Personenregister jüdischer Friedhof Währing

Josef Kohn, 20. Av 594 (= Montag, 25. August 1834)




Die Grabinschrift

Inschrift Josef Kohn: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) g(eborgen) פ”ט
[2] ein aufrechter und tugendhafter Mann. איש ישר וכשר
[3] Er ging auf dem Weg der Rechtschaffenheit, הלך בדרך הישר
[4] frühmorgends und abends (ging er) i(n die) S(ynagoge). משכים ומעריב לב’ה’כ
[5] D(er ehrbare) H(err) Josef, Sohn d(es ehrbaren) H(errn) Hersch Katz, כ’ה יוסף בן כ’ה מרש כץ
[6] s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden), a(us) N(ikols)b(urg). ז’ל מנש
[7] S(eine Seele) g(ing hinweg) am Montag, 20. Menachem Av י’נ ביום ב’ כ’ מנחם אב
[8] im Jahr 594 n(ach der kleinen Zeitrechnung). בשנת ת’ק’צ’ד’ לפק
[9] S(eine Seele) m(öge) e(ingebunden sein) i(m Bündel) d(es Lebens). ת’נ’צ’ב’ה’
[10] Hier ruhet Herr
[11] Josef Kohn
[12] Friede seiner Asche


Anmerkung

Zeile 5: “K(a)tz” ist die Abbrevierung für כהן צדק, “Hohepriester”.


Biografische Notizen

Josef Kohn, geb. ca. 1794, Handelsmann aus Nikolsburg in Mähren, verheiratet, gest. 20. Menachem Av 594 = Montag, 25. August 1834 um 05 Uhr morgens mit 40 Jahren im israelitischen Spital, Wien, Rossau Nr. 50 an Gedärmbrand infolge einer organischen Gedärmverengung, begraben 26. August 1834 um 16 Uhr am jüdischen Friedhof Währing, Leichenzeichen, lt. Gräberbuch alte Nr.: 2341, neu: Gruppe 7, Nr. 139

Vater (weiland): Hersch Katz aus Nikolsburg in Mähren. Siehe oben Anmerkung zu Zeile 5.


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