Thema: In eigener Sache

Tora Total

Europäischer Tag der jüdischen Kultur 2017

Das Österreichische Jüdische Museum lädt herzlich ein zum Vortrag von Christopher Meiller

„Tora Total“


Wann: Sonntag, 03. September 2017, 10-10.45 Uhr. Bitte Uhrzeit beachten (nicht um 13 Uhr)!

Wo: Österreichisches Jüdisches Museum, Synagoge

Die Tora spielt eine Hauptrolle sowohl im synagogalen Gottesdienst als auch im religiösen Denken des Judentums.
Wie kommt es zu dieser enormen Bedeutung? Was ist der Inhalt der Tora? Wie ist das mit der hebräischen Bibel und der Torarolle? Und gibt es in den anderen monotheistischen Religionen wie Christentum und Islam Vergleichbares?

Tora-Ausschnitt

 

Gesamtprogramm des Europäischen Tags der jüdischen Kultur 2017 im Burgenland (gesamtprogramm.pdf, 284KB)


In eigener Sache, Veranstaltungen

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Nachlese Vortrag Georg Gaugusch

Gleich vorweg: an alle, die am Donnerstag nicht kommen konnten: Sie haben etwas versäumt! Georg Gaugusch faszinierte in seinem Vortrag „Vom Burgenland in alle Welt“ über 60 BesucherInnen, im Saal konnte man eine Stecknadel fallen hören, die Fragen danach zeigten das große Interesse unseres geschätzten Publikums.
Auch hier nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die an diesem für uns etwas ungewöhnlichen Vorweihnachtstermin die Zeit fanden und kamen.

Gaugusch ließ uns Einblick nehmen in die Anfangszeit seines Opus magnum, dessen 3. Band für 2020 geplant ist: Vom Zettel- und Karteikasten bis zu den heute meist online verfügbaren Datenquellen für seine umfangreichen akribischen Recherchen. Wir erfuhren aber auch, was Familie Gauguschs erstes Ziel in Städten wie New York, Paris oder Budapest ist: die jüdischen Friedhöfe! Gräber bzw. beeindruckende Mausoleen mit Namen, deren Wurzeln so oft in den jüdischen Gemeinden des Burgenlandes und Eisenstadts liegen.

Klar machte der Vortragende, dass Eisenstadt, das heute – und das soll keineswegs despektierlich klingen – eher nicht mit New York oder Paris vergleichbar ist in seiner Bedeutung, vor etwas über 100 Jahren aber so etwas wie der Nabel der Welt, zumindest der jüdischen, war. Eisenstadt: In der Nähe Wien, das damals eher ein Vorort mit untergeordneter Bedeutung war, Budapest und Pressburg. Eisenstadt, in der Mitte zwischen der jüdischen „Metropole“ Nagykanizsa, eine der Batthyánischen jüdischen Gemeinden, heute in Ungarn gelegen, und Wien, Eisenstadt – ein perfekter Handelsmittelpunkt.
Aufgrund der damals geltenden Familiantengesetze gewannen die ehemaligen (heute) burgenländischen jüdischen Gemeinden mit ihren Schutzjuden an enormer Bedeutung.

Damit Sie ein wenig teilhaben bzw. auch nachhören können, hier ein kleiner Ausschnitt des Vortrags:



Update 06. Jänner 2017: Wir bedanken uns sehr herzlich beim ORF Burgenland und beim Redakteur Norbert Lehner für die tolle Unterstützung!

BURGENLAND HEUTE – Buchpräsentation und Vortrag Georg Gaugusch vom 06. Jänner 2017, Redakteur: Norbert Lehner.


Wir wünschen Ihnen ein fröhliches Chanukkafest – Happy Chanukka – חג אורים שמח,
den christlichen Leserinnen und Lesern unseres Blogs schöne Weihnachten
und allen ein paar erholsame Tage!

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Zur Geschichte des Wertheimerhauses

Das Österreichische Jüdische Museum lädt herzlich ein zum Vortrag

„Zur Geschichte des Eisenstädter Wertheimerhauses (1696-1875)“

von Dr. Felix Tobler

Wann: Donnerstag, 20. Oktober 2016, 18.00 Uhr

Wo: Österreichisches Jüdisches Museum

Dauer: 50-60 Minuten.

 

Das Wertheimerhaus war eines der bedeutendsten Gebäude im ehemaligen Jüdischen Viertel von Eisenstadt. Wer war Samson Wertheimer und welche Rolle spielte der Oberhoffaktor und Landesoberrabbiner für die Eisenstädter Judengemeinde am Ende des 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts? Der Vortrag spannt einen Bogen über zweihundert Jahre Besitz- und Kulturgeschichte des Hauses, in dem heute das Österreichische Jüdische Museum untergebracht ist.

Wertheimerhaus, ca. 1920

Dr. Felix Tobler wurde am 9. Mai 1948 in Draßburg geboren, maturierte am Bundesrealgymnasium in Mattersburg 1967, studierte von 1968-1975 Germanistik und Geschichte an der Universität Wien und war dort von 1971-1974 Mitglied des 53. Ausbildungskurses am Institut für Österreichische Geschichtsforschung, den er mit der Staatsprüfung 1974 mit gutem Erfolg abschloss. Promotion zum Dr. phil. 1975 mit der Dissertation „Studien zur Ortsgeschichte von Draßburg 1403-1848“. Seit Dezember 1974 an der damaligen Abteilung Landesarchiv-Landesbibliothek des Amtes der Burgenländischen Landesregierung (Abt. XII/2) beschäftigt, zuletzt von 1998-2009 als Leiter des Referates Landesarchiv des Hauptreferates Landesarchiv- Landesbibliothek.

Dr. Tobler verfügt als langjähriger Graphik-Sammler über zahlreiche Blätter mit Ansichten von burgenländisch-westungarischen Orten, desgleichen über Karten, Porträts und Trachtenblätter. Daraus wurde 2004 die Ausstellung „Preßburg auf alten Ansichten“ mit über hundert Ansichten der Stadt im Ethnographischen Museum in Kittsee gestaltet und zuletzt 2014 die Ausstellung „Gestochen scharf“ im Landesmuseum.

In seinen wissenschaftlichen Forschungen beschäftigte sich Dr. Tobler vor allem mit folgenden Forschungsfeldern:

  • Siedlungs- und Kulturgeschichte der Burgenländischen Kroaten
  • Verwaltungs- und Kulturgeschichte des Majorats der Fürsten Esterházy
  • Geschichte der jüdischen Siebengemeinden im Majorat der Fürsten Esterházy
  • Kartographiegeschichte des burgenländisch-westungarischen Raumes
Burgenland, In eigener Sache, Veranstaltungen

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Lange Nacht der Museen 2016

Das Österreichische Jüdische Museum nimmt heuer wieder an der „Langen Nacht der Museen“ teil. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie in dieser besonderen Nacht auch unser Museum besuchen!

Wann: Samstag, 01. Oktober 2016, 18.00 bis 01.00 Uhr
Wo: Österreichisches Jüdisches Museum

Pressburger Klezmer-Band

Pressburger Klezmer-Band; Konzert um 20 Uhr und um 21.30 Uhr


Unser Programm im Detail

18.00 – 19.30 Uhr: Moses-Zyklus – Malen für Kinder

18.00 – 23 Uhr: Hartheim – Das Mordschloss – Filmvoführung (laufend)

19.00 – 19.30 Uhr: „Koscher Sex“ – Vortrag

19.30 – 20 Uhr: Die Synagoge – das Wichtigste in 20 Minuten (Schwerpunktführung)

20.00 – 20.30 Uhr: Pressburger Klezmer-Band – Konzert

21.00 – 21.30 Uhr: Die Synagoge – das Wichtigste in 20 Minuten (Schwerpunktführung)

21.30 – 22 Uhr: Pressburger Klezmer-Band – Konzert

22.00 – 22.30 Uhr: „Koscher Sex“ – Vortrag

Die Frau des Potifar und Josef

Die Frau des Potifar und Josef; Vortrag „Koscher-Sex“ um 19 Uhr und um 22 Uhr

Eintritt bzw. Teilnahme mit dem „Lange Nacht“-Ticket:

  • regulär EUR 15
  • ermäßigt EUR 12
  • frei für Kinder bis 12 Jahre

Das Ticket berechtigt zum Besuch aller an der „Langen Nacht“ teilnehmenden Museen in ganz Österreich.

Tickets erhalten Sie

  • im Österreichischen Jüdischen Museum (Vorverkauf & Abendkasse)
  • in allen weiteren teilnehmenden Museen

Bitte beachten Sie, dass unser Museum Samstag, 01. Oktober, und Sonntag, 02. Oktober, tagsüber geschlossen und an diesem Wochenende „nur“ in der Langen Nacht der Museen geöffnet ist!

Weitere Informationen zur „Langen Nacht“ erhalten Sie auf langenacht.orf.at.

Credit: ORF-Design

Credit: ORF-Design

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Rotte und Reiss Rennen

Jewish Sight-Running mit Thomas Rottenberg

Als ich 2012 die Idee hatte, Jewish Sight-Running in Eisenstadt anzubieten, war ich ziemlich optimistisch, dass das Angebot auch hin und wieder genutzt werden würde, von Interessierten aus der Umgebung, BesucherInnen und Besuchern von Eisenstadt, die im Rahmen der Stadtführungen nicht alle „jüdischen Stationen“ erreichen können, von Urlaubern, die nicht nur am See in der Sonne liegen wollen, von Museumsbesuchern, die das jüdische Eisenstadt umfassender und eingehender erkunden wollen … ;-)

Dieser Optimismus sollte sich als Irrtum herausstellen. Obwohl mir natürlich von Anfang an klar war, dass das Programm nicht wirklich mehrheitsfähig ist und auch immer wieder viele Menschen die Idee des Angebots goutier(t)en, – aktiv und selbst die Runde zu laufen, scheint aber doch nochmals eine ganz andere Geschichte zu sein … macht aber nichts, da das Angebot nichts kostet, keinen zusätzlichen Aufwand für das Museum bedeutet und ich ohnehin gerne und regelmäßig laufe.

Umso schöner, dass mich Thomas Rottenberg vergangene Woche anrief und wir uns einen Termin für die Laufrunde ausmachten. Es war sehr heiß, schwül und wir waren am späten Nachmittag auch beide schon ein wenig müde. Ich will ehrlich sein: Wir beschlossen ob dieser suboptimalen Rahmenbedingungen nicht die ganzen 10 km zu laufen, aber jene Kilometer, die wir liefen, waren vom Feinsten!

Großes Danke an Thomas für den wunderbaren Artikel im Standard: Rotte rennt.

  • Jewish Sight-Running mit Thomas Rottenberg
  • Jewish Sight-Running mit Thomas Rottenberg
  • Jewish Sight-Running mit Thomas Rottenberg
  • Jewish Sight-Running mit Thomas Rottenberg
  • Jewish Sight-Running mit Thomas Rottenberg
  • Jewish Sight-Running mit Thomas Rottenberg


Bleibt mir noch zu wünschen, dass Text, Bilder und Video vielleicht ein wenig Lust machen, die jüdische Geschichte Eisenstadts auch einmal anders zu erleben und mitzulaufen …

Wie im Standard zu lesen: natürlich muss nicht „gerannt“ werden, auch „Wanderer“, „Walker“ usw. sind herzlich willkommen, Stichwort „Jewish Sight-Walking“.
Wie unschwer zu erkennen ist: Selbstverständlich gilt das Angebot auch für „Kleinstgruppen“ und quasi „jederzeit“ (Anmelden einen Tag vorher wäre aber freundlich) ;-)



Burgenland, In eigener Sache, Veranstaltungen

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