Koschere Melange

Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums - ISSN 2410-6380

Suchergebnisse für: 'weiler'

Nachlese – ‘Hier liegt geborgen …’

Unsere Präsentation gestern war eine ganz großartige, wunderbare und berührende Veranstaltung. Das verdanken wir ganz besonders auch Ihnen allen, die nach Eisenstadt gekommen sind und dabei waren. Ich danke Ihnen…

Unsere Präsentation gestern war eine ganz großartige, wunderbare und berührende Veranstaltung. Das verdanken wir ganz besonders auch Ihnen allen, die nach Eisenstadt gekommen sind und dabei waren. Ich danke Ihnen im Namen meiner MitarbeiterInnen sehr herzlich dafür. Mehr als 300 BesucherInnen fanden sich am älteren jüdischen Friedhof ein, das Wetter war traumhaft und warm, das Gras war binnen einer Stunde rechtzeitig vor Beginn der Präsentation aufgetrocknet, die Sonne warf ein fast surreales Licht auf die alten Grabsteine. Wir hatten das beste Publikum, das es gibt und obwohl so viel Menschen sich zugleich am Friedhof befanden, erzeugte die pietätvolle Ruhe und Stille eine würdige Stimmung.

Auf vielfachen Wunsch ließ ich mich dann doch überreden, meine Begrüßungsworte sowie die Projektvorstellung online zu stellen, siehe unten.
Der Text wurde nicht adaptiert, sondern es handelt sich schlicht um die gestern gesprochene Rede.

Rabbiner Shmuel Schapira nach seinem Gebet am Grab von Rabbi Meir Eisenstadt

Rabbiner Shmuel Schapira nach seinem Gebet am Grab von Rabbi Meir Eisenstadt


Diözesanbischof Ägydius Zsifkovics mit Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg

Interreligiöser Gipfel: Diözesanbischof Ägydius Zsifkovics und Oberrabbiner Prof. Paul Chaim Eisenberg begrüßen einander


Über 300 BesucherInnen der Präsentation

Noch immer kommen BesucherInnen zur Präsentation auf den Friedhof


Begrüßung und 'zum Projekt', Johannes Reiss

Begrüßung und “zum Projekt”, Johannes Reiss


Die besten BesucherInnen, die wir uns wünschen können

Die besten BesucherInnen, die wir uns wünschen können


Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Mag. Thomas Steiner bei seiner Ansprache

Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Mag. Thomas Steiner bei seiner Ansprache


Oberrabbiner Prof. Paul Chaim Eisenberg bei seiner Ansprache mit anschließendem Kaddisch

Oberrabbiner Prof. Paul Chaim Eisenberg bei seiner Ansprache mit anschließendem Kaddisch


Bischof Zsifkovics liest mit im hebräischen Gebetbuch von Rabbiner Shmuel Schapira

Bischof Zsifkovics liest mit im hebräischen Gebetbuch von Rabbiner Shmuel Schapira


Shlomit Butbul singt 'Jeruschalajim schel sahav' - touching experience!

Shlomit Butbul singt “Jeruschalajim schel sahav” – touching experience!


Zsolt Grünwald von der jüdischen Gemeinde Szombathely

Zsolt Grünwald von der jüdischen Gemeinde Szombathely bei seinen einführenden Worten zum traditionellen hebräischen Lied ‘Szól a kakas már’, das die jüdische Gemeinde vortragen wird


Jüdische Gemeinde Szombathely spielt und singt 'Szól a kakas már'

Jüdische Gemeinde Szombathely spielt und singt ‘Szól a kakas már’ – Gänsehaupt pur. Köszönöm!


BesucherInnen nehmen sich einen Stein um diesen auf ein von ihnen ausgesuchtes Grab zu legen

BesucherInnen nehmen sich einen Stein, um diesen auf ein von ihnen ausgesuchtes Grab zu legen


Ein historischer Moment: Bischof Zsifkovics vor dem Grabstein von Jakob Reichenau ben Wolf

Ein historischer Moment: Bischof Zsifkovics vor dem Grabstein von Jakob Reichenau ben Wolf


Die QR-Codes werden gestest - mit Erfolg!

Die QR-Codes werden gestest – mit Erfolg! Und wir sind beruhigt ;-)


300 BesucherInnen auf dem Friedhof und es herrschte würdige Stille

300 BesucherInnen auf dem Friedhof und es herrschte würdige Stille


Wer ist hier begraben? Hindel Spitzer, gestorben 1864

Wer ist hier begraben? Hindel Spitzer, gestorben 1864


Grabsteine mit darauf gelegtem Stein und QR-Code

Grabsteine mit darauf gelegtem Stein und QR-Code


Traum-Buffett unserer Mitarbeiterin Christa Krajnc

Traum-Buffett unserer Mitarbeiterin Christa Krajnc


Sturm aufs kalte Buffet

Sturm aufs kalte Buffet


Freunde und Kollegen aus Eisenstadt und dem Burgenland

Freunde und Kollegen aus Eisenstadt und dem Burgenland


Prominente aus der jüdischen Gemeinde Wien: (von links): DI Georg Haber, Mag. Wolf-Erich Eckstein, Dr. Timmothy Smolka

Prominente aus der jüdischen Gemeinde Wien: (von links): DI Georg Haber, Mag. Wolf-Erich Eckstein, Dr. Timmothy Smolka


1 Kommentar zu Nachlese – ‘Hier liegt geborgen …’

Lichtenstern Gütel – 31. Juli 1840

Gütel Frau Chajjim Hirsch Lichtenstern, 01. Av 600 (Freitag, 31. Juli 1840) X-20 (Wachstein 770) Die Grabinschrift פ”ט האשה יקרה בת גדולים מ’ גיטל אשת הר”ר חיים הרש ליכטענשטערן יצ”ו…

Gütel Frau Chajjim Hirsch Lichtenstern, 01. Av 600 (Freitag, 31. Juli 1840)

X-20 (Wachstein 770)

  • Grabstein Gütel Frau Chajjim Hirsch Lichtenstern, 01. Av 600
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor X


Die Grabinschrift

פ”ט
האשה יקרה בת גדולים
מ’ גיטל אשת הר”ר חיים הרש
ליכטענשטערן יצ”ו נפטרת עש”ק
ונקברת יום א’ ר”ח אב ת”ר לפ”ק

גויה באבה נקטפה
ידים רפות לחזק נכספה
טהור שרשה זכים וברורים
לבטח תנוח רוחה בין ישרים


Anmerkungen

Starb in der Blüte ihrer Jahre, nach Matrik im Alter von 29 Jahren.

Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 234

Zeile 3/4 der Einleitung: “Sie verstarb am E(rev) Sch(abbat) Q(odesch) (= Freitag) und wurde begraben am Tag 1 (= Sonntag), R(osch) Ch(odesch) (= Neumondtag) des Av”.
Wachstein merkt in der Fußnote richtig an, dass das “Rosch Chodesch Av” auf Freitag zu beziehen ist.

Zeile 1 der Eulogie: באבה נקטפה “Sie wurde gepflückt in ihrer Blüte” (s. Hiob 8,12).


Biografische Notizen

Vater: Moses Ahron Weiler, gest. 14. Juli 1829

Mutter: Sarl Weiler, gest. 03. Juli 1837


Schwester: Zartel Weiler, gest. 11. Februar 1831


Bruder: Mordechai Weiler, gest. 02. Juni 1839

Archiv älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt


Keine Kommentare zu Lichtenstern Gütel – 31. Juli 1840

Schlesinger (Güns) Reikel – 03. November 1788

Frau Reikel Tochter Moses Güns, 03. Cheschwan 549 (= Montag, 03. November 1788) S-7 (Wachstein 419) Die Grabinschrift פ”ט האשה הצנועה מרת רייקל בת התורני הר”ר משה גינס נפטר’ ונקברה…

Frau Reikel Tochter Moses Güns, 03. Cheschwan 549 (= Montag, 03. November 1788)

S-7 (Wachstein 419)

  • Grabstein Frau Reikel Tochter Moses Güns, 03. Cheschwan 549
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor S


Die Grabinschrift

פ”ט
האשה הצנועה מרת רייקל
בת התורני הר”ר משה גינס
נפטר’ ונקברה ביום ב’ ג’ חשון
תקמ”ט ל’

תנצב”ה


Biografische Notizen

Vater: Moses (Güns) Schlesinger, gest. 31. Jänner 1790

Mutter: Gütel (Güns) Schlesinger, gest. 05. Mai 1811

Schwester: Sarl Weiler, gest. 03. Juli 1837


Brüder:
Samuel Schlesinger, gest. 15. Mai 1835

Akiba Eger der Jüngere, Oberrabbiner von Posen, geb. 01. Marcheschwan 522 = 29. Oktober 1761, gest. 12. Oktober 1837 in Posen

Zu seinem Geburtstag siehe unseren Blogartikel “Akiba Eger – Der Geburtstag“!

Reikel trägt denselben Vornamen wie ihre Tante Reikel Koblenz.


Archiv älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt


Keine Kommentare zu Schlesinger (Güns) Reikel – 03. November 1788

Zartel Tochter Abraham Zvi – 14. April 1782

Frau Zartel Tochter Abraham Zvi, 30. Nisan 542 (= Sonntag, 14. April 1782) P-3 (Wachstein 383) Die Grabinschrift פ”ט אשה המאושרה מ’ צארטל בת ה’ אברהם צבי ז”ל י”נ יום…

Frau Zartel Tochter Abraham Zvi, 30. Nisan 542 (= Sonntag, 14. April 1782)

P-3 (Wachstein 383)

  • Grabstein Frau Zartel Tochter Abraham Zvi, 30. Nisan 542
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor P


Die Grabinschrift

פ”ט

אשה המאושרה
מ’ צארטל בת ה’
אברהם צבי ז”ל י”נ
יום א’ ר”ח אייר
תקמ”ב ל’ תנצב”ה


Biografische Notizen

Vater: Abraham Hirsch Weiler, gest. 16. September 1749


Brüder:
Mordechai Weiler, gest. 19. Jänner 1799

Jakob Weiler (wahrscheinlich), gest. 02. Februar 1759

Josef Weiler (wahrscheinlich), gest. 12. Juni 1765


Archiv älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt


Keine Kommentare zu Zartel Tochter Abraham Zvi – 14. April 1782

Schlesinger Samuel – 15. Mai 1835

Samuel ben Moses Güns, 17. Ijjar 595 (= Schabbatnacht 15. Mai 1835) E-10 (Wachstein 730) Die Grabinschrift גוך חצב לו קבר פה עלי אדמות ורוחך ישבע צחצחות בעולם הנשמו’ הראש…

Samuel ben Moses Güns, 17. Ijjar 595 (= Schabbatnacht 15. Mai 1835)

E-10 (Wachstein 730)

  • Grabstein Samuel ben Moses Güns, 17. Ijjar 595
  • Grabstein Seite Samuel ben Moses Güns, 17. Ijjar 595


älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor E


Die Grabinschrift

גוך חצב לו קבר פה עלי אדמות ורוחך ישבע צחצחות בעולם הנשמו’
הראש והקצין המפורסם שלשלת היוחסין מו”ה שמואל
ב”מ משה גינז זצ”ל י”נ בטהרה בחדש אייר בליל ש”ק
ל”ב למב”י ונקבר ביום א’ ל”ג למב”י
שנת
תקצ”ה לפ”ק

פנ

שמימה איש צדיק רוחך עוף יגביה
מעטה עפר תפשטת בעדן חבליך
ובין אחוזת המאושרים גם אתה תריע
אל מושב אל חיים שמת פעמיך
בנפשך השחת לא נגע אורה יציץ שבעתים
מסלת אל מות דרכת זך מפשע
שמך לא ישכח בארץ עודך בחיים
האביון יברך זכרונך היית לו לישע
זאת נחמת הנשרים צרי למכאוב בניך
לנצח תחיה בלבם נצח יפרח צדקך
תנצב”ה


Anmerkungen

Die Schrift auf der rechten Seite des Grabsteins אחיו של ר ע”ק … “Bruder von R(abbi) Ak(iba Eger)” wurde vor einigen Jahren von Pilgern, die alljährlich das Grab besuchen, angebracht.

Zu Zeile 2 und Anmerkung Wachstein (s.u.):
MORENU bedeutet wörtlich “u(nser) L(ehrer), H(err)”. Den MORENU-Titel erhielten nur besonders gelehrte Männer, Bernhard Wachstein bezeichnet ihn als “synagogaler Doktortitel” (siehe Bernhard Wachstein, Die Inschriften des Alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil 1540 (?)-1670, 2. Teil 1696-1783, Wien 1912, 2. Teil, S. 15).

Zeile 4: Samuel Schlesinger starb in der Nacht zu Lag baOmer “und wurde an Lag baOmer (Sonntag, 17. Mai = 18. Ijjar) begraben”: ונקבר ביום א’ ל”ג למב”י. Die Abbreviatur למב”י bedeutet למספר בני ישראל “nach der Zahl (= Omerzählen) der Kinder Israel”. Siehe auch Zeile 4 (und Anmerkung dazu) der Grabinschrift seiner Mutter Gütel.


Biografische Notizen

Samuel Schlesinger, Kaufmann, geb. 1762, gest. 17. Ijjar 595 (= Schabbatnacht 15. Mai 1835, also noch vor Mitternacht) mit 73 Jahren an plötzlichem Nervenschlag, begraben am 17. Mai 1835

Matrikeneintrag Tod Samuel Schlesinger, 15. Mai 1835, Eisenstadt

Matrikeneintrag Tod Samuel Schlesinger, 15. Mai 1835, Eisenstadt



Wir kennen sein Beschneidungsdatum, siehe unseren Blogartikel “Akiba Eger – Der Geburtstag“!

Samuel Schlesinger … erscheint schon 1791 als Mitglied des Vorstandes. Nicht lange nachher bekleidete er die Würde eines Vorstehers … Von den Kindern des Moses Güns ist er der einzige, der den kaufmännischen Bruf ausübt, aber auch er besaß einige rabbinische Gelehrsamkeit, wie aus dem Morenu-Titel, den er führte, hervorgeht.

Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 226


Jahrzeittafel Samuel Guens

Jahrzeittafel Samuel Güns
Jahrzeittafel-Installation in der Synagoge unseres Museums

Jahrzeittafel von Samuel Güns – die Übersetzung:
Jahrzeittafel Samuel Guens: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Jahrzei(t) יאהרציי’
[2] des MORENU של מוה’
[3] Samuel Güns, שמואל גינז
[4] Sohn der Gütel. בן גיטל
[5] 17. Ijjar. י”ז אייר.
[6] H(eilige jüdische) G(emeinde). ק”ק


Anmerkung zur Jahrzeittafel

Zeile 2: MORENU bedeutet wörtlich “u(nser) L(ehrer), H(err)”. Den MORENU-Titel erhielten nur besonders gelehrte Männer, Bernhard Wachstein bezeichnet ihn als “synagogaler Doktortitel” (siehe Bernhard Wachstein, Die Inschriften des Alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil 1540 (?)-1670, 2. Teil 1696-1783, Wien 1912, 2. Teil, S. 15).


Großvater: Samuel Schlesinger, gest. 18. April 1756


Vater: Moses (Güns) Schlesinger , gest. 31. Jänner 1790

Mutter: Gütel (Güns) Schlesinger, gest. 05. Mai 1811

Schwestern:
Reikel (Güns) Schlesinger, gest. 03. November 1788

Sarl Weiler, gest. 03. Juli 1837

Bruder: Akiba Eger der Jüngere, geb. 01. Marcheschwan 522 = 29. Oktober 1761, gest. 12. Oktober 1837 in Posen

Zu seinem Geburtstag siehe unseren Blogartikel “Akiba Eger – Der Geburtstag“!


1. Ehefrau: Libela Schlesinger, gest. 11. September 1803


Archiv älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt


Keine Kommentare zu Schlesinger Samuel – 15. Mai 1835

Schlesinger (Güns) Gütel – 05. Mai 1811

Gütel, Tochter Akiba Eger, Frau Moses Güns, 11. Ijjar 571 (= Sonntag, 05. Mai 1811) E-9 (Wachstein 550) Die Grabinschrift עובד תרד דמעות תקרב הלום אשת נופך ספיר ויהלום עזבה…

Gütel, Tochter Akiba Eger, Frau Moses Güns, 11. Ijjar 571 (= Sonntag, 05. Mai 1811)

E-9 (Wachstein 550)

  • Grabstein Gütel, Tochter Akiba Eger, Frau Moses Güns, 11. Ijjar 571
  • Foto: Grabstein Rückseite Gütel, Tochter Akiba Eger, Frau Moses Güns, 11. Ijjar 571
  • Foto: Grabstein Seite  Gütel, Tochter Akiba Eger, Frau Moses Güns, 11. Ijjar 571
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor E


Die Grabinschrift

עובד תרד דמעות תקרב הלום
אשת נופך ספיר ויהלום
עזבה יום א’ י”א אייר כ”ו לספיר’
למספר תקע”א תבל התמורה

פ”ט
האשה היקרה שלשלת היוחסין
מרת גיטל אשת איש יקר רוח
בן התושי’ ה”ה הקצין התו’
והרבני מו”ה משה גינז זצ”ל

אהה
גומץ יכסה טבת טעם ליודעה
ירבו בכה ידע צדקת’ וגדלה
טהרת לב צדק אותה וישר מעללה
לבת יראת אל גברה בלבה
בת התושי’ ויחס ברושים גזעה
האמנת בכבוד הכלי קדש מעודה
רבות בנות עשו חיל ותרב הודה
בגאון יראת’ נטעה שתלי מטעה
מהר צדק גבהו ארזים בידה
עלטת תבל סרה ותאיר מאורה
קדושת בני’ והודם תציץ הדרה
יזהירו ככבי תבל מנגה שמשה
בעלותה שמימ’ להקת קדושי’ משכנה
ארץ אל תעלוזי כי נחצבת’ למעונה
זרית גויתה שם תזהיר נשמתה
ציון מזכרת נפש מתנססת בה
לא מצא שלמה באלף פה מצאה
תנצב”ה


Anmerkungen

Die Schrift auf der rechten Seite des Grabsteins אמו של ר’ עקיבא איגר “Mutter von R(abbi) Akiba Eger” sowie die Tafel mit der Inschrift auf der Rückseite wurde vor einigen Jahren von Pilgern, die alljährlich das Grab besuchen, angebracht.

Auch Wachstein erwähnt selbstverständlich ausführlicher die Bedeutung sowie die berühmte Familie von Gütel und übersetzt sogar einige Verse ihrer Grabinschrift:

Die Grube deckt eine herrliche Frau …, in derem reinem Herzen die Flamme der Gottesfurcht brannte …, sie pflanzte edle Sprossen …, die in ihrer Hand zu Zedern heranwuchsen … Hatte Salomo unter tausend keine gefunden, hier hätte er sie finden können.

Wachstein B., Die Grabinschriften …, a.a.O., 179

Zeile 3: Gütel starb “am 26. Tag des Omerzählens” כ”ו לספיר’ = ספירת העומר.


Biografische Notizen

Vater: Akiba Eger der Ältere

Mutter: Jütel Leidesdorfer, gest. 15. Oktober 1781


Ehemann: Moses (Güns) Schlesinger, gest. 31. Jänner 1790


Töchter:
Reikel (Güns) Schlesinger, gest. 03. November 1788

Sarl Weiler, gest. 03. Juli 1837


Söhne:
Samuel Schlesinger, gest. 15. Mai 1835

Akiba Eger der Jüngere (Oberrabbiner von Posen), geb. 01. Marcheschwan 522 = 29. Oktober 1761, gest. 12. Oktober 1837 in Posen

Zu seinem Geburtstag siehe unseren Blogartikel “Akiba Eger – Der Geburtstag“!


Archiv älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt


Keine Kommentare zu Schlesinger (Güns) Gütel – 05. Mai 1811

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