Zum Projekt

Das Projekt “Jüdischer Friedhof Währing” (Beginn Juni 2019) hat als Ziel, möglichst viele der mehrere tausend Grabsteine, insbesondere solche mit hebräischer Grabinschrift, online zu stellen. Die Inschriften werden zeilengerecht ausgelesen und möglichst übersetzt.

Wie es zum Projekt kam, lesen Sie bitte in unserem einleitenden Blogartikel “Zwischen Park, Vogelschutzgebiet und einem ‘Haus der Ewigkeit'”.

Wir können bei dieser Arbeit vor allem auf drei Quellen zurückgreifen:

  1. die Abschriften der etwa 9.500 Grabinschriften mit den Korrekturen und Ergänzungen von
  2. Dr. Pinkas Heinrich

  3. die 29.000 von Traude Triebel 2012 indizierten Einträge der Sterbebücher Währing
  4. und selbstverständlich die Matrikenblätter selbst.

  5. die Grabsteine am jüdischen Friedhof Währing. Insbesondere hier arbeiten wir eng mit Mag. Wolf-Erich-Eckstein zusammen, der vor Ort versucht, alle Grabsteine zu erfassen und sie exakt zuzuordnen


Konventionen

Als Bilder online gestellt werden

  • das Foto des Grabsteins
  • die uns als Scans vorliegenden von den Mitarbeitern der Israelitischen Kultusgemeinde Wien um 1900 angefertigten Abschriften mit den Korrekturen und Ergänzungen von Dr. Pinkas Heinrich
  • möglichst der jeweilige Ausschnitt der Matrikenbücher.

Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf Grabsteinen mit hebräischen Inschriften. Deutsche Inschriften bzw. Inschriftenteile werden meist nur dann bei der Transkription berücksichtigt, wenn sie entweder für das Verständnis des Kontextes unerlässlich sind oder wenn sie heute nicht mehr (gut) lesbar sind. Im letzeren Fall werden sie aufgrund der Transkription von Dr. Heinrich nachgetragen.


Projektbeginn: Schawu’ot 5779 / Anfang Juni 2019.

Jüdischer Friedhof Währing

Jüdischer Friedhof Währing


Geschrieben von Johannes Reiss Anfang Juni 2019