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	<title>Koschere Melange</title>
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	<description>Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums</description>
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		<title>Löwy Netti / Segal Esterl &#8211; 22. März 1868</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedhof Mattersburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Netti Löwy / Esterl Segal, 28. Adar 5628 (Sonntag, 22. März 1868) Sterbematriken: Löwy Netti, geboren in Semnitz (in Pommern), verheiratet, verstorben am 22. März 1868, mit 38 Jahren (Matriken Wien), mit 58 Jahren (Matriken Sopron), an Wasserfraisen. Leider finden wir in der hebräischen Inschrift auch keinen Hinweis auf das &#8211; in den Matriken widersprüchlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Netti Löwy / Esterl Segal, 28. Adar 5628 (Sonntag, 22. März 1868)</h3>
<div id="mittig2d">
<ul id="bildchen">
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Foto I. Öhler: Netti Löwy / Esterl Segal, 28. Adar 5628" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyNGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyN.jpg" width="250" height="346" alt="Foto: Grabstein von Netti Löwy / Esterl Segal, 28. Adar 5628" /></a>
</li>
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Abschrift I. Öhler: Netti Löwy / Esterl Segal, 28. Adar 5628" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyNASGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyNAS.jpg" width="250" height="175" alt="Datenblatt Isidor Öhler: Netti Löwy / Esterl Segal, 28. Adar 5628" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p><strong><em>Sterbematriken</em>: Löwy Netti, geboren in Semnitz <em>(in Pommern)</em>, verheiratet, verstorben am 22. März 1868, mit 38 Jahren (Matriken Wien), mit 58 Jahren (Matriken Sopron), an Wasserfraisen.</strong><br />
<br class="clear" /></p>
<p>Leider finden wir in der hebräischen Inschrift auch keinen Hinweis auf das &#8211; in den Matriken widersprüchlich angegebene &#8211; Alter der Verstorbenen.</p>
<p>In Zeile 3 der hebräischen Inschrift wird der Ehemann genannt: Ehefrau des MORENU Josef Hersch Segal <span class="hebr" dir="rtl">אשת מוה יוסף הרש סגל</span>.<br />
Öhler gibt als Nachname &#8220;Hersch&#8221; an, was ich aber ausschließe. In diesem Fall wäre &#8220;Segal&#8221; der Namenszusatz.</p>
<p>Der Nachname (Stammesname) &#8220;Segal&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">סגל</span>, wie angemerkt, oft auch als Zusatz nach dem Nachnamen, ist eigentlich ein Akronym für <span class="hebr" dir="rtl">סגן לויה \ לוים</span>, etwa &#8220;Führer der Leviten&#8221;.<br />
Zu &#8220;Leviten&#8221; siehe unseren <a href="http://www.ojm.at/lexikon/l/#levi" title="Interner Link zum Eintrag 'Levit' auf unserer statischen Website">Lexikoneintrag</a>.</p>
<p><em>Anmerkung:</em> MORENU bedeutet wörtlich &#8220;u(nser) L(ehrer), H(err)&#8221;. Den MORENU-Titel erhielten nur besonders gelehrte Männer, Bernhard Wachstein bezeichnet ihn als &#8220;synagogaler Doktortitel&#8221; <em>(siehe Bernhard Wachstein, Die Inschriften des Alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil 1540 (?)-1670, 2. Teil 1696-1783, Wien 1912, 2. Teil, S. 15)</em>.</p>
<p>Beim Sterbedatum (Zeile 4) wird auch der Wochentag angegeben: &#8220;Tag 1 (Sonntag)&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">יום א</span>.</p>
<p>Als Akrostychon findet sich von Zeile 5 &#8211; 9 ihr Vorname &#8220;Esterl&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">אסתרל</span> und in Zeile 10 der Segenswunsch &#8220;i(hr Andenken möge) b(ewahrt werden)&#8221;, und zwar auch ausgeschrieben <span class="hebr" dir="rtl">זכרונה לברכה</span>.</p>
<p class="centered"><a href="http://www.ojm.at/blog/friedhof-mattersburg/archiv-friedhof-mattersburg/">Archiv Friedhof Mattersburg</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eisenstadt x 3 &#8211; Nachlese</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/09/01/eisenstadt-x-3-nachlese/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 10:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[eisenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[jüdisch-christlich]]></category>
		<category><![CDATA[schalom-salam-grüß-gott]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221; der 3. Teil &#8220;Eisenstadt x 3&#8243; statt, ein interreligiöser Stadtrundgang zum Martinsdom, der Auferstehungskirche und der ehemaligen privaten Synagoge im jüdischen Museum. Unseren Rundgang begannen wir bei einem Wahrzeichen Eisenstadts, dem Martinsdom, wo uns Frau Dr. Clara Prickler nicht nur die Baugeschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/03/14/schalom-salam-gruess-gott/" title="Interner Link zum Übersichtsbeitrag vom 14. März 2010">&#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221;</a> der 3. Teil &#8220;Eisenstadt x 3&#8243; statt, ein interreligiöser Stadtrundgang zum Martinsdom, der Auferstehungskirche und der ehemaligen privaten Synagoge im jüdischen Museum.</p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[010910]" title="Eines der prachtvollen modernen Glasfenster im Martinsdom"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/dom02GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/dom02.jpg" width="150" height="150" alt="Eines der prachtvollen modernen Glasfenster im Martinsdom" /></a></p>
</div>
<p>Unseren Rundgang begannen wir bei einem Wahrzeichen Eisenstadts, dem Martinsdom, wo uns Frau <abbr>Dr.</abbr> Clara Prickler nicht nur die Baugeschichte skizzierte und die wichtigsten Kunstwerke zeigte, sondern sich für den Schluss ihrer Führung noch einen besonderen Höhepunkt aufhob: In der Krypta des Doms befindet sich nämlich eine der eindrucksvollsten und <abbr>v.a.</abbr> außergewöhnlichsten <a href="http://dompfarre.ingkarallkg.at/Dom_Rundgang.php#K17" title="Externer Link zu 'dompfarre.ingkarallkg.at...'">Pieta-Gruppen</a>, gestaltet von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Hanak" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Anton Hanak</a>, in den Jahren vor 1925. Außergewöhnlich <abbr>v.a.</abbr> deshalb, weil Maria ihren Kopf vom toten Jesus abwendet (möglicherweise von Hanak so inszeniert unter dem Eindruck der Kriegsgeschehnisse des 1. Weltkriegs).</p>
<p>Einzig das anfangs trübe Wetter verhinderte den optimalen Genuss des Farbenspiels der prachtvollen modernen Glasfenster des Doms.</p>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:450px; height:271px" data="http://www.youtube.com/v/NqpOuFs1DwQ?fs=1&amp;hl=de_DE"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NqpOuFs1DwQ?fs=1&amp;hl=de_DE" /></object>
</div>
<p class="centered">Führung im Martinsdom mit Frau <abbr>Dr.</abbr> Clara Prickler</p>
<p class="tipp">Die Regenschirme wurden wider Erwarten glücklicherweise auch nach der Führung nicht benötigt und wir machten uns auf den Weg zur evangelischen Pfarrkirche.</p>
<div class="bildrechts">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[010910]" title="Evangelische Auferstehungskirche in Eisenstadt"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/evang01GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/evang01.jpg" width="150" height="150" alt="Evangelische Auferstehungskirche in Eisenstadt" /></a></p>
</div>
<p>Die 1935 erbaute Auferstehungskirche, in einem einzigartigen Ensemble mit dem Pfarrhaus erbaut, ist sehr schlicht gehalten, einziger &#8220;Schmuck&#8221; ist ein wandfüllendes und raumgreifendes Fresko mit biblischen (neutestamentlichen) Szenen, das &#8211; sieht man genau hin &#8211; sehr deutlich die Zeichen der Zeit zeigt (Frauen mit Dirndln <abbr>usw.</abbr>) und hier nicht weiter kommentiert werden muss &#8230;</p>
<p>Frau Professor Grabenhofer gelang in 35 kurzweiligen Minuten der Spagat zwischen Kirchenführung, einem kurzen Abriss der überaus bewegten Geschichte der Protestanten im Burgenland und dem evangelischen Gemeindeleben heute. </p>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:450px; height:271px" data="http://www.youtube.com/v/7cxVuhOqXYY?fs=1&amp;hl=de_DE"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7cxVuhOqXYY?fs=1&amp;hl=de_DE" /></object>
</div>
<p class="centered">Führung in der evangelischen Auferstehungskirche mit Frau <abbr>Prof.</abbr> Christa Grabenhofer</p>
<p>Wenn Englein reisen &#8230; tatsächlich erreichten wir danach bei fast strahlendem Sonnenschein das jüdische Museum (einer der Vorteile einer überschaubaren kleinen Stadt ist die Möglichkeit derlei Reisen zu Fuß zu absolvieren). Nach der Führung durch die Synagoge gab es tatsächlich &#8211; wir waren mittlerweile gute 3 Stunden unterwegs &#8211; noch viele Interessierte, die sich zum Rundgang durch das jüdische Viertel und zu beiden jüdischen Friedhöfen entschließen konnten!</p>
<p>Und &#8220;Ausklang im jüdischen Museum&#8221; bedeutete noch längeres &#8220;Get-together&#8221; bei einem oder mehreren Gläsern koscheren Weins. ;)</p>
<p>(Über die Führung in der Synagoge gibt es hier keine Bilder und kein Video, dafür gibt&#8217;s aber bald eine kleine Überraschung ;) )</p>
<p class="tipp">Wir können gar nicht genug danken:</p>
<ul>
<li>Unseren beiden Führerinnen, Frau <abbr>Dr.</abbr> Prickler und Frau <abbr>Prof.</abbr> Grabenhofer, die uns nicht nur die Führungen nicht verrechneten, sondern es auch tatsächlich schafften, uns in jeweils 35 Minuten einen wirklich spannenden Einblick in ihre Kirchen zu geben.</li>
<li>Und unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern &#8211; die nicht nur aus Eisenstadt kamen, sondern extra auch aus dem Nordburgenland, aus Wien und aus Niederösterreich angereist waren. Ihnen gebührt schon unsere Bewunderung für ihre Marathonqualitäten. ;)</li>
</ul>
<p class="tipp"> <strong>Nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221; in der &#8220;Langen Nacht der Museen 2010&#8243;, am 02. Oktober:</strong></p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[130410]" title="Schalom - Salam - Grüß Gott (Logo)"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssggGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg.jpg" width="150" height="150" alt="Schalom - Salam - Grüß Gott (Logo)" /></a></p>
</div>
<p>Eine verspielte, märchen-hafte &#038; musikalische &#8220;lange Nacht&#8221; &#8211; mit interreligiösem Erzähl- und Musikabend, gestaltet von Märchenerzähler Helmut Wittmann &#038; Freunden, und einem Programm im Zeichen des spielerischen Kennenlernens von Judentum, Christentum und Islam für unsere jungen BesucherInnen. </p>
<p>Was: Interreligiöses Kinder-Programm und Erzähl-/Musikabend<br />
Wann: Samstag, 02. Oktober 2010, 18 &#8211; 01 Uhr<br />
Wo: Eisenstadt<br />
Eintritt mit dem &#8220;Lange Nacht&#8221;-Ticket</p>
<p>In Bälde hier mehr Informationen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Our best wishes for Gisa</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/30/our-best-wishes-for-gisa/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 16:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[mattersburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist die Urgroßtante unserer lieben Kommentatorin aus Massachusetts, Carole Garbuny Vogel, die mit Abstand die meisten Kommentare in diesem unserem Museumsblog schrieb, 108 Jahre alt! Wir wünschen Frau Gisa von Herzen alles Gute und im wörtlichsten Sinn &#8220;bis mindestens 120&#8243;! :) Das Grab ihres Vaters befand sich auch am jüdischen Friedhof in Mattersburg und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist die Urgroßtante unserer lieben Kommentatorin aus Massachusetts, Carole Garbuny Vogel, die mit Abstand die meisten Kommentare in diesem unserem Museumsblog schrieb, </p>
<p class="centered"><strong>108 Jahre</strong> </p>
<p>alt!</p>
<p>Wir wünschen Frau Gisa von Herzen alles Gute und im wörtlichsten Sinn &#8220;bis mindestens 120&#8243;! :)</p>
<p>Das Grab ihres Vaters befand sich auch am jüdischen Friedhof in Mattersburg und ist wie fast alle Gräber dieses Friedhofes leider verschollen.<br />
Es tut mir so leid, dass wir nicht einmal das Foto des Grabes in unserer Sammlung haben, Gisa hätte sich so gewünscht wenigstens dieses zu sehen &#8230;</p>
<p>Die Großeltern von Gisa sind <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/05/25/kohn-abraham-21-februar-1847/" title="Interner Link zu 'Kohn Abraham - 21. Februar 1847'">Abraham Kohn</a> und <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/05/13/kohn-hendl-26-maerz-1884/" title="Interner Link zu 'Kohn Hendl - 26. März 1884'">Johanna (Hendl) Kohn</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bilder der Woche &#8211; Griechenland</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/29/bilder-der-woche-griechenland/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 10:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kati</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[shoa]]></category>

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		<description><![CDATA[Sommeredition &#8220;Bild der Woche&#8221; goes on holiday &#8211; und begibt sich in den nächsten Wochen auf eine sommerliche Bilder-Reise zu jüdischen Museen, Synagogen und Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt! Und Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Urlaubsbildern an unserer Reise zu beteiligen &#8211; zum Koschere-Melange-Sommergewinnspiel. Auch diese Woche haben wir großartige Unterstützung für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sommeredition</h3>
<p><em>&#8220;Bild der Woche&#8221; <span lang="en" xml:lang="en">goes on holiday</span> &#8211; und begibt sich in den nächsten Wochen auf eine sommerliche Bilder-Reise zu jüdischen  Museen, Synagogen und Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt!</em></p>
<p><em>Und Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Urlaubsbildern an unserer Reise zu beteiligen &#8211; zum <a href="#sommer7" title="Nach unten zum Gewinnspiel">Koschere-Melange-Sommergewinnspiel</a>.</em></p>
<p><strong>Auch diese Woche haben wir großartige Unterstützung für unser &#8220;Bild der Woche&#8221; bekommen. Wir danken Meir Deutsch, Israel, ganz herzlich dafür, dass er uns sowohl Fotos als auch umfassende Informationen zur Verfügung gestellt hat, die wir weitgehend (übersetzt und) übernommen haben. </strong></p>
<p>Damit steht der heutigen Rundreise nichts mehr im Weg: Wir streifen diesmal durch Griechenland und besuchen die Orte Thessaloniki, Veria, Kastoria, Ioannina, Larissa, Athen und Rhodos, wo wir nicht nur einen Blick auf einige Synagogen werfen, sondern auch geschichtliche Hintergrundinformationen sammeln wollen.</p>
<h3>Die heutige Reiseroute:</h3>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland00.jpg" width="550" height="520" alt="Google Maps Reiseroute Griechenland ..." class="centered" /></p>
<h4>Thessaloniki</h4>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[290810]" title="Innenansicht der Synagoge in Thessaloniki"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland01GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland01GR.jpg" width="550" height="413" alt="Innenansicht der Synagoge in Thessaloniki" /></a></p>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<blockquote><p>&#8220;Etwa zwei Jahrhunderte lang galt Saloniki als die Stadt, in der weltweit die meisten Juden lebten &#8230;&#8221; </p></blockquote>
<p>Wahrscheinlich kamen die ersten Juden zur Zeit Alexanders des Großen nach Thessaloniki. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts lebten Juden aus ganz Europa in der Stadt, unter ihnen auch Flüchtlinge aus Spanien, Portugal, Italien, Sizilien, Frankreich und Nordafrika. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Zahl der jüdischen Bevölkerung auf rund 60.000 angewachsen. Im Holocaust kamen 96 % der Juden aus Thessaloniki ums Leben. Diese hohe Zahl ist zum Teil auch dem Rabbiner der Stadt, Zvi Koretz, zuzuschreiben. Er war der Meinung, wenn er den Nationalsozialisten Gehorsam leisten würde, könne er sie besänftigen. Als Rabbiner und Präsident der jüdischen Gemeinde forderte er seine Gemeindemitglieder zu Gehorsam  gegenüber den Deutschen auf. Er selbst folgte seinem eigenen Ratschlag und zeigte sich kooperativ. Raul Hilberg schreibt dazu: </p>
<blockquote><p>Für die deutschen Bürokraten war er ein ideales Werkzeug.</p></blockquote>
<p> <cite>Hilberg, Raul: Die Vernichtung der europäischen Juden, <abbr>Bd.</abbr> 2, <abbr>S.</abbr> 740</cite> </p>
<p>Im Februar 1943 kamen die Nazi-Offiziere Alois Brunner und Dieter Wisliceny, die mit der Deportation beauftragt waren, in der Stadt an. Bevor man die ersten Waggons nach Polen schickte, hielt Rabbi Koretz in der Synagoge eine Ansprache, in der er die versammelten Menschen darüber informierte, dass man sie nach Polen bringen würde. Dort, meinte er, würden sie eine neue Heimat finden. Um diesem Versprechen Glaubwürdigkeit zu verleihen, wurden polnische Geldscheine ausgeteilt &#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://www.hagalil.com/europa/griechenland/5768/thesaloniki.htm" title="Externer Link zu 'hagalil.com...'">Mehr Informationen zur Geschichte der Juden in Saloniki &#8230;</a>.</li>
<li><a href="http://www.jmth.gr/" title="Externer Link zu 'jmth.gr'"><span lang="en" xml:lang="en">The Jewish Museum of Thessaloniki</span></a>.</li>
</ul>
<h4>Veria</h4>
<div id="mittig3c">
<ul id="bildchen5">
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Außenansicht der Synagoge in Veria" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland04GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland04.jpg" width="150" height="150" alt="Außenansicht der Synagoge in Veria'" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Der Toraschrein der Synagoge in Veria" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland02GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland02.jpg" width="150" height="150" alt="Der Toraschrein der Synagoge in Veria" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Wandmalerei in der Synagoge in Veria" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland03GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland03.jpg" width="150" height="150" alt="Wandmalerei in der Synagoge in Veria" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p>Jüdisches Leben gab es in Veria schon im ersten Jahrhundert. Es ist bekannt, dass der Apostel Paulus, nachdem er aus der Synagoge in Thessaloniki vertrieben worden war, weiterzog nach Veria, um dort zu predigen. Die jüdische Gemeinde in Veria war immer eng verbunden mit den Gemeinden von Thessaloniki und Monastir.</p>
<h4>Kastoria</h4>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[220810]" title="Holocaust - Denkmal in Kastoria"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland05GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland05.jpg" width="150" height="150" alt="Holocaust - Denkmal in Kastoria" /></a></p>
</div>
<p>Kastoria war ehemals Zentrum des Fellhandels in Griechenland. Viele Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Kastoria waren ursprünglich aus Italien gekommen, hatten sich aber nach und nach den bereits in Kastoria lebenden sefardischen Juden angepasst. Der daraus resultierende spanisch-jüdische Dialekt war einzigartig. Im März 1944 wurden 763 der 900 Juden aus Kastoria nach Auschwitz deportiert.<br />
<br class="clear" /></p>
<h4>Ioannina</h4>
<p>Die jüdische Gemeinde in Ioannina bestand laut Überlieferung schon seit dem neunten Jahrhundert. Nach dem ersten Balkankrieg 1913 verließ ungefähr die Hälfte der 4.000 jüdischen Einwohner die Stadt. Im Zweiten Weltkrieg war Ioannina von Italien besetzt, die Deportationen begannen, sofort nachdem Italien das Waffenstillstandsabkommen unterschrieben hatte. Die gesamte jüdische Gemeinde wurde in das Konzentrationslager Auschwitz verschleppt.</p>
<div id="mittig3d">
<ul id="bildchen6">
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Eingang der Synagoge in Ioannina" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland06GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland06.jpg" width="150" height="150" alt="Eingang der Synagoge in Ioannina" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Innenansicht der Synagoge in Ioannina" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland07GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland07.jpg" width="150" height="150" alt="Innenansicht der Synagoge in Ioannina" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Gedenkstätte für die jüdischen Opfer des Holocaust" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland08GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland08.jpg" width="150" height="150" alt="Gedenkstätte für die jüdischen Opfer des Holocaust" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p>Der jüdische Dichter Yosef Elia schrieb über den See von Ioannina:</p>
<blockquote><p><span lang="en" xml:lang="en">Oh, lake, your blue water<br />
Bear so many children&#8217;s dreams<br />
Oh, how the past turns its laughter<br />
On memory&#8217;s enormous wings</span></p>
<p><span lang="en" xml:lang="en">But when I listen to the dead past<br />
I feel the lake weeping, alas<br />
The ecstatic stare of fantasy.</span>
</p></blockquote>
<h4>Larissa</h4>
<div id="mittig3e">
<ul id="bildchen7">
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Innenansicht der Synagoge in Larissa" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland09GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland09.jpg" width="150" height="150" alt="Innenansicht der Synagoge in Larissa" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Toraschrein in der Synagoge in Larissa" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland10GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland10.jpg" width="150" height="150" alt="Toraschrein in der Synagoge in Larissa" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Holocaust-Denkmal in Larissa" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland11GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland11.jpg" width="150" height="150" alt="Holocaust-Denkmal in Larissa" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p>Seit über 2.000 Jahren leben Juden in Larissa. Ab dem 16. Jahrhundert hatte die Stadt eine kleine sefardische Gemeinde. Dreihundert Jahre später gab es in der Stadt sieben Synagogen und eine Jeschiwa, die Gemeinde zählte damals rund 2.800 Mitglieder. Es wurden auch viele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pijjut" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Pijjutim</a> in Larissa geschrieben. Wenn man heute durch die Straßen von Larissa spaziert, sieht man noch immer Gebäude mit hebräischen Inschriften.</p>
<h4>Athen</h4>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[290810]" title="Eingang der Beth Shalom Synagoge in Athen"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland12GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland12.jpg" width="200" height="150" alt="Eingang der Beth Shalom Synagoge in Athen" /></a></p>
</div>
<p>Die jüdische Gemeinde in Athen begann erst Mitte des 19. Jahrhunderts zu wachsen, nachdem Griechenland seine Unabhängigkeit erlangt hatte und Athen zur neuen Hauptstadt geworden war. Zu dieser Zeit war Athen als Ansiedlungsgebiet für Deutsche attraktiv geworden, auch Otto aus Bayern reiste gemeinsam mit seinem Financier Max Rothschild an. Ihnen folgten weitere jüdische Familien aus Bayern. Im Jahr 1889 war die jüdische Gemeinde groß genug, um als religiöse Minderheit der Stadt anerkannt zu werden. </p>
<p>Mit der Besetzung Griechenlands 1941 fiel die Kontrolle der Stadt in italienische Hände. Die jüdische Bevölkerung genoss drei Jahre relative Sicherheit. Viele jüdische Flüchtlinge aus Thessaloniki suchten Schutz in Athen. Nach dem Fall Mussolinis 1943 versuchten die Deutschen den Rabbiner der Stadt zur Kooperation zu zwingen. Dieser jedoch weigerte sich und floh mit Hilfe der griechischen Widerstandsbewegung. Viele seiner jüdischen MitbürgerInnen folgten seinem Beispiel und konnten gerettet werden. Im April 1944, kurz vor Pesach, bereiteten die Nazis eine Falle vor. Sie forderten die jüdische Bevölkerung auf, sich in der Synagoge zu versammeln, es würden dort Mehl und Zucker verteilt werden. Rund 800 Juden aus Athen fielen so in die Hände der Nationalsozialisten.</p>
<p><a href="http://www.jewishmuseum.gr/" title="Externer Link zu 'jewishmuseum.gr'">Jüdisches Museum in Athen</a>.</p>
<h4>Rhodos</h4>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[290810]" title="Die beiden Toraschreine in der Synagoge in Rhodos"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland14GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland14.jpg" width="550" height="413" alt="Die beiden Toraschreine in der Synagoge in Rhodos" /></a></p>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p class="centered">Hier sieht man die beiden Toraschreine in der Synagoge in Rhodos. Meir Deutsch schreibt uns dazu: </p>
<blockquote><p>Was ich faszinierend fand, waren die beiden Toraschreine in der Synagoge in Rhodos. Als ich fragte, warum es zwei gebe &#8211; ich hätte das sonst noch nirgends gesehen -,  sagte man mir: &#8220;Wissen Sie denn nicht?&#8221; Ich war noch immer ein bisschen verwirrt und sagte: &#8220;Nein, ich weiß es nicht.&#8221;<br />
Man informierte mich, dass Moses vom Berg Sinai mit zwei Steintafeln herabgekommen war, deshalb gebe es auch zwei Schreine.
</p></blockquote>
<div id="mittig3f">
<ul id="bildchen8">
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Innenansicht der Synagoge in Rhodos" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland13GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland13.jpg" width="150" height="150" alt="Innenansicht der Synagoge in Rhodos" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Tafel mit Inschrift an der Wand der Synagoge in Rhodos" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland15GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland15.jpg" width="150" height="150" alt="Tafel mit Inschrift an der Wand der Synagoge in Rhodos" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[290810]" title="Mikwe in der Synagoge in Rhodos" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland16GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland16.jpg" width="150" height="150" alt="Mikwe in der Synagoge in Rhodos" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[290810]" title="Holocaust-Denkmal in Rhodos"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland17GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/griechenland17.jpg" width="150" height="288" alt="Holocaust-Denkmal in Rhodos" /></a></p>
</div>
<p>Rund 5.000 Juden lebten in Rhodos zu Beginn des 20. Jahrhunderts, viele davon waren erfolgreiche Händler und Handwerker. Ab 1912 stand Rhodos unter italienischer Herrschaft und viele italienische Juden kamen auf die Insel. Im 2. Weltkrieg konnten zunächst viele Juden aus Rhodos nach Italien flüchten. Nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandes zwischen Italien und den Alliierten übernahmen allerdings die Deutschen die Insel. Im Juli 1944 begann die Deportation der 1.700 Juden aus Rhodos.<br />
<br class="clear" /></p>
<p>Auch in Rhodos gibt es ein <a href="http://www.rhodesjewishmuseum.org/" title="Externer Link zu 'rhodesjewishmuseum.org'">jüdisches Museum</a>.</p>
<p>Mehr Informationen zur <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2009/10/11/griechenland/" title="Externer Link zu 'hagalil.com...'">Geschichte der Juden in Griechenland</a>.</p>
<h3><a id="sommer7" name="sommer7"></a>Das Koschere-Melange-Sommergewinnspiel</h3>
<p>Schicken Sie uns Ihre Urlaubsfotos &#8211; gesucht sind Bilder von jüdischen Museen, Synagogen, historischen und aktuellen Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt!<br />
Die hübschesten, originellsten oder &#8220;weitestgereisten&#8221; Fotos werden als &#8220;Bild der Woche&#8221; hier im Blog veröffentlicht.</p>
<p>Unter allen Einsendern verlosen wir 3 Exemplare des Buches <a href="http://www.ojm.at/publikationen/heimatliebe/" title="Interner Link zur Publikation 'Heimatliebe...' auf unserer statischen Website">&#8220;&#8230; weil man uns die Heimatliebe ausgebläut hat &#8230; Ein Spaziergang durch die jüdische Geschichte Eisenstadts&#8221;</a>, 3 Exemplare des Buches <a href="http://www.ojm.at/publikationen/gemeinden/" title="Interner Link zur Publikation 'Aus den 7-Gemeinden...' auf unserer statischen Website">&#8220;Aus den Sieben-Gemeinden. Ein Lesebuch über Juden im Burgenland&#8221;</a> sowie eine Jahreskarte für das Österreichische Jüdische Museum.</p>
<p>Einsendungen bitte an <a href="mailto:bildderwoche@ojm.at">bildderwoche@ojm.at</a>. Einsendeschluss ist der 31. August 2010.</p>
<p>Bitte beachten Sie: Mit der Übermittlung Ihres Bildes erklären Sie sich mit einer Veröffentlichung auf koschere-melange.at einverstanden. Bitte schicken Sie das Bild in möglichst hoher Auflösung. Pro Absender nimmt nur eine Einsendung an der Verlosung teil.</p>
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&laquo; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/22/bild-der-woche-eine-eiche-in-der-bukowina/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie zur&uuml;ck zum vorherigen Bild">  Bild der Woche &#8220;Eine Eiche in der Bukowina&#8221;</a>&nbsp;
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Reichsrats-Rabbiner</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/24/der-reichsrats-rabbiner/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 10:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Chaya-Bathya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[mattersburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=581</guid>
		<description><![CDATA[Die Artikel-Sammlung auf unserer Website, in der sich eine Reihe wissenschaftlicher und weiterführender Beiträge v.a. zu burgenländisch-jüdischen Themen findet, hat (nach langer Zeit) soeben Zuwachs bekommen – Claudia/Chaya-Bathya, mit ihrem sachkundigen und dabei gut lesbaren Artikel über den Mattersdorfer Rabbiner und späteren Reichsratsabgeordneten Simon Sofer/Schreiber, sei Dank! Der 1820/21 in Pressburg/Bratislava als Sohn des Chatam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a href="http://ojm.at/artikel/" title="Interner Link zum Bereich 'Artikel' auf unserer statischen Website">Artikel-Sammlung</a> auf unserer Website, in der sich eine Reihe wissenschaftlicher und weiterführender Beiträge v.a. zu burgenländisch-jüdischen Themen findet, hat (nach langer Zeit) soeben Zuwachs bekommen – <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#wer" title="Interner Link zu 'Über das Blog'">Claudia/Chaya-Bathya</a>, mit ihrem sachkundigen und dabei gut lesbaren Artikel über den Mattersdorfer Rabbiner und späteren Reichsratsabgeordneten Simon Sofer/Schreiber, sei Dank! </em><br />
<br class="clear" /></p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/sschreiber.jpg" width="156" height="208" alt="R. Simon Schreiber, Quelle: www.fxp.co.il/showthread.php?t=3564752" /></p>
</div>
<p>Der 1820/21 in Pressburg/Bratislava als Sohn des <a href="http://www.ojm.at/blog/2009/10/13/akiba-eger-und-chatam-sofer/" title="Interner Link zum Beitrag 'Akiba Eger und Chatam Sofer'">Chatam Sofer</a> geborene Simon wurde 1842 und damit gerade 22-jährig zum Rabbiner von Mattersdorf berufen, ab 1861 wirkte er als Rabbiner von Krakau.   </p>
<p><br class="clear" /></p>
<p>Im August 1852 kam <abbr>Dr.</abbr> Marcus Lehmann, der nachmalige Rabbiner (&#8230;) von Mainz, (&#8230;) in Mattersdorf an. Über sein Zusammentreffen mit <abbr>R.</abbr> Simon schreibt er:</p>
<blockquote><p> &#8230; Diese wenigen Stunden sind mir unvergesslich geblieben. Oberrabiner Schreiber, einer der schönsten Männer, die ich gesehen habe – er zählte damals 32 Jahre – überschüttete mich förmlich mit wundervollen Erklärungen schwieriger Talmud-, Midrasch- und Bibelstellen, darunter Vieles von seinem großen Vater, dem Oberrabbiner von Pressburg, Rabbi Moscheh Sopher (Schreiber).
</p></blockquote>
<p>Im Jahr 1879 schließlich wird Simon Abgeordneter im Reichsrat zu Wien:<br />
Als sich im Lande die Nachricht verbreitete, daß der Krakauer Rabbiner zum Abgeordneten gewählt worden sei und nach Wien ins Parlament des Kaisers fahren werde, da tanzten die Juden auf der Straße. Die Feste, die damals selbst im kleinsten jüdischen Dorf gefeiert wurden, sollen tagelang gedauert haben.</p>
<blockquote><p><abbr>R.</abbr> Simon muss im Reichsrat einen recht kuriosen Eindruck gemacht haben, wie er da so auf der äußersten Rechten mitten unter den Polen saß: ein recht korpulenter Mann in einem langen Kaftan aus schwarzer, schimmernder Seide, das Haupt bedeckt mit einer hohen Samtkappe, mit wallendem graumeliertem Vollbart und den langen Schläfenlocken (Pe&#8217;ot oder <abbr>jidd.</abbr> Pejes) der Ostjuden. (&#8230;)</p>
<p>Im Reichsrat, dem damals auch der Antisemitenführer Georg von Schönerer angehörte, zirkulierte ein Witz, der nebenbei auch seine politische Spitze hatte: Beim Namensaufruf kam stets – trotz des Alphabets – Schreiber vor Schönerer. So hieß es einmal auch: &#8220;Herr Abgeordneter Schreiber&#8221; – &#8220;Hier!&#8221; – &#8220;Herr Abgeordneter Schönerer&#8221; – &#8220;Fehlt!&#8221; – &#8220;Kunststück, es ist kaner &#8216;schönerer&#8217; nach dem Schreiber &#8230;&#8221;
</p></blockquote>
<p>All dies und vieles mehr, etwa: wieso <abbr>R.</abbr> Simon Sofer silberne Löffel verschenkte oder warum selbst der Kaiser sich vor ihm bückte, <strong>lesen Sie im <a href="http://www.ojm.at/artikel/sofer01/" title="Interner Link zum Artikel auf unserer statischen Website">Artikel &#8220;<abbr>R.</abbr> Simon Sofer (Schreiber; <span class="hebr" dir="rtl">שמעון סופר</span>)&#8221;</a></strong>.</p>
<p class="tipp"><strong><acronym>PS</acronym></strong>: Und noch ein sehr schöner Eisenstadt-/Burgenland-Bezug: Nachdem <abbr>R.</abbr> Simon Sofer gestorben war, wurde an seiner Stelle für den Wahlkreis Kolomea-Buczacz-Sniatyn der in Dukla (Galizien) gebürtige Floridsdorfer Rabbiner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Samuel_Bloch" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Samuel_Bloch'">Josef Samuel Bloch</a> in den Reichsrat gewählt. Bloch ist vor allem bekannt durch seinen Aufsehen erregenden Prozess gegen den Verfechter der Ritualmordlüge, <abbr>Prof.</abbr> August Rohling.</p>
<p>Weniger bekannt hingegen ist, dass Bloch in Eisenstadt an der Jeschiva von <abbr>R.</abbr> Esriel Hildesheimer studiert hatte. Und dort ist er hochkantig hinausgeflogen, nachdem er sich einen üblen Scherz mit zwei seiner Studienkollegen erlaubt hatte. Hildesheimer hat ihm das noch jahrelang nachgetragen. Lesen Sie über den Vorfall im <a href="http://www.archive.org/stream/erinnerungenausm01blocuoft#page/10/mode/2up" title="Externer Link zu 'archive.org...'">1. Teil seiner Autobiografie</a>!</p>
<p class="tipp"><em><strong><acronym>PPS</acronym></strong>: Rabbi Simon Schreiber findet sich als ehemaliger Abgeordneter auch auf der <a href="http://www.parlament.gv.at/WW/DE/PAD_60079/ah_60079.shtml" title="Externer Link zu 'palament.gv.at...'">Website des österreichischen Parlaments</a> – wir freuen uns, zu diesem Parlaments-Eintrag dank Claudias Artikel eine ausführliche Biographie Simons ergänzen zu können bzw. hiermit unsere &#8220;two cents&#8221; zum anstehenden <a href="http://derstandard.at/1277339191719/Parlament-verordnet-sich-Online-Facelift" title="Externer Link zu 'derstandard.at...'">Relaunch</a>  der Parlaments-Website beizutragen&#8230;</em></p>
<p class="tipp"><strong>Den gesamten Beitrag können Sie in unserem Artikelbereich lesen: <a href="http://www.ojm.at/artikel/sofer01/" title="Interner Link zum Artikel auf unserer statischen Website"><abbr>R.</abbr> Simon Sofer (Schreiber; <span class="hebr" dir="rtl">שמעון סופר</span>)</a></strong>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bilder der Woche &#8211; Eine Eiche in der Bukowina</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/22/bild-der-woche-eine-eiche-in-der-bukowina/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/08/22/bild-der-woche-eine-eiche-in-der-bukowina/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 13:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kati</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[bukowina]]></category>
		<category><![CDATA[friedhof]]></category>
		<category><![CDATA[galizien]]></category>

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		<description><![CDATA[Sommeredition &#8220;Bild der Woche&#8221; goes on holiday &#8211; und begibt sich in den nächsten Wochen auf eine sommerliche Bilder-Reise zu jüdischen Museen, Synagogen und Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt! Und Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Urlaubsbildern an unserer Reise zu beteiligen &#8211; zum Koschere-Melange-Sommergewinnspiel. Nachdem wir bereits einen galizischen Zitronenbaum hier im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sommeredition</h3>
<p><em>&#8220;Bild der Woche&#8221; <span lang="en" xml:lang="en">goes on holiday</span> &#8211; und begibt sich in den nächsten Wochen auf eine sommerliche Bilder-Reise zu jüdischen  Museen, Synagogen und Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt!</em></p>
<p><em>Und Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Urlaubsbildern an unserer Reise zu beteiligen &#8211; zum <a href="#sommer6" title="Nach unten zum Gewinnspiel">Koschere-Melange-Sommergewinnspiel</a>.</em></p>
<p>Nachdem wir bereits einen <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/07/11/bild-der-woche-ein-zitronenbaum-in-galizien/" title="Interner Link zu 'Bild der Woche - Ein Zitronenbaum in Galizien'">galizischen Zitronenbaum</a> hier im Blog näher betrachtet haben, wollen wir unseren Blick jetzt wieder einem Baum &#8211; diesmal allerdings einer Eiche &#8211; zuwenden und damit unsere Reise fortsetzen, nämlich in ein ehemaliges Kronland Österreichs: die Bukowina. Danach wandern wir weiter in nordwestlicher Richtung in das ehemalige Galizien und besuchen die Städte Zabolotiv, Lemberg und Lancut, wo wir ebenfalls den Spuren jüdischer Vergangenheit (und Gegenwart) folgen. </p>
<p><strong>Vielen herzlichen Dank an Herrn <abbr>Dr.</abbr> Christoph Konrath, Wien, für diese tollen Reisefotos!</strong></p>
<h3>Die heutige Reiseroute:</h3>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien01GR.jpg" width="550" height="523" alt="Google Maps Reiseroute Galizien, Bukowina ..." class="centered" /></p>
<p>Das Königreich Galizien und Lodomerien, mit Hauptstadt Lemberg, war das am nordöstlichen Rand gelegene Kronland des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Growth_of_Habsburg_territories.jpg" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Habsburgerreichs</a>. Heute gehört der westliche Teil zu Polen, der östliche zur Ukraine. Die Bukowina war von 1786 bis 1849 ein Bestandteil Galiziens, danach ein eigenständiges Kronland mit der Hauptstadt Czernowitz. Der nördliche Teil der Bukowina liegt heute in der Ukraine, der südliche in Rumänien. Zur Zeit der Habsburgermonarchie trafen hier zwischen Orient und Okzident verschiedene Nationalitäten, Sprachen und Kulturen aufeinander, an die heute leider nur noch wenig &#8211; oft Trauriges &#8211; erinnert.</p>
<h4>Siret</h4>
<p>Erster Halt: Siret, Bukowina – heute eine Kleinstadt in Rumänien, an der Grenze zur Ukraine. Im Jahre 1880 &#8211; eine blühende multikulturelle sowie multireligiöse Grenzstadt, in der rund dreitausend Juden (mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung) lebten. Von 1912 bis 1918 gab es in Siret sogar einen jüdischen Bürgermeister. </p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[220810]" title="Eine Eiche in der Bukowina ..."  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien02GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien02GR.jpg" width="550" height="734" alt="Jüdischer Grabstein mit Eiche in Siret" /></a></p>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<div class="bildrechts">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[220810]" title="Jüdischer Friedhof in Siret" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien03GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien03.jpg" width="150" height="150" alt="Jüdischer Friedhof in Siret" /></a></p>
</div>
<p>Heute erinnert noch der jüdische Friedhof, der übrigens zu den ältesten Osteuropas zählt, an die ehemalige Gemeinde von Siret. Oben sehen wir einen besonders schönen Grabstein, verziert mit einer Eiche. Um Namen, Geburts- und Sterbedatum  zu lesen, braucht man diesmal keine Hebräisch-Kenntnisse ;) Der ältest Stein auf dem Friedhof trägt die Jahreszahl 1510.<br />
<br class="clear" /></p>
<h4>Czernowitz</h4>
<p>Nächster Halt: Czernowitz, die Hauptstadt der Bukowina (liegt heute in der Ukraine). Hier fand am 30. August 1908 die allererste Jiddisch-Konferenz statt. Vor dem Zweiten Weltkrieg machte die jüdische Gemeinde die Hälfte aller Stadtbewohner aus, heute stellt sie nur mehr einen verschwindend geringen Bevölkerungsanteil dar. Die finanziellen Mittel der kleinen Gemeinde reichen leider auch nicht aus, um alle Gebäude und Denkmäler zu erhalten; so beherbergt heute die ehemalige Synagoge zum Beispiel ein Kino.</p>
<div id="mittig2a">
<ul id="bildchen01">
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Das Jüdische Haus in Czernowitz" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien04GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien04.jpg" width="150" height="150" alt="Das Jüdische Haus in Czernowitz" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Im Stalinismus deformierter Davidstern" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien05GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien05.jpg" width="150" height="150" alt="Im Stalinismus deformierter Davidstern" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p class="centered">Hier sehen wir Bilder vom Jüdischen Haus in Czernowitz, das sich mit der Geschichte der Bukowiner Juden beschäftigt. Wenn man das rechte Bild genauer betrachtet, erkennt man, dass der linke obere und der rechte untere Zacken ergänzt sind &#8211; die Sterne wurden nämlich im Stalinismus deformiert.</p>
<h4>Zabolotiv</h4>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[220810]" title="Denkmal für Manes Sperber"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien06GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien06.jpg" width="150" height="200" alt="Denkmal für Manes Sperber" /></a></p>
</div>
<p>Wir haben nun die Bukowina verlassen, die Grenze zu Galizien überschritten und machen einen kleinen Zwischenstopp in Zabolotiv, dem Geburtsort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Man%C3%A8s_Sperber" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Man&egrave;s Sperbers</a>, um uns das ihm gewidmete Denkmal anzusehen.<br />
<br class="clear" /></p>
<h4>Lemberg</h4>
<div class="bildrechts">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[220810]" title="Innenansicht der heutigen Hauptsynagoge"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien07GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien07.jpg" width="150" height="150" alt="Innenansicht der heutigen Hauptsynagoge" /></a></p>
</div>
<p>Ein bisschen länger wollen wir nun in Lemberg, der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs Galizien und Lodomerien, verweilen. Hier lebten in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts 57.000 Juden, die rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachten. Vor dem Ersten Weltkrieg kontrollierten sie den Großhandel zwischen Wien und Russland. Über 50 Prozent von ihnen waren beruflich im Handel tätig, 24 Prozent waren Handwerker. Heute zählt die jüdische Gemeinde nur noch knapp 3.000 Mitglieder. Von den ehemaligen drei Synagogen wird nur noch eine für den Gottesdienst genutzt.<br />
<br class="clear" /></p>
<div id="mittig3">
<ul id="bildchen2">
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Ruine der 'Goldene Rose-Synagoge'" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien08GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien08.jpg" width="150" height="150" alt="Ruine der 'Goldene Rose-Synagoge'" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Sukka (Laubhütte) vor der Ruine der Synagoge" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien09GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien09.jpg" width="150" height="150" alt="Sukka (Laubhütte) vor der Ruine der Synagoge" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Jüdisches Kulturzentrum, ehemals Synagoge" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien10GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien10.jpg" width="150" height="150" alt="Jüdisches Kulturzentrum, ehemals Synagoge" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p class="centered">Das linke Foto zeigt die Ruine der großen Synagoge, auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Rosen-Synagoge_%28Lemberg%29" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">&#8220;Goldene Rose&#8221;</a>, die 1941 unter <abbr>NS</abbr>-Herrschaft zerstört wurde. In der Mitte sehen wir eine <a href="http://www.ojm.at/lexikon/l/#laub" title="Interner Link zu unserem Lexikon auf der statischen Website">Sukka (Laubhütte)</a> der chassidischen Gemeinde im Hof vor der Ruine.<br />
Das Bild ganz rechts zeigt eine ehemalige Synagoge, die 1841 bis 1844 erbaut wurde. Damals befand sich im Gebäude auch eine Mikwe und eine Jeschiwa. Von den Nationalsozialisten wurde die Synagoge verwüstet und in einen Pferdestall umfunktioniert. Heute befindet sich in dem leider schon schwer beschädigten Bauwerk ein jüdisches Kulturzentrum. </p>
<div id="mittig3a">
<ul id="bildchen3">
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Holocaust-Denkmal in Lemberg" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien11GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien11.jpg" width="150" height="150" alt="Holocaust-Denkmal in Lemberg" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Holocaust-Denkmal in Lemberg" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien12GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien12.jpg" width="150" height="150" alt="Holocaust-Denkmal in Lemberg" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Holocaust-Denkmal in Lemberg" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien13GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien13.jpg" width="150" height="150" alt="Holocaust-Denkmal in Lemberg" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p class="centered">Im Juli 1944 stellte man ein jüdisches Komitee auf die Beine, um den Überlebenden zu helfen. 3.400 Juden wurden damals registriert, nur 820 unter ihnen stammten auch wirklich aus Lemberg. Auf diesen Bildern sehen wir das Holocaust-Denkmal (inklusive aktueller Beschmierungen).</p>
<h4>Lancut</h4>
<p>Am Ende unserer kleinen Rundreise über 733 <abbr>km</abbr> besuchen wir in der westgalizischen Stadt Lancut eine schöne barocke Synagoge. Sie gehört zu den wenigen erhaltenen Synagogen mit einer viersäuligen Bima und den schönen, reich verzierten Gewölben. Wer genau hinsieht, erkennt in den Malereien über den Säulen Szenen aus der Bibel. </p>
<div id="mittig3b">
<ul id="bildchen4">
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Außenansicht der Synagoge in Lancut" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien14GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien14.jpg" width="150" height="150" alt="Außenansicht der Synagoge in Lancut" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Bima in der Synagoge in Lancut" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien15GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien15.jpg" width="150" height="150" alt="Bima in der Synagoge in Lancut" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[220810]" title="Innenansicht der Synagoge in Lancut" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien16GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/galizien16.jpg" width="150" height="150" alt="Innenansicht der Synagoge in Lancut" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<blockquote><p>Aber die an die vertrauten Namen anklingenden Ortsbezeichnungen sind nichts weiter als leere Buchstabenhülsen, die nur mehr den flüchtigen Duft der Erinnerung an eine unwiederbringlich verlorene Welt in sich bewahren, die hier und da erhalten gebliebenen architektonischen Denkmäler sind Relikte einer ehemaligen Gemeinsamkeit, die nicht mehr zum Leben erweckt werden kann.</p></blockquote>
<p><cite>Martin Pollack: &#8220;Nach Galizien &#8211; Eine imaginäre Reise durch die verschwundene Welt Ostgaliziens und der Bukowina&#8221;, Brandstätter Verlag, Wien, 1984</cite></p>
<h3><a id="sommer6" name="sommer6"></a>Das Koschere-Melange-Sommergewinnspiel</h3>
<p>Schicken Sie uns Ihre Urlaubsfotos &#8211; gesucht sind Bilder von jüdischen Museen, Synagogen, historischen und aktuellen Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt!<br />
Die hübschesten, originellsten oder &#8220;weitestgereisten&#8221; Fotos werden als &#8220;Bild der Woche&#8221; hier im Blog veröffentlicht.</p>
<p>Unter allen Einsendern verlosen wir 3 Exemplare des Buches <a href="http://www.ojm.at/publikationen/heimatliebe/" title="Interner Link zur Publikation 'Heimatliebe...' auf unserer statischen Website">&#8220;&#8230; weil man uns die Heimatliebe ausgebläut hat &#8230; Ein Spaziergang durch die jüdische Geschichte Eisenstadts&#8221;</a>, 3 Exemplare des Buches <a href="http://www.ojm.at/publikationen/gemeinden/" title="Interner Link zur Publikation 'Aus den 7-Gemeinden...' auf unserer statischen Website">&#8220;Aus den Sieben-Gemeinden. Ein Lesebuch über Juden im Burgenland&#8221;</a> sowie eine Jahreskarte für das Österreichische Jüdische Museum.</p>
<p>Einsendungen bitte an <a href="mailto:bildderwoche@ojm.at">bildderwoche@ojm.at</a>. Einsendeschluss ist der 31. August 2010.</p>
<p>Bitte beachten Sie: Mit der Übermittlung Ihres Bildes erklären Sie sich mit einer Veröffentlichung auf koschere-melange.at einverstanden. Bitte schicken Sie das Bild in möglichst hoher Auflösung. Pro Absender nimmt nur eine Einsendung an der Verlosung teil.</p>
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&laquo; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/15/bild-der-woche-der-wilde-westen/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie zur&uuml;ck zum vorherigen Bild">  Bild der Woche &#8220;Der Wilde Westen&#8221;</a>&nbsp;
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Löwy Josefine / Halevi Pessl &#8211; 12. März 1915</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/19/halevi-pessl-12-marz-1915/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/08/19/halevi-pessl-12-marz-1915/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedhof Mattersburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=577</guid>
		<description><![CDATA[Josefine Löwy / Pessl Halevi, 26. Adar 5675 (Freitag, 12. März 1915) Sterbematriken: Löwy Jozsa, geborene Lustig, wohnhaft in Mattersdorf, Winkelgasse 10, verwitwet nach David Löwy, verstorben am 11. März 1915 um 17 Uhr, mit 73 Jahren, an einem Herzleiden; Vater: Lustig Simon (verstorben), Mutter: Hirschl Katalin (verstorben). In Zeile 4 der hebräischen Inschrift werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Josefine Löwy / Pessl Halevi, 26. Adar 5675 (Freitag, 12. März 1915)</h3>
<div id="mittig2h">
<ul id="bildchen5">
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Foto I. Öhler: Josefine Löwy / Pessl Halevi, 26. Adar 5675" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyPGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyP.jpg" width="250" height="385" alt="Foto: Grabstein von Josefine Löwy / Pessl Halevi, 26. Adar 5675" /></a>
</li>
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Abschrift I. Öhler: Josefine Löwy / Pessl Halevi, 26. Adar 5675" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyPASGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyPAS.jpg" width="250" height="176" alt="Datenblatt Isidor Öhler: Josefine Löwy / Pessl Halevi, 26. Adar 5675" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p><strong><em>Sterbematriken</em>: Löwy Jozsa, geborene Lustig, wohnhaft in Mattersdorf, Winkelgasse 10, verwitwet nach <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/19/halevi-david-20-november-1904/" title="Interner Link zu 'Halevi David - 20. November 1904'">David Löwy</a>, verstorben am 11. März 1915 um 17 Uhr, mit 73 Jahren, an einem Herzleiden;<br />
Vater: Lustig Simon (verstorben),<br />
Mutter: Hirschl Katalin (verstorben).</strong><br />
<br class="clear" /></p>
<p>In Zeile 4 der hebräischen Inschrift werden der Vorname der Mutter sowie der Name des Ehemanns genannt: &#8220;Tochter der Gütel, Ehefrau d(es ehrbaren) H(errn) <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/19/halevi-david-20-november-1904/" title="Interner Link zu 'Halevi David - 20. November 1904'">David Halevi</a>&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">בת גיטל, אשת כ&#8221;ה דוד הלוי</span>.<br />
Ein wenig wundert mich, dass nach dem Namen des Ehemanns der (sonst meist übliche) Segenswunsch fehlt, wie etwa &#8220;s(ein Andenken möge) b(ewahrt werden)&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">זל</span>.</p>
<p>Der Nachname &#8220;Halevi&#8221; (der Levit), <span class="hebr" dir="rtl">הלוי</span>, was oft auch als Namenszusatz verwendet wird, zeigt an dass der Träger einer Levitenfamilie entstammt.<br />
Zum Symbol von Krug (und Becken) siehe unseren <a href="http://www.ojm.at/lexikon/l/#levi" title="Interner Link zum Eintrag 'Levit' auf unserer statischen Website">Lexikoneintrag</a>.</p>
<p>Die Datumsdifferenz zwischen hebräischem Datum (26. Adar = 12. März) und dem Datum in den Matriken (11. März) kommt dadurch zustande,  dass Pessl Halevi um 17h (siehe Matriken) und somit zwar noch am 11. Oktober, aber bereits am 26. Adar verstorben ist (wenngleich der neue &#8211; hebräische &#8211; Tag erst wenige Minuten alt gewesen sein kann).<br />
Öhler verrechnet sich bei der Umrechnung des hebräischen Sterbetags.</p>
<p>Als Akrostychon findet sich von Zeile 6 &#8211; 9 ihr Vorname &#8220;Pessl&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">פעסל</span>.</p>
<p>Ihr Ehemann <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/19/halevi-david-20-november-1904/" title="Interner Link zu 'Halevi David - 20. November 1904'">David Halevi (Löwy)</a> verstarb bereits am 20. November 1904.</p>
<p class="centered"><a href="http://www.ojm.at/blog/friedhof-mattersburg/archiv-friedhof-mattersburg/">Archiv Friedhof Mattersburg</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Löwy David / Halevi David &#8211; 20. November 1904</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/19/halevi-david-20-november-1904/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/08/19/halevi-david-20-november-1904/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedhof Mattersburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=575</guid>
		<description><![CDATA[David Löwy / David Halevi, 12. Kislew 5665 (Sonntag, 20. Oktober 1904) Sterbematriken: Löwy David, geboren in Mattersdorf, wohnhaft in Mattersdorf, verheiratet mit Josefine Lustig, Hausierer, verstorben am 20. November 1904 um 02 Uhr, mit 84 Jahren, an Altersschwäche, in Mattersdorf; Vater: Löwy Hirschl, Weinhändler, Mattersdorf (verstorben), Mutter: Riegler Rozalia (verstorben). Öhler liest fälschlicherweise als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>David Löwy / David Halevi, 12. Kislew 5665 (Sonntag, 20. Oktober 1904)</h3>
<div id="mittig2g">
<ul id="bildchen4">
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Foto I. Öhler: David Löwy / David Halevi, 12. Kislew 5665" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyDGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyD.jpg" width="250" height="359" alt="Foto: Grabstein von David Löwy / David Halevi, 12. Kislew 5665" /></a>
</li>
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Abschrift I. Öhler: David Löwy / David Halevi, 12. Kislew 5665" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyDASGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyDAS.jpg" width="250" height="176" alt="Datenblatt Isidor Öhler: David Löwy / David Halevi, 12. Kislew 5665" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p><strong><em>Sterbematriken</em>: Löwy David, geboren in Mattersdorf, wohnhaft in Mattersdorf, verheiratet mit <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/19/halevi-pessl-12-marz-1915/" title="Interner Link zu 'Halevi Pessl - 12. März 1915'">Josefine Lustig</a>, Hausierer, verstorben am 20. November 1904 um 02 Uhr, mit 84 Jahren, an Altersschwäche, in Mattersdorf;<br />
Vater: Löwy Hirschl, Weinhändler, Mattersdorf (verstorben),<br />
Mutter: Riegler Rozalia (verstorben).</strong><br />
<br class="clear" /></p>
<p>Öhler liest fälschlicherweise als Todesjahr (Zeile 1) &#8220;5668&#8243; <span class="hebr" dir="rtl">תרסח</span> und kommt daher in der Umrechnung auf das Jahr 1907. Es ist aber &#8220;5665&#8243; <span class="hebr" dir="rtl">תרסה</span> zu lesen.</p>
<p>Auch die hebräische Inschrift (Zeile 3) gibt an, dass David Halevi &#8220;alt und satt an Tagen&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">זקן שבע ימים</span> war.</p>
<p>In Zeile 5 wird der Vater genannt: &#8220;d(er Sohn) d(es Herrn) Levi Halevi&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">בה&#8221; לוי הלוי</span>.</p>
<p>Sowohl David als auch sein Vater tragen den Nachnamen &#8220;Halevi&#8221; (der Levit), <span class="hebr" dir="rtl">הלוי</span>, was oft auch als Namenszusatz verwendet wird. Sie entstammen also einer Levitenfamilie.<br />
Zum Symbol von Krug (und Becken) siehe unseren <a href="http://www.ojm.at/lexikon/l/#levi" title="Interner Link zum Eintrag 'Levit' auf unserer statischen Website">Lexikoneintrag</a>.</p>
<p>Der Name seiner Mutter (letzte Zeile) war &#8220;Süssl&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">זיסל</span>.</p>
<p>Seine Ehefrau <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/19/halevi-pessl-12-marz-1915/" title="Interner Link zu 'Halevi Pessl - 12. März 1915'">Pessl (Josefine)</a> verstarb am 12. März 1915.</p>
<p class="centered"><a href="http://www.ojm.at/blog/friedhof-mattersburg/archiv-friedhof-mattersburg/">Archiv Friedhof Mattersburg</a></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Löwy Regina / Halevi Rachel Lea &#8211; 07. Oktober 1900</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/18/halevi-rachel-lea-07-oktober-1900/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/08/18/halevi-rachel-lea-07-oktober-1900/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 19:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedhof Mattersburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=571</guid>
		<description><![CDATA[Regina Löwy / Rachel Lea Halevi, 14. Tischre 5661 (Sonntag, 07. Oktober 1900) Sterbematriken: Löwy Regina, geboren in Mattersdorf, wohnhaft in Mattersdorf 313, verheiratet mit Izsak Löwy, Rentnerin, verstorben am 06. Oktober 1900 um 18 Uhr, mit 78 Jahren, an Darmverschluss, in Mattersdorf; Vater: Österreicher Simon, Hausierer, Mattersdorf (verstorben), Mutter: Holzer Rosalia (verstorben). Auch laut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Regina Löwy / Rachel Lea Halevi, 14. Tischre 5661 (Sonntag, 07. Oktober 1900)</h3>
<div id="mittig2f">
<ul id="bildchen3">
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Foto I. Öhler: Regina Löwy / Rachel Lea Halevi, 14. Tischre 5661" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyRLGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyRL.jpg" width="250" height="401" alt="Foto: Grabstein von Regina Löwy / Rachel Lea Halevi, 14. Tischre 5661" /></a>
</li>
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Abschrift I. Öhler: Regina Löwy / Rachel Lea Halevi, 14. Tischre 5661" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyRLAS1GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyRLAS1.jpg" width="250" height="174" alt="Datenblatt Isidor Öhler: Regina Löwy / Rachel Lea Halevi, 14. Tischre 5661" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Abschrift I. Öhler, Rückseite: Regina Löwy / Rachel Lea Halevi, 14. Tischre 5661" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyRLAS2GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyRLAS2.jpg" width="250" height="233" alt="Datenblatt Isidor Öhler, Rückseite: Regina Löwy / Rachel Lea Halevi, 14. Tischre 5661" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p><strong><em>Sterbematriken</em>: Löwy Regina, geboren in Mattersdorf, wohnhaft in Mattersdorf 313, verheiratet mit <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/17/halevi-isak-03-mai-1905/" title="Interner Link zu 'Löwi Isak / Halevi Isak - 03. Mai 1905'">Izsak Löwy</a>, Rentnerin, verstorben am 06. Oktober 1900 um 18 Uhr, mit 78 Jahren, an Darmverschluss, in Mattersdorf;<br />
Vater: Österreicher Simon, Hausierer, Mattersdorf (verstorben),<br />
Mutter: Holzer Rosalia (verstorben).</strong><br />
<br class="clear" /></p>
<p>Auch laut hebräischer Inschrift (Zeile 5) ist Rachel Lea die &#8220;Ehefrau des geachteten H(errn) Itzik (<em><abbr>jidd.</abbr> für &#8220;Isak&#8221;</em>) Halevi, er möge lange, gute Tage erleben&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">אשת היקר כ&#8221; איצק הלוי שיחיה לא&#8221;י&#8221;ט</span>. </p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[270410]" title="Regina Löwy, Foto von Carole Garbuny Vogel"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyRB01GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyRB01.jpg" width="150" height="242" alt="Regina Löwy, Foto von Carole Garbuny Vogel" /></a></p>
</div>
<p>Das Todesdatum wird (Zeile 6) angegeben mit &#8220;am Vorabend von Sukkot&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">ערב סוכות</span>, das ist der 14. Tischre (im Jahr 5661/1900 der 07. Oktober).<br />
Die Datumsdifferenz zwischen hebräischem Datum und dem Datum in den Matriken (06. Oktober) kommt dadurch zustande (es ist schon Oktober!), dass Rachel Lea Halevi um 18h (siehe Matriken) und somit zwar noch am 06. Oktober, aber bereits am 14. Tischre verstorben ist.<br />
Öhler verrechnet sich, der 28. September 1900 wäre der 05. Tischre 5661 gewesen.</p>
<p>Als Akrostychon finden sich von Zeile 7 &#8211; 9 ihr erster Vorname &#8220;Rachel&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">רחל</span>, von Zeile 10 &#8211; 12 ihr zweiter Vorname &#8220;Lea&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">לאה</span> und von Zeile 13 &#8211; 14 der Segenswunsch &#8220;i(hr Andenken möge) b(ewahrt werden)&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">זל</span>. Die beiden Wörter des Segenswunsches <span class="hebr" dir="rtl">זכרונה לברכה</span> sind auch jeweils die ersten Wörter in den beiden Zeilen.</p>
<p>Der Name ihrer Mutter (Zeile 15) ist Chaj(a) Sara <span class="hebr" dir="rtl">חי&#8221; שרה</span>.</p>
<div class="bildrechts">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[270410]" title="Regina Löwy, Foto von Carole Garbuny Vogel"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyRB02GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewyRB02.jpg" width="150" height="145" alt="Regina Löwy, Foto von Carole Garbuny Vogel" /></a></p>
</div>
<p>Ihr Ehemann, <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/17/halevi-isak-03-mai-1905/" title="Interner Link zu 'Halevi Isak - 03. Mai 1905'">Isak Löwi/Löwy</a>, starb 1905. Auffällig nur, dass beim Ehemann als Wohnadresse &#8220;Mattersdorf 315&#8243;, bei seiner Ehefrau aber &#8220;Mattersburg 313&#8243; &#8211; beides eindeutig lesbar &#8211; angegeben wird. Dies kann aber verschiedene Gründe haben: Die Matrikenführer können sich verschrieben/geirrt haben oder der Ehemann zog nach dem Tod seiner Frau um.</p>
<p><strong><span lang="en" xml:lang="en">Update</span></strong> 19. 08. 2010: Ihre Schwester ist <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/05/29/golderger-hanna-02-august-1904/" title="Interner Link zu 'Goldberger Hanna - 02. August 1904'">Hanna (Johanna) Goldberger</a>, verstorben am 02. August 2904.</p>
<p>Nur am Rande sei angemerkt, dass die gesamte hebräische Inschrift die große Wertschätzung, die Rachel Lea entgegengebracht wurde, sehr deutlich macht. Das Lob <abbr>z.B.</abbr> (Zeile 7 &#8211; 14) ist nicht nur relativ lang, sondern auch der Inhalt ist ausgesprochen ehrend. Als Beispiel sei nur Zeile 7 genannt: &#8220;Viele Frauen erwiesen sich tüchtig, doch sie übertraf alle&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">רבות בנות עשו חיל והיא כולן עלתה</span>, ein (<abbr>tw.</abbr> wörtliches) Zitat aus Sprüche 31,29.</p>
<p class="centered"><a href="http://www.ojm.at/blog/friedhof-mattersburg/archiv-friedhof-mattersburg/">Archiv Friedhof Mattersburg</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bis 120!</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/18/bis-120/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/08/18/bis-120/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 11:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=565</guid>
		<description><![CDATA[Heute vor genau 1 Jahr starteten wir ins Web 2.0 und mit unseren Social Media-Aktivitäten. Am 18. August 2009 ging unser erster Blogartikel &#8220;Koschere Melange&#8221; online und die erste Kurznachricht wurde getwittert. Copyright: Carmen, 5 Jahre, Eisenstadt, Digital Native, zeichnete für uns die Geburtstagstorte ;) Bitte beachten Sie, dass Torte und Kerze einen Computerbildschirm symbolisieren! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor genau 1 Jahr starteten wir ins Web 2.0 und mit unseren Social Media-Aktivitäten. Am 18. August 2009 ging unser erster Blogartikel &#8220;<a href="http://www.ojm.at/blog/2009/08/18/koschere-melange/" title="Interner Link zum Beitrag vom 18. August 2009">Koschere Melange</a>&#8221; <span lang="en" xml:lang="en">online</span> und die erste <a href="http://twitter.com/JewishMuseumAT/status/3378441742" title="Externer Link zu 'twitter.com/JewishMuseumAT...'">Kurznachricht</a> wurde getwittert.</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/torteCarmen.jpg" width="400" height="400" alt="Ankündigung von Dr. Lewis Holzmans Vortrag" /></p>
</div>
<p class="centered"><em>Copyright:</em> Carmen, 5 Jahre, Eisenstadt, Digital Native, zeichnete für uns die Geburtstagstorte ;)<br />
Bitte beachten Sie, dass Torte und Kerze einen Computerbildschirm symbolisieren!<br />
Besonderen Wert legte die Künstlerin auf die Signatur des Bildes, da sie weiß, dass ihr Bild im Internet zu sehen ist ;)</p>
<p class="tipp">Dass wir nun unseren einjährigen Geburtstag feiern können, verdanken wir Ihnen, liebe und so engagierte Kommentatoren/Kommentatorinnen, Follower und Fans, und natürlich auch ganz besonders euch, liebe Gastautorinnen/Gastautoren!</p>
<p>Also haben wir auch einen umfangreichen Geburtstagsblogbeitrag geplant und zu überlegen begonnen, was in einem solchen alles zur Sprache kommen soll.</p>
<ul>
<li>Denn eigentlich wollten wir über unsere Motivation, unser Konzept, unsere Guidelines und unsere Ziele schreiben, aber Ulrike Schmid hat uns vor einigen Wochen zum Thema <a href="http://kulturzweinull.eu/index.php/wir-pladieren-im-ganzen-fur-einen-blickwechsel-%C2%A6-interview-mir-johannes-reiss-osterreichisches-judisches-museum/" title="Externer Link zu 'kulturzweinull.eu...'">interviewt</a> und dem dort Gesagten ist nichts hinzuzufügen.</li>
<li>Und eigentlich wollten wir über unsere bislang 229 Blogbeiträge, 836 Blogkommentare und 2000 Tweets, über 2100 Fans und 1000 Follower <abbr>etc.</abbr> berichten und alles ein wenig analysieren. Aber es langt festzuhalten, dass es einfach schön ist, dass es so ist.
</li>
<li>Und wir wollten auch Farbe bekennen und schreiben, was uns in diesem Jahr leider viel zu wenig gelungen ist, wie <abbr>z.B.</abbr> die Vernetzung mit anderen jüdischen Museen, aber wir belassen es hier bei dem Versprechen, uns weiter auch vor allem darum zu bemühen!</li>
<li>Außerdem wollten wir auch über unsere eigenen Befindlichkeiten bei all diesen Aktivitäten schreiben, dass nämlich für uns jeder Kommentar, jeder <span lang="en" xml:lang="en">Retweet</span>, jeder <span lang="en" xml:lang="en">Reply</span> und jedes &#8220;Gefällt mir&#8221; ein schönes Erlebnis wie am ersten Tag ist. </li>
<li>Und dann wollten wir noch darüber schreiben, wie sehr wir uns freuen, wenn Sie ins Museum kommen und sich vorstellen mit den Worten &#8220;Ich bin ja ein Fan eures Museums auf Facebook&#8221; <abbr>o.Ä.</abbr>, aber &#8230;</li>
</ul>
<p>Es gab in diesem Jahr vieles, das uns sehr, &#8211; und vieles, das uns ganz besonders gefreut hat, aber es sind nicht (nur) die Zahlen (von Beiträgen, Kommentaren und Fans <abbr>etc.</abbr>), die unseren Onlineaktivitäten Sinn verleihen &#8230; den eigentlichen und tieferen Sinn aber auf den Punkt gebracht, finden wir in dem so schönen <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/05/24/schischa-isak-19-mai-1885/#comment-561" title="Interner Link zum Kommentar von Heddy Breuer-Abramowitz">Kommentar</a> einer Blogleserin (mit israelischer Mailadresse) vom 30. Mai 2010:</p>
<blockquote><p>Very grateful to be able to print out this information for my children. It is amazing to me, who grew up in a distant place to see the evidence of my ancestors&#8217; existence.</p></blockquote>
<p class="tipp">Bleibt uns schließlich noch, uns selbst zum Geburtstag zu gratulieren und uns zu wünschen, dass es unsere &#8220;Koschere Melange&#8221;, unseren Twitteraccount und unsere Facebookseite auch noch in 120 Jahren geben möge ;)</p>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:450px; height:361px" data="http://www.youtube.com/v/QERGFGS58O8?fs"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QERGFGS58O8?fs" /></object>
</div>
<p class="centered">&#8220;Bis 120!&#8221; (auf Hebräisch <span class="hebr" dir="rtl">עד מאה ועשרים</span> &#8220;ad mea we&#8217;esrim&#8221;) ist der traditionelle hebräische Geburtstagswunsch</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Löwi Isak / Halevi Isak &#8211; 03. Mai 1905</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/17/halevi-isak-03-mai-1905/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/08/17/halevi-isak-03-mai-1905/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 18:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedhof Mattersburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=567</guid>
		<description><![CDATA[Izsak Löwi / Isak Halevi, 28. Nisan 5665 (Mittwoch, 03. Mai 1905) Sterbematriken: Löwi Izsak, geboren in Tet, wohnhaft in Mattersdorf 315, verwitwet nach Regina Löwi, geborene Österreicher Regina, Rentner, verstorben am 03. Mai 1905 um 02 Uhr, mit 79 Jahren, an Altersschwäche; Vater: Löwi David, Tet, (verstorben), Mutter: Löwie Julia, geborene Schischa (verstorben). Den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Izsak Löwi / Isak Halevi, 28. Nisan 5665 (Mittwoch, 03. Mai 1905)</h3>
<div id="mittig2e">
<ul id="bildchen2">
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Foto I. Öhler: Izsak Löwi / Isak Halevi, 28. Nisan 5665" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiIGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiI.jpg" width="250" height="402" alt="Foto: Grabstein von Izsak Löwi / Isak Halevi, 28. Nisan 5665" /></a>
</li>
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Abschrift I. Öhler: Izsak Löwi / Isak Halevi, 28. Nisan 5665" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiIAS1GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiIAS1.jpg" width="250" height="177" alt="Datenblatt Isidor Öhler: Izsak Löwi / Isak Halevi, 28. Nisan 5665" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Abschrift I. Öhler, Rückseite: Izsak Löwi / Isak Halevi, 28. Nisan 5665" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiIAS2GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiIAS2.jpg" width="250" height="116" alt="Datenblatt Isidor Öhler, Rückseite: Izsak Löwi / Isak Halevi, 28. Nisan 5665" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[270410]" title="Matrikeneintrag Izsak Löwi / Isak Halevi, Ausschnitt"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiIZGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiIZ.jpg" width="250" height="100" alt="Matrikeneintrag Izsak Löwi / Isak Halevi, Ausschnitt" /></a></p>
</div>
<p><strong><em>Sterbematriken</em>: Löwi Izsak, geboren in Tet, wohnhaft in Mattersdorf 315, verwitwet nach <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/18/halevi-rachel-lea-07-oktober-1900/" title="Interner Link zu 'Halevi Rachel Lea - 07. Oktober 1900'">Regina Löwi</a>, geborene Österreicher Regina, Rentner, verstorben am 03. Mai 1905 um 02 Uhr, mit 79 Jahren, an Altersschwäche;<br />
Vater: Löwi David, Tet, (verstorben),<br />
Mutter: Löwie Julia, geborene Schischa (verstorben).</strong><br />
<br class="clear" /></p>
<p><del datetime="2010-08-17T19:20:30+00:00">Den in den Sterbematriken genannten Geburtsort können wir weder sicher lesen noch wissen wir, welcher Ort mit &#8220;Tot oder Töt&#8221; <abbr>o.Ä.</abbr> gemeint sein könnte.</del><br />
<strong><span lang="en" xml:lang="en">Update</span></strong> 21.15h: Es handelt sich beim Geburtsort um Tet in Ungarn, siehe <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/17/lowi-izsak-halevi-isak-03-mai-1905/#comment-1183" title="Interner Link zum Kommentar vom 17. August 2010">Kommentar von Carole Vogel</a>!</p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[270410]" title="Isak Löwi/Löwy / Isak Halevi, http://www.shtetlinks.jewishgen.org/mattersburg/html/families.htm"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiIPGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiIP.jpg" width="150" height="200" alt="Isak Löwi/Löwy / Isak Halevi" /></a></p>
<p class="center">Isak Löwy<br />
<a href="http://www.shtetlinks.jewishgen.org/mattersburg/html/families.htm" title="Externer Link zu 'shtetlinks.jewishgen.org/mattersburg...'">Quelle (Löwy-Schischa!)</a></p>
</div>
<p>Der Name des Verstorbenen findet sich in Zeile 6 der hebräischen Inschrift: &#8220;Isak Halevi Segal&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">יצחק הלוי סג&#8221;ל</span>.<br />
<em>Anmerkung:</em> Der Zusatz nach dem Nachnamen &#8220;Segal&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">סגל</span> ist ein Stammesname und eigentlich ein Akronym für <span class="hebr" dir="rtl">סגן לויה \ לוים</span>, etwa &#8220;Führer der Leviten&#8221;.<br />
Siehe auch unseren <a href="http://www.ojm.at/lexikon/l/#levi" title="Interner Link zum Eintrag 'Levit' auf unserer statischen Website">Lexikoneintrag</a>.</p>
<p>Laut Zeile 7 &#8220;verstarb er in gutem Greisenalter und wurde begraben in gutem Namen und mit großer Ehre&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">נפטר בשיבה טובה ונקבר בשם טוב ובכבוד גדול</span>.</p>
<p>Als Akrostychon finden sich von Zeile 8 &#8211; 11 sein Vorname &#8220;Isak&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">יצחק</span> und von Zeile 12 &#8211; 13 der Segenswunsch &#8220;s(ein Andenken möge) b(ewahrt werden)&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">זל</span>. Die beiden Wörter des Segenswunsches <span class="hebr" dir="rtl">זכרונו לברכה</span> sind auch jeweils die ersten Wörter in den beiden Zeilen.</p>
<p>Der Name seiner Mutter (Zeile 14) ist Jentel <span class="hebr" dir="rtl">יענטל</span>.</p>
<p><strong><span lang="en" xml:lang="en">Update</span></strong> 18. August 2010: Seine Ehefrau, <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/18/halevi-rachel-lea-07-oktober-1900/" title="Interner Link zu 'Halevi Rachel Lea - 07. Oktober 1900'">Rachel Lea (Regina)</a> verstarb am 07. Oktober 1900.</p>
<p class="centered"><a href="http://www.ojm.at/blog/friedhof-mattersburg/archiv-friedhof-mattersburg/">Archiv Friedhof Mattersburg</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Löwi Katalin / Halevi Gütl &#8211; 25. Juni 1904</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/17/halevi-guetl-25-juni-1904/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/08/17/halevi-guetl-25-juni-1904/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 16:49:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedhof Mattersburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Katalin Löwi / Gütl Halevi, 12. Tammus 5664 (Schabbat, 25. Juni 1904) Sterbematriken: Löwi Katalin, geboren in Mattersdorf, wohnhaft in Mattersdorf 342, verwitwet nach Aron Löwi, verstorben am 24. Juni 1904 um 21 Uhr, mit 85 Jahren, an Altersschwäche; Vater: Filip Simon, Hausierer, Mattersdorf (verstorben), Mutter: Löbl Maria, Mattersdorf (verstorben). Die Datumsdifferenz zwischen hebräischem Datum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Katalin Löwi / Gütl Halevi, 12. Tammus 5664 (Schabbat, 25. Juni 1904)</h3>
<div id="mittig2d">
<ul id="bildchen">
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Foto I. Öhler: Katalin Löwi / Gütl Halevi, 12. Tammus 5664" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiGGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiG.jpg" width="250" height="361" alt="Foto: Grabstein von Katalin Löwi / Gütl Halevi, 12. Tammus 5664" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[270410]" title="Abschrift I. Öhler: Katalin Löwi / Gütl Halevi, 12. Tammus 5664" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiGASGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/fhmb/loewiGAS.jpg" width="250" height="170" alt="Datenblatt Isidor Öhler: Katalin Löwi / Gütl Halevi, 12. Tammus 5664" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p><strong><em>Sterbematriken</em>: Löwi Katalin, geboren in Mattersdorf, wohnhaft in Mattersdorf 342, verwitwet nach Aron Löwi, verstorben am 24. Juni 1904 um 21 Uhr, mit 85 Jahren, an Altersschwäche;<br />
Vater: Filip Simon, Hausierer, Mattersdorf (verstorben),<br />
Mutter: Löbl Maria, Mattersdorf (verstorben).</strong></p>
<p>Die Datumsdifferenz zwischen hebräischem Datum (1. Zeile; 12. Tammus = 25. Juni) und dem Datum in den Matriken (24. Juni) kommt dadurch zustande, dass Gütl Halevi um 21h (siehe Matriken) und somit zwar noch am 24. Juni, aber bereits am 12. Tammus verstorben ist.</p>
<p>Laut Zeile 6 der hebräischen Inschrift war sie die &#8220;Ehefrau d(es Herrn) Aron Halevi, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden)&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">אשת ה&#8221; אהרן הלוי ז&#8221;ל</span>.<br />
Siehe auch unseren <a href="http://www.ojm.at/lexikon/l/#levi" title="Interner Link zum Eintrag 'Levit' auf unserer statischen Website">Lexikoneintrag</a>.</p>
<p>Als Akrostychon finden wir ihren Vornamen &#8220;Gütl&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">גיטל</span> im unteren Teil der Inschrift, dem Lob, in Zeile 1 horizontal sowie von Zeile 1-4 vertikal.</p>
<p>Vorletzte Zeile: &#8220;D(er Name) i(hrer Mutter) war Mirjam&#8221; <span class="hebr" dir="rtl">ש&#8221;א מרים</span>.</p>
<p>Der Grabstein wurde von Öhler zweimal aufgenommen, sowohl Abschrift als auch Foto. Einmal mit <abbr>Nr.</abbr> 26a und einmal mit <abbr>Nr.</abbr> 16a. Die Abschriften sind identisch, die Fotos nahezu identisch.</p>
<p class="centered"><a href="http://www.ojm.at/blog/friedhof-mattersburg/archiv-friedhof-mattersburg/">Archiv Friedhof Mattersburg</a></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bilder der Woche &#8211; Der Wilde Westen</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/15/bild-der-woche-der-wilde-westen/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/08/15/bild-der-woche-der-wilde-westen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 08:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kati</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[los angeles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=561</guid>
		<description><![CDATA[Sommeredition &#8220;Bild der Woche&#8221; goes on holiday &#8211; und begibt sich in den nächsten Wochen auf eine sommerliche Bilder-Reise zu jüdischen Museen, Synagogen und Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt! Und Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Urlaubsbildern an unserer Reise zu beteiligen &#8211; zum Koschere-Melange-Sommergewinnspiel. Weiter geht&#8217;s auf unserer Reise: Und diesmal reisen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sommeredition</h3>
<p><em>&#8220;Bild der Woche&#8221; <span lang="en" xml:lang="en">goes on holiday</span> &#8211; und begibt sich in den nächsten Wochen auf eine sommerliche Bilder-Reise zu jüdischen  Museen, Synagogen und Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt!</em></p>
<p><em>Und Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Urlaubsbildern an unserer Reise zu beteiligen &#8211; zum <a href="#sommer5" title="Nach unten zum Gewinnspiel">Koschere-Melange-Sommergewinnspiel</a>.</em></p>
<p>Weiter geht&#8217;s auf unserer Reise: Und diesmal reisen wir sogar durch die Zeit, nämlich in den Wilden Westen vor 1900. Wolf-Erich Eckstein, der uns schon ein <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/07/11/bild-der-woche-ein-zitronenbaum-in-galizien/" title="Interner Link zum Beitrag 'Bild der Woche - Ein Zitronenbaum in Galizien'">Foto eines Grabsteins auf dem jüdischen Friedhof in Brody</a> geschickt hat, ermöglicht es uns diesmal mit seinen Bildern an einem interessanten und außergewöhnlichen Vortrag von <abbr>Dr.</abbr> <span lang="en" xml:lang="en">Lewis Holzman</span> bei der <a href="http://www.jgsla2010.com/" title="Externer Link zu 'jgsla2010.com'" hreflang="en">Internationalen Konferenz für Jüdische Genealogie</a> teilzuhaben. </p>
<p><strong>Vielen herzlichen Dank an Herrn <abbr>Mag.</abbr> Wolf-Erich Eckstein, Wien, für diese tollen Fotos!</strong></p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[150810]" title="Ankündigung von Dr. Lewis Holzmans Vortrag"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/la01GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/la01GR.jpg" width="550" height="335" alt="Ankündigung von Dr. Lewis Holzmans Vortrag" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Die Ankündigung von Holzmans Vortrag bei der Internationalen Konferenz für Jüdische Genealogie im Juli 2010 in <span lang="en" xml:lang="en">Los Angeles</span>, Kalifornien, verspricht eine unterhaltsame Vorlesung über jüdische Persönlichkeiten, die vor 1900 in den Westen der Vereinigten Staaten auswanderten.<br />
Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[150810]" title="Dr. Lewis Holzman bei seinem Vortrag"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/la02GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/la02GR.jpg" width="550" height="413" alt="Dr. Lewis Holzman bei seinem Vortrag" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Hier sehen wir <abbr>Dr.</abbr> <span lang="en" xml:lang="en">Lewis Holzman</span> während seines Vortrags, selbstverständlich passend zum Thema gekleidet. Wenn man sich dieses Bild ansieht, überrascht es schon, dass die ersten <span lang="en" xml:lang="en">Google</span>-Treffer für &#8220;<abbr>Dr.</abbr> <span lang="en" xml:lang="en">Lewis Holzman</span>&#8221; nichts mit Genealogie zu tun haben &#8230; weil er nämlich im Zivilberuf Orthopäde ist ;)<br />
Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[150810]" title="Links: Josephine Sarah Marcus Earp, die Frau von Wyatt Earp"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/la03GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/la03GR.jpg" width="550" height="353" alt="Links: Josephine Sarah Marcus Earp, die Frau von Wyatt Earp, rechts: Anne Solomon" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Die linke Fotografie zeigt <span lang="en" xml:lang="en">Josephine Sarah Marcus Earp</span>, Tochter von deutsch-jüdischen Immigranten und Frau des amerikanischen Revolverhelden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wyatt_Earp" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Wyatt Earp</a>. Die Ehe der beiden bestand über 40 Jahre bis zum Tode <span lang="en" xml:lang="en">Earps</span> im Jahr 1929. Während ihrer gemeinsamen Zeit bereisten sie den Westen auf der Suche nach Gold, Silber und Kupfer.<br />
Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht</p>
<p class="centered"><strong>Tipp:</strong> Wer gerne mehr über Wyatt Earp sehen möchte, hat am Freitag, den 20. 08. 2010 die Gelegenheit dazu. The <span lang="en" xml:lang="en">History Channel</span> zeigt eine <a href="http://www.history.de/tv-programm/programmdetails?id=59043" title="Externer Link zu 'history.de...'">Dokumentation</a> über sein Leben und seine Persönlichkeit. </p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[150810]" title="Charles Strauss und sein Sohn"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/la04GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/la04GR.jpg" width="550" height="729" alt="Charles Strauss und sein Sohn, beide mit Gewehr" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Hier sehen wir <span lang="en" xml:lang="en">Tucsons</span> ersten jüdischen Bürgermeister <span lang="en" xml:lang="en">Charles Strauss</span> mit seinem Sohn. Er war maßgeblich beteiligt beim Aufbau der Universität von <span lang="en" xml:lang="en">Arizona in Tucson</span>, startete ein Programm zur Verbesserung der Straßen und war auch Mitglied der Regierung von <span lang="en" xml:lang="en">Arizona</span>.<br />
Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht</p>
<p>Zum Abschluss noch ein Zitat, das uns zeigt, wie vielfältig und (nahezu) skurril die Möglichkeiten für jüdische Immigranten damals waren, Karriere zu machen:</p>
<blockquote><p>Solomon Bibo folgte seinen Brüdern in den 1860ern nach Amerika und begann bei den Spielbergs in Santa Fe zu arbeiten. Bald zog er nach <span lang="en" xml:lang="en">Acoma, New Mexico</span>, in ein Indianerreservat südlich von Albuquerque. Bibo baute ein Geschäftszentrum auf, welches für ehrlichen und fairen Handel bei den Indianern respektiert wurde. Unverheiratete jüdische Frauen waren schwer zu finden an der Grenze. Die meisten Immigranten waren ledige, junge, jüdische Männer. Wenn ein Mann eine Ehefrau suchte, musste er dies im Osten oder sogar in Europa versuchen. Für viele jüdische Männer war dies nicht real.  Für Solomon Bibo ebenso &#8211; er heiratete eine Frau des Indianerstammes der Acoma, ihr Name war Juanna. Ungleich den anderen Stämmen, wählten die Acoma ihre Stammesoberhäupter um ihre Interessen gegenüber den Eingriffen der Außenwelt  zu vertreten. Sie wählten die Person, die ihrer Meinung nach diese Aufgabe am besten erfüllen konnte. Die Acoma wählten Solomon Bibo zu ihrem Verwalter, im Jahr 1885 zu ihrem Oberhaupt. Es war eine außergewöhnliche Wahl. Ein Mann, der Yiddish, Spanisch und Queres &#8211; ihre Sprache &#8211; sprach. Ein Mann, der Talmud und Tora studiert hatte, stand nun am Dorfplatz der Acoma, blickte über das Land der Acoma Indianer und war nun ein amerikanischer Indianerhäuptling.</p>
</blockquote>
<p><cite>Das Originalzitat (in englischer Sprache) und mehr zu diesem Thema finden sie <a href="http://www.jewishmag.com/84mag/usa7/usa7.htm" title="Externer Link zu 'jewishmag.com...'" hreflang="en">hier</a>.</cite></p>
<h3><a id="sommer5" name="sommer5"></a>Das Koschere-Melange-Sommergewinnspiel</h3>
<p>Schicken Sie uns Ihre Urlaubsfotos &#8211; gesucht sind Bilder von jüdischen Museen, Synagogen, historischen und aktuellen Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt!<br />
Die hübschesten, originellsten oder &#8220;weitestgereisten&#8221; Fotos werden als &#8220;Bild der Woche&#8221; hier im Blog veröffentlicht.</p>
<p>Unter allen Einsendern verlosen wir 3 Exemplare des Buches <a href="http://www.ojm.at/publikationen/heimatliebe/" title="Interner Link zur Publikation 'Heimatliebe...' auf unserer statischen Website">&#8220;&#8230; weil man uns die Heimatliebe ausgebläut hat &#8230; Ein Spaziergang durch die jüdische Geschichte Eisenstadts&#8221;</a>, 3 Exemplare des Buches <a href="http://www.ojm.at/publikationen/gemeinden/" title="Interner Link zur Publikation 'Aus den 7-Gemeinden...' auf unserer statischen Website">&#8220;Aus den Sieben-Gemeinden. Ein Lesebuch über Juden im Burgenland&#8221;</a> sowie eine Jahreskarte für das Österreichische Jüdische Museum.</p>
<p>Einsendungen bitte an <a href="mailto:bildderwoche@ojm.at">bildderwoche@ojm.at</a>. Einsendeschluss ist der 31. August 2010.</p>
<p>Bitte beachten Sie: Mit der Übermittlung Ihres Bildes erklären Sie sich mit einer Veröffentlichung auf koschere-melange.at einverstanden. Bitte schicken Sie das Bild in möglichst hoher Auflösung. Pro Absender nimmt nur eine Einsendung an der Verlosung teil.</p>
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&laquo; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/08/bild-der-woche-sofia/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie zur&uuml;ck zum vorherigen Bild">  Bild der Woche &#8220;Sofia&#8221;</a>&nbsp;
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&nbsp; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/22/bild-der-woche-eine-eiche-in-der-bukowina/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie vor zum n&auml;chsten Bild"> Bild der Woche &#8220;Eine Eiche in der Bukowina&#8221;</a> &raquo;
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eisenstadt x 3</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/11/eisenstadt-x-3/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/08/11/eisenstadt-x-3/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 07:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[eisenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[jüdisch-christlich]]></category>
		<category><![CDATA[schalom-salam-grüß-gott]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=558</guid>
		<description><![CDATA[Ein interreligiöser Stadtspaziergang – im Rahmen der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221; Das Österreichische Jüdische Museum lädt herzlich ein zur Fortsetzung der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221;: Eisenstadt x 3 &#8211; Ein interreligiöser Stadtspaziergang Wann: Sonntag, 29. August 2010, 15.30 Uhr Wo: Eisenstadt &#8211; Treffpunkt: Vorplatz des Martinsdoms Ein Rundgang auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein interreligiöser Stadtspaziergang – im Rahmen der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221;</h3>
<p>Das Österreichische Jüdische Museum lädt herzlich ein zur Fortsetzung der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221;: </p>
<p><strong>Eisenstadt x 3 &#8211; Ein interreligiöser Stadtspaziergang</strong></p>
<p>Wann: <strong>Sonntag, 29. August 2010, 15.30 Uhr</strong><br />
Wo: <strong>Eisenstadt &#8211; Treffpunkt: Vorplatz des Martinsdoms</strong></p>
<div class="mittig1F">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[110810]" title="Schalom - Salam - Grüß Gott (Logo)"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssggGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg.jpg" width="150" height="150" alt="Schalom - Salam - Grüß Gott (Logo)" /></a></p>
</div>
<p class="tipp">Ein Rundgang auf den Spuren religiöser Vielfalt in Eisenstadt steht auf dem Programm des dritten Teils unserer Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom – Salam – Grüß Gott&#8221; &#8211; mit Besuch und sachkundiger Führung durch den <a href="http://dompfarre.ingkarallkg.at/Dom_Historie.php" title="Externer Link zu 'dompfarre.ingkarallkg.at...'">Martinsdom</a>, die historisch einzigartige <a href="http://www.evangelische-burgenland.at/eisenstadt.htm" title="Externer Link zu 'evangelische-burgenland.at...'">evangelische Auferstehungskirche</a> sowie die <a href="http://www.ojm.at/blog/2009/09/17/rosch-haschana-5770-wertheimersche-schul/" title="Interner Link zum Beitrag 'Rosch Haschana 5770 - Wertheimersche Schul'">Wertheimer-Synagoge</a> (bei Interesse auch mit Spaziergang durch das ehemalige jüdische Viertel samt Friedhof); Ausklang im jüdischen Museum.</p>
<p>Durch den Martinsdom führt <abbr>Dr.</abbr> Clara Prickler, durch die Auferstehungskirche <abbr>Prof. Mag.<sup>a</sup></abbr> Christa Grabenhofer, durch die Wertheimer-Synagoge (und das jüdische Viertel) Christopher Meiller und Johannes Reiss.</p>
<p><strong>Eintritte und Führungen sind frei!</strong></p>
<p>Eine Anmeldung wird erbeten:</p>
<ul>
<li>über unsere <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=361803730962&#038;index=1" title="Externer Link zu 'facebook.com/ojmEisenstadt ...">Facebook-Seite (Veranstaltung &#8216;Eisenstadt x 3&#8242;)</a></li>
<li>per <span lang="en" xml:lang="en">E-Mail</span>: <a href="mailto:ssgg@ojm.at">ssgg@ojm.at</a></li>
<li>telefonisch: +43 (0)2682 65145 </li>
</ul>
<p>Weitere Informationen zum Programm der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221; finden Sie in unserem <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/03/14/schalom-salam-gruess-gott/" title="Interner Link zum Beitrag 'Schalom-Salam-Grüß Gott'">Übersichtsartikel</a>.  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bilder der Woche &#8211; Sofia</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/08/08/bild-der-woche-sofia/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/08/08/bild-der-woche-sofia/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 08:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[sofia]]></category>
		<category><![CDATA[synagoge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=553</guid>
		<description><![CDATA[Sommeredition &#8220;Bild der Woche&#8221; goes on holiday &#8211; und begibt sich in den nächsten Wochen auf eine sommerliche Bilder-Reise zu jüdischen Museen, Synagogen und Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt! Und Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Urlaubsbildern an unserer Reise zu beteiligen &#8211; zum Koschere-Melange-Sommergewinnspiel. Unsere sommerliche Bild-der-Woche-Reise kommt mehr und mehr auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sommeredition</h3>
<p><em>&#8220;Bild der Woche&#8221; <span lang="en" xml:lang="en">goes on holiday</span> &#8211; und begibt sich in den nächsten Wochen auf eine sommerliche Bilder-Reise zu jüdischen  Museen, Synagogen und Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt!</em></p>
<p><em>Und Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren Urlaubsbildern an unserer Reise zu beteiligen &#8211; zum <a href="#sommer4" title="Nach unten zum Gewinnspiel">Koschere-Melange-Sommergewinnspiel</a>.</em></p>
<p>Unsere sommerliche Bild-der-Woche-Reise kommt mehr und mehr auf Touren &#8211; und das dank Ihrer Mithilfe: Valerie Hirmann schickt uns diese Bilder der <a href="http://www.sofiasynagogue.com/index.php?lang=en" title="Externer Link zu 'sofiasynagogue.com...'">Zentralsynagoge von Sofia</a>, Bulgarien &#8211; <strong>ganz herzlichen Dank, Valerie!</strong></p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sofioter_Synagoge" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Sofioter_Synagoge'">Zentralsynagoge</a>, erbaut zwischen 1905 und 1909 nach Plänen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Gr%C3%BCnanger" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Grünanger'">Friedrich Grünanger</a>, gilt als zweitgrößte sephardische Synagoge Europas; Vorbild war übrigens &#8211; so klein ist manchmal die (jüdische) Welt &#8211; die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkischer_Tempel" title="Interner Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Türkischer_Tempel'">Wiener sephardische Synagoge</a>.</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[080810]" title="Zentralsynagoge in Sofia - Außenansicht"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/sofia01GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/sofia01GR.jpg" width="550" height="413" alt="Zentralsynagoge in Sofia - Außenansicht" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Zentralsynagoge in Sofia &#8211; Außenansicht<br />
Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[080810]" title="Zentralsynagoge in Sofia - Innenansicht"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/sofia02GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/sofia02GR.jpg" width="550" height="413" alt="Zentralsynagoge in Sofia - Innenansicht" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Zentralsynagoge in Sofia &#8211; Innenansicht<br />
Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[080810]" title="Zentralsynagoge in Sofia - Innenansicht samt Sternenhimmel &#038; Heizstrahlern"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/sofia03GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/sofia03GR.jpg" width="550" height="734" alt="Zentralsynagoge in Sofia - Innenansicht samt Sternenhimmel &#038; Heizstrahlern" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Zentralsynagoge in Sofia &#8211; Innenansicht<br />
Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[080810]" title="Zentralsynagoge in Sofia - Koscher-Wein-Lager"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/sofia04GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/sofia04GR.jpg" width="550" height="413" alt="Zentralsynagoge in Sofia - Koscher-Wein-Lager" /></a></p>
</div>
<p>Und, Überraschung &#8211; ein Hauch von Heimat mitten in Sofia: Koscherer Wein des burgenländischen <a href="http://www.wein-shop.at/" title="Externer Link zu 'wein-shop.at'">Weinguts Hafner</a>, vor Pesach nach Sofia importiert und in der Synagoge zwischengelagert (womit sich wieder mal der im Ausland oft gehörte Satz bestätigt: <a href="http://www.ojm.at/blog/2009/11/29/bild-der-woche-koscher-wein/" title="Interner Link zum Beitrag 'Bild der Woche - Koscher Wein'">&#8220;<span lang="en" xml:lang="en">No, we don’t have own kosher wine production, only Hafner</span>&#8220;</a>).</p>
<p>Mehr Bilder und ausführliche Informationen zur Synagoge finden Sie auf der <a href="http://www.sofiasynagogue.com/index.php?content_id=8" title="Externer Link zu 'sofiasynagogue.com...'"><span lang="en" xml:lang="en">Website</span> des bulgarischen Oberrabbinats</a>.</p>
<h3><a id="sommer4" name="sommer4"></a>Das Koschere-Melange-Sommergewinnspiel</h3>
<p>Schicken Sie uns Ihre Urlaubsfotos &#8211; gesucht sind Bilder von jüdischen Museen, Synagogen, historischen und aktuellen Schauplätzen jüdischen Lebens in aller Welt!<br />
Die hübschesten, originellsten oder &#8220;weitestgereisten&#8221; Fotos werden als &#8220;Bild der Woche&#8221; hier im Blog veröffentlicht.</p>
<p>Unter allen Einsendern verlosen wir 3 Exemplare des Buches <a href="http://www.ojm.at/publikationen/heimatliebe/" title="Interner Link zur Publikation 'Heimatliebe...' auf unserer statischen Website">&#8220;&#8230; weil man uns die Heimatliebe ausgebläut hat &#8230; Ein Spaziergang durch die jüdische Geschichte Eisenstadts&#8221;</a>, 3 Exemplare des Buches <a href="http://www.ojm.at/publikationen/gemeinden/" title="Interner Link zur Publikation 'Aus den 7-Gemeinden...' auf unserer statischen Website">&#8220;Aus den Sieben-Gemeinden. Ein Lesebuch über Juden im Burgenland&#8221;</a> sowie eine Jahreskarte für das Österreichische Jüdische Museum.</p>
<p>Einsendungen bitte an <a href="mailto:bildderwoche@ojm.at">bildderwoche@ojm.at</a>. Einsendeschluss ist der 31. August 2010.</p>
<p>Bitte beachten Sie: Mit der Übermittlung Ihres Bildes erklären Sie sich mit einer Veröffentlichung auf koschere-melange.at einverstanden. Bitte schicken Sie das Bild in möglichst hoher Auflösung. Pro Absender nimmt nur eine Einsendung an der Verlosung teil.</p>
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&laquo; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/01/bild-der-woche-safed/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie zur&uuml;ck zum vorherigen Bild">  Bild der Woche &#8220;Safed&#8221;</a>&nbsp;
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&nbsp; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/15/bild-der-woche-der-wilde-westen/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie vor zum n&auml;chsten Bild"> Bild der Woche &#8220;Der Wilde Westen&#8221;</a> &raquo;
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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