Meir Hersch, Sohn des Juda, 22. Marcheschwan 589 = (Donnerstag, 30. Oktober 1828)

Der Grabstein befindet sich am jüdischen Friedhof Lackenbach.


Grabstein Meir Hersch, Sohn des Juda, 22. Marcheschwan 589 = Donnerstag, 30. Oktober 1828

Grabstein Meir Hersch, Sohn des Juda, 22. Marcheschwan 589 = Donnerstag, 30. Oktober 1828



Die Grabinschrift

Inschrift Meir Hersch 1828: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] E(s ging hinweg) s(eine Seele) am Tag 5 (= Donnerstag), 22. Marcheschwan 589 ינ יום ה כב מרחשון תקפט
[2] n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). לפק
[3] Das Licht seiner Augen erlosch plötzlich. מאיר עיניו פתאום כבה
[4] Sein Schatten wich, ehe das Alter kam. צלו סר טרם בא שיבה
[5] In seinem Herzen war die G(ottes)furcht zur Pflicht. בלבו יראת ה לחובה
[6] Seines Namens möge gedacht werden vor G(ott) zur Güte. יזכר שמו לפני ה לטובה
[7] Der Teure, H(err) Meir Hersch, S(ohn des) H(errn) Juda. היקר כ מאיר הרש בה יודא
[8] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה


Anmerkung

Zeile 3: המאיר wörtl.: „leuchtend“. Natürlich Wortspiel mit seinem Namen. Man könnte also übersetzen „Meirs Augen erloschen plötzlich“.


Biografische Notizen

Meir Hersch, Sohn des Juda, gest. 22. Marcheschwan 589 = Donnerstag, 30. Oktober 1828

Vater: Juda


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