Koschere Melange

Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums - ISSN 2410-6380

Schlagwort: eisenstadt

Wer hat das Ghettokind an der Hand geführt …

…als sich ihm die Türen der vornehmsten Paläste öffneten? Nur sein Talent. Im Zuge unseres großen Projekts zum älteren jüdischen Friedhof in Eisenstadt (das sich übrigens schon langsam dem Finale…

…als sich ihm die Türen der vornehmsten Paläste öffneten? Nur sein Talent.

Im Zuge unseres großen Projekts zum älteren jüdischen Friedhof in Eisenstadt (das sich übrigens schon langsam dem Finale nähert) stießen wir auch auf die Grabsteine von Samuel und Henriette Kerpel, den Eltern des berühmten Malers Leopold Kerpel.

Der Grabstein des Vaters ist unscheinbar, die Inschrift kaum leserlich. Er wurde 1945 offensichtlich als Panzersperre verwendet, dann aber wieder auf den jüdischen Friedhof zurückgebracht.

Bernhard Wachstein äußert sich ausführlich zu Samuel und insbesondere zu seinem berühmten Sohn Leopold Kerpel:

„Das Totenregister nennt den Verstorbenen Samuel ben Itzik Chajjat (Schneider). Von Isak findet sich kein Grabstein mehr vor, aber Sarl Frau Isak Chajjat, die in den Totenmatrik den Namen Kerpel führt, liegt in der Nähe ihres Sohnes begraben. Isak ist zweifellos ein Sohn des Moses Chajjat ben Isak, welch letzterer sicherlich nach seinem Schneiderhandwerk den Namen Chajjat führte, oder dem diese Bezeichnung beigelegt wurde. Die Frau des Moses Chajjat, Rachel, ist in der Nähe ihres Mannes begraben. Wann der Berufsname Chajjat, der sich zum Familiennamen Schneider umgestaltete, sich in den Namen Kerpel verwandelte, ist mir gegenwärtig nicht feststellbar. Die handwerkliche Fertigkeit in der Familie sollte sich jedoch bei einem ihrer Mitglieder zur künstlerischen Gestaltungskraft steigern, denn der in Eisenstadt geborene Maler Leopold Kerpel entstammt dieser Schneiderfamilie. Er ist ohne Zweifel ein Sohn unseres Samuel Kerpel.

Leopold Kerpel, Italienische Landschaft

Leopold Kerpel, Italienische Landschaft, Öl auf Leinwand, Copyright: Landesmuseum Burgenland



Ich halte es nicht für überflüssig, eine Notiz von André Csatkai über Leopold Kerpel aus der Ödenburger Zeitung vom 20. April 1920 mit Rücksicht darauf, dass ein Tageblatt eine nicht leicht zugängliche Quelle ist, hierher zu setzen:

Zur Zeit des Aufenthaltes von Markó [1801 -1860, lebte etwa seit 1830 in Eisenstadt] tauchte ein begabter Maler aus dem Eisenstädter Ghetto auf, namens Leopold Kerpel. Geboren wurde er etwa 1819 (diese Jahreszahl ist nicht ganz sicher festzustellen, denn die Matrikeln der isr. Gemeinde reichen nur bis um 1830 zurück). Es ist gut annehmbar, dass das Beispiel Markós den jungen Knaben auf die Künstlerlaufbahn gebracht hat, ja eine persönliche Begegnung wäre auch nicht ausgeschlossen, doch sicher ist sie nicht. Kerpel studierte in Wien, wo er 1845 das erstemal auf einer Ausstellung der Akademie vor die Öffentlichkeit trat. 1846 erweckte sein Bild, das römische Kolosseum darstellend, die Aufmerksamkeit der Erzherzogin Maria Dorothea, die es kauft und das Nationalmuseum in Budapest damit beschenkt. Nach 1849 macht Kerpel eine Reise über Deutschland nach Russland, sie ist ein wahrer Siegeszug. Er berichtet seinem Landsmann Schneider darüber in einem Briefe, dessen Fragment sich im Besitze des Apothekers W. Kerpel befindet.

Von Wien reiste der Maler nach Prag. Die alte Kaiserin, Ferdinands Gattin, kauft von ihm ein Albumblatt um 100 Gulden. Dann verweilt er in Teplitz. Der Herzog Clary und seine Sippschaft nehmen sich seiner gütigst an und erwerben mehrere Gemälde von ihm. In Dresden wird er ebenfalls freundlich empfangen. Der kaiserliche Legat Kuefstein, der später Hofmeister in Wien wurde, führte ihn in die besten Gesellschaften ein; auch der König von Sachsen beehrt ihn mit dem Kauf seiner Gemälde. Kerpel reist bald nach Berlin, wird mit Humboldt bekannt, der ihn dem preußischen König vorstellt. Jener bestellt bei ihm zwei Bilder, die Kerpel in zwei Monaten verfertigt und dann übersiedelt er nach Russland, wo er große Touren macht, besichtigt Moskau, Petersburg und auch Finnland. Das Fragment endet – leider ohne Datum – mit der Beschreibung des Marktes in Nischni-Nowgorod.

Wer hat das Ghettokind an der Hand geführt, als sich ihm die Türen der vornehmsten Paläste öffneten? Nur sein Talent.

Kerpel hat sich in Wien ständig niedergelassen, verdiente schön und war nicht darauf angewiesen, sich in die Pensionsgesellschaft der Wiener Künstler einschreiben zu lassen. Er starb 1880, 61 Jahre alt. Kerpel ist seinen Landsleuten vollends unbekannt; meine Nachfragen in Eisenstadt waren bisher ohne Erfolg.
In Ödenburg befinden sich meines Wissens drei seiner Gemälde: Im Museum eine Landschaft: Forchtenstein in einer romantisch-düsteren Auffassung darstellend, mit Signatur und Jahreszahl 1861; dann zwei Familienbildnisse im Privatbesitz: ein männlicher Kopf, sehr ausdrucksvoll, und ein weiblicher, weniger bedeutend.
Kerpel verfertigte schöne Lithographien vom Badeorte Pystian, und zwar eine Folge mit acht Ansichten, Quartfolio, und eine mit zehn Ansichten, Kleinquartfolio. Beide Serien sind recht selten.

Zum Geburtsjahr, das nach Csatkai nicht sicher steht, wäre auf die Konskriptionsliste vom Jahre 1836 bei Markbreiter, Beiträge S. 82, Nr. 22 hinzuweisen, wo Leopold, der Sohn des Samuel Kerbel (lies Kerpel) 18 Jahre alt ist. Danach wäre er also 1818 geboren. Nach der Grabschrift auf dem Wiener Zentralfriedhof starb er am 16. April 1880 im 61. Lebensjahre. Sie lautet:

פ“א איש ישר הולך נכוחו כהר“ר איצק ליב קערפעל נ“ע מילידי אייזענשטאט יע“א אשר הלך לעולמו ביום עש“ק ה’ אייר תר“מ לפ“ק תנצב“ה

Hier ruht Herr Leopold Kerpel, akadem. Landschaftsmaler, gestorben am 16. April 1880 im 61. Lebensjahre. Er ließ nach 19jähriger Ehe eine Witwe in tiefer Herzenstrauer zurück.

Der edlen Kunst geweiht Dein Leben
War treu Dein Herz und ernst dein Streben.
Voll Biedersinn in Tat und Wort
Lebst Du in deinen Werken fort.“

Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 249f

Ergänzt sei noch die wörtliche Übersetzung der hebräischen Grabinschrift (des erwähnten Grabes am Zentralfriedhof):

H(ier liegt) g(eborgen) ein rechtschaffener Mann, in seiner Redlichkeit wandelnd, d(er) e(hrbare) H(err) Itzik Löb Kerpel, s(eine Ruhe) s(ei Wonne), aus Eisenstadt, G(ott möge) d(ie Stadt) a(ufbauen), gebürtig. Der in seine Welt ging am V(orabend) d(es heiligen) Sch(abbat), 5. Ijjar 640 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). S(eine Seele) m(öge) e(ingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens).

Die von seiner Ehefrau aufgegebene Todesanzeige finden Sie auf geni.com.
Interessant dabei ist, dass im deutschen Teil der Grabinschrift „im 61. Lebensjahr“, auf der Todesanzeige aber „im 62. Lebensjahr“ steht.


In Wien fand im Jahr 1846 eine vielbeachtete Ausstellung von Kerpel statt, in der vor allem seine italienischen Landschaftsbilder gezeigt wurden.

Mit „Markbreiter“ oben ist gemeint:
Beiträge zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Eisenstadt nach archivarischen Quellen, bearbeitet von Moritz Markbreiter, Wien 1908.

Angemerkt muss noch werden, dass das Landesmuseum Burgenland im Besitz von 13 Bildern des Malers Leopold Kerpel ist. Vielleicht können wir Kerpel mit einer Ausstellung bald auch hierorts bekannter machen …

1 Kommentar zu Wer hat das Ghettokind an der Hand geführt …

אבני א“ש – Die Grabsteine des älteren jüdischen Friedhofes in Eisenstadt

English version, see below Start des Projekts „Lokalisierung der Gräber des älteren jüdischen Friedhofes von Eisenstadt“ Das Österreichische Jüdische Museum hat als eines der wenigen jüdischen Museen in Europa das…

English version, see below

Start des Projekts „Lokalisierung der Gräber des älteren jüdischen Friedhofes von Eisenstadt“

Das Österreichische Jüdische Museum hat als eines der wenigen jüdischen Museen in Europa das große Glück, nicht nur im ehemaligen jüdischen Viertel Eisenstadts etabliert zu sein, sondern auch zwei jüdische Friedhöfe – vom Museum kaum 300 Meter entfernt – in die tägliche Museumsarbeit einbeziehen zu können.

Auch die Statuten des Trägervereins formulieren klar:

  • Das Kulturgut jüdischen Ursprungs aus dem österreichischen Raum zu sammeln, zu erforschen … zu präsentieren und zu vermitteln …
  • die Erinnerung an das Judentum in Österreich, insbesondere an die Siebengemeinden, lebendig zu erhalten.


Die burgenländischen Juden waren die ersten in Österreich, die 1938 von den Ausweisungsbefehlen der Nationalsozialisten betroffen waren und zwar in aller Härte. Schon Ende Oktober 1938 bedeutete das endgültige Aus einer jahrhundertelangen reichen jüdischen Tradition unserer Region. Eine Reise durch die ehemaligen jüdischen Gemeinden ist heute – im Wesentlichen – eine Reise zu (14) jüdischen Friedhöfen.

Weiters kommen jährlich unzählige BesucherInnen aus aller Welt ins Museum, um Gräber ihrer Verwandten zu suchen und zu besuchen. Dazu kommen ebenso unzählige Telefonate und Emails mit Anfragen zu jüdischen Gräbern im ganzen Burgenland.

Der Status quo jedoch ist traurig. Denn auf den 14 jüdischen Friedhöfen des Burgenlandes mit ihren insgesamt etwa 8.000 (fast) ausschließlich hebräisch beschrifteten Grabsteinen lassen sich bis auf eine einzige Ausnahme nicht mehr als eine Handvoll Gräber auch tatsächlich finden. Lagepläne fehlen, die Inschriften können aufgrund des rapiden Verfalls von Jahr zu Jahr schlechter gelesen werden. Die jüdischen Friedhöfe – ein jüdischer Friedhof heißt hebräisch „Haus der Ewigkeit“ – fallen tagtäglich mehr der Anonymität und Fremdheit anheim.

  • Grabstein Zustand Jänner 1995

    Grabstein 1995

  • Grabstein Zustand Jänner 2015

    Grabstein Jänner 2015


Die erwähnte einzige Ausnahme ist der jüngere jüdische Friedhof in Eisenstadt, den wir schon zwischen 1992 und 95 vollständig aufarbeiteten.

Es muss wiederholt werden, und zwar ausdrücklich hier auch als dringender Appell an die öffentliche Hand Österreichs: Die Erhaltung der jüdischen Friedhöfe darf auch im Burgenland nicht mit dem Reparieren von Zäunen und dem Mähen von Gras enden. Die Nachfahren der Toten wurden gewaltsam aus ihren angestammten Gemeinden vertrieben. Sie haben ein Recht darauf, die Gräber ihrer Verwandten zu finden und zu besuchen. Österreich hat die Pflicht, das zu ermöglichen.

Vor allem im Unterschied zu ähnlichen Projekten in unserem Nachbarland Deutschland ist es uns, dem Österreichischen Jüdischen Museum, bis heute nicht gelungen, zusätzliche Mittel zu lukrieren, die eine zügigere Aufarbeitung der jüdischen Friedhöfe des Burgenlandes ermöglichen würden.

Trotz der beschränkten Ressourcen (Finanzen, Personal) haben wir uns die Aufarbeitung, insbesondere auch in Form digitaler Editionen, zu einer der Hauptaufgaben gemacht. Konkret: Zeilengerechte Abschriften aller Inschriften, (ggf.) Übersetzungen, Kommentare sowie biografische Notizen, Register und Standort-Pläne.

Salopp formuliert: Wir machen diese Arbeit, weil wir sie für dringend notwendig halten und weil sie sonst niemand macht.

älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt

Die hebräischen Grabinschriften sind, auch das kann nicht deutlich genug gesagt werden, nicht obsoletes Beiwerk genealogischer Forschungen (falls überhaupt!), sondern sind für Historiker und Genealogen wichtige Primärquellen und für Judaisten schier unerschöpfliche Quelle von Antworten auf Fragen der innerjüdischen Geschichte der jüdischen Gemeinden. Die hebräischen Inschriften sind aber darüber hinaus von Menschen für ihre Toten mit viel Liebe und mit großer Weisheit verfasst worden, sie spenden den Hinterbliebenen Trost und besitzen zeitlose Gültigkeit. Das Lesen der Texte ist daher immer auch ein Gedenken der Toten.

Niemals erlischt ja die Vorstellung, dass der von uns Geschiedene in einer anderen Welt weiterlebt. Wir pflegen mit ihm Zwiesprache, teilen ihm Leid und Freud mit, oder holen uns bei den heiligen Männern, wie es der große Gelehrte Maharam Asch einer war, in Not und Gefahr Trost und Rat.

Sandor Wolf, Die Entwicklung des jüdischen Grabsteines und die Denkmäler des Eisenstädter Friedhofes, in: Wachstein B., Die Grabinschriften des Alten Judenfriedhofes in Eisenstadt, Eisenstädter Forschungen, hrsg. von Sándor Wolf, Band I, Wien 1922, XIX.

Das Projekt:

Oberste Priorität des Projekts ist, die einzelnen Gräber am älteren jüdischen Friedhof von Eisenstadt korrekt zu lokalisieren, um so allen Besucherinnen/Besuchern zu ermöglichen, ein bestimmtes Grab auch tatsächlich zu finden. Das war bis heute so gut wie nicht möglich.

Wie schon an anderem Ort vermerkt, publizierte der langjährige Direktor der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Dr. Bernhard Wachstein, im Jahr 1922 alle Grabinschriften des Friedhofes:
Wachstein B., Die Grabinschriften des Alten Judenfriedhofes in Eisenstadt, Eisenstädter Forschungen, hrsg. von Sándor Wolf, Band I, Wien 1922.

Mit anderen Worten: Es gibt zwar eine Publikation mit allen Inschriften und allen Namen der Toten auf dem älteren jüdischen Friedhof (Stand 1922), aber wir wissen heute nicht, wem welches Grab gehört.

Übrigens: אבני א“ש im Titel bedeutet „(Grab)Steine Eisenstadts“ und ist der hebräische Titel der zitierten Publikation Wachsteins.

Die Inschriften sind also zwar grundsätzlich schon – in Buchform – archiviert, nun wird die digitale Edition, wenn auch mit (naturgemäß) geringfügig anderen Schwerpunkten als sie Wachstein in seiner Publikation hatte, von uns erstellt. Letztlich soll damit nicht nur der heutigen Zeit Rechnung getragen, sondern vor allem eine nachhaltige Archivierung sichergestellt werden. Besonders wichtig ist uns dabei aber, dass viele Nachfahren der Eisenstädter Juden von überall aus darauf zugreifen können.

Noch einmal zur Dringlichkeit unseres Projekts: Wachstein bringt in seiner Publikation auch eine Nummernkonkordanz, die eine Zuordnung der Grabsteine ermöglichen und eine Art Ersatz für einen Lageplan sein soll. Allerdings sind die alten eingravierten hebräischen Nummern nur mehr auf wenigen Grabsteinen und die neueren arabischen Nummern gar nur mehr bei maximal einer Handvoll Grabsteinen erkennbar. Eine Suche nach einem bestimmten Namen, also wo sich das Grab am Friedhof konkret befindet, ist mit Wachsteins Publikation heute so gut wie nicht möglich. In einigen Jahren werden wir auch die heute noch halbwegs gut lesbaren Inschriften nicht mehr lesen können …

  • Grabstein mit alter Nummer

    Grabstein mit alter Nummer

  • Grabstein mit neuer Nummer

    Grabstein mit neuer Nummer


Ich glaube, dass es nicht ohne Wert sein kann, wenn meine Absicht gelingt, einen größeren Kreis mit diesem Ort bekanntzumachen. Die alten Steine und die alten Schriften sollen reden …

Wie für das Buch Bernhard Wachsteins gilt auch für unsere digitale Edition:

[Sie] soll zeigen, wie wunderbar aus alten Steinen die Schicksale vieler Generationen zu uns sprechen, wie die Beziehungen dieses kleinen Ortes zur großen Welt in weite, weite Fernen führen …

Sandor Wolf, Geleitwort, in: Wachstein B., a.a.O, VII.

Damit es zu keinen Missverständnissen kommt:

älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt

Unsere digitale Edition der Grabsteine des älteren jüdischen Friedhofes Eisenstadt ist keine genealogische Datenbank! Sie möchte aber dem seriös arbeitenden Genealogen enorm wichtige Quellen zur Verfügung stellen. Selbstverständlich würden wir uns sehr freuen, wenn biografische Notizen auch in Kommentarform in unserem Blog erscheinen.

Wie viele Steine von den heute 1.104 Grabsteinen (1922 gab es 1.140 Grabsteine) wir letztlich korrekt zuordnen können, kann derzeit leider nicht einmal grob geschätzt werden. Ebenso wenig können wir derzeit beurteilen, wie lange das Projekt dauern wird. Wir bemühen uns jedenfalls, ab sofort die zugeordneten Grabsteine mit Inschrift und Lageplan regelmäßig online zu stellen.

Möge dieser stimmungsvolle alte Friedhof auch von den kommenden Geschlechtern mit derselben Pietät wie bisher bewahrt werden, damit er wirklich ein „Haus der Ewigkeit“ bleibe.

Sandor Wolf, Die Entwicklung …, a.a.O., LXVI.

Links zum Projekt


Project Launch: „Localizing the Graves in Eisenstadt’s Older Jewish Cemetery“

The Austrian Jewish Museum is one of a lucky handful of establishments in Europe not only to be located in the former Jewish district of Eisenstadt, but to have two Jewish cemeteries located no more than 300 meters from the museum to draw upon for their work.

The by-laws of the sponsoring organization make our responsibility clear:

  • To collect, research, illuminate and present Austria’s cultural assets of Jewish provenance …
  • To keep alive and vital the memory of Judaism in Austria, in particular of the Seven Communities.


The Jews of Burgenland were the first to feel the impact of the Nazi deportation laws in 1938 in all their cruel harshness. Already by the end of October 1938 it spelled the final demise to many centuries of rich Jewish tradition in the region. A tour through the former Jewish communities today is more or less a visit to fourteen Jewish cemeteries.

Each year countless visitors from all over the world visit the musem and the graves of their ancestors. In addition to that, numberless telephone calls and e-mails full of questions and inquiries about Jewish graves located all over Burgenland are received and replied to.

The status quo is nonetheless sobering. In the fourteen Jewish cemeteries in Burgenland, containing no fewer than 8,000 graves, nearly all incised in Hebrew script, no more than a handful of gravesites can be found and ascribed, with one sole exception. There exist no site maps. The tablet inscriptions continue to deteriorate, can be read only with ever-increasing difficulty. The Jewish cemeteries – in Hebrew a Jewish cemetery is called a ‘House of Eternity‘ – recede with each passing day one step closer to utter anonymity and estrangement.

  • headstone 1995

    headstone 1995

  • headstone 2015<

    headstone 2015


The single exception referred to above is to be found at the younger Jewish cemetery which was researched and organized completely in the years 1992-1995.

It must be explicitly reiterated at this juncture in this urgent appeal to the public sector entities of Austria: the maintenance and preservation of the Jewish cemeteries must not be limited to repairing fences and mowing lawns! The descendants of the dead were forcibly, violently driven out of their towns and their homeland. They have the right to find and to visit the graves of their relatives. Austria has a moral obligation to make this possible.

Quite contrary to similar projects in the neighboring country of Germany, the Austrian Jewish Museum has to this day not been able to accrue sufficient means to enable the Jewish cemeteries to be properly researched, sorted and preserved.

Despite extremely limited resources, both financial and personnel, we have made this task one of our major obligations, in particular, digitally catalogued editions. That includes line-for-line registers of all inscriptions, translated whenever necessary, plus commentaries and biographical notes, listings and maps of the locations.

To put it bluntly: we are doing this work because we believe it to be urgently necessary. And because if we don’t, no one else will.

älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt

It cannot be emphasized often enough: the Hebrew headstone inscriptions are not an obsolete addendum to geneological research, in case they’re even able to fulfil such a role. They are primary sources for historians and genealogists. For Jewish specialists they are an inexhaustible cornucopia of riches which answer both obvious and arcane questions about the internal history of the Jewish communities. Above and beyond their historical value, moreover, the Hebrew inscriptions were composed with profound love and wisdom by human beings for their departed, they gave comfort and solace to the bereaved survivors. They possess timeless value and eternal validity. Reading the texts is a dignified memorial to the dead.

Never will the conviction fade that those who have departed this plane continue to live on another. We pursue an ongoing dialogue with them. We share our suffering and our joy with them. Or we petition holy men such as the great scholar Maharam Asch for solace and counsel in moments of diversity and distress.

Sandor Wolf, Die Entwicklung des jüdischen Grabsteines und die Denkmäler des Eisenstädter Friedhofes, in: Wachstein B., Die Grabinschriften des Alten Judenfriedhofes in Eisenstadt, Eisenstädter Forschungen, hrsg. von Sándor Wolf, Band I, Wien 1922, XIX.

The project:

It is the uppermost priority of the project to correctly decode and pinpoint all the individual graves of Eisenstadt’s Older Jewish Cemetery, to enable all visitors to become aware of and find a specific, desired gravesite. Until now that has not been possible.

As already noted elsewhere, Dr. Bernhard Wachstein, longstanding director of the Jewish Community of Vienna, published in 1922 all the gravestone inscriptions of the cemetery in a book Wachstein B., Die Grabinschriften des Alten Judenfriedhofes in Eisenstadt, Eisenstädter Forschungen, hrsg. von Sándor Wolf, Band I, Wien 1922.

In other words, there is indeed a publication of all the inscriptions and names of the deceased at the older Jewish cemetery (cutoff date 1922). However, we still do not know to whom each grave can be ascribed.

Incidentally, אבני א“ש in this article’s title means: “Eisenstadt’s Gravestones”. It is also the Hebrew title of Wachstein’s publication.

Thus, the inscriptions have been archived in book form, at least in principle. Now a digital edition is being created. Naturally it will have slightly different focal points from Wachstein’s publication. Not only should the exigencies of the modern day and age be reflected in the ultimate product, but above all else, archives generated which can be secured and sustained. One very important aspect to us is to facilitate access of the data to descendants of Eisenstadt families everywhere.

A final note regarding the urgency of this project. Wachstein published in his account a numbered concordance in order to make possible a correlation, i.e. attribution, of the gravestones as a kind of substitute for a site map. However, the old incised Hebrew numbers are only evident on very few gravestones; and the more recent arabic numerals only legible on a handful. The search for a certain name and precise location where the grave of a given person is located in the cemetery is simply not possible nowadays. And within the next few years, even these halfway detectable tracings will have faded away beyond recognition.

  • headstone with old number

    headstone with old number

  • headstone with new number

    headstone with new number


I believe it must be of some value, in case I reach my objective, to make this town known to a greater number of people. The old headstones and inscriptions can be made to talk …

Bernhard Wachstein’s words were valid for his book, and are equally valid for our digital edition:

[They] should show how wonderfully old stones help to decode the fate of earlier generations; how the interrelations in this tiny town lead us out into the bigger, wider world …

Sandor Wolf, Geleitwort, in: Wachstein B., a.a.O, VII.

Just so that no misunderstandings can arise:

älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt

Our digital edition of the gravestones of Eisenstadt’s Older Jewish Cemetery is not a genealogical database. Nonetheless, it aims to provide serious genealogical research with enormously important source material and make it accessible to all. It goes without saying, we would be very pleased if biographical notes were to appear in our blog.

Just how many of the 1,104 gravestones today (in 1922 there were 1,140) can ultimately be correctly ascribed cannot even be roughly estimated at this juncture. In equal measure, it also cannot be estimated how long it will take to complete the project. We intend to make every effort to place online all the assigned gravestones with inscriptions and site map without delay.

May this old cemetery, full of so much rich atmosphere, be preserved by future generations with the selfsame piety so that it truly remains a ‚House of Eternity‘.

Sandor Wolf, Die Entwicklung …, a.a.O., LXVI.

Links to the project


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Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Zum fünfzehnten Mal wird heuer europaweit der Europäische Tag der jüdischen Kultur begangen. An diesem Tag sollen Geschichte, Traditionen und Bräuche des europäischen Judentums in Vergangenheit und Gegenwart einem breiten…

Zum fünfzehnten Mal wird heuer europaweit der Europäische Tag der jüdischen Kultur begangen. An diesem Tag sollen Geschichte, Traditionen und Bräuche des europäischen Judentums in Vergangenheit und Gegenwart einem breiten Publikum vermittelt werden. In fast 30 europäischen Ländern bieten Museen, Vereine und Initiativen Ausstellungen, Vorträge, Konzerte und Führungen zu Stätten jüdischer Kultur an.

Auf Initiative der Burgenländischen Forschungsgesellschaft wird dieser Tag 2014 erstmals auch im Burgenland begangen, gemeinsam mit den Burgenländischen Volkshochschulen, unserem Museum und dem Landesmuseum Burgenland sowie in Kooperation mit lokalen Gedenkinitiativen. Koordiniert und unterstützt werden die Aktivitäten von der European Association for the Preservation and Promotion of Jewish Culture and Heritage AEPJ.

Programm

Leerstellen I: Rundgang durch das jüdische Viertel in Eisenstadt

mit dem Zeitzeugen Ernst Simon (London) und Johannes Reiss (Österr. Jüd. Museum Eisenstadt)

Wann: Sonntag, 14. September 2014, 09.00 bis 09.45 Uhr
Wo: Treffpunkt: Jerusalemplatz, 7000 Eisenstadt

Matinee

Eröffnung des ersten Europäischen Tages der jüdischen Kultur im Burgenland durch LH Hans Niessl und Francois Moyse, Präsident der European Association for the Preservation and Promotion of Jewish Culture and Heritage.

Anschließend: Zeitzeugen erzählen von ihrer Kindheit im Burgenland, der Vertreibung durch die Nationalsozialisten und dem Leben in der Emigration. Mit Ernst Simon (Eisenstadt – London) und Gerda Frey (Mattersburg – Wien).

Wann: Sonntag, 14. September 2014, 10.00 Uhr
Wo: Österreichisches Jüdisches Museum

Logo 'Europäischer Tag der jüdischen Kultur'

Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, an geführten Rundgängen in Mattersburg, Frauenkirchen, Rechnitz und Kittsee teilzunehmen:

Mattersburg, 15.00 Uhr | Leerstellen II: Rundgang durch das ehemalige jüdische Mattersburg mit Gertraud Tometich (Verein „wir erinnern“)

Frauenkirchen, 15.00 Uhr | Leerstellen III: Rundgang durch das ehemalige jüdische Frauenkirchen mit Herbert Brettl (Initiative Erinnern Frauenkirchen)

Rechnitz, 15.00 Uhr | Leerstellen IV: Rundgang durch das ehemalige jüdische Rechnitz mit Eva Schwarzmayer (Verein REFUGIUS)

Kittsee, 14.30 Uhr | Leerstellen V: Rundgang durch das ehemalige jüdische Kittsee mit Irmgard Jurkovich (Treffpunkt: Gasthaus Leban, U. Hauptstraße 41, 2421 Kittsee)

Mehr Informationen und Details der Veranstaltungen entnehmen Sie bitte der Broschüre: edjc-2014.pdf, Download, 2.16MB

Wir ersuchen Sie um Anmeldung. Benutzen Sie dafür bitte das Formular auf der Website der Burgenländischen Forschungsgesellschaft.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung:

  • per E-Mail: info@ojm.at oder
  • telefonisch: +43(0)2682 651 45


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‚Best-Blog‘-Blogstöckchen

„Best Blog“ Kultur- und Social-Media-Bloggerin Tanja Praske hat uns ein Blogstöckchen weitergereicht, und zwar genauer ein „Best- Blog“-Stöckchen, was uns sehr stolz macht – vielen Dank, Tanja! „Blogstöckchen“ meint: BloggerInnen…

„Best Blog“

Kultur- und Social-Media-Bloggerin Tanja Praske hat uns ein Blogstöckchen weitergereicht, und zwar genauer ein „Best- Blog“-Stöckchen, was uns sehr stolz macht – vielen Dank, Tanja! „Blogstöckchen“ meint: BloggerInnen befragen andere BloggerInnen, die wiederum andere BloggerInnen befragen usf. – Blogs werden auf diese Weise miteinander vernetzt, BloggerInnen (und auch BloggerInnen und LeserInnen) lernen einander besser kennen.

Wir bitten um Entschuldigung dafür, dass wir so ungebührlich lange gebraucht haben, hier aber nun endlich unsere Antworten auf Tanjas Fragen:


1) Wer bist du? Und was reizt dich an deinem Job?

In erster Linie bloggen Christopher und Johannes. Ersterer noch ziemlich jung und seit einigen Jahren zweitberuflich Kurator in unserem Museum, Letzterer Museumsleiter und fast schon älter als manches unserer Museumsobjekte … ;-)

Besonders reizvoll finden wir, dass dieser eine Job ausgesprochen viele Jobprofile in sich vereint. Dabei spannt sich der Bogen vom Ausstellungskurator und -guide über den Autor, Referenten und Buchhändler bis hin zum Wissenschaftler, Verwalter, Archivar und Social-Media-Manager. Die Liste ließe sich problemlos fortsetzen … Selbstverständlich gilt das nicht nur für uns, sondern für alle MitarbeiterInnen unseres Hauses und auch für jene in ähnlich strukturierten Museen mit überschaubarem Personalstand.

2) Wie lange plantet ihr die aktuelle Ausstellung/Projekt? Was war die größte Herausforderung dabei und wie wurde diese gelöst?

Die aktuelle Dauerausstellung hatte eine Planungszeit von etwa 2 Jahren; bei (kleineren) Projekten beträgt die Planungszeit in der Regel mehrere Monate bis zu einem Jahr – so zuletzt beim Projekt „Ver(BE)gangen“ anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums unseres Museums.

Die größte Herausforderung – sowohl bei Ausstellungen als auch bei Projekten – ist es, für jüdische und nicht-jüdische BesucherInnen sowie insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler gleichermaßen Interessantes zu bieten.


3) Was ist das oder eines der kleinsten Objekte eurer Sammlung?

Wahrscheinlich dieses originelle Sesselchen (Blei, Westungarn, um 1800) – ein Öllämpchen, das zusammen mit 7 weiteren Stühlen als Chanukkaleuchter dient. Ein solcher findet während des 8-tägigen Chanukkafestes Verwendung, wobei an jedem Tag ein weiteres Licht entzündet wird.

Sesselchen als Teil eines Chanukkaleuchters, Blei, Westungarn, um 1800

Das Sesselchen ist 5cm hoch, 1,8cm breit und 1,8cm tief.


4) Gibt es eine kuriose Geschichte/Erlebnis um ein Objekt/Ausstellung? Erzähle sie uns. Es kann auch einfach ein kurioses Objekt aus der Sammlung sein.

Ein Kuriosum aus unserer Sammlung: Hier hat es doch tatsächlich einen katholischen Bischof in eine Pesach-Haggada verschlagen. Und zwar – provokanterweise – als Inbegriff des Götzendienstes … Die Hintergründe erläutern wir im Blog-Artikel „Der Bischof„.

Detail aus Pesach-Haggada, 1740, Hamburg


5) Hast du ein Lieblingsstück? Warum?

Unser liebstes „Ausstellungsstück“ ist zugleich unser größtes, nämlich unsere hauseigene Synagoge – einfach ein Schmuckstück. Und innerhalb der Synagoge wiederum sind es speziell die 755 Jahrzeittafeln – präsentiert an der Ostwand des Raums in Form einer 7 Meter hohen Installation –, die uns immer wieder aufs Neue beeindrucken.

Installation 'Jahrzeittafeln' - Ausschnitt

6) Welches Objekt habt ihr zuletzt warum restauriert bzw. restaurieren lassen und nach welchen Kriterien?

Wiederum ein Groß-„Objekt“, nämlich unser Museum selbst – oder genauer: Teile des Palais, in dem das Museum untergebracht ist. Dieses „Palais im Schtetl“ war das Haus des Hoffaktors und ungarischen Landesrabbiners Samson Wertheimer (gest. 1724) und gilt, nach Schloss Esterházy, als der zweitgrößte und -bedeutendste Profanbau Eisenstadts. Ab 2005 wurde in mehrjähriger Arbeit die Außenfassade des Hauses renoviert – und erstrahlt nun in neuem (altem) Glanz.

Wertheimerhaus, renoviert


7) Welchen Stellenwert besitzt das Blog für das Haus?

Die „Koschere Melange“, die wir seit Sommer 2009 servieren, ist für uns eine zentrale Säule der Kommunikation mit allen, die an unserem Museum, am österreichischen Judentum und am Judentum überhaupt interessiert sind; sie ist, gemeinsam mit Twitter und Facebook, unser stabilstes und nachhaltigstes Online-Tool. Was uns dabei wichtig ist: Alle unsere Online-Aktivitäten, insbesondere auch das Blog, sind für uns nicht vorrangig Reklamewerkzeuge, sondern eigenständige Content-Lieferanten.


8) Hast du einen Artikelfavoriten im Blog? Wenn ja, warum?

Das war schnell entschieden – es ist der Artikel „Mittelalterliche jüdische Gemeinde in Mattersdorf?„. Das Besondere daran: Eine Frage, der maximal regionalgeschichtliche Bedeutung zukommt, sowie eine wenig spektakulär wirkende Tafel mit hebräischer Aufschrift (die naturgemäß in einem deutschsprachigen Blog nur eine überschaubare Leserschaft findet) waren Auslöser für eine angeregte und fruchtbare Diskussion mit nicht weniger als 40 Kommentaren von Leserinnen und Lesern aus aller Welt! Für uns ein beeindruckendes Beispiel dafür, was ein Blog für die museale Arbeit leisten kann.


9) Was bedeutet dir Kultur?

Brotberuf und Leidenschaft.


10) Wenn du kulturell „fremdgehst“ (außerhäusliche Aktivitäten), was machst du?

Auch hier waren wir uns rasch einig: Wir besuchen jüdische Museen (Christopher) und jüdische Friedhöfe (Johannes) in aller Welt. Und außerhalb unserer „Branche“: Zweitwohnsitz Kino, mit Filmen von klassisch bis aktuell (Christopher), und das Erlernen nicht-semitischer Sprachen (Johannes – aktuelles Steckenpferd: Chinesisch).


11) Du hast drei Wünsche frei, welche sind das?

Im beruflichen Bereich? Weniger Opportunismus in der Subventions- und Förderpolitik, weniger Schwellenangst – und über den dritten Wunsch diskutieren wir noch immer … ;-)

Wir reichen das „Best-Blog“-Stöckchen weiter – und zwar mit folgenden Fragen:

  1. Wer bloggt und warum bloggst du / bloggen Sie / bloggt ihr?
  2. Was macht eigentlich ein (sehr) gutes Blogpost aus?
  3. Wie lange arbeitest du durchschnittlich (!) an einem Blogpost?
  4. Wie wichtig sind dir Kommentare bzw. erwartest du bei jedem Blogpost welche?
  5. Hast du einen Artikelfavoriten? Wenn ja, warum?
  6. Pflegst du eine Blogroll? Warum (nicht)?
  7. Hast du ein (Blog-)Vorbild?
  8. Wenn du dir eine/n prominente/n Gastautor/in für dein Blog aussuchen dürftest – wer
    wäre es?
  9. Wie wichtig ist dir das Design des Blogs bzw. nach welchen Kriterien wurde das Design ausgewählt?
  10. Kennst du einige/viele deiner Kommentatoren/Kommentatorinnen auch persönlich?
  11. Gibt es dein Blog im Jahr 2025 noch – und wenn ja, in welcher Form? Und wenn nein, warum nicht?

Und das sind die BloggerInnen, die wir herzlich dazu einladen möchten, unser Stöckchen aufzunehmen:

  • Chajm Guski, mit dem uns eine langjährige Onlinefreundschaft verbindet und der mit „Chajms Sicht“ das wohl wichtigste deutsch-jüdische Blog betreibt.
  • Jüdisches Museum Berlin – das größte jüdische Museum Europas ist auch im Social-Media-Bereich ausgesprochen aktiv, u.a. mit seinem Blog „Blogerim. Aus dem Alltag des Jüdischen Museums Berlin“.
  • dROMa-Blog – bloggt über „Kultur, Geschichte und Gegenwart der Roma und Sinti im Burgenland, in Österreich und in ganz Europa“. Hochaktiv!
  • Monika Bargmann aka library mistress, quasi ein „Urgestein“ im Social-Media-Bereich, die wir auch persönlich lange und gut kennen, mit ihrem Blog „über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben“.

Wie die Sache funktioniert, das erklärt nochmals Tanja Praske:

  1. Beantwortet meine elf Impulsfragen. Ihr dürft sie euch passend biegen.
  2. Baut das Best Blog Award-Bildchen ein und verlinkt es mit demjenigen der es euch verliehen hat bzw. verlinkt auf den Artikel des Werfers.
  3. Verfasst elf neue Fragen, spielt damit und reicht das Best Blog Blogstöckchen an zehn Blogger eurer Wahl weiter, es können auch weniger sein.

Wir freuen uns auf eure Antworten!


6 Kommentare zu ‚Best-Blog‘-Blogstöckchen

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