Elieser ben Baruch Margulies Jafe, zwischen 496 und 497 (1736 – 1737)

C-37 (Wachstein 1127)

  • Grabstein Elieser ben Baruch Margulies Jafe, zwischen 496 und 497
  • Grabstein Elieser ben Baruch Margulies Jafe, Rückseite mit Nummer
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor C


Die Grabinschrift

פ”נ
בחור … ארי שבחבור’ …


Anmerkungen

Der Grabstein zeigt aufgrund von extremen Erosionen bis auf wenige Buchstaben keine Inschrift mehr.
Schon zu Wachsteins Zeiten war die Inschrift nur mehr bruchstückhaft lesbar. Bemerkenswert ist allerdings, dass Wachstein offensichtlich einige der Buchstaben, die wir heute noch in Zeile 3 erkennen, nicht transkribiert.
Dies machte uns erst eine sichere Zuordnung sehr fraglich. Allerdings stimmen neben dem Ende von Zeile 2 sowohl die – zwar heute nicht mehr sichtbare, aber zu erschließende – Standortnummer exakt und auch die alte hebräische Nummer קה ist auf diesem Grabstein klar zu lesen (s.o.).
Dies reichte letztlich, um den Grabstein sicher zuzuordnen.

Biografische Notizen

Der Name nach dem Totenregister, das Datum nach dem Eintrag im Protokollbuche der frommen Bruderschaft … Elieser, der ledigen Standes starb, stammte aus Pressburg und war der Sohn des Baruch ben Wolf Margulies-Jafe, des frühverstorbenen Schwiegersohnes von Simon Michl.

Wachstein, der den Grabstein selbstveständlich unter “Mangelhaft datierte und undatierte Grabschriften” listet, verweist auf seine Anmerkungen zu dem am jüdischen Friedhof Rossau (Seegasse, Wien) begrabenen, 1727 verstorbenen Wolf ben Mordechai Margulies-Jafe [Schlesinger]:

Siehe Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 306

Wolf Margulies-Jafe hatte 4 Söhne und 4 Töchter: … Ein Sohn Elieser starb 1737 in Eisenstadt.

Wachstein B., Die Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien, 2. Teil, 1696 – 1783, Wien 1917, 160ff


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