Koschere Melange

Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums - ISSN 2410-6380

Kategorie: Friedhof Triest

Romanin Clara – 27. November 1874

Die hebräische Grabinschrift Inschrift Romanin Clara: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] H(ier) r(uht) פש [2] […] Elischeva Romani[ni]. [הב] אלישבע רומאני[ני] [3] Sie ging hinaus aus dem Tal der Tränen….



Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Romanin Clara: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier) r(uht) פש
[2] […] Elischeva Romani[ni]. [הב] אלישבע רומאני[ני]
[3] Sie ging hinaus aus dem Tal der Tränen. יצאה מגי הבכי
[4] Sie kam zur Ruhe באה אל נח
[5] a(m Vortag) d(es heiligen) Sch(abbat) der Parascha Noach d(es Jahres) 634. עש“ק נח ש לרדת
[6] I(hre Seele) m(öge eingebunden sein) i(m Bündel) d(es Lebens). תנצבה


Anmerkungen

Leider viele Fragen zu einer an sich kurzen hebräischen Inschrift:

Zeile 2: Offensichtlich eine Abkürzung, die ich aber nicht interpretieren kann. הבתולה „die unverheiratete Frau“ passt nicht, wenn die Zuordnung stimmt (s.u.), da Clara Romanin verwitwet war.

Den Nachnamen lese ich entweder als „Romanit“ oder „Romanini“.

Zeile 3: Das deutlich größer geschriebene ג kann ich nicht interpretieren.

Zeile 5: Die Schabbat mit der Parascha „Noach“ war 1874 am 17. Oktober. Demnach müsste es sich beim Sterbedatum um den 16. Oktober gehandelt haben. Zu diesem Datum gibt es aber in den Sterbematriken von Triest keinen Eintrag.

Die Buchstaben der Jahreszahl sind so umgestellt, damit sie das Wort „hinabziehen“ ergeben.

Biografische Notizen

Clara (Elischeva) Romanin, gest. 27. November 1874 mit 75 Jahren an Herzstillstand?

Ehemann (weiland): Moisè Romanin

Nota bene: Grundsätzlich muss die Zuordnung zu Clara Romanin mit Fragezeichen versehen werden, da das Sterbedatum der hebräischen Grabinschrift zum Datum in den Sterbematriken von Triest um mehr als 1 Monat abweicht.


Personenregister jüdischer Friedhof Triest


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Salvadori Fortunata – 31. August 1873

Die hebräische Grabinschrift Inschrift Salvadori Fortunata: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] Am 8. Elul 5633 יום ח אלול התרלג [2] fand Ruhe מצאה מנוח[ה] [3] von ihren bösen und andauernden…



Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Salvadori Fortunata: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Am 8. Elul 5633 יום ח אלול התרלג
[2] fand Ruhe מצאה מנוח[ה]
[3] von ihren bösen und andauernden Krankheiten מחולאים רעים ונאמנים
[4] die tüchtige Frau, אשת חיל
[5] die Krone ihres Ehemanns und ihrer Töchter, עטרת בעלה ובנותיה
[6] F(rau) Fortunata Salvadori, Tochter der Elischeva. מ מזל טוב יהושע בת אלישבע
[7] Sie fuhr hin zur Ruhestatt נסעה היא למנוחות
[8] und verließ sie in ihrem Kummer. עזבה אותם לאנחות


Anmerkungen

Zeile 4: Sprüche 31,10.

Zeile 6: Name hebräisiert, wörtlich etwa: „die Glückliche von Gott Gerettete“ („masal tov jehoschua“).


Biografische Notizen

Fotunata Salvadori, geb. Balestra, gest. 31. August 1873 mit 56 Jahren an einem Schlaganfall

Ehemann: Isacco Salvadori


Personenregister jüdischer Friedhof Triest


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Besso Sabato – 11. Oktober 1873

Die hebräische Grabinschrift Inschrift Besso Sabato: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] D(as ist) d(ie) G(rabstele für) מצק [2] Schabtai Besso. שבתי ביסו [3] Er verstarb נפטר [4] am 20. Tischre…



Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Besso Sabato: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] D(as ist) d(ie) G(rabstele für) מצק
[2] Schabtai Besso. שבתי ביסו
[3] Er verstarb נפטר
[4] am 20. Tischre יום כ תשרי
[5] des Jahres שנת
[6] 5634. התרלד
[7] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה


Biografische Notizen

Sabato (Schabtai) Besso, geb. 25. August 1800, verheiratet, gest. 11. Oktober 1873 mit 74 Jahren an Zungenkrebs


Personenregister jüdischer Friedhof Triest


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Goetzl Alberto / Goetzl Amalia – 1943 (Schoa-Opfer)

Biografische Notizen Ing. Alberto Goetzl, geb. 12. Dezember 1877 in Magdeburg (Deutschland), 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet (Schoa-Opfer) Vater: Ugo Goetzl Mutter: Amalia Segré Amalia Goetzl, geb. Weiss 12….



Biografische Notizen

Ing. Alberto Goetzl, geb. 12. Dezember 1877 in Magdeburg (Deutschland), 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet (Schoa-Opfer)

Vater: Ugo Goetzl
Mutter: Amalia Segré

Amalia Goetzl, geb. Weiss 12. Februar 1887 in Triest, 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet (Schoa-Opfer)

Vater: Ignazio Weiss
Mutter: Fortuna Jacchia


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