Thema: In eigener Sache

Tag des Denkmals

Das Österreichische Jüdische Museum nimmt am Sonntag, dem 29. September 2013, heuer erstmals am vom Bundesdenkmalamt organisierten „Tag des Denkmals“ teil.

Auf dem Programm steht ein geführter Rundgang zum Thema „Eisenstadts drei jüdische Begräbnisstätten„: zum älteren und jüngeren jüdischen Friedhof in Eisenstadt mit insgesamt etwa 1.400 Grabsteinen sowie zum Wolf-Mausoleum, dem Monument der auch als „burgenländische Rothschilds“ bezeichneten Weinhändlerfamilie Wolf.

Sujet 'Tag des Denkmals'

Der Rundgang beginnt um 10.30 Uhr vor dem jüdischen Museum (gratis; Dauer: 90 Min., festes Schuhwerk empfehlenswert).

Wir laden Sie sehr herzlich ein!

Weitere Informationen, vor allem auch zu allen anderen Veranstaltungen im Rahmen des „Tag des Denkmals“, finden Sie auf der extra dafür eingerichteten Website des Bundesdenkmalamts.

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Schatzsuche im jüdischen Eisenstadt

GPS-Gerät mit Spiegel und Geocaching-Logo

Wie angekündigt unterbrechen wir unsere Sommerpause kurz mit einem kleinen musealen Feature für alle, die gerne einen „Schatz“ suchen, Rätsel lösen und dabei das ehemalige jüdische Eisenstadt (besser) kennenlernen wollen.

Kurzum: Es geht um Geocaching. Unser Museum bietet ab sofort auch einen Multi Cache mit dem Namen „Jüdisches Eisenstadt„.

Geocaching, auch GPS-Schnitzeljagd genannt, gibt es in der modernen Form seit dem Jahr 2000 und ist eine elektronische Schatzsuche, bei der die Verstecke (Caches) anhand geografischer Koordinaten im Web veröffentlicht und mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden können. Heute gibt es weltweit über 5 Millionen Geocacher und über 2 Millionen Caches!

Es gibt – je nach Aufgabenstellung – verschiedene Kategorien von Caches. Etwa den „Traditional“, bei dem die Position des Verstecks direkt angegeben ist. Oder eben den mehrstufigen Cache, den „Multi“, bei dem mehrere Orte mit Hinweisen auf den nächsten Ort oder das finale Versteck aufgesucht werden müssen.

Unser Multi „Jüdisches Eisenstadt“ hat insgesamt 11 Anlaufpunkte (Stationen). An 10 Stationen müssen Fragen beantwortet bzw. Rätsel gelöst werden, um jeweils zur nächsten Station zu gelangen. Die 11. Station ist dann der finale Cache, sprich die „Dose“. ;-)

So viel darf hier schon verraten sein: Unser Multi ist kein reiner „Betoncache“, der Spaziergang führt also auch raus aus der Stadt ins Gelände. ;-)

Nach unseren Aktivitäten „Ver(BE)gangen“ 2012 und dem Angebot des Jewish Sight-Running ist unser Spaziergang mit GPS-Gerät nun die dritte Outdoor-Aktivität, die in die jüdische Geschichte Eisenstadts führt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich auch auf die Suche begeben! Wenn Sie noch kein Account haben, können Sie sich problemlos und schnell bei https://www.geocaching.com/ gratis anmelden, um (vor allem auch) unseren Multi zu machen.

Happy Caching!

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Zug des Lebens

„Zug des Lebens“ – ein Kino-Abend im Österreichischen Jüdischen Museum

Das Österreichische Jüdische Museum lädt herzlich ein zur Filmvorführung

Flyer 'Zug des Lebens' - Eisenstädter Wanderkino

Eine Kooperation mit dem Projekt „Eisenstädter Wanderkino – Kino an ungewöhnlichen Orten„.

Wann: 13. November 2012, 19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)
Wo: Österreichisches Jüdisches Museum

Eintritt: EURO 7
Ticket-Reservierung unter Tel.: 0650 341 0876 (Eisenstädter Wanderkino) oder per Mail:
wanderkinoeisenstadt@gmail.com oder bei uns im Museum: Kontakt.

„Zug des Lebens“ – Trailer

Es war einmal in einem kleinen Schtetl, einem jüdischen Marktfleck’ im Osten Europas, im Jahre 5701 – oder 1941 nach dem neuen Kalender; es war Sommer, Sommer 1941 …

Filmemacher Radu Mihaileanu erzählt in „Zug des Lebens“ (das obige Zitat aus der Eröffnungssequenz deutet es an) ein tragikomisches Märchen: Um der drohenden Deportation durch die Nazis zu entgehen, beschließt ein jüdisches Dorf, sich selbst zu deportieren – nur zum Schein, versteht sich. Ein kolossales Täuschungsmanöver nimmt seinen Lauf: Der Deportationszug? Ein Imitat. Ebenso wie der Nazi-Trupp, der den Transport begleiten soll. Ziel der riskanten Fahrt: Eretz Israel. Die (vielfach ausgezeichnete) Geschichte einer aberwitzigen Reise …

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Volkskulturpreis 2012

2012 wurde von Landeshauptmann Hans Niessl der Preis für Volkskultur im Burgenland ins Leben gerufen (siehe Bericht auf burgenland.orf.at und burgenland.at)

Wir freuen uns sehr, dass wir zu den ersten Preisträgern des Landes gehören. Gestern Abend wurde uns im Rahmen des Jubiläumskonzerts 20 Jahre Buchgrabler im Lisztzentrum Raiding vom Landeshauptmann der Preis verliehen.

Überreichung des Volkskulturpreises 2012 durch Landeshauptmann Hans Niessl

Überreichung der Volkskutlurpreise 2012 durch Landeshauptmann Hans Niessl an die Buchgrabler, Hans Piff und unser Museum :-)
Bild Copyright: Facebookseite Hans Niessl

Der wunderschöne Saal des Lisztzentrums war zum Bersten gefüllt, das Konzert großartig und unter der Ehrengästen fanden sich neben dem Landeshauptmann des Burgenlandes, Hans Niessl, auch der Landeshauptmann von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll mit Gattin sowie ORF-Landesdirektor Karlheinz Papst.

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Lange Nacht der Museen 2012 – Nachlese

BAY INS IN AYZNSHTOT – die neue „Hymne“ unseres Museums ;-)

Es war wirklich eine großartige lange Nacht! Über 1.200 BesucherInnen, darunter auch viele aus Wien, kamen bis 01 Uhr nachts in unser Museum, alle Programmpunkte waren überaus gut besucht.

Beim Programmhöhepunkt, dem Konzert „Oj, hab ich gelacht“ der „Vienna’s most swinging-jamming-fun-having-klezmer band“ unter der souveränen und grandiosen Leitung von Roman Grinberg platzte der Saal (wieder einmal) aus allen Nähten … Um- bzw. Ausbau des Museums oder das Konzert das nächste Mal in zwei Sets anbieten? Zweiteres scheint mir zugegeben realistischer ;-)

Ein ganz persönlicher Höhepunkt für mich aber war, dass mir Roman während des Konzerts ein Notenblatt des eigens für mich/uns kurz vor dem Konzert komponierten Liedes „Bay ins in Ayznsthtot“ überreichte, gerahmt und mit einer sehr netten handschriftlichen Widmung versehen. Ich hatte keine Ahnung und war überwältigt. Nochmals ganz herzlichen Dank dir, lieber Roman, die Überraschung ist mehr als gelungen, ich freue mich sehr!

Zeit für Fotos war angesichts des großen Andrangs leider keine, aber genießen Sie den kurzen Zusammenschnitt des wunderbaren Konzerts. Selbstverständlich gleich am Anfang des Videos: „Bay ins in Ayznshtot“ :-)

Wir danken allen BesucherInnen, die uns in der Langen Nacht der Museen besucht haben und zu einem großen Teil sehr lange in unserem Haus blieben und ich danke allen meinen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern, die für einen reibunslosen Ablauf der Nacht sorgten und für die aufgrund der vielen Vorbereitungen nicht nur die vergangene Nacht eine sehr lange war!

Tipp: Siehe auch den Live-Einstieg aus unserem Museum auf ORF-Burgenland!

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