Abschriften von Grabsteinen, darunter solche, die nicht in der Sammlung Isidor Öhler sind, finden sich auch online auf ‚Compactmemory.de‘, einem Portal der Universitätsbibilothek Frankfurt am Main. Der Einfachheit halber wurden die Inschriften aus Mattersdorf jeweils exzerpiert und als – kleinere und handlichere – Pdf-Datei hier zum Download bereitgestellt:


Die in die Mauer am jüdischen Friedhof in Mattersburg eingesetzen und noch vorhandenen Grabsteine:
kehilalinks.jewishgen.org

Beachten Sie bitte auch besonders


Zum Projekt

Das Österreichische Jüdische Museum arbeitete gegenwärtig(Start des Projekts: 28. April 2010) (Update 21. 12. 2014): von 28. April 2010 bis 21. 12. 2014 an der Online-Publikation des „verschollenen“ jüdischen Friedhofes von Mattersburg.

Ziel des Projekts ist, die historischen Fotos und Abschriften der Grabsteine einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und damit einen weißen Fleck in der Geschichte der Juden des Burgenlandes im Allgemeinen und der Juden Mattersburgs im Besonderen aufzuarbeiten.

Das Projekt ist nicht nur für einige wenige noch lebende Angehörige der Toten sowie für viele Nachfahren der Mattersburger Juden von allerhöchstem Interesse und größter Bedeutung, sondern die Toten dieses weltberühmten Friedhofes bekommen damit endlich Namen und in gewisser Weise auch ein „Gesicht“.

Der jüdische Friedhof in Mattersdorf um 1910

Der jüdische Friedhof in Mattersdorf – wie der Ort bis 1925 hieß; Ansichtskarte um 1910


Geschrieben am 21. Dezember 2014, upgedated am 01. Jänner 2018