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	<title>Koschere Melange &#187; koscher</title>
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	<description>Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums</description>
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		<title>Wenn Würmer in den Kirschen nisten &#8230;</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2011/06/12/wenn-wuermer-in-den-kirschen-nisten/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 09:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[eisenstadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt ist Kirschenzeit. Hier im Burgenland, nahe Eisenstadt, gibt es den wunderschönen Kirschblüten-Radweg, die Bäume blüh(t)en prächtig (die eigentliche Kirschblüte ist schon vorüber) und auch auf den Märkten erhält man allerorts die leckeren Früchte aus der Familie der Rosengewächse. Nun mag aber etwas die Freude des Kirschenessens trüben, nämlich die Würmer, die sich nur allzu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist Kirschenzeit. Hier im Burgenland, nahe Eisenstadt, gibt es den wunderschönen Kirschblüten-Radweg, die Bäume blüh(t)en prächtig (die eigentliche Kirschblüte ist schon vorüber) und auch auf den Märkten erhält man allerorts die leckeren Früchte aus der Familie der Rosengewächse.</p>
<div id="mittig3c">
<ul id="bildchen4">
<li><a rel="lightbox[110611]" title="Dienstliche Radtour zum Kirschblütenweg ;)"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/kirschen01GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/kirschen01.jpg" width="150" height="150" alt="Dienstliche Radtour zum Kirschblütenweg ;)" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[110611]" title="Noch: Kirschen ohne Würmer ..."  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/kirschen02GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/kirschen02.jpg" width="150" height="150" alt="Noch: Kirschen ohne Würmer ..." /></a></li>
<li><a rel="lightbox[110611]" title="Kirschen am Markt ..."  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/kirschen03GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/kirschen03.jpg" width="150" height="150" alt="Kirschen am Markt ..." /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p>Nun mag aber etwas die Freude des Kirschenessens trüben, nämlich die Würmer, die sich nur allzu gern in den Kirschen einnisten …<br />
Und genau diese Würmer sind es auch, die eine Kirsche im Judentum zum verbotenen Lebensmittel machen (<span lang="en" xml:lang="en">Update, 13.06.2011</span>: so sie nicht aufgemacht und untersucht werden, <a href="http://www.ojm.at/blog/2011/06/12/wenn-wuermer-in-den-kirschen-nisten/#comment-1781" title="Interner Link nach unten zu den Kommentaren">siehe Kommentare</a>). Mit anderen Worten: Kirschen gelten nur so lange als rituell in Ordnung und im weiteren Sinn als koscher, solange sie wurmfrei sind (Mit Ausnahme von vier Heuschreckenarten sind alle Reptilien, Amphibien, Würmer und Insekten unreine Tiere)!</p>
<p>Ein sehr schöner Merksatz hat sich mir dabei gut eingeprägt: </p>
<p class="centeredGR"><strong>Kirschen bis Korach</strong></p>
<p>&#8220;<a href="http://www.hagalil.com/judentum/torah/wochenabschnitt/korach.htm" title="Externer Link zu 'hagalil.com...'">Korach</a>&#8221; (4. Buch Mose &#8211; Numeri &#8211; 16,1-18,32) ist jener Leseabschnitt der Tora (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parascha" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Parascha</a>), der heuer am Schabbat, dem 25. Juni, also in knapp 2 Wochen, gelesen wird! Bis zu diesem Datum also dürfen Sie noch gefahrlos Kirschen genießen, danach müssten Sie die Kirschen schon genau untersuchen, um zu klären, ob es sich Würmer in ihnen wohnlich gemacht haben ;)</p>
<p>Ob der Spruch &#8220;Kirschen bis Korach&#8221; in der jüdischen Gemeinde Eisenstadt früher auch bekannt war, vermag ich nicht zu beurteilen, die Würmer in den Kirschen waren jedenfalls sehr wohl schon ein Thema kurz nach Schavu&#8217;ot:</p>
<blockquote><p>Bald nach <a href="http://www.ojm.at/blog/2011/06/07/schavuot-57712011/" title="Interner Link zum Artikel Schavu'ot 5771/2011">Schowuoth</a> ist das Schuljahr zu Ende: die Gasse wird leerer, denn die Kinder vom Lande fahren nach Hause. Noch eine Pflicht haben sie sozusagen zu erfüllen: den ersten Wurm in den Kirschen zu suchen und zu finden. Wer die erste wurmige Kirsche zum Rabbiner bringt, erhält vom Tempelvorsteher 10 kr. ausbezahlt; in der Gasse aber wird verrufen, dass unaufgemachte Kirschen von nun an &#8220;osser wie cahser&#8221; (verboten wie Schweinefleisch) sind [...]</p></blockquote>
<p><cite>Fürst A., Sitten und Gebräuche einer Judengasse, Székesfehérvar 1908</cite></p>
<p>PS: Heißt es im Judentum &#8220;Kirschen bis Korach&#8221;, so hört man &#8211; zumindest in unserer Region &#8211; oft den Spruch: &#8220;Die Maikirschen (also die ersten Kirschen) haben keine Würmer&#8221;.</p>
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		<title>Bild der Woche &#8211; Flüssiges koscheres Gedenken</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2011/03/13/bild-der-woche-fluessiges-koscheres-gedenken/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2011/03/13/bild-der-woche-fluessiges-koscheres-gedenken/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 08:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[koscher]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht schlecht gestaunt habe ich, als ich anlässlich einer Einladung vor wenigen Tagen unter den Gastgeschenken eine Weinflasche mit koscherem Rotwein entdeckte, die den berühmten &#8220;Sieben (heiligen jüdischen)-Gemeinden&#8221; gewidmet ist. Sozusagen ein Pflicht-&#8221;Bild der Woche&#8221;-Foto ;) Herzlichen Dank an Herrn Mag. Wolf-Erich Eckstein, Wien, der damit schon das zweite Bild der Woche beisteuert! Koscherer Rotwein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht schlecht gestaunt habe ich, als ich anlässlich einer Einladung vor wenigen Tagen unter den Gastgeschenken eine Weinflasche mit koscherem Rotwein entdeckte, die den berühmten <a href="http://www.ojm.at/gemeinden/" title="Interner Link zu unserer statischen Website">&#8220;Sieben (heiligen jüdischen)-Gemeinden&#8221;</a> gewidmet ist.</p>
<p>Sozusagen ein Pflicht-&#8221;Bild der Woche&#8221;-Foto ;)<br />
<strong>Herzlichen Dank an Herrn <abbr>Mag.</abbr> Wolf-Erich Eckstein, Wien, der damit schon das <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/07/11/bild-der-woche-ein-zitronenbaum-in-galizien/" title="Interner Link zum Beitrag 'Ein Zitronenbaum in Galizien'">zweite Bild der Woche</a> beisteuert!</strong></p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/wein01GR.jpg" width="550" height="733" alt="Koscherer Rotwein, den 'Sieben heiligen jüdischen Gemeinden' gewidmet" class="centered" /></p>
<p class="centered">Koscherer Rotwein, den &#8220;Sieben heiligen jüdischen Gemeinden&#8221; gewidmet</p>
<p>Die Flasche trägt die Datumsangaben 5770 (= 2009/10) und 2010. Die Aufschrift &#8220;Sheva Kehillos&#8221; (Sieben-Gemeinden), findet sich sowohl mit lateinischen Buchstaben als auch mit den hebräischen Buchstaben der sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raschi-Schrift" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Raschi-Schrift</a> (wie ich zunächst annahm) geschrieben. </p>
<p>Weiter unten auf der Flasche finden wir den Koscherstempel des Wiener Gemeinderabbiners <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7072/hofmeister" title="Externer Link zu 'juedische-allgemeine.de...'">Schlomo Elieser Hofmeister</a>. Dieser bestätigte, dass er selbst den Wein produziert und erklärte mir, dass die hebräischen Buchstaben für &#8220;Sieben-Gemeinden&#8221; streng genommen nicht Raschi-Schrift, sondern die Jüdisch-Deutsche Schrift sind, was freilich an den wenigen Buchstaben nicht erkenntlich ist.<br />
<em>Anmerkung:</em> Die Jüdisch-Deutsche Schrift ist eine Weiterentwicklung der Raschi-Schrift. Die jüdisch-deutschen Texte in dieser Schrift werden auch &#8220;Weiber-Deutsch&#8221; genannt.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/wein02GR.jpg" width="550" height="548" alt="Koscher-Stempel von Rabbiner Schlomo Hofmeister, Wien" class="centered" /></p>
<p class="centered">Koscher-Stempel von Rabbiner Schlomo Hofmeister, Wien</p>
<p>Unter dem Koscher-Stempel finden wir die Aufschrift <span class="hebr" dir="rtl">יין לא מבושל</span> (jajin lo mevuschal), also „Nicht gekochter Wein“.</p>
<p><em>Exkurs:</em> Da von Heiden produzierter Wein in der Antike für Trankopfer (Libation) verwendet und daher mit Götzendienst gleichgesetzt wurde, war er für Juden verboten <em>(babylonischer Talmud,  Traktat Avoda sara 31a)</em>. Das Verbot wurde von den Rabbinen auch auf den &#8220;stam jenam&#8221;, den gewöhnlichen, von Nichtjuden produzierten Wein ausgedehnt, da sie vor allem die Abgrenzung gegenüber Nichtjuden durch einen zu engen sozialen Kontakt mit letzteren gefährdet sahen. </p>
<p>Vom Verbot des mit Nichtjuden in Berührung gekommen Weines ausgenommen war der &#8220;gekochte Wein&#8221; (jajin mevuschal) damit ist ein Wein gemeint, der für kurze Zeit so stark erhitzt wird, dass &#8220;die Hand zuckt&#8221; <em>(bab. Talmud, Traktat Schabbat 40b)</em>.</p>
<blockquote><p>Wenn koscherer Wein gekocht worden ist, <abbr>d.h.</abbr>, man hat ihn soweit erhitzt, dass durch das Erhitzen seine Menge geringer geworden ist, und dann hat ihn ein Nichtjude berührt, darf man ihn sogar trinken</p></blockquote>
<p><cite>Kizzur Schulchan Aruch 274,3</cite></p>
<p>Moderne Koscher-Weinproduzenten bewerben oft ihre Mevuschal-Weine mit dem Hinweis darauf, dass dadurch &#8220;entsprechend dem jüdischen Gesetz&#8221; Nichtjuden in Restaurants die Möglichkeit zum Öffnen der Flaschen gegeben wird.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/wein03GR.jpg" width="550" height="974" alt="Rückseite der Koscher-Weinflasche mit Text über die 'Sieben-Gemeinden'" class="centered" /></p>
<p class="centered">Rückseite der Koscher-Weinflasche mit Text über die &#8216;Sieben-Gemeinden&#8217;</p>
<p>Auf der Rückseite der Weinflasche findet sich eine kurze Erwähnung der einzelnen heiligen jüdischen Gemeinden der &#8220;Sieben-Gemeinden&#8221; und ihrer berühmtesten Rabbiner sowie der Hinweis darauf, dass die Erlöse aus dem Weinverkauf ausschließlich karitativen Zwecken der jüdischen Gemeinde Wien zufließen.</p>
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</div>
<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer isst Was &#8211; Nachlese</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/11/08/wer-isst-was-nachlese/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 07:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[jüdisch-christlich]]></category>
		<category><![CDATA[koscher]]></category>
		<category><![CDATA[schalom-salam-grüß-gott]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute fand unter regem Publikumsinteresse &#8211; ca. 70 BesucherInnen waren gekommen &#8211; die Finalveranstaltung &#8220;WER isst WAS&#8221; unserer Vortragsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221; statt. Tatsächlich stand der Vormittag dann doch (nur) unter dem Motto &#8220;Schalom &#8211; Grüß Gott&#8221;, denn der muslimische Referent fehlte leider. Alle Anwesenden fanden das sehr schade, nutzten dann aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute fand unter regem Publikumsinteresse &#8211; ca. 70 BesucherInnen waren gekommen &#8211; die Finalveranstaltung &#8220;<a href="http://www.ojm.at/blog/2010/10/27/wer-isst-was/" title="Interner Link zum Beitrag vom 27. Oktober 2010">WER isst WAS</a>&#8221; unserer Vortragsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221; statt.<br />
Tatsächlich stand der Vormittag dann doch (nur) unter dem Motto &#8220;Schalom &#8211; Grüß Gott&#8221;, denn der muslimische Referent fehlte leider. Alle Anwesenden fanden das sehr schade, nutzten dann aber die Zeit, um entsprechend ausführlicher über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Grundregeln des Essens und Trinkens in Judentum und Christentum zu sprechen.</p>
<p>Und wenn wir auch den theoretischen Überbau vermissten, beim anschließenden großen Buffet gab es neben &#8220;kosher-style&#8221;- natürlich auch genügend halal-Köstlichkeiten!</p>
<div id="mittig3b">
<ul id="bildchen3">
<li><a rel="lightbox[081010]" title="Volles Auditorium bei der Finalveranstaltung 'WER isst WAS'"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg504GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg504.jpg" width="150" height="150" alt="Volles Auditorium bei der Finalveranstaltung 'WER isst WAS'" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[081010]" title="Universitätslektorin Dr.in Tirza Lemberger, Wien"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg505GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg505.jpg" width="150" height="150" alt="Universitätslektorin Dr.in Tirza Lemberger, Wien" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[081010]" title="Hon.-Prof. Dr. Michael Bünker, Bischof der evangelischen Kirche A.B. in Österreich"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg506GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg506.jpg" width="150" height="150" alt="Hon.-Prof. Dr. Michael Bünker, Bischof der evangelischen Kirche A.B. in Österreich" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[081010]" title="Die 'halal-Abteilung' beim Buffet"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg501GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg501.jpg" width="150" height="150" alt="Die 'halal-Abteilung' beim Buffet" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[081010]" title="Kosher-Style ..."  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg502GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg502.jpg" width="150" height="150" alt="Kosher-Style ..." /></a></li>
<li><a rel="lightbox[081010]" title="Vor der heißen Schlacht am kalten Buffet ;)"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg503GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg503.jpg" width="150" height="150" alt="Vor der heißen Schlacht am kalten Buffet ;)" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<blockquote><p>Die Kaschrut hat absolut nichts mit Gesundheit zu tun &#8230; sonst hätten wir auch gewisse Pilzarten auf der Liste, die man nicht essen darf. Aber es steht nirgends, dass der Fliegenpilz nicht zum Essen erlaubt ist, wenn ich es auch nicht raten möchte &#8230; ;)</p></blockquote>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:425px; height:344px" data="http://www.youtube.com/v/NkcAUAnfxjE?hl=de&#038;fs=1"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NkcAUAnfxjE?hl=de&#038;fs=1" /></object>
</div>
<p class="centered"><abbr>Univ.-Lektorin Dr.<sup>in</sup></abbr> Tirza Lemberger</p>
<blockquote><p>&#8230; wenn Adam und Eva in Vietnam gelebt hätten, hätten sie nicht den Apfel gegessen, sondern die Schlange &#8230; und es wäre uns vielleicht einiges erspart geblieben &#8230; ;)</p></blockquote>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:425px; height:344px" data="http://www.youtube.com/v/kh7YON7Vqok?hl=de&#038;fs=1"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kh7YON7Vqok?hl=de&#038;fs=1" /></object>
</div>
<p class="centered"><abbr>Hon.-Prof. Dr.</abbr> Michael Bünker, Bischof der evangelischen Kirche <acronym>A.B.</acronym> in Österreich</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht ganz koscher? &#8211; Das Video</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/11/02/nicht-ganz-koscher-das-video/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 17:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[koscher]]></category>
		<category><![CDATA[schalom-salam-grüß-gott]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=639</guid>
		<description><![CDATA[Über das Essen der alten Hebräer könnte ich weitläufig mich aussprechen und bis auf die jüdische Küche der neuesten Zeit herabgehen &#8230; ich könnte auch anführen, wie human sich viele Berliner Gelehrte über das Essen der Juden geäußert, ich käme dann auf die anderen Vorzüglichkeiten und Vortrefflichkeiten der Juden &#8230; Heinrich Heine, 1825 in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Über das Essen der alten Hebräer könnte ich weitläufig mich aussprechen und bis auf die jüdische Küche der neuesten Zeit herabgehen &#8230; ich könnte auch anführen, wie human sich viele Berliner Gelehrte über das Essen der Juden geäußert, ich käme dann auf die anderen Vorzüglichkeiten und Vortrefflichkeiten der Juden &#8230;
</p></blockquote>
<p><cite>Heinrich Heine, 1825 in einem Brief an seinen Freund Moses Moser</cite></p>
<p>Am kommen Sonntag geht unsere Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221; mit der kulinarisch-religiösen Sonntagsmatinee &#8220;<a href="http://www.ojm.at/blog/2010/10/27/wer-isst-was/" title="Interner Link zum Beitrag vom 27. Oktober 2010">WER isst WAS</a>&#8221; ins Finale.<br />
<strong>Wir laden Sie nochmals sehr herzlich dazu ein!</strong></p>
<p>Mit den Grundregeln des Essens und Trinkens in allen drei monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) werden wir uns am Sonntag das erste Mal beschäftigen, das Thema der &#8220;Kaschrut&#8221; (<abbr>wörtl.</abbr> &#8220;Tauglichkeit&#8221;, &#8220;rituelle Eignung&#8221;), also die Betrachtung der Gesamtheit jüdischer Speisegesetze, hat jedoch in unserem Museum schon eine lange (Ausstellungs)-Tradition.</p>
<p>Ein kurzer Rückblick:</p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/koscherI.jpg" width="250" height="183" alt="Video Screenshot Robert Heger, Tirza Lemberger, Salomon Kohn" /></p>
</div>
<p>Nach der sehr erfolgreichen Ausstellung &#8220;<a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=139975&#038;id=200220177996" title="Externer Link zum Fotoalbum auf unserer Facebookseite">Der Wein erfreut des Menschen Herz</a>&#8221; im Jahr 1998 war es für uns naheliegend, auch eine Ausstellung über die religiöse Bedeutung des Essens im Judentum zu zeigen (&#8220;<a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=139966&#038;id=200220177996" title="Externer Link zum Fotoalbum auf unserer Facebookseite">Nicht ganz koscher?</a>&#8220;, 2000/01). Ausschlaggebend für den Entschluss, sowohl eine Ausstellung über das Trinken als auch eine über das Essen zu realisieren, war vor allem die Tatsache, dass es zwar eine Unzahl an koscheren Kochbüchern, aber (damals) kaum eine neuere nennenswerte Arbeit gab, die auch den traditionsgeschichtlichen Hintergrund der Kaschrut beleuchtete.</p>
<p>In der Tat, die jüdische und näherhin die koschere Küche gehört – obwohl kein eigener Kochstil – nicht nur zu den ältesten, sondern auch heute wieder zu den bekanntesten und beliebtesten Küchen der Welt. Allein in den USA beträgt der jährliche Umsatz an koscheren Produkten mehr als 150 Milliarden Dollar!</p>
<p>Koscher bedeutet &#8211; auf Speisen bezogen &#8211; &#8220;tauglich&#8221;, &#8220;gemäß der Vorschrift&#8221;. Wie kaum eine andere Vorschrift prägen die jüdischen Speisegesetze sowohl Alltag aus auch Gemeindeleben.</p>
<p>Neben einem großen, eigens eingerichteten koscheren Supermarkt konnten in der Ausstellung vor allem auch historisch ausgesprochen wertvolle Objekte aus der <span lang="en" xml:lang="en">Gross Family Collection</span>, Tel Aviv, gezeigt werden. </p>
<p>Und in einem als Kinosaal adaptierten Medienraum wurde ein Video gezeigt, in dem eine unserer Referentinnen des kommenden Sonntags, die Judaistin Frau <strong><abbr>Dr.<sup>in</sup></abbr> Tirza Lemberger</strong> und der Toraschreiber Herr <strong>Salomon Kohn</strong> aus Wien (dem heuer verstorbenen Journalisten <abbr>Mag.</abbr> Robert Heger) Fragen zum koscheren Alltag in Österreich beantworteten.<br />
Dieses Video wollen wir Ihnen, als Vorgeschmack auf und Einstimmung für den kommenden Sonntag, hier und auf unserer <a href="http://www.youtube.com/ojmEisenstadt" title="Externer Link zu den Videos auf 'youtube.com/ojmEisenstadt'">YouTube-Seite</a> gerne präsentieren: </p>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:425px; height:341px" data="http://www.youtube.com/v/oJqwiSNLf50?fs=1&amp;hl=de_DE"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oJqwiSNLf50?fs=1&amp;hl=de_DE" /></object>
</div>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:425px; height:341px" data="http://www.youtube.com/v/Y1uV_YKRqZc?fs=1&amp;hl=de_DE"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Y1uV_YKRqZc?fs=1&amp;hl=de_DE" /></object>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Koscherer Knigge</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2009/12/03/koscherer-knigge/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 10:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[koscher]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Calvin Klein ist jüdisch. Der Erfinder des Einkaufswagens auch. Prince Charles nicht &#8211; wurde immerhin aber vom Mohel (Beschneider) der jüdischen Gemeinde Londons beschnitten. Mit solch unterhaltsamen Kleinigkeiten ist Michael Wuligers unlängst erschienener &#8220;koscherer Knigge&#8221; (Der koschere Knigge. Trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen. Frankfurt a.M.: Fischer 2009) gut bestückt. Die aber sind nur auflockerndes Beiwerk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[031209]" title="Buchcover 'Der koschere Knigge'"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/kniggeGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/knigge.jpg" width="150" height="228" alt="Buchcover 'Der koschere Knigge'" /></a></p>
</div>
<p>Calvin Klein ist jüdisch. Der Erfinder des Einkaufswagens auch. <span lang="en" xml:lang="en">Prince Charles</span> nicht &#8211; wurde immerhin aber vom Mohel (Beschneider) der jüdischen Gemeinde Londons beschnitten.</p>
<p>Mit solch unterhaltsamen Kleinigkeiten ist Michael Wuligers unlängst erschienener &#8220;koscherer Knigge&#8221; <em>(Der koschere Knigge. Trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen. Frankfurt <abbr>a.M.</abbr>: Fischer 2009)</em> gut bestückt.<br />
Die aber sind nur auflockerndes Beiwerk &#8211; eigentlich, so erklärt der &#8220;Knigge&#8221;, gehe es ihm darum, den (nicht-jüdischen) Leser wohlbehalten durch die &#8220;Fettnäpfchen&#8221; und &#8220;Minenfelder&#8221; (15) in der Beziehung von Juden und Nicht-Juden zu eskortieren.<br />
Entsprechend macht sich Wuliger, ironisch-charmant und mit entlarvendem Scharfblick, an jene Themen, die regelmäßig zu Peinlichkeiten, Missverständnissen und handfesten Verstimmungen im Gespräch zwischen Juden und Nicht-Juden Anlass geben: Nahostkonflikt und Shoa, Philo- und Antisemitismus, nicht-jüdische Erwartungshaltung und jüdische Realität. </p>
<p>Betont lebensnah ist dieser Durchgang, und zugleich weit entfernt davon, ein platte Sammlung von Anstandsregeln, quasi ein &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benimmbuch" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Benimmbuch'">Benimmbuch</a>&#8221; für gojisch-jüdische Begegnungen aller Art, abzugeben.<br />
Ob nicht das Wort &#8220;Jude&#8221; den umständlichen und sich obendrein einer falsch angewandten &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">political correctness</span>&#8221; verdankenden Bezeichnungen &agrave; la &#8220;jüdischer Herkunft&#8221; oder &#8220;jüdischen Glaubens&#8221; vorzuziehen sei, wird da gefragt (Antwort: eher ja – &#8220;Sie dürfen ruhig &#8216;Jude&#8217; sagen&#8221;: 10). Oder: ob man jüdische Neo-Bekanntschaften am besten mit einem herzhaften &#8220;Schalom&#8221; begrüßen solle (eher nein &#8211; &#8220;Ein freundliches &#8216;Guten Tag&#8217; reicht völlig aus&#8221;: 13).<br />
Alte und neue Stereotype werden im Vorbeigehen abgekanzelt: Nein, keineswegs seien alle Juden reich (11). Und: Klesmer ist nicht der Inbegriff jüdischer Kultur (75ff.).</p>
<p>Dabei ist die Sache ernst: der Stoff, aus dem die interreligiösen Alpträume sind &#8211; und soll doch nicht allzu ernstgenommen werden.<br />
Von der reichlich spöttischen Beschreibung der Befindlichkeiten in der Begegnung von Juden und Nicht-Juden bleibt denn auch kaum ein Beteiligter verschont: nicht die eifrigen Vergangenheitsbewältiger (33<abbr>ff.</abbr>), nicht die überschwänglichen Israelfreunde (47<abbr>f.</abbr>), nicht das (in seinen Untiefen sezierte) jüdische Gemeindeleben (39<abbr>ff.</abbr>). </p>
<p>Und – noch nicht einmal die jüdischen Museen: Deren jüdische Besucherinnen und Besucher nämlich fühlten sich, &#8220;als ob Viecher sich im Naturkundemuseum ihre ausgestopften Artgenossen anschauen würden&#8221; (76) &#8230;</p>
<p>&#8230; Treffer!</p>
<p class="tipp"><em>Als Beilage zu unserer heutigen Melange empfehlen wir eine <a href="http://www.fischerverlage.de/sixcms/media.php/308/LP_978-3-596-18251-0.pdf" title="Externer Link zu 'fischerverlage.de...'">Leseprobe (pdf-Datei, 158 <abbr>KB</abbr>)</a> aus dem &#8220;koscheren Knigge&#8221;.</em></p>
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		<title>Bild der Woche &#8211; Koscher-Wein</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2009/11/29/bild-der-woche-koscher-wein/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2009/11/29/bild-der-woche-koscher-wein/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[koscher]]></category>

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		<description><![CDATA[Im östlichsten Zipfel Österreichs, im burgenländischen Seewinkel, finden wir das traditionsreiche Weingut Hafner, in dem seit 1980 auch koscherer Wein hergestellt wird. Als wir 1998 für unsere große Koscher-Wein-Ausstellung koscheren Wein aus aller Welt organisierten und monatelang beinahe Tag und Nacht telefonierten, hörten wir immer wieder die Antwort: &#8220;No, we don&#8217;t have own kosher wine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im östlichsten Zipfel Österreichs, im burgenländischen Seewinkel, finden wir das traditionsreiche Weingut <a href="http://www.koscher.at/" title="Externer Link zu 'koscher.at'">Hafner</a>, in dem seit 1980 auch koscherer Wein hergestellt wird.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/hafnerGR.jpg" width="550" height="413" alt="Koscher Wein Verkaufsraum Weingut Hafner" class="centered" /></p>
<p>Als wir 1998 für unsere große Koscher-Wein-Ausstellung koscheren Wein aus aller Welt organisierten und monatelang beinahe Tag und Nacht telefonierten, hörten wir immer wieder die Antwort: &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">No, we don&#8217;t have own kosher wine production, only Hafner</span>&#8221; ;-)</p>
<p><a href="http://www.ojm.at/artikel/koscher05/" title="Interner Link zum Artikel 'Die jüdischen Speisegesetze, Seite 5' auf unserer statischen Website'">Mehr zum Koscher-Wein</a> &#8230;</p>
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		<title>Bild der Woche &#8211; Wiener Bagel</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2009/11/01/bild-der-woche-wiener-bagel/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2009/11/01/bild-der-woche-wiener-bagel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[koscher]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich im Books &#038; Bagels, Wiens (unseres Wissens) neuester Errungenschaft in Sachen jüdischer Kulinarik&#8230; PS: Nein &#8211; dies ist keine bezahlte Anzeige. Eine Übersicht von weiteren Angeboten (koscheren) jüdischen Essens in Wien bietet die Israelitische Kultusgemeinde (gehe zu > Restaurants &#038; Hotels). &#171; Bild der Woche &#8220;Am Israel Chai&#8221;&#160; &#160; Bild der Woche &#8220;Birnbaums &#8216;Moses&#8217;&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich im <a href="http://www.booksnbagels.com/" title="Externer Link zu 'booksnbagels.com'"><span lang="en" xml:lang="en">Books &#038; Bagels</span></a>, Wiens (unseres Wissens) neuester Errungenschaft in Sachen jüdischer Kulinarik&#8230;</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/bagelGR.jpg" width="550" height="367" alt="Wiener Bagel und Melange" class="centered" /></p>
<p><span lang="lt" xml:lang="lt">PS</span>: Nein &#8211; dies ist keine bezahlte Anzeige. Eine Übersicht von weiteren Angeboten (koscheren) jüdischen Essens in Wien bietet die <a href="http://www.ikg-wien.at/static/unter/html/re_index.htm" title="Externer Link zu 'ikg-wien.at...'">Israelitische Kultusgemeinde</a> (gehe zu > Restaurants &#038; Hotels). </p>
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; Kunerol</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2009/09/27/bild-der-woche-kunerol/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2009/09/27/bild-der-woche-kunerol/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 09:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[koscher]]></category>
		<category><![CDATA[mattersburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Samuel Ehrenfeld war an dieser Stelle bereits die Rede: Ehrenfeld, später zwangsweise emigriert, war der letzte Rabbiner Mattersdorfs/Mattersburgs. Das folgende Inserat stammt aus der &#8220;Jüdischen Wochenschrift Die Wahrheit&#8221;, erschienen in Wien am 13. März 1931 (Jg. 47, Nr. 11, S. 3) – und ist ansonsten selbsterklärend &#8230; Wir übernehmen diesen Ausschnitt, erstmals gesehen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von <a href="http://www.ojm.at/blog/2009/08/23/mattersburg-war-ein-kleiner-ort/" title="Interner Link zum Beitrag 'Mattersburg war ein kleiner Ort'">Samuel Ehrenfeld</a> war an dieser Stelle bereits die Rede: Ehrenfeld, später zwangsweise emigriert, war der letzte Rabbiner Mattersdorfs/Mattersburgs.<br />
Das folgende Inserat stammt aus der &#8220;Jüdischen Wochenschrift Die Wahrheit&#8221;, erschienen in Wien am 13. März 1931 (<abbr>Jg.</abbr> 47, <abbr>Nr.</abbr> 11, <abbr>S.</abbr> 3) – und ist ansonsten selbsterklärend &#8230;</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/kunerolGR.jpg" width="550" height="705" alt="Zeitungsinserat für Kunerol, 1931" class="centered" /></p>
<p>Wir übernehmen diesen Ausschnitt, erstmals gesehen in der Diplomarbeit von Sabine Lichtenberger (&#8220;Es war meine Heimat, das Burgenland&#8221;. Geschichte und Kultur des burgenländischen Judentums mit besonderer Berücksichtigung der Jahre 1921-1938, Wien 1996, <abbr>S.</abbr> 135), aus dem <a href="http://www.compactmemory.de/" title="Externer Link zu 'compactmemory.de'"><span lang="en" xml:lang="en">Online-Archiv Compact Memory</span></a>.</p>
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&nbsp; <a href="http://www.ojm.at/blog/2009/10/01/bild-der-woche-sukka/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie vor zum n&auml;chsten Bild"> Bild der Woche &#8220;Sukka&#8221;</a> &raquo;
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ojm.at/blog/2009/09/27/bild-der-woche-kunerol/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Koschere Melange</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2009/08/18/koschere-melange/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2009/08/18/koschere-melange/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 07:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[koscher]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Österreichische Jüdische Museum bloggt seit heute unter dem Titel &#8220;Koschere Melange&#8221;. Wir heißen Sie mit diesem ersten Blogbeitrag herzlich willkommen. Aus Marketinggründen, insbesondere auch aus Gründen der besseren Zitierbarkeit und des transparenteren Auftritts entschieden wir uns dafür unserem Blog einen eigenen Titel zu geben. &#8220;Koschere Melange&#8221; als Blogtitel war schnell gefunden und schien uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Österreichische Jüdische Museum bloggt seit heute unter dem Titel &#8220;Koschere Melange&#8221;.<br />
Wir heißen Sie mit diesem ersten Blogbeitrag herzlich willkommen.</p>
<p>Aus Marketinggründen, insbesondere auch aus Gründen der besseren Zitierbarkeit und des transparenteren Auftritts entschieden wir uns dafür unserem Blog einen eigenen Titel zu geben.</p>
<p>&#8220;Koschere Melange&#8221; als Blogtitel war schnell gefunden und schien uns aus mehreren Gründen<br />
passend:<br />
Mit &#8220;Melange&#8221; im engeren Sinn soll ganz bewusst ein Austriacum, die bekannte Wiener Kaffeespezialität,  assoziiert werden. Mit &#8220;Melange&#8221; im weiteren Sinn sollen die Bloginhalte angedeutet werden, nämlich eine möglichst bunte Mischung an Beiträgen aus dem Museumsalltag.</p>
<p>Dass diese Mischung behauptet koscher zu sein, scheint auf den ersten Blick ein (zu) hoher Anspruch. Doch ist es einerseits wohl eine Frage der Glaubwürdigkeit. Denn wie sollte ein jüdisches Museum, das sich wie das unsere der so spezifischen und bedeutenden jüdischen Geschichte der Region verpflichtet fühlt, etwas anderes servieren als eine <em>koschere</em> Melange ;-) ?<br />
Andererseits wollen wir das Wort &#8220;<a href="http://www.ojm.at/artikel/koscher01/" title="Interner Link zum Artikel 'Jüdische Speisegesetze' auf unserer statischen Website">koscher</a>&#8221; hier selbstverständlich nicht nur im engeren religiösen Kontext verstehen, sondern so wie wir es in unserer Alltagssprache verwenden.</p>
<p>Bleibt noch die Frage, ob es eine koschere Melange überhaupt gibt? Ja es gibt sie, wenn die Bestimmungen eingehalten werden. So ist etwa Milch streng genommen nur dann koscher, wenn die Milch von reinen Tieren stammt (Kuh, Schaf oder Ziege) und ihre Gewinnung vom Melken bis zur Flaschenbefüllung durch legitimierte jüdische Aufsichtspersonen überwacht wurde. Ist es unmöglich koschere Milch zu erhalten, wird meist auch die handelsübliche Milch erlaubt. Milch von nicht reinen Tieren (Kamel- oder Stutenmilch) ist hingegen streng verboten.<br />
Schwieriger ist es beim Milchpulver, da auch dieses natürlich &#8211; etwa wie bei der Schokoladenproduktion &#8211; koscher sein muss.<br />
Auf der <a href="http://www.ordonline.de/index.php?option=com_kosherlist&#038;view=default&#038;Itemid=20" title="Externer Link zu 'ordonline.de'">Koscherliste der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland</a> vom 07. November 2006 etwa wird die Hauspackung Wiener Melange von Möwenpick als koscher und damit als erlaubt ausgewiesen.</p>
<p>Wir hoffen, dass Sie unser Angebot des Blogs annehmen, laden Sie herzlich ein sich aktiv daran zu beteiligen und freuen uns sehr auf Ihre Anregungen, Kritiken und Antworten in den Kommentaren.</p>
<p>Auf der Seite &#8220;<a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/" title="Interner Link zu 'Über das Blog'">Über das Blog</a>&#8221; finden Sie mehr Informationen zu &#8220;Wer?&#8221;, &#8220;Wie?&#8221; und &#8220;Warum?&#8221;.</p>
<p class="tipp"><em>Als Beilage zu unserer heutigen Melange empfehlen wir den Besuch des kleinen Kaffeehauses von Ruth Winkler in der Hollandstraße im 2. Wiener Gemeindebezirk, wo Sie Wiens einzige (echte) koschere Melange genießen können &#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
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