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Schabbat-Kette[D]

Das Haus Unterbergstraße 6, am unteren Eingang des jüdischen Viertels gelegen, beherbergt seit 1982 das Österreichische Jüdische Museum. Nach seinem Bauherrn, dem ungarischen Landesrabbiner Samson Wertheimer (1658-1724), trägt das Gebäude den Beinamen "Wertheimerhaus" (auch: "Palais Wertheimer"); zur Zeit Wertheimers entstand auch die Privatsynagoge des Hauses, die bis auf den heutigen Tag erhalten und im Rahmen eines Museumsbesuches zu besichtigen ist.


Die Synagoge des Palais Wertheimer

1875 gelangte das Haus in den Besitz der Wolfs, einer traditionsreichen Eisenstädter Familie, die es für Wohn- wie Geschäftszwecke nutzte: das Palais Wertheimer wurde zur Weinhandlung "Leopold Wolf's Söhne" - auf die Esther Calvary in ihrer Anekdote Bezug nimmt.

Esther Calvary war die Tochter von Esriel Hildesheimer, der zwischen 1851 und 1869 als Rabbiner in Eisenstadt wirkte; ihre "Kindheitserinnerungen" geben rare Einblicke in das jüdische Leben Eisenstadts in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Zur bei Calvary angesprochenen Tradition der Schabbat-Kette siehe Station 1, Schabbat-Kette.

Literatur


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Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt, 2005-2017