteine den Holocaust &#252;berlebten und sich heute auf dem Friedhof befinden (aus mir unerfindlichen Gr&#252;nden scheint es unm&#246;glich zu sein, ohne Hilfsmittel Grabsteine auf einem j&#252;dischen Friedhof auch nur einigerma&#223;en korrekt zu z&#228;hlen). Vor einigen Jahren brachte eine von der Freistadt Eisenstadt gesponserte Vermessung des Friedhofes ein f&#252;r uns erstaunliches, jedoch h&#246;chst erfreuliches Ergebnis: Am Friedhof befinden sich heute 1.104 Grabsteine, also beinahe genau so viele wie 1922. </p>
<p>In Wachsteins Buch finden wir drei verschiedene Nummerierungen der Grabsteine, am Friedhof selbst immerhin zwei. Jene beiden, die wir &#8211; so &#252;berhaupt sichtbar &#8211; auf Grabsteinen lesen k&#246;nnen, sind alte <abbr>bzw.</abbr> sehr alte Nummerierungen, eine in Hebr&#228;isch gravierte und eine mit arabischen Zahlen. Wachstein verwendet eine dritte Nummerierung in seinem Buch, notiert aber bei jedem Grabstein beide alten Nummern. Die Unlesbarkeit der meisten alten Nummern heute macht eine Zuordnung der in Wachsteins Werk aufgenommenen Grabsteine am Friedhof in den meisten F&#228;llen extrem schwer. Vor allem auch, weil sehr viele der Inschriften kaum gelesen, die Grabsteine daher nicht sicher identifiziert und zugeordnet werden k&#246;nnen. Wachstein konnte f&#252;r seine Bearbeitung auf Quellen wie etwa das &#8220;Schwarze Buch&#8221; der Gemeinde zur&#252;ckgreifen. Heute existieren weder das &#8220;Schwarze Buch&#8221; der Gemeinde noch ein Lageplan oder andere Informationen, die uns helfen k&#246;nnten, einzelne Grabsteine zu finden. Auch Wachstein verzichtet leider auf einen Lageplan.</p>
<div class="mittig1F">
<a rel="lightbox[270110]" title="Ausschnitt aus dem hebr&#228;ischen Teil in Wachsteins Buch &#252;ber den &#228;lteren j&#252;dischen Friedhof in Eisenstadt" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/wachsteinGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/wachstein.jpg" width="300" height="145" alt="Ausschnitt aus Wachsteins Buch, der die drei verschiedenen Nummerierungen zeigt" /></a>
</div>
<p class="abstand">Bleibt abschlie&#223;end zu wiederholen: Der &#228;ltere j&#252;dische Friedhof in Eisenstadt ist ein Beispiel, bei dem die Bestandssicherung mit der Sicherung von Inschriften, im konkreten Fall etwa mit der Zuordnung der Grabsteine zu den bereits vorhanden Abschriften Wachsteins, beginnen muss.</p>
<p class="tipp"><em>Als Beilage zu unserer heutigen Melange empfehlen wir einen Blick auf die Fotos vom &#228;lteren j&#252;dischen Friedhof in Eisenstadt auf unserer <a href="http://www.facebook.com/ojmEisenstadt?v=photos#/album.php?aid=141597&#038;id=200220177996" title="Externer Link zu 'facebook.com/ojmEisenstadt'">Facebook-Seite</a>.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; Hakoah Wien</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 10:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[2009 feierte die Wiener Hakoah ihr 100j&#228;hriges Bestehen. Und schon ist das n&#228;chste (halbrunde) Jubil&#228;um, die Erinnerung an einen der gr&#246;&#223;ten Vereinserfolge, in Reichweite: 1925 wurde Hakoah &#246;sterreichischer Fu&#223;ballmeister. 

Hakoah-Logo, Eingang zum Hakoah Karl Haber Sport &#038; Freizeitzentrum, Wien II
&#220;brigens: einen bescheidenen Ableger der Hakoah gab es seinerzeit auch hier in Eisenstadt &#8211; dazu bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2009 feierte die Wiener <a href="http://www.hakoah.at/" title="Externer Link zu 'hakoah.at'">Hakoah</a> ihr 100j&#228;hriges Bestehen. Und schon ist das n&#228;chste (halbrunde) Jubil&#228;um, die Erinnerung an einen der gr&#246;&#223;ten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SC_Hakoah_Wien" title="Externer Link zu 'de.wikipedia ...'">Vereinserfolge</a>, in Reichweite: 1925 wurde Hakoah &#246;sterreichischer Fu&#223;ballmeister. </p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/hakoahGR.jpg" width="500" height="750" alt="Hakoah-Logo am Eingang zum Hakoah Sportzentrum in Wien II" class="centered" /></p>
<p class="centered">Hakoah-Logo, Eingang zum Hakoah Karl Haber Sport &#038; Freizeitzentrum, Wien II</p>
<p>&#220;brigens: einen bescheidenen Ableger der Hakoah gab es seinerzeit auch hier in Eisenstadt &#8211; dazu bei Gelegenheit mehr hier im Blog.</p>
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&nbsp; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/01/28/holocaustgedenktag-2010/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie vor zum n&auml;chsten Bild"> Bild der Woche &#8220;Holocaustgedenktag 2010&#8243;</a> &raquo;
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite '&#220;ber das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Burgenl&#228;nder &#8211; der erste Jude Salzburgs</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/01/17/ein-burgenlaender-der-erste-jude-salzburgs/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/01/17/ein-burgenlaender-der-erste-jude-salzburgs/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 10:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[friedhof]]></category>
		<category><![CDATA[mattersburg]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[1498 wurden alle Juden Salzburgs von Erzbischof Leonhard von Keutschach des Landes verwiesen und durften sich bis 1867 (Staatsgrundgesetz) nicht in der Stadt aufhalten.
In diesem Jahr gelang es Albert Abraham Pollak als erstem Juden das Niederlassungsrecht wieder zu erlangen. Pollak wurde 1833 in Mattersdorf geboren, starb 1921 und ist am j&#252;dischen Friedhof in Salzburg Aigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1498 wurden alle Juden Salzburgs von Erzbischof Leonhard von Keutschach des Landes verwiesen und durften sich bis 1867 (Staatsgrundgesetz) nicht in der Stadt aufhalten.</p>
<p>In diesem Jahr gelang es Albert Abraham Pollak als erstem Juden das Niederlassungsrecht wieder zu erlangen. Pollak wurde 1833 in <a href="http://www.ojm.at/gemeinden/mattersburg/" title="Interner Link zur Gemeinde Mattersburg auf unserer statischen Website">Mattersdorf</a> geboren, starb 1921 und ist am <a href="http://www.salzburg.com/wiki/index.php/J%C3%BCdischer_Friedhof_Salzburg" title="Externer Link zu 'salzburg.com...'">j&#252;dischen Friedhof in Salzburg Aigen</a> begraben.<br />
Er wurde schon 1873 als B&#252;rger von Salzburg akzeptiert und legte den Grundstein f&#252;r den Neubeginn der j&#252;dischen Gemeinde der Stadt. Bald wurde Pollak zum angesehenen &#8220;<abbr class="hilfe" title="kaiserlich und k&#246;niglicher">k.u.k.</abbr> Hofantiquar&#8221;, sp&#228;ter sogar zum &#8220;kaiserlichen Rat&#8221;.<br />
Die Stadtgemeinde hatte Pollaks Anrecht akzeptiert, nur der B&#252;rgermeister soll angeblich den Ausspruch getan haben:</p>
<blockquote><p>Sie sind der erste, aber auch der einzige und letzte Jude in Salzburg.</p></blockquote>
<p>Der B&#252;rgermeister sollte irren. Am 28. J&#228;nner 1881 sind in Salzburg 18 &#8220;Israeliten&#8221; mit ihren Familien belegt. Darunter Albert Pollak, verheiratet mit Karoline, 7 Kinder. F&#252;r uns besonders interessant ist, dass insgesamt 5 Juden aus dem Mattersdorf/&#214;denburger Komitat und 2 aus dem Komitat Lackenbach/&#214;denburg kommen.</p>
<div class="mittig1F">
<a rel="lightbox[170110]" title="Ansuchen Albert Pollaks vom 22. M&#228;rz 1867" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/pollakUKGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/pollakUK.jpg" width="300" height="250" alt="Ansuchen Albert Pollaks vom 22. M&#228;rz 1867" /></a>
</div>
<p class="centered">Ansuchen Albert Pollaks vom 22. M&#228;rz 1867 um eine Tr&#246;dler-Konzession und seine Bearbeitung (Archiv der Stadt Salzburg), aus: Marko Feingold, Ein ewiges Dennoch, Wien 1993,18.</p>
<blockquote><p>L&#246;bliches Gemeindeamt!</p>
<p>Ich w&#252;nsche in der Stadt Salzburg ein T&#228;ndler- (Tr&#246;dler-) Gewerbe zu betreiben, <abbr>u.</abbr> da ich nach dem anliegenden pfarramtlichen Sittenzeugnisse eines guten Leimundes mich erfreie, und durch meinen langj&#228;hrigen hiesigen Aufenthalt mir die n&#246;thigen Lokal- u. fachlichen Kenntnisse angeeignet habe, um ein derlei conzessioniertes Gewerbe zu erlangen, so bitte ich um die Ertheilung der erforderlichen Conzession, <abbr>u.</abbr> bemerke zur Ausf&#252;llung der Rubriken im Gewerbsvormers-Buche, da&#223; ich 34 Jahre alt, zu Matersdorf in Ungarn geb&#252;rtig bin. Den Standort des Betriebes, Gew&#246;lbe oder sonstigen Lokalit&#228;t bin ich noch nicht im Stande anzugeben &#8230;</p>
<p>Salzburg, am 22. May 1867<br />
Albert Pollak <acronym class="hilfe" title="manu propria" lang="lt" xml:lang="lt">mp</acronym><br />
Goldwaarenh&#228;ndler</p></blockquote>
<p><cite>Marko Feingold, Ein ewiges Dennoch, Wien 1993,19</cite></p>
<p>Da 1943 der Verkauf von Grabsteinen auf dem j&#252;dischen Friedhof genehmigt wurde, ist es fast ein Wunder, dass der Grabstein von Albert Pollak erhalten blieb.</p>
<div id="mittig02">
<ul id="bildchen9">
<li><a rel="lightbox[170110]" title="Grabstein von Albert Pollak am j&#252;dischen Friedhof Salzburg" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/pollakFHGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/pollakFH.jpg" width="150" height="150" alt="Grabstein von Albert Pollak am j&#252;dischen Friedhof Salzburg" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[170110]" title="Blick auf den Grabstein von Albert Pollak am j&#252;dischen Friedhof Salzburg" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/pollakFHGR02.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/pollakFH02.jpg" width="150" height="150" alt="Blick auf den Grabstein von Albert Pollak am j&#252;dischen Friedhof Salzburg" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p>Vorgestern, am Freitag, war ich vom <a href="http://www.irpb-salzburg.at/" title="Externer Link zu 'irpb-salzburg.at'">Institut f&#252;r religionsp&#228;dagogische Bildung Salzburg</a> eingeladen, anl&#228;sslich einer Veranstaltung zum (heutigen!) Tag des Judentums, &#252;ber den j&#252;dischen Friedhof zu sprechen. Am Vormittag referierte <abbr>Prof.</abbr> Gerhard Langer vom <a href="http://www.uni-salzburg.at/zjk" title="Externer Link zu 'uni-salbzurg.at/zjk'">Zentrum f&#252;r J&#252;dische Kulturgeschichte der Universit&#228;t Salzburg</a>. Nachmittags kamen etwa 40 Interessierte auf den j&#252;dischen Friedhof und hielten fast 90 Minuten trotz sehr k&#252;hler Temperatur und 15<abbr>cm</abbr> Schnee durch. Danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern! </p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/pollak.jpg" width="150" height="187" alt="Albert Pollak, Foto: Israelitische Kultusgemeinde Salzburg" />
</p>
<p class="center">Albert Pollak<br />
Foto: <acronym class="hilfe" title="Israelitische Kultusgemeinde">IKG</acronym> Salzburg</p>
</div>
<p>Besonders gefreut habe ich mich, dass auch der Pr&#228;sident der <a href="http://www.ikg-salzburg.at/" title="Externer Link zu 'ikg-salzburg.at'">Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg</a>, Hofrat Marko Feingold und seine Gattin an der Veranstaltung teilnahmen und mit uns am j&#252;dischen Friedhof waren. Herr Feingold hielt eine kurze Einf&#252;hrung in den j&#252;dischen Friedhof Salzburg Aigen und wusste manch launige Geschichte &#252;ber den &#8220;Burgenl&#228;nder&#8221; Albert Pollak zu erz&#228;hlen.<br />
So soll Pollak zeit seines Lebens die Tracht als Kleidung bevorzugt haben und bei offiziellen Anl&#228;ssen immer darauf hingewiesen haben, dass er &#8220;Vegetarier&#8221; sei (um die koscheren Speisegesetze m&#246;glichst halten zu k&#246;nnen).</p>
<p>Gemeinsam mit anderen schon l&#228;nger in Salzburg Ans&#228;ssigen gr&#252;ndete Albert Pollak 1892 eine Ortsgruppe des &#8220;Kranken-Unterst&#252;tzungs- und Beerdigungsvereines Chewra Kadischa&#8221; und reichte gemeinsam mit Moritz B&#228;ck bei der Bezirkshauptmannschaft Salzburg den Bauplan f&#252;r die Friedhofsanlage samt Leichenhaus ein. Der j&#252;dische Friedhof in Salzburg Aigen war danach schnell errichtet, siehe auch unser <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/01/17/bild-der-woche-juedischer-friedhof-salzburg/" title="Interner Link zum Beitrag 'J&#252;discher Friedhof Salzburg'">&#8220;Bild der Woche&#8221;</a>.</p>
<p class="tipp"><em>Als Beilage zu unserer heutigen Melange empfehlen wir die Lekt&#252;re des Buches des Pr&#228;sidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburgs: <a href="http://www.amazon.de/ewiges-Dennoch-Jahre-Juden-Salzburg/dp/320598109X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1263670851&#038;sr=8-2" title="Externer Link zu 'amazon.de...'">Marko Feingold, Ein ewiges Dennoch. 125 Jahre Juden in Salzburg, Wien 1993</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; J&#252;discher Friedhof Salzburg</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/01/17/bild-der-woche-juedischer-friedhof-salzburg/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 10:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Israelitische Kultusgemeinde l&#228;sst regelm&#228;&#223;ig die j&#252;dischen Friedh&#246;fe in &#214;sterreich bewerten. Nur wenige Friedh&#246;fe konnten die Note &#8220;sehr gut&#8221; erreichen, geschweige denn &#252;ber mehrere Jahre halten. Ber&#252;cksichtigt man, dass den Werten noch keine Gewichtung zugrunde liegt (so befinden sich etwa am j&#252;dischen Friedhof in G&#252;ssing &#8220;nur&#8221; Gedenk- aber keine Grabsteine), verdient der j&#252;dische Friedhof in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Israelitische Kultusgemeinde l&#228;sst regelm&#228;&#223;ig die j&#252;dischen Friedh&#246;fe in &#214;sterreich <a href="http://www.ikg-wien.at/static/unter/html/re/friedhof_bewertung.html">bewerten</a>. Nur wenige Friedh&#246;fe konnten die Note &#8220;sehr gut&#8221; erreichen, geschweige denn &#252;ber mehrere Jahre halten. Ber&#252;cksichtigt man, dass den Werten noch keine Gewichtung zugrunde liegt (so befinden sich etwa am j&#252;dischen Friedhof in <a href="http://www.ojm.at/gemeinden/guessing/" title="Interner Link zur Gemeinde G&#252;ssing auf unserer statischen Website">G&#252;ssing</a> &#8220;nur&#8221; Gedenk- aber keine Grabsteine), verdient der <a href="http://www.salzburg.com/wiki/index.php/J%C3%BCdischer_Friedhof_Salzburg" title="Externer Link zu 'salzburg.com...'">j&#252;dische Friedhof in Salzburg Aigen</a> eine besondere Erw&#228;hnung als vorbildliches Beispiel.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/salzburgFHGR.jpg" width="550" height="413" alt="Blick auf den j&#252;dischen Friedhof in Salzburg Aigen" class="centered" /></p>
<p>Im Unterschied zu fast allen j&#252;dischen Friedh&#246;fen des Burgenlandes ist der Friedhof in Salzburg sehr jung. 1893 angelegt, finden sich nur sehr wenige Grabsteine mit ausschlie&#223;lich hebr&#228;ischen Inschriften, es gibt keine Grabsteine aus Sandstein, die Betenden (<abbr>bzw.</abbr> die Inschrift Lesenden) blicken &#8211; auch im Unterschied zum Burgenland &#8211; ebenfalls ausnahmslos gen Osten (das Grab befindest sich also &#8211; aus der Perspektive des Betenden/Lesenden &#8211; &#8220;hinter&#8221; dem Grabstein, der zu H&#228;upten des Toten aufgestellt ist).</p>
<p>Siehe auch unseren Beitrag &#8220;<a href="http://www.ojm.at/blog/2010/01/17/ein-burgenlaender-der-erste-jude-salzburgs/" title="Interner Link zum Beitrag vom 17. J&#228;nner 2010">Ein Burgenl&#228;nder &#8211; der erste Jude in Salzburg</a>&#8220;.</p>
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