Koschere Melange

Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums - ISSN 2410-6380

Autor: Johannes Reiss

Schey von Koromla Charlotte, geb. Landauer – 06. März 1842

Personenregister jüdischer Friedhof Währing Charlotte (Frumet) Schey von Koromla, geb. Landauer, 25. Adar 602 (= Sonntag, 06. März 1842) Vorderseite: Die deutsche Grabinschrift Inschrift Charlotte Schey: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung…

Personenregister jüdischer Friedhof Währing

Charlotte (Frumet) Schey von Koromla, geb. Landauer, 25. Adar 602 (= Sonntag, 06. März 1842)



Vorderseite: Die deutsche Grabinschrift

Inschrift Charlotte Schey: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Hier ruhet
[2] die Hülle der seligen Frau
[3] Charlotte Schey
[4] geboren den 4. September 1820
[5] gestorben den 6. März 1842
[6] Aus den Armen ihres Gatten
[7] Rief ins dunkle Reich der Schatten
[8] Zeitlich sie der Himmel ab,
[9] Und des Gatten zärtlich Sehnen
[10] Und der Freunde heiße Thränen
[11] folgen ihr ins Frühe Grab.
[12] Inniglich und immer fester
[13] Schlang sie um das Kind der Schwester
[14] Treuer Liebe zärtlich Band.
[15] Wie sie mild ist heimgegangen,
[16] Wird sie Gottes Lohn empfangen
[17] In der Seelen Heimatland.

Rückseite: Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Charlotte ScheyH: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) g(eborgen) פ“ט
[2] die gepriesene, die rechtschaffene und die teure Frau, האשה המפוארה הישרה והיקרה
[3] die tapfere Frau, die Kone ihres Mannes, Frau אשת חיל עטרת בעלה מרת
[4] Frumet Schey, פרומט שייא
[5] Tochter des Vorstehers, des Einlussreichen, d(es ehrbaren) H(errn) Josef Landau, a(uf ihm sei der) F(rieden), בת האלוף הקצין כ“ה יוסף לאנדוי ע“ה
[6] Ehefrau des Vorstehers, des Einflussreichen, des Toragelehrten, אשת האלוף הקצין התורני
[7] d(es ehrbaren) Herrn) Simon Schey, s(ein Licht) m(öge leuchten). כ“ה שמעון שייא נ“י
[8] Sie verstarb in der Mitte ihrer Tage am Montag, 25. Adar נפטרת בדמי ימיה ביום ב כה אדר
[9] und wurde begraben am Mittwoch, 27. daselbst ונקברת ביום ד כ“ז בו
[10] des Jahres 602 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). שנת תרב לפק
[11] I(hre Seele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה


Anmerkungen

Hebräische Inschrift, Zeile 3: Sprüche 12,4 אשת חיל עטרת בעלה.

Hebräische Inschrift, Zeile 5: Der Segenswunsch „auf ihm sei der Frieden“ ist falsch, der Vater Joseph Landauer war zum Zeitpunkt des Ablebens seiner Tochter noch am Leben, er stirbt 1855 (s.u.). Es müsste also wie beim Ehemann (s.u.) „sein Licht möge leuchten“ heißen.

Hebräische Inschrift, Zeile 6: Der Segenswunsch „Sein Licht möge leuchten“ steht, weil der Εhemann beim Ableben seiner Frau noch am Leben war. Siehe unten, Friedrich Schey Freiherr von Kormla starb am 15. Juli 1881.

Hebräische Inschrift, Zeile 7: Vgl. Jesaja 38,10 „…In der Mitte meiner Tage (muss ich hinab zu den Pforten der Unterwelt)…“ …בדמי ימי….


Biografische Notizen

Charlotte (Frumet) Schey von Koromla, geb. Landauer, 04. September 1820 in Wien, 2. Ehefrau von Friedrich (Simon) Schey, s.u., gest. 25. Adar 602 = Sonntag, 06. März 1842 um 18 Uhr (also schon am 25. Adar) an Typhus in Wien, Leopoldstadt, Nr. 10, begraben Dienstag („Mittwoch“ in der hebräischen Grabinschrift ist falsch), 8. März 1842 um 09 Uhr am jüdischen Friedhof Währing, Leichenzeichen, lt. Gräberbuch alte Nr.: 414, neu: Gruppe 2, Nr. 76.

Kind ohne Namen (ihrer Schwester Emilia, der ersten Ehefrau von Friedrich Schey, s.u.), geb. ca. Dezember 1841/Jänner 1842, gest. 06. März 1842 um 21 Uhr an Leberschwäche in Wien, Leopoldstadt, Nr. 10, begraben am jüdischen Friedhof Währing im selben Grab wie Charlotte Schey.

Vater: Joseph Landauer, geb. 20. Juli 1793 in Wien, Gesellschafter der k.k. priv. Großhandlungen „Mayer & Landauer“ und „Joseph Landauer“ in Wien, gest. 10. September 1855 an der Cholera in Weikersdorf bei Baden, begraben am jüdischen Friedhof Währing
Mutter: Rosalia Bauer, geb. 26. Jänner 1796 in Pest (Ungarn), Tochter des Salomon Bauer (Großhändler in Pest) und der Cäcilie (Bauer), gest. 12. Mai 1864 in Wien, begraben am jüdischen Friedhof Währing. Das Ehepaar hatte 15 Kinder, 3 Töchter, Emilia, Charlotte und Hermine, sind in unserem Zusammenhang besonders wichtig, s.u.

Der Vater von Joseph Landauer war Isak Gabriel Landauer, protokollierter Handelsmann, dann Gesellschafter der k.k. priv. Großhandlung N. Mayer & G. Landauer in Wien, geb. ca. 1760 in Bingen am Rhein, gest. 21. Februar 1826 in Wien, begraben am jüdischen Friedhof Währing. Die Mutter war Julie Goldschmidt (auch Hamel), geb. ca. 1769 in Eisenstadt, gest. 09. Februar 1841 in Wien, begraben am jüdischen Friedhof Währing. Julie Goldschmidt war die Tochter des am 13. Februar 1769 in Eisenstadt verstorbenen und am älteren jüdischen Friedhof begrabenen Josef Frankfurt ben Isak ha-Levi Hamel (Joseph Goldschmidt) aus Frankfurt am Main und der am 09. April 1818 in Wien verstorbenen Sara (Serche) Leidesdorf, Tochter des in Eisenstadt verstorbenen und am älteren jüdischen Friedhof begrabenen Abraham (Aberl ben Meir) Leidesdorf (gest. 07. Jänner 1772) und der Sara (Rechli, Tochter Zvi Hirsch) Leidesdorf, gest. 22. Dezember 1767 in Eisenstadt und auch am älteren jüdischen Friedhof in Eisenstadt begraben.

Mit anderen Worten: Auf dem älteren jüdischen Friedhof von Eisenstadt finden wir die Gräber des Urgroßvaters sowie der Ururgroßeltern von Charlotte (Frumet) Landauer.

Ehemann von Charlotte (Frumet) Landauer: Friedrich (Simon) Schey, nachmalig Freiherr von Koromla, geb. 05. März 1815 in Güns (Kőszeg, Ungarn), Sohn des Joseph Schey und der Mathilde Steiner, gest. 15. Juli 1881 in Wien, begraben am Zentralfriedhof Wien.
Friedrich Schey war österreichischer Bankier, Großgrundbesitzer und Mäzen und in den 1860er und 1870er Jahren eine der einflussreichsten Personen.

Eintrag Sterbebuch Wien, Friedrich Freiherr Schey von Koromla, 15. Juli 1881

Eintrag Sterbebuch Wien, Friedrich Freiherr Schey von Koromla, 15. Juli 1881



1859 wurde Friedrich Schey gemeinsam mit seinem Onkel, Philipp Schey unter dem Ehrenwort „Edler“ sowie dem Prädikat „von Koromla“ geadelt. Baron Philipp Schey, geb. 1798, gest. 26. Juli 1881, begraben auf dem jüdischen Friedhof Lackenbach.



1. Ehefrau von Friedrich Schey: Emilia Landauer, (Schwester von Charlotte Landauer), geb. 25. April 1817 in Wien, gest. 19. Mai 1840 in Wien, begraben am jüdischen Friedhof Währing (Gräberbuch s.o.), geh. 26. Mai 1839 in Meidling bei Wien

2. Ehefrau von Friedrich Schey: Charlotte (Frumet) Landauer, s.o., geh. 15. Juni 1841 in Wien

Eintrag Hochzeitsbuch Wien, Charlotte (Frumet) Landauer und Friedrich (Simon) Schey, 15. Juni 1841

Eintrag Hochzeitsbuch Wien, Charlotte (Frumet) Landauer und Friedrich (Simon) Schey, 15. Juni 1841



Nach dem Tod von Charlotte (Frumet) Schey, geb. Landauer, heiratete Friedrich Schey ein drittes Mal, und zwar in Triest wiederum eine Tochter von Joseph Landauer und damit Schwester von Charlotte (und Emilia), Hermine Landauer, geb. 1822 in Wien, gest. 26. April 1904 in Wien.

Die ausführliche Genealogie in: Georg Gaugusch, Wer einmal war. Das jüdische Großbürgertum Wiens, 1800-1938, Band II, L-R, Wien 2016, 1719ff

Personenregister jüdischer Friedhof Währing


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Wertheimer Marianna, geb. Oppenheim – 25. September 1836

Personenregister jüdischer Friedhof Währing Marianna (Mirjam) Wertheimer, geb. Oppenheim, 14. Tischre 597 (= Sonntag, 25. September 1836) Die Grabinschrift Inschrift Marianna Wertheimer: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] H(ier ist) g(eborgen)…

Personenregister jüdischer Friedhof Währing

Marianna (Mirjam) Wertheimer, geb. Oppenheim, 14. Tischre 597 (= Sonntag, 25. September 1836)



Die Grabinschrift

Inschrift Marianna Wertheimer: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) g(eborgen) פ“ט
[2] die angesehene und bescheidene Frau, d(ie tüchtige) F(rau), Frau Mirjam, האשה החשובה והצנועה א’ח מרת מרים
[3] Tochter des Vorstehers, des Toragelehrten, MORENU, H(errn) Schneur Oppenheim, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden), בת האלוף התורני מו“הרר שניאור אפענהיים ז“ל
[4] Ehefrau des erhabenen Einflussreichen, d(es ehrenwerten) H(errn), H(errn) Salomon, der genannt wurde Salman אשת הקצין המרומם כהר“ר שלמה המכונה זלמן
[5] Wertheim, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden), aus der Stadt Wien. Sie verstarb am 1. Sukkottag ווערטהיים ז’ל מעיר וויען נפטרת יום א’ דסוכות
[6] 597 n(ach der kleinen Zeitrechnung). תקצז ל
[7] I(hre Seele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה
[8] Hier ruhet
[9] die Hülle der seligen Frau
[10] MARIANNA WERTHEIMER
[11] geborene Oppenheim, Gattin des seligen
[12] Herrn Salamon Joseph Wertheimer,
[13] geb. zu Königsberg in Preussen
[14] im Jahre 1767
[15] gestorben den 25. September 1836
[16] War der Abend schwer und trübe,
[17] Sei dir friedensvoll die Nacht,
[18] Bis in treuer Vaterliebe
[19] Dir ein neuer Morgen lacht.
[20] Der liebevollen und sorgsamen Mutter
[21] ihre dankbaren Kinder.


Anmerkungen

Zeile 2: Zeile 1: Babylonischer Talmud, Traktat Schabbat 59b אשה חשובה u.a.

Zeile 3: MORENU bedeutet wörtlich „u(nser) L(ehrer), H(err)“. Den MORENU-Titel erhielten nur besonders gelehrte Männer, Bernhard Wachstein bezeichnet ihn als „synagogaler Doktortitel“ (siehe Bernhard Wachstein, Die Inschriften des Alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil 1540 (?)-1670, 2. Teil 1696-1783, Wien 1912, 2. Teil, S. 15).


Biografische Notizen

Marianna (Mirjam) Wertheimer, geb. Oppenheim 1767 in Königsberg in Preußen, Witwe, gest. 1. Sukkottag = 14. Tischre 597 (= Sonntag, 25. September 1836) um 23 Uhr mit 68 Jahren an Entkräftung in Wien Stadt Nr. 403, begraben 26. oder 27. September 1836 (s. Eintrag Sterbebuch) am jüdischen Friedhof Währing, Leichenzeichen, lt. Gräberbuch alte Nr: 389, neu: Gruppe 2, Nr. 108.
Zum Alter: In der Grabinschrift geboren 1767, damit wäre Marianna Wertheimer mit 69 Jahren gestorben (so auch im Gräberbuch), im Sterbebuch 68 Jahre.

Vater: Süßkind Schneur Oppenheim, geb. ca. 1732 in Hamburg, gest. 09. September 1809 in Königsberg in Preußen

Ehemann: Salomon Joseph, genannt Salman Wertheimer, geb. ca. 1757, aus Mannheim, tolerierter Handelsmann in Wien, Kaufmann, gest. 27. Mai 1834 mit 77 Jahren an allgemeiner Lähmung in Wien Stadt Nr. 403, begraben am jüdischen Friedhof Währing

Der Urgroßvater von Salomon Joseph Wertheimer ist niemand Geringerer als der „Hof- und Kriegsoberfaktor“ und Landesrabbiner von Ungarn, Samson Wertheimer, gest. 06. August 1724, begraben am jüdischen Friedhof Seegasse in Wien.

Eintrag Sterbebuch Wien, Salomon Joseph Wertheimer, 25. Mai 1834

Eintrag Sterbebuch Wien, Salomon Joseph Wertheimer, 25. Mai 1834


Personenregister jüdischer Friedhof Währing


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Mannheimer Elisabeth (Lisette), geb. Damier – 24. November 1858

Personenregister jüdischer Friedhof Währing Elisabeth / Lisette (Lea) Mannheimer, geb. Damier, 17. Kislew 619 (= Mittwoch, 24. November 1858) Vorderseite: Die deutsche Grabinschrift Inschrift Elisabeth Mannheimer: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung…

Personenregister jüdischer Friedhof Währing

Elisabeth / Lisette (Lea) Mannheimer, geb. Damier, 17. Kislew 619 (= Mittwoch, 24. November 1858)



Vorderseite: Die deutsche Grabinschrift

Inschrift Elisabeth Mannheimer: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Frau
[2] Lisette Mannheimer
[3] gestorben in ihrem 60. Lebensjahre
[4] am 24. November 1858
[5] Wärmer schlug kein Herz das die Gräber bedecken als dies hier.
[6] Treuer hat keines für Kind, keines für den Gatten gesorgt.
[7] Eine Mutter war sie nicht denen nur, die sie geboren.
[8] Mitten im eigenen Leid dachte der Fremden sie stets.
[9] Rege blieb ihr der Geist im langen schmerzlichen Siechthum.
[10] Leicht ward ihr der Tod, mag es die Erde ihr sein.

Rückseite: Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Elisabeth Mannheimer H: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) g(eborgen) פ“ט
[2] die teure Frau, האשה הכבודה
[3] Frau מרת
[4] Lea, Ehefrau des MORENU, H(errn) Isak Mannheimer. לאה אשת מה“רר יצחק מאנהיימר
[5] Eine verständige Frau, von guter Einsicht und Erkenntnis. אשה משכלת. טובת אם ודעת.
[6] Krone ihres Hauses, eine fröhliche Mutter den Kindern. עטרת ביתה. אם הבנים שמחה.
[7] Sie ging in ihre Welt am Mittwoch, 17. Kislew והלכה לעולמה יום ד’ י’ז כסלו
[8] des Jahres der Zukunft und der Hoffnung. שנת א’ח’ר’י’ת’ ותקוה
[9] I(hre Seele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה


Anmerkungen

Hebräische Inschrift, Zeile 4: MORENU bedeutet wörtlich „u(nser) L(ehrer), H(err)“. Den MORENU-Titel erhielten nur besonders gelehrte Männer, Bernhard Wachstein bezeichnet ihn als „synagogaler Doktortitel“ (siehe Bernhard Wachstein, Die Inschriften des Alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil 1540 (?)-1670, 2. Teil 1696-1783, Wien 1912, 2. Teil, S. 15).

Hebräische Inschrift, Zeile 6: Psalm 113,9 אם הבנים שמחה.

Hebräische Inschrift, Zeile 8: Jeremia 29,11 אחרית ותקוה.


Biografische Notizen

Elisabeth / Lisette (Lea) Mannheimer, geb. Damier ca. 1799 (s. Gräberbuch) in Hamburg, gest. 17. Kislew 619 = Mittwoch, 24. November 1858 in Wien, Seitenstettengasse 494 an Lungenlähmung, begraben am jüdischen Friedhof Währing 26. November, 15 Uhr, alter Platz neben Porges, Nr. 305, neu: Gruppe 5, Nr. 1

Vater: Hirsch Israel Damier, Kaufmann
Mutter: Fanny Wolf

Ehemann: Isak Noa Mannheimer, erster Prediger am israelitischen Stadttempel in Wien, geb. 17. Oktober 1793 in Kopenhagen, gest. 18. März 1865 in Wien, begraben 20. März 1865 am jüdischen Friedhof Währing neben seiner Ehefrau, 30. Dezember 1941 exhumiert und auf dem Zentralfriedhof Wien 6/0/8 wiederbestattet

Sieben Kinder, s.v.a. Georg Gaugusch, Wer einmal war. Das jüdische Großbürgertum Wiens, 1800-1938, Band II, L-R, Wien 2016, 2109ff


Personenregister jüdischer Friedhof Währing


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Benveniste Mose – 12. Oktober 1849

Personenregister jüdischer Friedhof Währing Mose Benveniste, 27. Tischre 610 (= Nacht zu Schabbat, 12. Oktober 1849) Die Grabinschrift Inschrift Mose Benveniste: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] H(ier liegt) b(egraben) פ“נ…

Personenregister jüdischer Friedhof Währing

Mose Benveniste, 27. Tischre 610 (= Nacht zu Schabbat, 12. Oktober 1849)



Die Grabinschrift

Inschrift Mose Benveniste: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier liegt) b(egraben) פ“נ
[2] der Kluge und Hervorragende, Mose Benveniste. Er starb in der Nacht הנו“ם משה בנויניסטי נ“ע ליל
[3] zum h(eiligen) Sch(abbat), 27. Tischre und wurde begraben am Sonntag ש“ק כ’ז תשרי ונקבר ביום א
[4] des Jahres 5610 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). שנת התרי לפק
[5] S(eine Seele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה


Anmerkungen

Zeile 2: Abkürzung aufgelöst in: הנבון ומעולה.

Zeile 4: Fehler, es muss natürlich לפג „nach der großen Zeitrechnung“ sein, da der Tausender ה (= 5000) auch geschrieben ist.


Biografische Notizen

Mose Benveniste, geb. ca. 1798 in Wien, türkischer Handelsmann/Kaufmann, verheiratet, gest. 27. Tischre 610 = Nacht zu Schabbat, 12. Oktober 1849 mit 51 Jahren an Entkräftung in Wien, Jägerzeile 60, begraben Sonntag, 14. Oktober 1849 um 14 Uhr am jüdischen Friedhof Währing, türkischer Platz, lt. Gräberbuch Nr. 2096, neu: Gruppe 5, Nr. 575


Personenregister jüdischer Friedhof Währing


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