Koschere Melange

Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums - ISSN 2410-6380

Schlagwort: wien

Religion vor Ort

Eine Exkursion in den Wiener Stadttempel, die Ruprechtskirche und die Moschee des Islamischen Zentrums Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Schalom – Salam – Grüß Gott“ Das Österreichische Jüdische Museum lädt herzlich…

Eine Exkursion in den Wiener Stadttempel, die Ruprechtskirche und die Moschee des Islamischen Zentrums

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Schalom – Salam – Grüß Gott“

Das Österreichische Jüdische Museum lädt herzlich ein zum zweiten Teil der Veranstaltungsreihe „Schalom – Salam – Grüß Gott“:

Religion vor Ort: Zu Gast im Wiener Stadttempel, in der Ruprechtskirche und im Islamischen Zentrum

Wann: Donnerstag, 03. Juni 2010
Wo: Wien
Es besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Bus-Anreise aus Eisenstadt – Abfahrt vor dem Österreichischen Jüdischen Museum, 12.45 Uhr.
Treffpunkt in Wien ist der Eingang zum Stadttempel (Seitenstettengasse 4, 1010 Wien), 13.50 Uhr.

3 Religionen, 3 Orte religiöser Praxis: Synagoge, Kirche und Moschee sind Orte gelebter jüdischer, christlicher und muslimischer Religiosität. Der zweite Teil der Veranstaltungsreihe „Schalom – Salam – Grüß Gott“ begibt sich auf die Spur von Eigenheiten und Ähnlichkeiten dieser religiösen Räume und lädt ein zu einer Begegnung mit Religion vor Ort:

Besucht werden der Wiener Stadttempel und seine ungleiche Nachbarin, die (wohl) älteste Kirche Wiens St. Ruprecht sowie die Moschee des Islamischen Zentrums in Wien-Floridsdorf.

Durch den Stadttempel führt Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, durch die Ruprechtskirche Mag.a Ruth Pucher MC (Kunsthistorikerin, Kirchenführerin und Gemeindemitglied von St. Ruprecht), durch die Moschee des Islamischen Zentrums Mag. Aiman Morad.


  • Wiener 'Stadttempel' in der Seitenstettengasse
  • Wiener 'Ruprechtskirche, Wien
  • Moschee des Islamischen Zentrums, Wien


Bitte beachten Sie:
Die maximale TeilnehmerInnen-Zahl (in Rücksicht auf die Sicherheitsbestimmungen im Stadttempel) von maximal 40 Personen ist fast erreicht. Nach jetzigem Stand ist nur mehr 1 Platz frei ist kein Platz mehr frei! (Update, 15h) Wir ersuchen Sie deshalb, sich möglichst schnell anzumelden.
Allerdings „wackeln“ einige wenige Plätze, daher gibt es eine Warteliste. Wenn Sie Interesse haben an der Exkursion teilzunehmen, ersuchen wir um Anmeldung und verständigen Sie umgehendst bei Freiwerden eines Platzes (in der Reihenfolge der Anmeldungen).

Eine Anmeldung ist möglich:

Bitte beachten Sie weiters:
Der Unkostenbeitrag für Busfahrt (Eisenstadt – Wien – Eisenstadt) und Eintritte/Führungen beträgt Euro 9, für Eintritte/Führungen (exklusive Busfahrt) Euro 5.

Bitte Ausweis mitnehmen!

Weitere Informationen zum Programm der Veranstaltungsreihe „Schalom – Salam – Grüß Gott“ finden Sie in unserem Übersichtsartikel.

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Bild der Woche – Milena

Ich sah heute einen Plan von Wien, einen Augenblick lang erschien es mir unverständlich, dass man eine so große Stadt aufgebaut hat, während Du doch nur ein Zimmer brauchst, schreibt…

Ich sah heute einen Plan von Wien, einen Augenblick lang erschien es mir unverständlich, dass man eine so große Stadt aufgebaut hat, während Du doch nur ein Zimmer brauchst,

schreibt Franz Kafka am 23. Juni 1920 an Milena Jesenská.
Franz Kafka: Briefe an Milena. Frankfurt a.M.: Fischer 1983. S. 76

Das Zimmer Milenas befindet sich in jenen Tagen …

… im Haus Lerchenfelder Straße 113. Kafka freilich schickt seine Briefe nicht in die Lerchenfelder Straße, sondern postlagernd – Milena nämlich teilt ihr „Zimmer“ mit Ernst Polak, mit dem sie (wenig glücklich, aber doch) seit 1918 verheiratet ist.

Ein rührend-tragischer Briefwechsel, der vor runden 90 Jahren seinen Anfang nahm, im April 1920.

Doch ist Milena „nicht nur Kafkas Freundin“ (so der Titel einer Arbeit von Olga Klauber): Milena Jesenská, geboren 1896 in Prag, übersiedelte nach ihrer Heirat eben nach Wien, wo sie u.a. als Journalistin und Übersetzerin tätig war; nach dem Ende ihrer Brief-Romanze mit Kafka und der Ehe mit Polak kehrte Milena über Umwege nach Prag zurück, wo sie ihre journalistische Arbeit fortsetzte. Nach der deutschen Besetzung versorgte sie als Fluchthelferin Verfolgte, darunter viele Juden, mit Unterkunft und Verpflegung. Nach ihrer Verhaftung 1939 wurde Milena in das Konzentrationslager Ravensbrück verbracht; sie starb ebendort am 17. Mai 1944.

Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ehrt Milena Jesenská als „Gerechte unter den Völkern„.



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Bild der Woche – Sehtafel

Sehtafel mit hebräischen Buchstaben, entdeckt im Schaufenster eines Optikers in Wien I Testen Sie Ihre Sehschärfe – und allfällige Hebräisch-(Grund-)Kenntnisse … « Bild der Woche „Storchenschul“    Bild der Woche…

Sehtafel mit hebräischen Buchstaben, entdeckt im Schaufenster eines Optikers in Wien I


Testen Sie Ihre Sehschärfe – und allfällige Hebräisch-(Grund-)Kenntnisse …



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Schalom – Salam – Grüß Gott

Eine Veranstaltungsreihe des Österreichischen Jüdischen Museums Judentum, Christentum & Islam – das ist eine Familiengeschichte im großen Stil: Eine Geschichte von Verwandtschaft und Entfremdung, Einfluss und Abgrenzung, Streit und Dialog;…

Eine Veranstaltungsreihe des Österreichischen Jüdischen Museums

Judentum, Christentum & Islam – das ist eine Familiengeschichte im großen Stil: Eine Geschichte von Verwandtschaft und Entfremdung, Einfluss und Abgrenzung, Streit und Dialog; eine Geschichte von Verbunden- und Verschiedenheit, die Jahrtausende zurück und bis in die Gegenwart hinein reicht.
Die Veranstaltungsreihe „Schalom – Salam – Grüß Gott“ begibt sich auf die Spur dieser Beziehungen: Von jüdischem Boden aus fragt sie nach dem Selbstverständnis der drei Religionen sowie nach Verbindendem und Trennendem, Ähnlichkeiten und Eigenheiten im Leben und Glauben von Juden, Christen und Muslimen.

Wir laden Sie ein, mit uns im Rahmen dieser Reihe der Geschichte und Gegenwart der drei Religionen und ihrem wechselseitigen Verhältnis nachzuspüren, Verwandtes zu entdecken, Fremdes kennen und verstehen zu lernen, Eigenes zu hinterfragen – und auf diese Weise die Beziehungsgeschichte von Juden, Christen und Muslimen fortzuschreiben.

Dieser Beitrag dient als erste Übersicht, damit Sie schon die einzelnen Termine vormerken können. Selbstverständlich werden wir Sie jeweils rechtzeitig vorher über jede Veranstaltung nochmals ausführlich informieren.

Die Veranstaltungen

WER glaubt WAS – Eine kurze Selbstvorstellung von Judentum, Christentum und Islam

Der Kick-Off zur Veranstaltungsreihe „Schalom – Salam – Grüß Gott“: 3 Religionen, 3 Referenten und eine (Selbst-)Vorstellung von Judentum, Christentum und Islam in insgesamt 60 Minuten.

Was: Matinee – Vorträge & Diskussion
Wann: Sonntag, 18. April 2010, 11.00 Uhr
Wo: Österreichisches Jüdisches Museum
Eintritt frei


Es referieren:

  • Mag. Schlomo Hofmeister, Gemeinderabbiner, Wien
  • Dr. Peter Zeillinger, Wissenschaftlich-pädagogischer Assistent der Theologischen Kurse, Wien
  • Univ.-Prof. Dr. Ednan Aslan, Professor für Islamische Religionspädagogik, Wien


Religion vor Ort: Zu Gast im Wiener Stadttempel, in der Ruprechtskirche und im Islamischen Zentrum

3 Religionen, 3 Orte religiöser Praxis: eine Begegnung mit Religion vor Ort im Wiener Stadttempel und seiner ungleichen Nachbarin St. Ruprecht (zugleich Wiens älteste Kirche) sowie der Moschee des Islamischen Zentrums in Wien-Floridsdorf.
Es führen u.a. Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg und Mag. Ruth Pucher MC.

Was: Exkursion mit Führungen
Wann: Donnerstag, 3. Juni 2010
Wo: Wien – es besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Bus-Anreise aus Eisenstadt, Abfahrt vor dem Österreichischen Jüdischen Museum, 12.45 Uhr;

Treffpunkt in Wien: Eingang zum Stadttempel (Seitenstettengasse 4, 1010 Wien), 13.50 Uhr

Bitte beachten Sie, dass für diese Veranstaltung eine Anmeldung bis spätestens 26. Mai 2010 nötig ist (maximal 40 Personen) erforderlich ist. Es ist nur mehr 1 Platz frei (Stand 02. Mai 2010) kein Platz mehr frei (Update 02. 05. 2010, 15h)! Wir haben aber eine Warteliste erstellt, siehe unseren Beitrag „Religion vor Ort„.
Unkostenbeitrag für Busfahrt (Eisenstadt – Wien – Eisenstadt) und Eintritte/Führungen: Euro 9
Unkostenbeitrag für Eintritte/Führungen (exklusive Busfahrt, also für alle, die gleich zum Stadttempel kommen): Euro 5
Bitte Ausweis mitnehmen.


Eisenstadt x 3 – Ein interreligiöser Stadtspaziergang

Ein Rundgang auf den Spuren religiöser Vielfalt in Eisenstadt – mit Besuch des Martinsdoms und der evangelischen Auferstehungskirche sowie einem Spaziergang durch das ehemalige jüdische Viertel samt Friedhof und Synagoge.

Was: Stadtrundgang mit Besichtigungen
Wann: Sonntag, 29. August 2010, 15.30 Uhr
Wo: Eisenstadt
Führung & Eintritte frei


Schalom – Salam – Grüß Gott … in der „Langen Nacht der Museen 2010“

Eine verspielte, märchen-hafte & musikalische „lange Nacht“ – mit interreligiösem Erzähl- und Musikabend, gestaltet von Märchenerzähler Helmut Wittmann & Freunden; zuvor: ein Nachmittagsprogramm im Zeichen des spielerischen Kennenlernens von Judentum, Christentum und Islam für unsere jungen BesucherInnen.

Was: Interreligiöses Kinder-Programm und Erzähl-/Musikabend
Wann: Anfang Oktober 2010 (Samstag)
Wo: Österreichisches Jüdisches Museum
Eintritt mit dem „Lange Nacht“-Ticket


WER isst WAS – Eine kulinarisch-religiöse Einführung in Judentum, Christentum und Islam

Über die Grundregeln des Essens und Trinkens in den drei Religionen und ihre Anwendung im religiösen Alltag – mit kulinarischem Praxis-Teil am koscheren und halal-Buffet.

Was: Matinee – Vorträge & Diskussion, mit anschließendem Buffet
Wann: Sonntag, 7. November 2010, 11.00 Uhr
Wo: Österreichisches Jüdisches Museum
Eintritt frei

Es referieren:

  • Univ.-Lektorin Dr. Tirza Lemberger, Institut für Judaistik, Wien
  • Hon.-Prof. Dr. Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich
  • Halid Akpinar M.A., Assistent am Institut für Bildungswissenschaft/Islam. Religionspädagogik, Wien


Alle Veranstaltungen werden mit Texten, Bildern und/oder Videos auch online dokumentiert – und bleiben offen für interaktive Fortschreibungen.
Ergänzt wird die Reihe außerdem durch eine Mini-Serie hier im Blog, zu der auch fachkundige Gastautoren, u.a. Yoav Sapir (un/zugehörig), Chajm Guski (Chajms Sicht) und Hussein Hamdan (Der Islam), beitragen werden.


Anmeldung

Eine Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen wird erbeten:

Bitte beachten Sie: Jedenfalls erforderlich ist eine Anmeldung für die Teilnahme an der Wien-Exkursion (3. Juni), da die TeilnehmerInnen-Zahl in Rücksicht auf die Sicherheitsbestimmungen im Stadttempel auf maximal 40 Personen beschränkt ist.


2 Kommentare zu Schalom – Salam – Grüß Gott

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