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C.

Chanukka

Chanukka, hebräisch ›Einweihung‹, bezeichnet das achttägige jüdische Fest der Tempeleinweihung, beginnend mit dem 25. Kislew. Es erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels nach der Rückeroberung Jerusalems von den Griechen 165 v. d. Z.

Der Legende nach war nur ein Fläschchen mit reinem Öl, das für das Entzünden des siebenarmigen Leuchters verwendet wurde, im Tempel verblieben. Das Öl, das der Menge nach nur für einen Tag ausreichend war, brannte wundersamer weise acht Tage lang.

Heute ist der Chanukkaleuchter mit seinen acht Armen das Symbol des Chanukkafestes.

Chanukkaleuchter[D]

Bild: Chanukkaleuchter aus massivem Messing in der ständigen Ausstellung.

Chassidismus

Chassidismus, von hebräischChassidim‹, ›Fromme‹, bezeichnet eine mystisch-religiöse jüdische Bewegung, die im 18. Jahrhundert in Polen entstand und sich später auf große Teile Mittel- und Osteuropas ausweitete. Begründer des Chassidismus ist Israel ben Elieser Baal Schem Tow (1698-1760).

Neben dem Torastudium rückten im Chassidismus das persönliche oder gemeinschaftliche religiöse Erleben - in Gebet, Liedern und Tänzen - und die ekstatische Begeisterung ins Zentrum.

Chevra Kadischa

Chevra Kadischa, hebräisch ›Heilige Vereinigung‹, meint einen in allen jüdischen Gemeinden existierenden ›Beerdigungsverein‹, dessen Zweck neben der Totenbestattung vor allem auch die Fürsorge in Krankheitsfällen und sozialen Fällen ist.

Im Hintergrund steht das Gebot, nach Berührung eines Leichnams sieben Tage den Tempel (heute die Synagoge) nicht besuchen zu dürfen (Unreinheit). Die Leichenbestattung wird deshalb einer gesonderten Gruppe in der Gemeinde übertragen.


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Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt, 2005-2017