Jakob ben Pinchas [ha-Levi], 17. Tischre 591 (= Montag, 04. Oktober 1830)

N-26 (Wachstein 681)

  • Grabstein Jakob ben Pinchas [ha-Levi], 17. Tischre 591
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor N


Die Grabinschrift

נפטר יום ב’ א’ דחה”מ של
סוכת תקצ”א לפ”ק

פ”נ
איש אמונה מגזע נכונה
היקר כ”ה יעקב בן המנוח
כ’ פנחס ז”ל

תנצב”ה


Anmerkungen

Zeile 1/2: “Er verstarb am Tag 2 (= Montag), 1. Z(wischen)f(eier)t(ag) von Sukkot”. Der erste Zwischenfeiertag von Sukkot ist der 17. Tischre.


Biografische Notizen

Ein Jakob Pinkus aus Eisenstadt figuriert im Haushalte des G.G. Uffenheimer in Wien in dessen Familienliste für das Jahr 1819.

Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 212

Wachstein verweist auf seine Anmerkungen zur Grabinschrift der am jüdischen Friedhof Rossau (Seegasse, Wien) begrabenen, 1762 verstorbenen Sarl Malka. Tochter Mordechai Margulies-Jafe [Schlesinger], Frau Löb Leidesdorf:

Götz Uffenheim entstammte einer wohlhabenden aus Tirol nach Wien gegen Ende des 18. Jahrhunderts eingewanderten Familie … Götz besaß eine ganz hervorragende jüdische Gelehrsamkeit, wie aus den Titulaturen hervorgeht, mit denen ihn die großen Talmudmeister der Zeit bezeichnen. …
Götz Uffenheim starb Freitag 20. Elul 519 = 10. Spetember 1819. Über die Umstände seines plötzlich erfolgten Todes wie über die dadurch geschaffene Lage des angesehenen Bankhauses haben wir in der Person des mathematischen Autors David Friesenhausen einen allerdings nicht uninteressierten Berichterstatter…

Wachstein B., Die Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien, 2. Teil, 1696 – 1783, Wien 1917, 426


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