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"Ver(BE)gangen"
Station 4: Schabbat-Tor - Oberer Eingang des jüdischen Viertels.

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Schabbat-Kette[D]

Das Schabbat-Tor bildete das Gegenstück zur Schabbat-Kette (siehe Station 1, Schabbat-Kette) am unteren Ende des jüdischen Viertels; gleich dieser diente es dem Schutz der Schabbat-Ruhe.

»An der Südwestecke«

des Viertels, so erinnert sich der 1913 in Eisenstadt geborene Meir Ayali,

»beim Ausgang auf die 'Straße', befand sich ein Gittertor, das, ähnlich den dicken und schweren Eisenketten im Osten, auch an den Abenden vor Schabbattagen und Festen bis zum Ausgang des Schabbats bzw. des Festes für jeglichen Fahrzeugverkehr geschlossen wurde.«

Meir Ayali, Meine Kindheit in der Judengasse in Eisenstadt

Das Eisenstädter Schabbat-Tor, etwas unterhalb (sprich östlich) des heutigen Einfahrtsbereichs in die Unterbergstraße bzw. Wertheimergasse gelegen, ist nicht erhalten; die Tradition der Schabbat-Tore wird allerdings in Teilen der jüdischen Welt bis auf den heutigen Tag fortgeführt - so etwa in Kirjat Mattersdorf, einem Viertel Jerusalems, das nach der Vertreibung der burgenländischen Juden von der Mattersburger Rabbinerdynastie Ehrenfeld gegründet wurde ...

Schabbat-Kette

Schabbat-Tor in Kirjat Mattersdorf, Jerusalem (mehr Informationen über Kirjat Mattersdorf im Blog-Beitrag "Mattersburg war ein kleiner Ort ...")

Literatur


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Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt, 2005-2017