Archiv jüdischer Friedhof Fiume/Rijeka

Alexander (Süsskind, Sischa) Rosenbaum, 25. Kislew 696 = 21. Dezember 1935


Grabstein Alexander (Süsskind, Sischa) Rosenbaum, 21. Dezember 1935

Grabstein Alexander (Süsskind, Sischa) Rosenbaum, 21. Dezember 1935


Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Rosenbaum Süsskind: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Ein rechtschaffener, bedeutender, verehrter Mann. איש ישר חשוב תכבד
[2] Großartiger Kantor in großen jüdischen Gemeinden. חזן נפלא בקהלות גדולות
[3] Viele erfreuten sich an seiner wunderbaren Stimme. רבים נהנו מנעימת קולו
[4] D(er ehrenhafte) H(err) Alexander Sischa, Sohn des Israel. החר אלכסנדר זישא בן ישראל
[5] S(eine Seele) g(ing hinweg) am 25. Kislew 696. י“נ כ“ה כסלו תרצו


Biografische Notizen

Alexander (Süsskind, Sischa) Rosenbaum, Oberkantor, geb. 186? in Polen, gest. 25. Kislew 696 = 21. Dezember 1935

Ehefrau: Mina Gestring, geb. 15. September 1873 in Tarnow (Polen), gestorben 1951 in Mailand, auch dort am jüdischen Friedhof begraben

Alle 6 Kinder des Ehepaars wurden in Tarnow (Polen) geboren:

Tochter:
Gisella Rosenbaum
, geb. 1908, gest. 1916, auch am jüdischen Friedhof von Cosala begraben

Söhne:
Leopoldo Rosenbaum
, geb. 04. September 1898, gest. 1954 in Mailand und dort am jüdischen Friedhof begraben; verh. mit Carola / Rosanna Lipschütz (1 Tochter: Rosanna). Name italianisiert auf „Rosatti„.
Rudolf Rosenbaum, gest. 1934, auch am jüdischen Friedhof von Cosala begraben
Ermanno Rosenbaum, vor 1938 Emigration nach Argentinien, gest. in Buenos Aires
Harry Rosenbaum, vor 1938 Emigration nach Argentinien, gest. 1990 in Buenos Aires
Benci Rosenbaum, geb. 1902, gest. 1918, auch am jüdischen Friedhof von Cosala begraben

Quelle (u.a.): Ebrei a Fiume e Abbazia

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