Frau Hindel Tochter Salman ha-Levi Austerlitz, 01. Ijjar 527 (= Donnerstag, 01. Mai 1767)

H-32 (Wachstein 311)

  • Grabstein Frau Hindel Tochter Salman ha-Levi Austerlitz, 01. Ijjar 527
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor H


Die Grabinschrift

פ”ט
אשה הגונה מרת הינדל בת הר”ר
זלמן אוסטרליץ סג”ל ז”ל ונקברה
יום ה’ ב’ דר”ח אייר תקכ”ז ל’

תנצב”ה


Biografische Notizen

Hindel ist wohl identisch mit Hindel geb. Austerlitz aus Eisenstadt, der zweiten Frau des Moses Löb ben Ahron aus Kolin … Auch Moses Löb, der in Wien lebte, hatte in Eisenstadt das Wohnrecht erworben.

Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 129

Wachstein verweist auf den am jüdischen Friedhof Rossau (Seegasse, Wien) begrabenen, 1753 verstorbenen Moses Löb ben Ahron:

Aus einem im Jahre 1750 mit der jüdischen Gemeinde Eisenstadt getroffenen Abkommen erfahren wir, dass Moses Löb das Wohnrecht in Eisenstadt besaß. Zufolge des getroffenen Vergleiches bezahlt er die ihm für die vergangenen Jahre auferlegte Summe und verpflichtet sich zu einem jährlichen Beitrag von 8 fl. für die Folge.

Wachstein B., Die Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien, 2. Teil, 1696 – 1783, Wien 1917, 372f


Archiv älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt