Bild der Woche – Yad Vashem

Im „Tal der Gemeinden“, Teil der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, finden sich die Namen tausender zerstörter jüdischer Gemeinden in Stein geschrieben.

Burgenländische Gemeinden in Yad Vashem

Die Namen der ehemaligen jüdischen Gemeinden des Burgenlands sind in geographischer Ordnung (von Norden nach Süden) gereiht.

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Bild der Woche – Spendenbüchse

Gleich neben dem Eingang in die Männerabteilung der Wertheimersynagoge im Österreichischen Jüdischen Museum befindet sich eine Spendenbüchse und darüber vier hebräische Buchstaben mit „Schwalben“:

Spendenbüchse mit vier hebräischen Buchstaben

Die vier hebräischen Buchstaben werden als Akrostychon (jeder Buchstabe ist der erste Buchstabe eines Wortes) gelesen:

מתן בסתר יכפה אף

Ein Geschenk im Geheimen verdrängt den Zorn Gottes
Sprüche 21,14

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Koschere Melange

Das Österreichische Jüdische Museum bloggt seit heute unter dem Titel „Koschere Melange“.
Wir heißen Sie mit diesem ersten Blogbeitrag herzlich willkommen.

Aus Marketinggründen, insbesondere auch aus Gründen der besseren Zitierbarkeit und des transparenteren Auftritts entschieden wir uns dafür unserem Blog einen eigenen Titel zu geben.

„Koschere Melange“ als Blogtitel war schnell gefunden und schien uns aus mehreren Gründen
passend:
Mit „Melange“ im engeren Sinn soll ganz bewusst ein Austriacum, die bekannte Wiener Kaffeespezialität, assoziiert werden. Mit „Melange“ im weiteren Sinn sollen die Bloginhalte angedeutet werden, nämlich eine möglichst bunte Mischung an Beiträgen aus dem Museumsalltag.

Dass diese Mischung behauptet koscher zu sein, scheint auf den ersten Blick ein (zu) hoher Anspruch. Doch ist es einerseits wohl eine Frage der Glaubwürdigkeit. Denn wie sollte ein jüdisches Museum, das sich wie das unsere der so spezifischen und bedeutenden jüdischen Geschichte der Region verpflichtet fühlt, etwas anderes servieren als eine koschere Melange ;-) ?
Andererseits wollen wir das Wort „koscher“ hier selbstverständlich nicht nur im engeren religiösen Kontext verstehen, sondern so wie wir es in unserer Alltagssprache verwenden.

Bleibt noch die Frage, ob es eine koschere Melange überhaupt gibt? Ja es gibt sie, wenn die Bestimmungen eingehalten werden. So ist etwa Milch streng genommen nur dann koscher, wenn die Milch von reinen Tieren stammt (Kuh, Schaf oder Ziege) und ihre Gewinnung vom Melken bis zur Flaschenbefüllung durch legitimierte jüdische Aufsichtspersonen überwacht wurde. Ist es unmöglich koschere Milch zu erhalten, wird meist auch die handelsübliche Milch erlaubt. Milch von nicht reinen Tieren (Kamel- oder Stutenmilch) ist hingegen streng verboten.
Schwieriger ist es beim Milchpulver, da auch dieses natürlich – etwa wie bei der Schokoladenproduktion – koscher sein muss.
Auf der Koscherliste der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland vom 07. November 2006 etwa wird die Hauspackung Wiener Melange von Möwenpick als koscher und damit als erlaubt ausgewiesen.

Wir hoffen, dass Sie unser Angebot des Blogs annehmen, laden Sie herzlich ein sich aktiv daran zu beteiligen und freuen uns sehr auf Ihre Anregungen, Kritiken und Antworten in den Kommentaren.

Auf der Seite „Über das Blog“ finden Sie mehr Informationen zu „Wer?“, „Wie?“ und „Warum?“.

Als Beilage zu unserer heutigen Melange empfehlen wir den Besuch des kleinen Kaffeehauses von Ruth Winkler in der Hollandstraße im 2. Wiener Gemeindebezirk, wo Sie Wiens einzige (echte) koschere Melange genießen können …

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