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	<title>Koschere Melange &#187; wien</title>
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	<description>Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums</description>
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		<title>Bild der Woche &#8211; Genisa-Grab am Zentralfriedhof Wien</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 08:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[friedhof]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Tor IV (eigentlich &#8220;Tor V&#8221;) des Wiener Zentralfriedhofs: Die mehr als 250.000m2 große Fläche wurde 1911 erworben, nachdem die jüdische Abteilung am 1. Tor zu klein geworden war, und mehrfach erweitert. Am 4. April 1917 offiziell eröffnet, spiegelt [dieser Friedhof] die Zeitgeschichte anschaulich wider: Grabreihen Exhumierter vom Währinger Israelitischen Friedhof, Urnengräber, die die Asche KZ-Ermordeter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tor IV (eigentlich &#8220;Tor V&#8221;) des Wiener Zentralfriedhofs: Die mehr als 250.000m<sup>2</sup> große Fläche wurde 1911 erworben, nachdem die jüdische Abteilung am 1. Tor zu klein geworden war, und mehrfach erweitert. Am 4. April 1917 offiziell eröffnet, </p>
<blockquote><p>spiegelt [dieser Friedhof] die Zeitgeschichte anschaulich wider: Grabreihen Exhumierter vom Währinger Israelitischen Friedhof, Urnengräber, die die Asche KZ-Ermordeter bergen [...] ein Denkmal für die kurz vor der Befreiung Ermordeten der <a href="http://www.nachkriegsjustiz.at/vgew/1020_foerstergasse.php" title="Externer Link zu 'nachkriegsjustiz.at...'">Förstergasse</a>, Massengräber ungarischer Juden, Grabstellen unbekannter sowjetischer jüdischer Soldaten
</p></blockquote>
<p><cite>Steines P., Hunderttausend Steine, Grabstellen großer Österreicher jüdischer Konfession auf dem Wiener Zentralfriedhof Tor I und IV, Wien 1993, 266</cite> </p>
<p>Unter den mehr als 60.000 Bestatteten finden wir viele prominente Namen wie den des Rabbiners und Politikers <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/08/24/der-reichsrats-rabbiner/" title="Interner Link zum Artikel 'Der Reichsratsrabbiner'">Josef Samuel Bloch</a>, des vormaligen und ersten Oberrabbiners von Wien nach 1945, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akiba_Eisenberg" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Akiva Eisenberg</a>, des Operettenkomponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Fall" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Leo Fall</a>, des legendären Fußballtrainers <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/11/21/bild-der-woche-hugo-meisl/" title="Interner Link zum Artikel 'Hugo Meisl'">Hugo Meisl</a> (dessen Nachlass nun doch, übrigens seit <a href="http://derstandard.at/1319183146008/Hugo-Meisl-im-Museum-Back-Home-oben-am-und-jedenfalls-im-Ceske-Srdce" title="Externer Link zu 'derstandard.at...'">vorgestern</a> (!), eine neue Bleibe finden konnte) oder des Bibliothekars der Israelitischen Kultusgemeinde, <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/01/27/der-aeltere-juedische-friedhof-in-eisenstadt/" title="Interner Link zum Beitrag 'Der ältere jüdische Friedhof in Eisenstadt'">Bernhard Wachstein</a> (dem wir die Bearbeitung des älteren jüdischen Friedhofs in Eisenstadt verdanken) &#8230;</p>
<p>Ein besonderes Grab finden wir aber auch gleich links neben dem Eingang <abbr>bzw.</abbr> links von der Zeremonienhalle. Hier wurden nämlich am 14. Juni 1987 in der sogenannten Reichskristallnacht 1938 entweihte Torarollen und Gebetbücher beigesetzt. </p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[191111]" title="Das Genisa-Grab am Zentralfriedhof, Tor IV"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/genisa01GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/genisa01.jpg" width="550" height="367" alt="Das Genisa-Grab am Zentralfriedhof, Tor IV" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Das Genisa-Grab am Zentralfriedhof, Tor IV, gleich links neben dem Eingang und der Zeremonienhalle</p>
<p>Das Grab ist ein sogenanntes Genisa-Grab. &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geniza" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Genisa</a>&#8221; (oft &#8220;Geniza&#8221; geschrieben!) bedeutet wörtlich &#8220;Schatzkammer&#8221; und könnte als &#8220;liturgisches Archiv&#8221; bezeichnet werden. Als &#8220;Genisa&#8221; werden sowohl die Räume bezeichnet, in denen nicht mehr verwendbare liturgische Schriften abgelegt, als aber auch die Gräber, in denen diese bestattet werden. (Siehe etwa das <a href="http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20223/Wuerzburg%20Friedhof%201403.jpg" title="Externer Link zu 'alemannia-judaica.de...'">Genisa-Grab am jüdischen Friedhof in Würzburg</a>, das sich dort auch unmittelbar neben dem Friedhofseingang befindet).</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[191111]" title="Inschrift auf Hebräisch und Deutsch"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/genisa02GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/genisa02.jpg" width="550" height="367" alt="Inschrift auf Hebräisch und Deutsch" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Die hebräische Inschrift gibt erst einen <a href="http://ojm.at/kinot" title="Externer Link zu 'books.google.at...'">Abschnitt aus den Klageliedern zum Tischa be-Av</a> (Trauertag 9. Av) wieder (<em>&#8220;Ich schreie in der Qual meines Herzens und ergehe mich in Klagen&#8221;</em> &#8230;), danach folgt der Text, der auch auf Deutsch zu finden ist (im Hebräischen allerdings nicht &#8220;Kristallnacht&#8221;, sondern &#8220;Epoche der Shoa&#8221;):</p>
<blockquote><p>Hier wurden am 17. Siwan 5747 (14. 6. 1987) Reste von Torahrollen begraben, die in der &#8220;Kristallnacht&#8221; des Jahres 1938 von Nazihorden entweiht, zerrissen und verbrannt wurden<br />
Chewra Kadischa Wien, Juni 1987
</p></blockquote>
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&laquo; <a href="http://www.ojm.at/blog/2011/10/16/bild-und-kopf-der-woche-ausmal-ben-gurion/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie zur&uuml;ck zum vorherigen Bild">  Bild der Woche &#8220;Ausmahl-Ben-Gurion&#8221;</a>&nbsp;
</div>
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&nbsp; <a href="http://www.ojm.at/blog/2011/12/18/bild-der-woche-chanukka-und-ein-abgeschlagener-kopf/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie vor zum n&auml;chsten Bild"> Bild der Woche &#8220;Chanukka und ein abgeschlagener Kopf&#8221;</a> &raquo;
</div>
</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Makkabiade &#8211; einst und jetzt</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2011/07/04/makkabiade-einst-und-jetzt/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2011/07/04/makkabiade-einst-und-jetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 08:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>
		<category><![CDATA[mattersburg]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom morgigen 5. bis 13. Juli finden in Wien die 13. Europäischen Makkabi-Spiele statt &#8211; gewissermaßen die jüdische Antwort auf Olympia. Erwartet werden mehr als 2000 Sportler aus über 40 Nationen, die sich auf/in/an diversen Courts, Hallen, Becken, Tischen (Schach!) etc. messen werden. Erstmals ausgetragen wurde die Makkabiade 1932 im noch jungen Tel Aviv &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom morgigen 5. bis 13. Juli finden in Wien die 13. Europäischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Makkabiade" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Makkabi-Spiele</a> statt &#8211; gewissermaßen die jüdische Antwort auf Olympia. </p>
<p>Erwartet werden mehr als 2000 Sportler aus über 40 Nationen, die sich auf/in/an diversen Courts, Hallen, Becken, Tischen (Schach!) etc. messen werden.</p>
<p>Erstmals ausgetragen wurde die Makkabiade 1932 im noch jungen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Maccabiah_Games#History" title="Externer Link zu 'en.wikipedia.org...'">Tel Aviv</a> &#8211; sportlich sicherlich hochwertig, PR-technisch vielleicht noch etwas unterentwickelt (wie der Vergleich zeigt) &#8230; ;)     </p>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:425px; height:345px" data="http://www.youtube.com/v/6vD0gBZbp-Q?version=3&amp;hl=de_DE"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6vD0gBZbp-Q?version=3&amp;hl=de_DE" /></object>
</div>
<p class="centered">Die erste Makkabiade – Tel Aviv 1932</p>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:425px; height:259px" data="http://www.youtube.com/v/KmPPoqDPQ_g?version=3&amp;hl=de_DE"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KmPPoqDPQ_g?version=3&amp;hl=de_DE" /></object>
</div>
<p class="centered">Die aktuelle Makkabiade – Wien 2011 (Vorschau)</p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/hedyBienenfeld.jpg" width="301" height="172" alt="Hedy Bienenfeld-Wertheimer, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hedy_Bienenfeld" /><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hedy_Bienenfeld" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'"> <img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/faviconW.gif" alt="Wikipedia" width="16" height="16" /></a></p>
</div>
<p>Schon seinerzeit war übrigens auch eine österreichische Delegation vertreten, und zwar durchaus erfolgreich:<br />
So etwa konnten die heimischen jüdischen Zeitungen, geradezu euphorisch bezüglich des &#8220;glänzenden Verlaufs&#8221; der Spiele, österreichische Erfolge in den Box- und Schwimmbewerben (u.a. durch die damalige Spitzenschwimmerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hedy_Bienenfeld" title="Externer Link zu 'de.wikipedia'">Hedy Bienenfeld-Wertheimer</a>) vermelden &#8230;</p>
<p><br class="clear" /></p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[040711]" title="'Die Makkabiah' - in: Die Stimme, Wien, 7. April 1932"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/stimmeGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/stimmeGR.jpg" width="550" height="557" alt="'Die Makkabiah' - in: Die Stimme, Wien, 7. April 1932" /></a></p>
</div>
<p class="centered">&#8220;Die Makkabiah&#8221; &#8211; in: Die Stimme, Wien, 7. April 1932, <abbr>S.</abbr> 3 (entnommen aus dem Online-Archiv &#8220;<a href="http://www.compactmemory.de/" title="Externer Link zu 'compactmemory.de">Compact Memory</a>&#8221; &#8211; Die Stimme, <abbr>Jg.</abbr> 1932. <abbr>H.</abbr> 222, 5) </p>
<p>Man beachte &#8211; so nebenbei &#8211; auf derselben Seite auch das großartige, ja geradezu künstlerisch wertvolle Inserat für das &#8220;100% reine Kokosnussfett&#8221; Kunerol, hergestellt &#8220;unter ständiger Aufsicht des Herrn Bezirksrabbiners S[amuel] Ehrenfeld zu Mattersburg&#8221; (!), das/der hier auch schon bei anderer Gelegenheit <a href="http://www.ojm.at/blog/2009/09/27/bild-der-woche-kunerol/" title="Interner Link zum 'Bild der Woche - Kunerol'">Thema</a> war &#8230;</p>
<p>Weitere Infos zum sportlichen und Rahmen-Programm der aktuellen Wiener Makkabiade auf: </p>
<p class="centered"><a href="http://www.emg2011.eu/home" title="Externer Link">emg2011.eu</a></p>
<p class="tipp"><em>Als Beilage zu unserer heutigen Melange empfehlen wir &#8211; aus der breiten Presse-Berichterstattung zum Thema &#8211; die Interviews mit Makkabiade-Organisator und <acronym>IKG</acronym>-Vizepräsidenten <a href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/sport/mehr_sport/26186_Rekord-Teilnahme-ist-fix.html" title="Externer Link zu 'wienerzeitung.at...'">Oskar Deutsch</a> und Wiens Bürgermeister <a href="http://derstandard.at/1308680206537/Standard-Interview-Unser-Verhaeltnis-ist-noch-immer-ambivalent" title="Externer Link zu 'derstandard.at...'">Michael Häupl</a>.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tipp der Woche: Jewish Film noir</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2011/04/01/tipp-der-woche-jewish-film-noir/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2011/04/01/tipp-der-woche-jewish-film-noir/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 07:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Funny, how gentle people get with you once you&#8217;re dead &#8230; Joe Gillis in Sunset Boulevard (USA 1950/R: Billy Wilder) Freunde von pechschwarzer Kino-Unterhaltung kommen bei dieser Filmschau mit Sicherheit auf ihre Kosten &#8230; - Der Jüdische Filmclub Wien präsentiert ab kommenden Sonntag Noir-Klassiker des deutschen und amerikanischen Kinos, freilich mit gehöriger (exil-)österreichischer Beteiligung: Peter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Funny, how gentle people get with you once you&#8217;re dead &#8230;</p></blockquote>
<p><cite>Joe Gillis in <a href=" http://www.imdb.com/title/tt0043014/quotes" title="Externer Link zu 'imdb.com...'"><span lang="en" xml:lang="en">Sunset Boulevard</span></a> (USA 1950/R: <span lang="en" xml:lang="en">Billy Wilder</span>)</cite></p>
<p>Freunde von pechschwarzer Kino-Unterhaltung kommen bei dieser Filmschau mit Sicherheit auf ihre Kosten &#8230; -</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/filmclubGR.jpg" width="153" height="425" alt="Credit: J&uuml;discher Filmclub Wien, Jewish Film Noir" class="centered" /></p>
<p>Der Jüdische Filmclub Wien präsentiert ab kommenden Sonntag <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Film_noir" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'"><span lang="fr" xml:lang="fr">Noir</span>-Klassiker</a> des deutschen und amerikanischen Kinos, freilich mit gehöriger (exil-)österreichischer Beteiligung: </p>
<ul>
<li>Peter Lorres &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Verlorene" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Der_Verlorene'">Der Verlorene</a>&#8221; (1951) </li>
<li>Zinnemanns &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Act_of_Violence" title="Externer Link zu 'en.wikipedia.org/wiki/Act_of_Violence'">Act of Violence</a>&#8221; (1948) und natürlich – </li>
<li>Billy Wilders &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sunset_Boulevard_(film)" title="Externer Link zu 'en.wikipedia.org/wiki/Sunset_Boulevard_(film)'">Sunset Boulevard</a>&#8221; (1950) &#8230;</li>
</ul>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:425px; height:345px" data="http://www.youtube.com/v/pkWt84F7FY0?fs=1&amp;hl=de_DE"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pkWt84F7FY0?fs=1&amp;hl=de_DE" /></object>
</div>
<p class="centered"> <span lang="en" xml:lang="en">Trailer</span> zu &#8220;<span lang="en" xml:lang="en">Sunset Boulevard</span>&#8221; </p>
<p>Unser Tipp der Woche:</p>
<p class="centered"><strong><span lang="en" xml:lang="en">Jewish Film</span> <span lang="fr" xml:lang="fr">Noir</span>. Filmschau des Jüdischen Filmclubs Wien. 3. bis 7. April, Metro Kino</strong></p>
<p>Details zum Programm finden Sie auf der Website des <a href="http://www.juedischer-filmclub.at/" title="Externer Link zu 'juedischer-filmclub.at'">Jüdischen Filmclubs</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; Flüssiges koscheres Gedenken</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2011/03/13/bild-der-woche-fluessiges-koscheres-gedenken/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2011/03/13/bild-der-woche-fluessiges-koscheres-gedenken/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 08:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[koscher]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht schlecht gestaunt habe ich, als ich anlässlich einer Einladung vor wenigen Tagen unter den Gastgeschenken eine Weinflasche mit koscherem Rotwein entdeckte, die den berühmten &#8220;Sieben (heiligen jüdischen)-Gemeinden&#8221; gewidmet ist. Sozusagen ein Pflicht-&#8221;Bild der Woche&#8221;-Foto ;) Herzlichen Dank an Herrn Mag. Wolf-Erich Eckstein, Wien, der damit schon das zweite Bild der Woche beisteuert! Koscherer Rotwein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht schlecht gestaunt habe ich, als ich anlässlich einer Einladung vor wenigen Tagen unter den Gastgeschenken eine Weinflasche mit koscherem Rotwein entdeckte, die den berühmten <a href="http://www.ojm.at/gemeinden/" title="Interner Link zu unserer statischen Website">&#8220;Sieben (heiligen jüdischen)-Gemeinden&#8221;</a> gewidmet ist.</p>
<p>Sozusagen ein Pflicht-&#8221;Bild der Woche&#8221;-Foto ;)<br />
<strong>Herzlichen Dank an Herrn <abbr>Mag.</abbr> Wolf-Erich Eckstein, Wien, der damit schon das <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/07/11/bild-der-woche-ein-zitronenbaum-in-galizien/" title="Interner Link zum Beitrag 'Ein Zitronenbaum in Galizien'">zweite Bild der Woche</a> beisteuert!</strong></p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/wein01GR.jpg" width="550" height="733" alt="Koscherer Rotwein, den 'Sieben heiligen jüdischen Gemeinden' gewidmet" class="centered" /></p>
<p class="centered">Koscherer Rotwein, den &#8220;Sieben heiligen jüdischen Gemeinden&#8221; gewidmet</p>
<p>Die Flasche trägt die Datumsangaben 5770 (= 2009/10) und 2010. Die Aufschrift &#8220;Sheva Kehillos&#8221; (Sieben-Gemeinden), findet sich sowohl mit lateinischen Buchstaben als auch mit den hebräischen Buchstaben der sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raschi-Schrift" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Raschi-Schrift</a> (wie ich zunächst annahm) geschrieben. </p>
<p>Weiter unten auf der Flasche finden wir den Koscherstempel des Wiener Gemeinderabbiners <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7072/hofmeister" title="Externer Link zu 'juedische-allgemeine.de...'">Schlomo Elieser Hofmeister</a>. Dieser bestätigte, dass er selbst den Wein produziert und erklärte mir, dass die hebräischen Buchstaben für &#8220;Sieben-Gemeinden&#8221; streng genommen nicht Raschi-Schrift, sondern die Jüdisch-Deutsche Schrift sind, was freilich an den wenigen Buchstaben nicht erkenntlich ist.<br />
<em>Anmerkung:</em> Die Jüdisch-Deutsche Schrift ist eine Weiterentwicklung der Raschi-Schrift. Die jüdisch-deutschen Texte in dieser Schrift werden auch &#8220;Weiber-Deutsch&#8221; genannt.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/wein02GR.jpg" width="550" height="548" alt="Koscher-Stempel von Rabbiner Schlomo Hofmeister, Wien" class="centered" /></p>
<p class="centered">Koscher-Stempel von Rabbiner Schlomo Hofmeister, Wien</p>
<p>Unter dem Koscher-Stempel finden wir die Aufschrift <span class="hebr" dir="rtl">יין לא מבושל</span> (jajin lo mevuschal), also „Nicht gekochter Wein“.</p>
<p><em>Exkurs:</em> Da von Heiden produzierter Wein in der Antike für Trankopfer (Libation) verwendet und daher mit Götzendienst gleichgesetzt wurde, war er für Juden verboten <em>(babylonischer Talmud,  Traktat Avoda sara 31a)</em>. Das Verbot wurde von den Rabbinen auch auf den &#8220;stam jenam&#8221;, den gewöhnlichen, von Nichtjuden produzierten Wein ausgedehnt, da sie vor allem die Abgrenzung gegenüber Nichtjuden durch einen zu engen sozialen Kontakt mit letzteren gefährdet sahen. </p>
<p>Vom Verbot des mit Nichtjuden in Berührung gekommen Weines ausgenommen war der &#8220;gekochte Wein&#8221; (jajin mevuschal) damit ist ein Wein gemeint, der für kurze Zeit so stark erhitzt wird, dass &#8220;die Hand zuckt&#8221; <em>(bab. Talmud, Traktat Schabbat 40b)</em>.</p>
<blockquote><p>Wenn koscherer Wein gekocht worden ist, <abbr>d.h.</abbr>, man hat ihn soweit erhitzt, dass durch das Erhitzen seine Menge geringer geworden ist, und dann hat ihn ein Nichtjude berührt, darf man ihn sogar trinken</p></blockquote>
<p><cite>Kizzur Schulchan Aruch 274,3</cite></p>
<p>Moderne Koscher-Weinproduzenten bewerben oft ihre Mevuschal-Weine mit dem Hinweis darauf, dass dadurch &#8220;entsprechend dem jüdischen Gesetz&#8221; Nichtjuden in Restaurants die Möglichkeit zum Öffnen der Flaschen gegeben wird.</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/wein03GR.jpg" width="550" height="974" alt="Rückseite der Koscher-Weinflasche mit Text über die 'Sieben-Gemeinden'" class="centered" /></p>
<p class="centered">Rückseite der Koscher-Weinflasche mit Text über die &#8216;Sieben-Gemeinden&#8217;</p>
<p>Auf der Rückseite der Weinflasche findet sich eine kurze Erwähnung der einzelnen heiligen jüdischen Gemeinden der &#8220;Sieben-Gemeinden&#8221; und ihrer berühmtesten Rabbiner sowie der Hinweis darauf, dass die Erlöse aus dem Weinverkauf ausschließlich karitativen Zwecken der jüdischen Gemeinde Wien zufließen.</p>
<div class="pagenavi">
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		<title>Bild der Woche &#8211; Mazzesinsel</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 13:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ungewöhnliche politische Forderungen finden sich aktuell auf mehr und mehr Leopoldstädter Hauswänden &#8230; Graffito am Karmelitermarkt, Wien II Urheber und Hintergründe der Aktion bleiben einigermaßen mysteriös &#8211; Blogger B. Licht hat in seinem Artikel &#8220;Jüdischer Widerstand per Hauswand&#8221; die wenigen verfügbaren Informationen über die &#8220;Yiddish Resistance&#8221; gesammelt und präsentiert deren weitere Graffitis &#8230; Für jene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ungewöhnliche politische Forderungen finden sich aktuell auf mehr und mehr Leopoldstädter Hauswänden &#8230;</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/mazzesinselGR.jpg" width="550" height="387" alt="Martin Buber - Wohnhaus in Wien" class="centered" /></p>
<p class="centered">Graffito am Karmelitermarkt, Wien II</p>
<p>Urheber und Hintergründe der Aktion bleiben einigermaßen mysteriös &#8211; Blogger <abbr>B.</abbr> Licht hat in seinem Artikel <a href="http://luxxx.wordpress.com/2011/02/26/judischer-widerstand-per-hauswand/" title="Externer Link zu 'luxxx.wordpress.com...'">&#8220;Jüdischer Widerstand per Hauswand&#8221;</a> die wenigen verfügbaren Informationen über die <span lang="en" xml:lang="en">&#8220;Yiddish Resistance&#8221;</span> gesammelt und präsentiert deren weitere Graffitis &#8230;</p>
<p>Für jene unserer LeserInnen, die mit den Wiener Verhältnissen vielleicht nicht so vertraut sind: Der Begriff <a href="http://books.google.at/books?id=AUXD91vqjDIC&#038;pg=PA109&#038;dq=mazzesinsel&#038;hl=de&#038;ei=rHtzTeC2MMnw4gbp75XuDA&#038;sa=X&#038;oi=book_result&#038;ct=result&#038;resnum=10&#038;ved=0CFMQ6AEwCQ#v=onepage&#038;q=mazzesinsel&#038;f=false" title="Externer Link zu 'books.google.at...'">&#8220;Mazzesinsel&#8221;</a> ist eine volkstümliche Bezeichnung für Wiens zweiten Bezirk, eben die Leopoldstadt, die auf die große jüdische Vergangenheit (und teils Gegenwart) des Orts anspielt (Mazzes = das ungesäuerte Brot des Pesachfestes).  </p>
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		<title>Der Mattersdorfer Matriken-Krimi</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2011/03/02/der-mattersdorfer-matriken-krimi/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 09:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Chaya-Bathya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[mattersburg]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten mussten wir unser Projekt zum jüdischen Friedhof Mattersburg stoppen (wir berichteten). Kurzfristig ist nun leider eine weitere Möglichkeit zur Finanzierung des Projekts, sprich ein neuerliches Ansuchen, geplatzt. Da wir uns aber sowohl der Sache als auch unserer überaus engagierten und netten Community hier im Blog verpflichtet fühlen, werden wir ab heute das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Vor einigen Monaten mussten wir unser <a href="http://www.ojm.at/blog/friedhof-mattersburg/" title="Interner Link zum Übersichtsseite 'Friedhof Mattersburg'">Projekt zum jüdischen Friedhof Mattersburg</a> stoppen (<a href="http://www.ojm.at/blog/2010/10/24/eine-unerfreuliche-meldung-zum-stand-der-dinge/" title="Interner Link zum Beitrag 'Eine unerfreuliche Meldung zum Stand der Dinge'">wir berichteten</a>). Kurzfristig ist nun leider eine weitere Möglichkeit zur Finanzierung des Projekts, sprich ein neuerliches Ansuchen, geplatzt. Da wir uns aber sowohl der Sache als auch unserer überaus engagierten und netten Community hier im Blog verpflichtet fühlen, werden wir <a href="http://www.ojm.at/blog/thema/friedhof-mattersburg/" title="Interner Link zum Thema 'Friedhof Mattersburg'">ab heute</a> das Projekt fortsetzen, wenn auch &#8211; wie angekündigt &#8211; deutlich langsamer und unregelmäßiger als geplant. Für mehr fehlen uns die Ressourcen. </em></p>
<p><em>Jedenfalls passend zum Neustart ein launiger Artikel unserer Korrespondentin aus Bnei-Brak, Claudia Chaya-Bathya Markovits Krempke, über so manche &#8211; vielleicht unerwartete &#8211; Gefahren, die bei der Matrikenarbeit lauern ;)</em></p>
<h3>Alles begann mit dem Scheitern einer Ehe</h3>
<p>Der in Szill-Sárkány im Komitat Ödenburg (Sopron, Ungarn) lebende Kreisarzt <abbr>Dr.</abbr> Wilhelm Szauer hatte als Mediziner in Wien am 20. Februar 1876 in Wien-Ottakring mit einer gewissen Helene Goldmann eine Ehe geschlossen, die er im Jahre 1883 lösen wollte. Er wandte sich deshalb sowohl an das Wiener Landesgericht als auch an das Ödenburger Vizegespansamt wegen Ungültigkeitserklärung seiner Ehe. Dieses sein Ansuchen sollte ungeahnte Verwicklungen herbeiführen.</p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[030311]" title="Trauungsmatriken und Trauungsschein Mattersdorf 1895, Archiv Sopron" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/matrikenTGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/matrikenT.jpg" width="250" height="188" alt="Trauungsmatriken und Trauungsschein Mattersdorf 1895, Archiv Sopron" /></a></p>
</div>
<p>Am 30. August 1883 wies das Ödenburger Vizegespansamt sein Ansuchen mit der Begründung ab, die Eintragung der Hochzeit in die Matriken scheine regelwidrig. Anstatt in die Matriken des Hochzeitsortes war die Eheschließung nämlich in einen besonderen Anhang der Mattersdorfer Israelitische Trauungsmatriken eingetragen worden. Trotzdem hielt sich das Vizegespansamt weder zur Vernichtung des fraglichen Matriken-&#8221;Anhanges&#8221; noch zur Ungültigkeitserklärung dieses Auszugs für berechtigt.<br />
Der so quasi mit seiner ungeliebten Frau &#8220;steckengebliebene&#8221; Szauer richtete daraufhin einen Rekurs an den ungarischen Kultusminister Treford. In dem daraufhin von dem letzteren verfassten Erlass heißt es <abbr>u. a.</abbr>:</p>
<blockquote><p>&#8230; stehen wir einem Vorgange gegenüber, der – selbst bei den erfahrenen zahlreichen traurigen Wahrnehmungen hinsichtlich der ungeordneten israelitischen Glaubensverhältnisse – die kühnste Phantasie überragt. Ein Rabbinats-Assessor, namens Jakob Hirsch, der am 7. April 1861 Mattersdorf verließ und nach Wien übersiedelte, hat angeblich mit dem Mattersdorfer israelitischen Matrikelführer David Kohn ein Übereinkommen getroffen, laut welchem die von Hirsch in Wien vollzogenen Trauungen durch Kohn in die Mattersdorfer Matrikel eingetragen werden.
</p></blockquote>
<p><cite>Israelit 31 (1885), <abbr>S.</abbr> 504</cite></p>
<p>Hier sieht man, mit welchen Schwierigkeiten sich Historiker und Genealogen bei ihrer Arbeit herumschlagen müssen!</p>
<h3>Wer sind die hier genannten Personen?</h3>
<p><strong><abbr>R.</abbr> David Kohn</strong> (gest. 1888) war Vorsitzender des Rabbinatsgerichts von Mattersdorf und als Nachfolger von <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/07/19/einer-der-nicht-rabbiner-sein-wollte/" title="Interner Link zum Beitrag 'Einer der nicht Rabbiner sein wollte'">R. Ahron Singer</a> von 1868 bis 1878 Rabbinatsverweser. In dieser Eigenschaft war er für die Führung der Geburts-, Sterbe- und Trauungsmatriken der dortigen Juden zuständig.</p>
<p><strong><abbr>R.</abbr> Jakob Hirsch </strong>(geb. 1815; gest. zwischen 1903 und 1906) stammte ebenfalls aus Mattersdorf und hatte dort vor seiner Übersiedlung als Rabbinats-Assessor, also Dajjan, fungiert. Er war ein Schwiegersohn des <abbr>R.</abbr> Gabriel Trebitsch. Seine Torastudien hatte er bei dem Mattersdorfer Dajjan <abbr>R.</abbr> Elieser Lipschitz und dann beim <a href="http://www.ojm.at/blog/2009/10/13/akiba-eger-und-chatam-sofer/" title="Interner Link zum Beitrag 'Akiba Eger und Chatam Sofer'">Chatam Sofer</a> absolviert. Aus persönlichen Gründen – er fühlte sich in Mattersdorf von einem Teil der dortigen Juden verfolgt – verließ er die Gemeinde und ging nach Wien, oder genauer gesagt: nach Sechshaus (erst 1892 in Wien eingemeindet; damals Teil des 14. Bezirks, heute des 15.). Hier wurde er Rabbiner der orthodoxen Gemeinde &#8220;Emunas Awes&#8221; (אמונת אבות, d. h. Glaube der Väter), die in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts einen eigenen Betraum unterhielt. Um 1873 erwarb diese Vereinigung in der Storchengasse 21 ein zweistöckiges Wohnhaus, in dem eine Knabenlehranstalt, eine Talmud-Tora-Schule sowie ein Jugend-, Frauen- und Unterstützungsverein untergebracht wurden. Die Gemeinde, die 1890 aufgrund des Israelitengesetzes der Israelitischen Kultusgemeinde Wien angeschlossen wurde, errichtete dort später eine Synagoge, die sogenannte &#8220;Storchenschul&#8221; <a href="#f1" title="Fu&szlig;note 1: Die Storchenschul">[1]</a><span class="sali">.</span><a id="fn1" name="fn1"></a>.</p>
<h3>Vorwürfe, Ermittlungen und Anschuldigungen</h3>
<p>Es stellte sich heraus, dass Hirsch in den Jahren 1862 – 1878 in Wien insgesamt 143 Trauungsakte vollzogen hat, welche samt und sonders in den erwähnten &#8220;Anhang&#8221; eingetragen worden waren. Die Ehe von <abbr>Dr.</abbr> Wilhelm Szauer und Helene Goldmann war übrigens <abbr>Nr.</abbr> 139.</p>
<p>Trefords Erlass fährt fort:</p>
<blockquote><p>Inwiefern Jakob Hirsch und David Kohn mala fide vorgingen oder nicht und inwiefern bei den in diesen &#8216;Anhang&#8217; eingetragenen Ehen die sonst erforderlichen gesetzlichen Formen eingehalten wurden, weiß ich nicht. Thatsache jedoch ist, daß jede israelitische Gemeinde nur jene Fälle in ihre eigenen Matrikel einzutragen berechtigt ist, welche auf ihrem eigenen Territorium sich zutragen.
</p></blockquote>
<p><cite>Ibid.</cite></p>
<p>Der Minister kommt schließlich zur Schlussfolgerung, dass nicht in Mattersdorf geschlossene, aber dennoch in der dortigen Matrik eingetragenen Ehen als <em>&#8220;nicht existirend, beziehungsweise cassirt zu betrachten&#8221;</em> sind. Die involvierten Personen könnten nicht zur Verantwortung gezogen werden, da Rabbinatsverweser David Kohn bereits verstorben sei, und <abbr>R.</abbr> Jakob Hirsch in Wien, also außerhalb Ungarns, wohne. Seit Kohns Tod habe, nach Jakob Hirschs Aussage vor dem Mattersdorfer Stuhlrichter am 21. September 1883, der Mattersdorfer Rabbiner Samuel Ehrenfeld (Rabbiner 1878–1883) alle Trauungen selbst durchgeführt. Der argwöhnisch gewordene Minister Trefort ordnete daraufhin eine Untersuchung an, mit der der Mattersdorfer Stuhlrichter Molnar betraut wurde.</p>
<p>Aus der Autobiographie <abbr>R.</abbr> Jakob Hirschs in seinem Werk &#8220;Mor Dror&#8221; (1. Teil, S. 20) erfahren wir, dass auch die österreichischen Behörden in der Angelegenheit ermittelten. Hirsch wurde von der Polizei zu einem Verhör vorgeladen und nach eigener Aussage dort sehr höflich und zuvorkommend behandelt. Trotzdem wurde es dem Rabbiner mulmig zumute. Man legte ihm einen Brief der Wiener Kultusgemeinde vor, in dem ihm die unbefugte Vornahme von Trauungen vorgeworfen wird. Hirsch wies die Anschuldigung entschieden zurück und erklärte, als Mattersdorfer Dajjan sei er zu solchen Handlungen sehr wohl autorisiert; außerdem habe er alles fein säuberlich in die Mattersdorfer Matriken eintragen lassen. Die Behörden akzeptierten seinen Standpunkt und ließen ihn unbehelligt ziehen. In seinen Aufzeichnungen bezichtigt Hirsch die Wiener Kultusgemeinde, ihn verfolgt zu haben, weil er sie wegen ritueller Neuerungen bekämpfte.</p>
<h3>Exkurs</h3>
<p>Tatsächlich waren die Spannungen innerhalb der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde nicht mehr zu übersehen. Seit der Freizügigkeit 1848 waren Scharen von Juden aus Osteuropa nach Wien gekommen, vor allem aus Ungarn und der heutigen Slowakei. Diese Neueinwanderer waren zumeist streng orthodox, und zwar nach dem Preßburger Muster. Tatsächlich stammten zahlreiche Ankömmlinge aus dieser Stadt. In Wien fanden sie Glaubensbrüder von liberalerer Gesinnung vor, die bereits im Begriff waren, sich an die nichtjüdische Umwelt zu akkulturieren. Anfang der 1860er Jahre wurden diese Spannungen so stark, dass auch die berühmte Wiener Gemütlichkeit und die vorbildliche und harmonische Zusammenarbeit zwischen dem orthodoxen Rabbiner Lazar Horwitz und Prediger Isak Noah Mannheimer sie nicht mehr zu übertünchen vermochten. Schon im Jahre 1861 forderten die Wiener Orthodoxen Autonomie, drangen aber mit ihren Forderungen nicht durch. </p>
<p>Von da an begann sich die Orthodoxie abzusondern. Obwohl der Führer der sogenannten &#8220;Preßburger&#8221;, Rabbiner Salomon Spitzer (בנימין שלמה זלמן שפיצר), damals noch selbst dem Wiener Bet-Din (Rabbinatsgericht) angehörte – dessen Integrität also auch in den Augen der Allerfrömmsten garantiert war – vermied es die Trennungsorthodoxie nun nach Möglichkeit, die genannte Institution in Anspruch zu nehmen. Ihre Mitglieder heirateten daher außerhalb der damaligen Grenzen Wiens, <abbr>z. B.</abbr> in Sechshaus, dessen jüdische Gemeinde, wie wir bereits gesehen haben, damals noch nicht zur Wiener Kultusgemeinde gehörte. </p>
<p>Einen Höhepunkt erreichten die Zwistigkeiten mit dem Amtsantritt des liberal gesinnten Präsidenten der Wiener Kultusgemeinde, Ignaz Kuranda. Im Jahre 1872 wollte der Vorstand der IKG in den beiden großen Tempeln gewisse Gebete abschaffen. Die Orthodoxen stiegen natürlich sofort auf die Barrikaden. In bester Wiener Manier einigten sich die Rabbiner und der Vorstand schließlich auf einen Kompromiss  (diese Gebete sollten leise rezitiert werden), doch Rabbi Spitzer machte da nicht mit und trat aus dem Wiener Bet-Din (Rabbinatsgericht) aus. Er versuchte für seine Gesinnungsgenossen von den Behörden die Anerkennung als eigene Gemeinde zu erreichen. Trotz starkem Druck, einer Medienkampagne und der Unterstützung von zahlreichen ausländischen orthodoxen Rabbinern wurde diesem Ansuchen jedoch nicht stattgegeben. Vermutlich haben die Vorgänge in Ungarn um die Trennung der Gemeinden die Behörden abgeschreckt.</p>
<p>Jetzt, da die Wiener Orthodoxen das Beth Din der Kultusgemeinde nach dem Ausscheiden Spitzers einerseits nicht mehr anerkannten, anderseits aber rechtlich nicht befugt waren, selbst ein solches zu bilden, waren sie gänzlich auf andere, ihrer Meinung nach religiös zuverlässige Gemeinden angewiesen. In einer Zeitungsmeldung aus dem &#8220;Israelit&#8221; 4 (1873), <abbr>S.</abbr> 56 ist <abbr>z. B.</abbr> die Rede von einem Vater, der sich mit der Bitte um einen Get (Scheidungsbrief) für seine Tochter an Rabbiner Spitzer gewandt hatte. Dieser verwies den Mann daraufhin an das Mattersdorfer Beth Din. </p>
<p><strong>Wieder Mattersdorf!</strong></p>
<h3>Conclusio</h3>
<p>Die eingangs erwähnten Eintragungen der von <abbr>R.</abbr> Jakob Hirsch durchgeführten Trauungen in die Mattersdorfer Matriken beweist, dass nicht nur in Ungarn, sondern auch in Österreich die religiösen Angelegenheiten der Juden nicht geregelt waren. Erst das sogenannte &#8220;Israelitengesetz&#8221; aus dem Jahre 1890 stellte das Verhältnis der verschiedenen Kultusgemeinden zum Staat auf eine einheitliche Rechtsgrundlage. Und in Ungarn wurde 1885 eine Reform des jüdischen Matrikenwesens unternommen. Es hat den Anschein, dass die Gemeinde Mattersdorf einen nicht unbedeutenden Anteil daran hat.</p>
<h4>Quellen</h4>
<p>Der spezielle Fall: </p>
<ul>
<li>Israelit 31 (1885), S. 503-505; 33 (1885), <abbr>S.</abbr> 547</li>
<li>Jakob Hirsch, &#8220;Mor Dror&#8221;, 1. Teil, <abbr>S.</abbr> 20</li>
<li>R. Jakob Hirsch: Kinstlicher, Der Chatam Sofer und seine Schüler (heb.), <abbr>S.</abbr> 218-222</li>
</ul>
<p><a id="f1" name="f1"></a>[1] Tempelverein Storchengasse <span class="ext2">[<a href="#fn1" title="wieder nach oben zur Textstelle">Zur&uuml;ck zum Text (1)</a>]</span><span class="sali">.</span>:</p>
<ul>
<li><a href="http://david.juden.at/kulturzeitschrift/57-60/59-Andacht.htm">Jüdische Kulturzeitschrift &#8220;David&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.herklotzgasse21.at/seiten/storchen.html">Projekt &#8220;Herklotzgasse 21&#8243;</a></li>
</ul>
<p><br class="clear" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; Martin-Buber-Geburtshaus</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 11:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Martin Buber 1896 zwecks Studium von Lemberg nach Wien übersiedelt, ist ihm die Stadt keineswegs gänzlich fremd: Zwar hatte Buber größte Teile seiner Kindheit in Galizien verbracht, zur Welt gekommen aber war er 1878 eben in Wien. Es ist also die &#8220;Stadt meiner Geburt und frühesten Kindheit&#8221;, in die Buber 18-jährig zurückkehrt &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Buber" title="Externer Link zu 'en.wikipedia.org...'">Martin Buber</a> 1896 zwecks Studium von Lemberg nach Wien übersiedelt, ist ihm die Stadt keineswegs gänzlich fremd: Zwar hatte Buber größte Teile seiner Kindheit in Galizien verbracht, zur Welt gekommen aber war er 1878 eben in Wien. Es ist also die &#8220;Stadt meiner Geburt und frühesten Kindheit&#8221;, in die Buber 18-jährig zurückkehrt &#8211; und sich übrigens vom Vorlesungsbetrieb an der Wiener Universität weit weniger beeindruckt zeigt als vom Spielbetrieb des Wiener Burgtheaters &#8230;</p>
<p>In Bubers Rückschau erscheint besagte Rückkehr nach Wien überdies stark philosophisch-poetisch aufgeladen: </p>
<blockquote><p>Die losen, flächigen Erinnerungsbilder schienen aus dem großen körperhaften Zusammenhang wie Scheibchen einer magischen Laterne hervor, aber auch manche Gegend, die ich nicht gesehen haben konnte, sprach mich als Bekanntes an. Die heimatliche Fremde lehrte einen täglich, wiewohl in noch undeutlicher Sprache, dass man die Welt anzunehmen und sich von ihr annehmen zu lassen habe, sie nämlich sei bereit &#8230;
</p></blockquote>
<p><cite>Begegnung. Autobiographische Fragmente. 4. Aufl. Heidelberg 1986. <abbr>S.</abbr> 32</cite>. </p>
<p><strong>Bubers Geburtstag, der 8. Februar, jährt sich in der kommenden Woche.<br />
</strong></p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/buberGRR.jpg" width="550" height="1089" alt="Martin Buber - Wohnhaus in Wien" class="centered" /></p>
<p class="centered">Bubers Geburtshaus, Wien, Franz-Josefs-Kai 45</p>
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kopf der Woche &#8211; Bruno Kreisky</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2011/01/23/kopf-der-woche-bruno-kreisky/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2011/01/23/kopf-der-woche-bruno-kreisky/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 10:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopf der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer könnte sich dieser Tage besser dazu eignen, unsere neue (und hiermit eingeläutete) &#8220;Kopf der Woche&#8221;-Reihe zu eröffnen als er: Bruno Kreisky, österreichischer Langzeit-Kanzler und 100er-Jubilar. Kreisky, heute irgendwo zwischen überlebensgroßem Kanzler-Ideal und ultimativem Politik-Reibebaum angesiedelt, wurde am 22. Jänner 1911 als zweitältester Sohn einer Wiener jüdischen Familie geboren. Kreiskys Stellungnahmen zu dieser seiner &#8220;jüdischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[230111]" title="Kreisky-Büste im Bruno-Kreisky-Park in Wien V"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/kreiskyGRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/kreiskyGR.jpg" width="220" height="234" alt="Kreisky-Büste im Bruno-Kreisky-Park in Wien V" /></a></p>
</div>
<p>Wer könnte sich dieser Tage besser dazu eignen, unsere neue (und hiermit eingeläutete) &#8220;Kopf der Woche&#8221;-Reihe zu eröffnen als er: Bruno Kreisky, österreichischer Langzeit-Kanzler und 100er-Jubilar. </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Kreisky">Kreisky</a>, heute irgendwo zwischen überlebensgroßem Kanzler-Ideal und ultimativem Politik-Reibebaum angesiedelt, wurde am 22. Jänner 1911 als zweitältester Sohn einer Wiener jüdischen Familie geboren. </p>
<p>Kreiskys Stellungnahmen zu dieser seiner &#8220;jüdischen Herkunft&#8221; fallen freilich &#8211; wenn er auch nachdrücklich versicherte, er versuche keineswegs, </p>
<blockquote><p>mich meines Judentums zu entledigen</p></blockquote>
<p><cite>Bruno Kreisky: Zwischen den Zeiten. Der Memoiren erster Teil. Wien/München: Kremayr &#038; Scheriau 2000. <abbr>S.</abbr> 86</cite></p>
<p> &#8211; nicht selten eigenartig schillernd aus (nicht zu reden von Kreiskys kritischer Einstellung zum Zionismus und dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreisky-Peter-Wiesenthal-Aff%C3%A4re" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Konflikt mit Simon Wiesenthal</a>).</p>
<p>Beispiel gefällig? </p>
<blockquote><p>Was ist nun von meiner Beziehung zum Judentum übriggeblieben? Primär ein wichtiges Gefühl, nämlich dass man seine Herkunft nicht verleugnen soll, besonders dann nicht, wenn man aus einer Gemeinschaft stammt, die von anderen als inferior betrachtet wird oder derentwillen man in irgendeiner Weise Unannehmlichkeiten ausgesetzt sein könnte. Man soll also so wenig sein Judentum verleugnen, wie man etwa in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg sein Deutschtum verleugnen sollte, oder wie man etwa leugnen sollte, katholisch zu sein in Ländern, in denen der Katholizismus Verfolgungen ausgesetzt ist, so wie man sich auch nicht scheuen sollte, einzuräumen, dass man der Sohn oder die Tochter einer Prostituierten ist, auch das dürfte kein Grund sein, sich zu schämen &#8230; So ist für mich der Umstand, dass ich aus dem Judentum komme, keineswegs mit einer Empfindung der Deklassierung gegenüber meinen christlichen Mitbürgern verbunden &#8230; Ich habe allerdings außer diesem Gefühl, dass man sich von seiner eigenen Herkunft nicht dispensieren kann, darf und soll, kein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl.</p></blockquote>
<p><cite>Bruno Kreisky: Der Mensch im Mittelpunkt. Der Memoiren dritter Teil. Wien/München: Kremayr &#038; Scheriau 2000. <abbr>S.</abbr> 192</cite></p>
<p class="tipp">Kleines <acronym>PS</acronym> in eigener Sache: Unsere Serie &#8220;Bild der Woche&#8221; wird selbstverständlich fortgeführt, nur eben ergänzt um die Kategorien &#8220;Kopf der Woche&#8221; und (Web- bzw. Veranstaltungs-)&#8221;Tipp der Woche&#8221;, die sich in Zukunft in loser Folge abwechseln werden.</p>
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		<title>Bild der Woche &#8211; Chanukkia</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/12/05/bild-der-woche-chanukkia/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 11:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[chanukka]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesen Tagen sehen wir viele Chanukkaleuchter &#8211; im Haus, in der Synagoge, im Web &#8230; ganz besonders beeindruckend aber ist jener auf den Asphalt projizierte Leuchter zwischen Holocaust-Denkmal und dem vergangene Woche neu eröffneten Museum Judenplatz in Wien (leider hatte ich nur mein Handy dabei). Es handelt sich dabei um eine bosnische Chanukkia aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen sehen wir viele Chanukkaleuchter &#8211; im Haus, in der Synagoge, im Web &#8230; ganz besonders beeindruckend aber ist jener auf den Asphalt projizierte Leuchter zwischen Holocaust-Denkmal und dem vergangene Woche neu eröffneten <a href="http://www.jmw.at/ausstellungen/detailansicht.html?tx_exhibitions_pi1[uid]=118&#038;cHash=865a60b176942885302f4e34806c1560" title="Externer Link zu 'jmw.at...'">Museum Judenplatz</a> in Wien <em>(leider hatte ich nur mein Handy dabei)</em>. </p>
<p>Es handelt sich dabei um eine bosnische Chanukkia aus der Sammlung Max Berger, die übrigens im Original in der Ausstellung &#8220;<a href="http://www.jmw.at/ausstellungen/detailansicht.html?tx_exhibitions_pi1[uid]=112&#038;cHash=2d655fd1eb1a6339df2287ce36a93050" title="Externer Link zu 'jmw.at/ausstellungen...'">Die Türken in Wien</a>&#8221; im jüdischen Museum der Stadt Wien zu sehen ist (noch bis 09. Jänner 2011). Umgesetzt wurde die Lichtprojektion von Michaela Feurstein (jüdisches Museum der Stadt Wien).</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[281110]" title="Projizierte bosnische Chanukkia zwischen Holocaust-Denkmal und Museum Judenplatz, Wien"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/chanukkiaGGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/chanukkiaGR.jpg" width="550" height="413" alt="Auf den Asphalt projizierte Chanukkia" /></a></p>
</div>
<p class="tipp">Tipp: Auch wenn es derzeit bitterkalt ist, ein Spaziergang zum Judenplatz in Wien zahlt sich insbesondere abends, in der Dunkelheit, schon alleine wegen der wunderbaren Projektion wirklich aus!</p>
<p class="centered"><strong>Da wir heuer auf unserer <a href="http://ojm.at/fb" title="Externer Link zu 'facebook.com/ojmEisenstadt'">Facebook-Seite</a> einen Chanukka-Song-Marathon veranstalten, wünschen wir (ein wenig später, aber nicht weniger herzlich) heute, am 4. Tag von Chanukka, allen Leserinnen und Lesern auch hier<br />
ein fröhliches Chanukkafest &#8211; <span lang="en" xml:lang="en">Happy</span> Chanukka &#8211; חג אורים שמח!</strong></p>
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		<title>Bild der Woche &#8211; Der Meister</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 10:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich hebräische Grabinschriften übersetze und nicht mehr weiter weiß, suche ich Hilfe &#8230; und fahre nach Wien &#8230; nein, nicht an die Universität ;), sondern ich besuche Meister Shmuel Shapira in der Biedermeier-Werkstätte seines Hutsalons, gleich neben dem Museumsquartier (den früheren Hofstallungen). Denn der Meister führt nicht nur das traditionsreichste Wiener Hutmacherunternehmen Szaszi (gegründet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich hebräische Grabinschriften übersetze und nicht mehr weiter weiß, suche ich Hilfe &#8230; und fahre nach Wien &#8230; nein, nicht an die Universität ;), sondern ich besuche Meister Shmuel Shapira in der Biedermeier-Werkstätte seines Hutsalons, gleich neben dem Museumsquartier (den früheren Hofstallungen).<br />
Denn der Meister führt nicht nur das traditionsreichste Wiener Hutmacherunternehmen <a href="http://www.szaszi.com/" title="Externer Link zu 'szaszi.com'">Szaszi</a> (gegründet 1858!), sondern hat ursprünglich eine ganz andere Art der Ausbildung genossen, nämlich an einer Jeschiva in Jerusalem. Ganz offiziell daher hier: Vielen Dank für Ihre Hilfe, Herr Shapira!  </p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[281110]" title="Meister Shapira nimmt mit dem 'Conformateur' Maß"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/schapira01GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/schapira01GR.jpg" width="550" height="413" alt="Meister Shapira nimmt mit dem 'Conformateur' Maß" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Als ich Herrn Shapira unlängst besuchte, stellte er gerade einen Zweispitz für die einzige Bereiteranwärterin der Spanischen Hofreitschule fertig. Ich durfte die junge Dame wenige Minuten später kennenlernen, als sie erfreut ihren Hut abholte. Ihrem ebenfalls jungen Kollegen wurden derweil mit dem &#8220;Conformateur&#8221;, dem traditionellen Gerät der Hutmacher, die Maße genommen.<br />
Am Tisch noch meine Zettel mit den hebräischen Inschriften &#8230;.</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[281110]" title="Meister Shmuel Shapira"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/schapira02GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/schapira02GR.jpg" width="550" height="413" alt="Meister Shmuel Shapira" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Shmuel Shapira ist als Hutmacher Spätberufener. Eine besondere Fügung führte ihn vor vielen Jahren in die Werkstatt des bekanntesten und besten Hutmachers Wiens. Er wurde in alle Geheimnisse der Hutmacherei eingeweiht, legte die Meisterprüfungen ab und übernahm das traditionsreiche Unternehmen.</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[281110]" title="Meister Shapira bei der Arbeit"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/schapira03GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/schapira03GR.jpg" width="550" height="413" alt="Meister Shapira bei der Arbeit" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Herr Shapira fertigt die Hüte aus edelsten Materialien! Ein großer Teil der Geräte in der Werkstatt ist älter als 150 Jahre und stammt aus der Gründerzeit der Firma Szaszi.</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[281110]" title="Das 'Kunstwerk' ist gleich fertig"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/schapira04GRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/schapira04GR.jpg" width="550" height="413" alt="Das 'Kunstwerk' ist gleich fertig" /></a></p>
</div>
<p class="centered">In jedem Fall, sind alle Arbeitsschritte getan, ist nicht &#8220;nur&#8221; ein eleganter Hut geboren, sondern immer ein &#8220;Kunstwerk&#8221;!</p>
<p class="tipp"><strong>Tipp: Mehr über Meister Shapira und sein traditionsreiches Unternehmen finden Sie auf seiner <span lang="en" xml:lang="en">Website</span> <a href="http://www.szaszi.com/" title="Externer Link zu 'szaszi.com'">szaszi.com</a>.</strong></p>
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		<title>Bild der Woche &#8211; Hugo Meisl</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/11/21/bild-der-woche-hugo-meisl/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 14:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien, Februar 1937: Hugo Meisl übersiedelt ein letztes Mal. Seine jetzige Adresse: A-1110 Wien, Zentralfriedhof, 4. Tor, Gruppe 3, Reihe 4, Nr. 11. Am 21. Feber 1937 versammelt sich dort das ballesterische Mitteleuropa zu einem Geleitzug &#8230; Der Österreichische Fußball-Bund beschließt, dass zehn Männer den Platz von Hugo Meisl einnehmen sollen. So gewaltig erscheint der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, Februar 1937:</p>
<blockquote><p>Hugo Meisl übersiedelt ein letztes Mal. Seine jetzige Adresse: A-1110 Wien, Zentralfriedhof, 4. Tor, Gruppe 3, Reihe 4, Nr. 11. Am 21. Feber 1937 versammelt sich dort das ballesterische Mitteleuropa zu einem Geleitzug &#8230; Der Österreichische Fußball-Bund beschließt, dass zehn Männer den Platz von Hugo Meisl einnehmen sollen. So gewaltig erscheint der Erblasser.</p>
<p>Die Dichter wetzen bedrohlich ihre Stifte. &#8216;Leicht war dein Sterben, aber schwer dein Leben &#8211; Das du aus tiefster Brust dem Sport geweiht. &#8211; Wann wird es wieder deinesgleichen geben? &#8211; Dein Name glänzt in alle Ewigkeit&#8217; &#8230;
</p></blockquote>
<p><cite>Robert Franta/Wolfgang Weisgram: Ein rundes Leben. Hugo Meisl &#8211; Goldgräber des Fußballs. Wien: egoth 2005. <abbr>S.</abbr> 278</cite></p>
<p>So pathetisch die Dichter-Nachrufe, so tränenreich Meisls Beerdigung: Quasi kein Fußballer-Auge sei trocken geblieben, weiß die zeitgenössische Presse zu berichten &#8230;</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[211110]" title="Todesanzeige in der 'Jüdischen Wochenschrift Die Wahrheit', Wien, 19.2.1937"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/meislGRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/meislGR.jpg" width="550" height="701" alt="Todesanzeige in der 'Jüdischen Wochenschrift Die Wahrheit', Wien, 19.2.1937" /></a></p>
</div>
<p class="centered">Todesanzeige in der &#8220;Jüdischen Wochenschrift Die Wahrheit&#8221;, Wien, 19.2.1937 (<abbr>Jg.</abbr> 53, <abbr>Nr.</abbr> 7, <abbr>S.</abbr> 7) &#8211; entnommen aus dem <a href="http://www.compactmemory.de/" title="Externer Link zu 'compactmemory.de'">Online-Archiv Compact Memory</a>.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Meisl" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Meisl'">Hugo Meisl</a>, ÖFB-Generalsekretär, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96FB-Teamchef" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Teamchef</a> des legendären österreichischen &#8216;Wunderteams&#8217; und &#8220;<a href="http://www.oefb.at/show_berichtdetail.php?ber_id=1965&#038;fpid=298" title="Externer Link zu 'oefb.at...'">Genius des europäischen Fußballs der dreißiger Jahre</a>&#8220;, starb am 17. Februar 1937, sein Geburtstag jährte sich am vergangenen Dienstag, dem 16. November, zum 129. Mal.</p>
<p>Dazu wiederum passt eine aktuelle Meldung, die der österreichischen Museumslandschaft reizvollen Zuwachs verheißt: Nach &#8220;<a href="http://derstandard.at/1288660073467/Aus-dem-Buero-des-Wohnbaustadtrats-Ueber-Systemfehler-und-andere-Geschichten" title="Externer Link zu 'derstandard.at...'">Standard</a>&#8220;-Recherche nämlich prüft das Wien Museum nach allerlei politisch-administrativen Querelen gegenwärtig Pläne, Meisls ehemalige Wohnung im Wiener Karl-Marx-Hof zur &#8220;musealen Gedenkwohnung&#8221; umzugestalten &#8230;</p>
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		</item>
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		<title>Bild der Woche &#8211; Direktorinnen-/Direktorentreffen</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/10/17/bild-der-woche-direktorinnen-direktorentreffen/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/10/17/bild-der-woche-direktorinnen-direktorentreffen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 08:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=623</guid>
		<description><![CDATA[Am vergangen Dienstag, dem 12. Oktober, fand im Palais Epstein im Rahmen der &#8220;Epstein-Vorlesungen&#8221; eine Podiumsdiskussion über die Rolle jüdischer Museen mit dem Thema &#8220;Jüdische Museen als lebendige Denkmäler der Geschichte&#8221; statt. Geladen waren die Direktorin/Direktoren der drei jüdischen Museen in Österreich sowie die Direktorin des jüdischen Museums Franken. Bild-Copyright: Parlament der Republik Österreich; von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangen Dienstag, dem 12. Oktober, fand im <a href="http://www.parlament.gv.at/GEBF/EPSTEIN/" title="Externer Link zu 'parlament.gv.at/GEBF/EPSTEIN/'">Palais Epstein</a> im Rahmen der &#8220;Epstein-Vorlesungen&#8221; eine Podiumsdiskussion über die Rolle jüdischer Museen mit dem Thema &#8220;Jüdische Museen als lebendige Denkmäler der Geschichte&#8221; statt. Geladen waren die Direktorin/Direktoren der drei jüdischen Museen in Österreich sowie die Direktorin des jüdischen Museums Franken.</p>
<div class="mittig1BdW">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[171010]" title="Bild Copyright: Parlament der Republik Österreich; v. li. Reiss, Löwy, Spera, Eisenstein, Prammer, Schefbeck"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/epsteinGRR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/epsteinGR.jpg" width="550" height="385" alt="Bild Copyright: Parlament der Republik Österreich; v. li. Reiss, Löwy, Spera, Eisenstein, Prammer, Schefbeck" /></a></p>
</div>
<p class="centered"><em>Bild-Copyright: Parlament der Republik Österreich;</em><br />
von links: meinereiner (Eisenstadt, eh klar ;) ), <abbr>Dr.</abbr> Hanno Loewy &#8211; Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, <abbr>Dr.<sup>in</sup></abbr> Danielle Spera &#8211; Direktorin des Jüdischen Museums Wien, <abbr>Mag.<sup>a</sup></abbr> Daniela <abbr>F.</abbr> Eisenstein &#8211; Direktorin des Jüdischen Museums Franken, Vorstandsmitglied Association of European Jewish Museums, <abbr>Mag.<sup>a</sup></abbr> Barbara Prammer &#8211; Präsidentin des Nationalrates und <abbr>Dr.</abbr> Günther Schefbeck &#8211; Parlamentsdirektion</p>
<p>Mehr Fotos auf der <a href="http://www.parlament.gv.at/SERV/FOTO/VER/464771/index.shtml?backurl=/SERV/FOTO/AKTUELL/" title="Externer Link zu 'parlament.gv.at...'"><span lang="en" xml:lang="en">Website</span> des Parlaments</a>.</p>
<p>Zur <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2010/PK0764/index.shtml" title="Externer Link zu 'parlament.gv.at...'">Parlamentskorrespondenz 764 vom 12. Oktober 2010.</a></p>
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&laquo; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/10/13/bild-der-woche-hoher-besuch/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie zur&uuml;ck zum vorherigen Bild">  Bild der Woche &#8220;Hoher Besuch&#8221;</a>&nbsp;
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&nbsp; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/10/25/bild-der-woche-der-bischof/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie vor zum n&auml;chsten Bild"> Bild der Woche &#8220;Der Bischof&#8221;</a> &raquo;
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Religion vor Ort &#8211; Nachlese</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/06/06/religion-vor-ort-nachlese/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/06/06/religion-vor-ort-nachlese/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 11:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[jüdisch-christlich]]></category>
		<category><![CDATA[schalom-salam-grüß-gott]]></category>
		<category><![CDATA[synagoge]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=328</guid>
		<description><![CDATA[Museum &#8220;on tour&#8221; &#8211; das erste Mal für ein Museum wie unseres, das ein wenig abseits der Großstadt liegt, in einem Bundesland, in dem es so gut wie keine Juden mehr gibt, in einer Stadt, die keine muslimische Infrastruktur hat. Am Donnerstag fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221; der 2. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Museum &#8220;on tour&#8221; &#8211; das erste Mal für ein Museum wie unseres, das ein wenig abseits der Großstadt liegt, in einem Bundesland, in dem es so gut wie keine Juden mehr gibt, in einer Stadt, die keine muslimische Infrastruktur hat.</p>
<p>Am Donnerstag fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/03/14/schalom-salam-gruess-gott/" title="Interner Link zum Übersichtsbeitrag vom 14. März 2010">&#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221;</a> der 2. Teil &#8220;Religion vor Ort&#8221; statt, die Exkursion nach Wien, zu Orten gelebter Religiosität, in den Stadttempel, die Ruprechtskirche und die Moschee des Islamischen Zentrums.</p>
<p>Da wir als jüdisches Museum die religiöse &#8220;Blütenlese&#8221; naturgemäß von der jüdischen Tradition und von jüdischem Boden ausgehend betrachten wollen, lag es nahe, auch als erste Station in Wien den Stadttempel zu wählen, die Synagoge in der Seitenstettengasse.</p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[060610]" title="Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg im 'Wiener Stadttempel'"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/synagogeExGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/synagogeEx.jpg" width="150" height="150" alt="Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg im 'Wiener Stadttempel'" /></a></p>
</div>
<p>Der &#8220;Chef&#8221; persönlich, Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, führte uns durch &#8220;seine&#8221; Synagoge, wobei er besonders auch auf die zur Bauzeit (1825/26) geltende Vorschrift, nichtkatholische Gotteshäuser verborgen zu bauen, einging. Nach der Führung ließ er genügend Raum für Fragen der über 40 ExkursionsteilnehmerInnen aus Eisenstadt, Niederösterreich und Wien (Umgebung). Wenn das Programm an diesem Nachmittag &#8211; ganz bewusst &#8211; nicht so dicht gedrängt gewesen wäre, hätten wohl alle noch lange in der Synagoge verweilen wollen, manche der Fragen wären abendfüllend gewesen ;). Am Schluss wies der Oberrabbiner noch auf die in der unmittelbaren Nachbarschaft gelegene Ruprechtskirche hin, der die Synagoge auch &#8220;verdankt&#8221;, in der sogenannten Reichskristallnacht nicht in Brand gesetzt worden zu sein &#8211; um die Kirche nicht zu gefährden &#8230;</p>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:450px; height:271px" data="http://www.youtube.com/v/E0-mwx30LSg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/E0-mwx30LSg&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" /></object>
</div>
<p class="centered">Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg</p>
<div class="bildrechts">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[060610]" title="Sr. Mag.a Ruth Pucher MSC führt uns in der Ruprechtskirche"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/kircheExGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/kircheEx.jpg" width="150" height="150" alt="Sr. Mag.a Ruth Pucher MSC führt uns in der Ruprechtskirche" /></a></p>
</div>
<p>In der ältesten Kirche Wiens erwartete uns <abbr>Sr. Mag.<sup>a</sup></abbr> Ruth Pucher <abbr>MSC</abbr>, die nicht nur auf anschauliche Weise (mit farbigen Bauklötzchen!) die Bauchgeschichte der Kirche skizzierte und uns im beeindruckenden Innenraum der kleinen Kirche führte, sondern auch grundsätzliche theologische Themenstellungen der christlichen Religion &#8211; aus katholischer Perspektive &#8211; ansprach. <abbr>Sr.</abbr> Pucher wies ebenfalls auf die nachbarliche Synagoge hin und darauf, dass sich die Kirchengemeinde ihrer Nähe zur Synagoge auf der einen Seite und der Nähe zum ehemaligen Hauptquartier der Gestapo auf der anderen Seite sehr bewusst ist und daran in einer jährlichen Gedenkfeier immer wieder erinnert. Aber auch drei der modernen Glasfenster von <abbr>St.</abbr> Ruprecht rufen eindrucksvoll zur Besinnung auf die jüdischen Wurzeln des Christentums auf.</p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[060610]" title="Die große Moschee im Islamischen Zentrum, Wien"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/moscheeExGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/moscheeEx.jpg" width="150" height="150" alt="Die große Moschee im Islamischen Zentrum, Wien" /></a></p>
</div>
<p>Mit dem Bus ging es anschließend aus dem Stadtzentrum Wiens hinaus zum Islamischen Zentrum, wo uns <abbr>Mag.</abbr> Aiman Morad ebenfalls sehr freundlich empfing. Nach der Führung durch die beeindruckende große Moschee hatten wir die Möglichkeit zum Gespräch mit Herrn Morad in der schönen Bibliothek des Zentrums. Dabei gab er uns eine kurze Einführung in den Islam und beantwortete dann offen und geduldig alle Fragen. Die Themen reichten von der Rolle der biblischen Propheten im Islam, dem muslimischen Verständnis des Eingottglaubens und den fünf Säulen des Islam bis hin zu tagesaktuellen und sehr praktischen Problemen und Fragestellungen. Ein nicht eingeplanter kleiner Höhepunkt für uns alle war sicher der gegen Schluss auf einmal zu hörende und mit einer ausgesprochen schönen Stimme ausgeführte Ruf zum Gebet &#8230;</p>
<p>Wir haben in nicht einmal 4 Stunden (exklusive Hin- und Rückfahrt Eisenstadt) unmittelbar hintereinander 3 Gotteshäuser der drei monotheistischen Religionen erlebt, die Eindrücke waren viele und tief.</p>
<p>Ganz herzlichen Dank noch einmal von hier aus an alle Referenten/Referentinnen für die freundliche Aufnahme und danke an alle TeilnehmerInnen, die unser Angebot angenommen und den intensiven Nachmittag so geduldig mitgemacht und mitgestaltet haben.</p>
<p>Vor der Heimfahrt nach Eisenstadt baten wir zwei TeilnehmerInnen noch um ein kurzes Interview (Stegreif):</p>
<p><em>Wir bitten um Entschuldigung für die anfangs schlechte Tonqualität des Videos. Nach vielen Tagen Dauerregen hatten wir den ganzen Nachmittag Glück mit dem Wetter, just beim Interview setzte dann aber leider doch starker Wind und Regen ein.</em></p>
<div class="centered">
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:450px; height:271px" data="http://www.youtube.com/v/BMoZAi9LP84&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BMoZAi9LP84&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" /></object>
</div>
<p class="centered">Elisabeth Penzias, Wien, und <abbr>Mag.</abbr> Bernhard Dobrowsky, Eisenstadt</p>
<p class="tipp"> <strong>Nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221;: Eisenstadt x 3 &#8211; Ein interreligiöser Stadtspaziergang, am 29. August:</strong></p>
<div class="bildlinks">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[130410]" title="Schalom - Salam - Grüß Gott (Logo)"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssggGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg.jpg" width="150" height="150" alt="Schalom - Salam - Grüß Gott (Logo)" /></a></p>
</div>
<p>Ein Rundgang auf den Spuren religiöser Vielfalt in Eisenstadt – mit Besuch des Martinsdoms und der evangelischen Auferstehungskirche sowie einem Spaziergang durch das ehemalige jüdische Viertel samt Friedhof und Synagoge.<br />
Was: Stadtrundgang mit Besichtigungen<br />
Wann: Sonntag, 29. August 2010, 15.30 Uhr<br />
Wo: Eisenstadt<br />
Führung &#038; Eintritte frei, Anmeldung erbeten, aber nicht notwendig<br />
In Bälde hier mehr Informationen!<br />
<br class="clear" /><br />
Mehr Informationen finden Sie auf der Überblicksseite der Veranstaltungsreihe &#8220;<a href="http://www.ojm.at/blog/2010/03/14/schalom-salam-gruess-gott/" title="Interner Link zum gleichnamigen Beitrag im Blog">Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott</a>&#8220;.</p>
<p>Anmeldungen:</p>
<ul>
<li>über unsere <a href="http://www.facebook.com/ojmEisenstadt?v=app_2344061033" title="Externer Link zu 'facebook.com/ojmEisenstadt ...">Facebook-Seite (Veranstaltungen)</a></li>
<li>per <span lang="en" xml:lang="en">E-Mail</span>: <a href="mailto:ssgg@ojm.at">ssgg@ojm.at</a></li>
<li>telefonisch: +43 (0)2682 65145 </li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Religion vor Ort</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/05/02/religion-vor-ort/</link>
		<comments>http://www.ojm.at/blog/2010/05/02/religion-vor-ort/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 11:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[jüdisch-christlich]]></category>
		<category><![CDATA[schalom-salam-grüß-gott]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ojm.at/blog/?p=193</guid>
		<description><![CDATA[Eine Exkursion in den Wiener Stadttempel, die Ruprechtskirche und die Moschee des Islamischen Zentrums &#8211; im Rahmen der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221; Das Österreichische Jüdische Museum lädt herzlich ein zum zweiten Teil der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221;: Religion vor Ort: Zu Gast im Wiener Stadttempel, in der Ruprechtskirche und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Eine Exkursion in den Wiener Stadttempel, die Ruprechtskirche und die Moschee des Islamischen Zentrums &#8211; im Rahmen der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221;</h3>
<p>Das Österreichische Jüdische Museum lädt herzlich ein zum zweiten Teil der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221;: </p>
<p><strong>Religion vor Ort: Zu Gast im Wiener Stadttempel, in der Ruprechtskirche und im Islamischen Zentrum</strong></p>
<p>Wann: <strong>Donnerstag, 03. Juni 2010</strong><br />
Wo: <strong>Wien</strong><br />
Es besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Bus-Anreise aus Eisenstadt &#8211; Abfahrt vor dem Österreichischen Jüdischen Museum, 12.45 Uhr.<br />
Treffpunkt in Wien ist der Eingang zum Stadttempel (Seitenstettengasse 4, 1010 Wien), 13.50 Uhr.</p>
<div class="mittig1F">
<p class="thumbn"><a rel="lightbox[140310]" title="Schalom - Salam - Grüß Gott (Logo)"  href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssggGR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg.jpg" width="150" height="150" alt="Schalom - Salam - Grüß Gott (Logo)" /></a></p>
</div>
<p class="tipp">3 Religionen, 3 Orte religiöser Praxis: Synagoge, Kirche und Moschee sind Orte gelebter jüdischer, christlicher und muslimischer Religiosität. Der zweite Teil der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom – Salam – Grüß Gott&#8221; begibt sich auf die Spur von Eigenheiten und Ähnlichkeiten dieser religiösen Räume und lädt ein zu einer Begegnung mit Religion vor Ort:</p>
<p>Besucht werden der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stadttempel" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Stadttempel'">Wiener Stadttempel</a> und seine ungleiche Nachbarin, die (wohl) älteste Kirche Wiens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruprechtskirche_(Wien)" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Ruprechtskirche_(Wien)'"><abbr>St.</abbr> Ruprecht</a> sowie die Moschee des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamisches_Zentrum_Wien" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org/wiki/Islamisches_Zentrum_Wien'">Islamischen Zentrums</a> in Wien-Floridsdorf.</p>
<p>Durch den Stadttempel führt Oberrabbiner <strong>Paul Chaim Eisenberg</strong>, durch die Ruprechtskirche <abbr>Mag.<sup>a</sup></abbr> <strong>Ruth Pucher</strong> <abbr>MC</abbr> (Kunsthistorikerin, Kirchenführerin und Gemeindemitglied von <abbr>St.</abbr> Ruprecht), durch die Moschee des Islamischen Zentrums <abbr>Mag.</abbr> <strong>Aiman Morad</strong>.
</p>
<div id="mittig3b">
<ul id="bildchen3">
<li><a rel="lightbox[030510]" title="Wiener 'Stadttempel' in der Seitenstettengasse" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg203GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg203.jpg" width="150" height="150" alt="Wiener 'Stadttempel' in der Seitenstettengasse" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[030510]" title="Ruprechtskirche, Wien" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg202GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg202.jpg" width="150" height="150" alt="Wiener 'Ruprechtskirche, Wien" /></a></li>
<li><a rel="lightbox[030510]" title="Moschee des Islamischen Zentrums, Wien" href="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg201GR.jpg"><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/ssgg201.jpg" width="150" height="150" alt="Moschee des Islamischen Zentrums, Wien" /></a></li>
</ul>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<p>Bitte beachten Sie:<br />
Die maximale TeilnehmerInnen-Zahl (in Rücksicht auf die Sicherheitsbestimmungen im Stadttempel) von maximal 40 Personen ist fast erreicht. Nach jetzigem Stand <del datetime="2010-05-02T13:03:58+00:00">ist nur mehr 1 Platz  frei</del> <strong>ist kein Platz mehr frei</strong>! (<span lang="en" xml:lang="en">Update</span>, 15h) <del datetime="2010-05-02T13:03:58+00:00">Wir ersuchen Sie deshalb, sich möglichst schnell anzumelden.</del><br />
Allerdings &#8220;wackeln&#8221; einige wenige Plätze, daher gibt es eine <strong>Warteliste</strong>. Wenn Sie Interesse haben an der Exkursion teilzunehmen, ersuchen wir um Anmeldung und verständigen Sie umgehendst bei Freiwerden eines Platzes (in der Reihenfolge der Anmeldungen).</p>
<p>Eine Anmeldung ist möglich:</p>
<ul>
<li>über unsere <a href="http://www.facebook.com/ojmEisenstadt?v=app_2344061033" title="Externer Link zu 'facebook.com/ojmEisenstadt ...">Facebook-Seite (Veranstaltungen)</a></li>
<li>per <span lang="en" xml:lang="en">E-Mail</span>: <a href="mailto:ssgg@ojm.at">ssgg@ojm.at</a></li>
<li>telefonisch: +43 (0)2682 65145 </li>
</ul>
<p>Bitte beachten Sie weiters:<br />
Der <strong>Unkostenbeitrag</strong> für Busfahrt (Eisenstadt &#8211; Wien &#8211; Eisenstadt) und Eintritte/Führungen beträgt Euro 9, für Eintritte/Führungen (exklusive Busfahrt) Euro 5.</p>
<p>Bitte Ausweis mitnehmen!</p>
<p>Weitere Informationen zum Programm der Veranstaltungsreihe &#8220;Schalom &#8211; Salam &#8211; Grüß Gott&#8221; finden Sie in unserem <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/03/14/schalom-salam-gruess-gott/" title="Interner Link zum Beitrag 'Schalom-Salam-Grüß Gott'">Übersichtsartikel</a>.  </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche &#8211; Milena</title>
		<link>http://www.ojm.at/blog/2010/04/11/bild-der-woche-milena/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sah heute einen Plan von Wien, einen Augenblick lang erschien es mir unverständlich, dass man eine so große Stadt aufgebaut hat, während Du doch nur ein Zimmer brauchst, schreibt Franz Kafka am 23. Juni 1920 an Milena Jesensk&#225;. Franz Kafka: Briefe an Milena. Frankfurt a.M.: Fischer 1983. S. 76 Das Zimmer Milenas befindet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich sah heute einen Plan von Wien, einen Augenblick lang erschien es mir unverständlich, dass man eine so große Stadt aufgebaut hat, während Du doch nur ein Zimmer brauchst,</p></blockquote>
<p>schreibt Franz Kafka am 23. Juni 1920 an Milena Jesensk&aacute;.<br />
<cite>Franz Kafka: Briefe an Milena. Frankfurt <abbr>a.M.</abbr>: Fischer 1983. <abbr>S.</abbr> 76</cite></p>
<p>Das Zimmer Milenas befindet sich in jenen Tagen &#8230;</p>
<p><img src="http://www.ojm.at/blog/bilder/milenaGR.jpg" width="550" height="825" alt="Hauseingang Lerchenfelder Straße 113" class="centered" /></p>
<p>&#8230; im Haus Lerchenfelder Straße 113. Kafka freilich schickt seine Briefe nicht in die Lerchenfelder Straße, sondern <a href="http://books.google.at/books?id=6FSoMEjrOqoC&#038;pg=PA540&#038;lpg=PA540&#038;dq=kafka+milena+%22bennogasse%22&#038;source=bl&#038;ots=A4WHILP13-&#038;sig=caTeZwX4CLirwwtWnPY1KFKEWvg&#038;hl=de&#038;ei=uDe-S4qaEqOUOOaI0JYK&#038;sa=X&#038;oi=book_result&#038;ct=result&#038;resnum=1&#038;ved=0CAYQ6AEwAA#v=onepage&#038;q=kafka%20milena%20%22bennogasse%22&#038;f=false" title="Externer Link zu 'books.google.at...'">postlagernd</a> &#8211; Milena nämlich teilt ihr &#8220;Zimmer&#8221; mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Polak" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Ernst Polak</a>, mit dem sie (wenig glücklich, aber doch) seit 1918 verheiratet ist.</p>
<p>Ein rührend-tragischer Briefwechsel, der vor runden 90 Jahren seinen Anfang nahm, im April 1920.</p>
<p>Doch ist Milena &#8220;nicht nur Kafkas Freundin&#8221; (so der Titel einer Arbeit von Olga Klauber): <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milena_Jesensk%C3%A1" title="Externer Link zu 'de.wikipedia.org...'">Milena Jesensk&aacute;</a>, geboren 1896 in Prag, übersiedelte nach ihrer Heirat eben nach Wien, wo sie <abbr>u.a.</abbr> als Journalistin und Übersetzerin tätig war; nach dem Ende ihrer Brief-Romanze mit Kafka und der Ehe mit Polak kehrte Milena über Umwege nach Prag zurück, wo sie ihre journalistische Arbeit fortsetzte. Nach der deutschen Besetzung versorgte sie als Fluchthelferin Verfolgte, darunter viele Juden, mit Unterkunft und Verpflegung. Nach ihrer Verhaftung 1939 wurde Milena in das Konzentrationslager Ravensbrück verbracht; sie starb ebendort am 17. Mai 1944.</p>
<p>Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ehrt Milena Jesensk&aacute; als &#8220;<a href="http://www1.yadvashem.org/righteous_new/czech/jesenska.html" title="Externer Link zu 'www1.yadvashem.org...'">Gerechte unter den Völkern</a>&#8220;.</p>
<div class="pagenavi">
<div class="page-nav">
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&laquo; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/03/28/bild-der-woche-naechstes-jahr-in/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie zur&uuml;ck zum vorherigen Bild">  Bild der Woche &#8220;Nächstes Jahr in &#8230;&#8221;</a>&nbsp;
</div>
<div class="nav-next">
&nbsp; <a href="http://www.ojm.at/blog/2010/04/18/bild-der-woche-wer-glaubt-was/" title="Bl&auml;ttern Sie in der 'Bild der Woche'-Galerie vor zum n&auml;chsten Bild"> Bild der Woche &#8220;WER glaubt WAS&#8221;</a> &raquo;
</div>
</div>
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<p class="tipp"><em>Schicken Sie uns Ihr <a href="http://www.ojm.at/blog/ueber-das-blog/#bw" title="Interner Link zu Seite 'Über das Blog'">Bild der Woche</a> &#8230;</em></p>
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