Koschere Melange

Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums - ISSN 2410-6380

Schlagwort: wolf

Wolf Hermine – 17. August 1931

Archiv jüngerer jüdischer Friedhof Eisenstadt Hermine (Hendel) Wolf, 04. Elul 691 (= Montag, 17. August 1931) Standortnummer: 644 Foto 1993 Foto 2016 Foto 2016 Die Grabinschrift Inschrift Hermine Wolf: Zeilengerechte…

Archiv jüngerer jüdischer Friedhof Eisenstadt

Hermine (Hendel) Wolf, 04. Elul 691 (= Montag, 17. August 1931)

Standortnummer: 644

  • Grabstein Wolf Hermine - 17. August 1931

    Foto 1993

  • Grabstein Wolf Hermine - 17. August 1931

    Foto 2016

Grabstein Sockel Wolf Hermine - 17. August 1931

Foto 2016


Die Grabinschrift

Inschrift Hermine Wolf: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Hier ist geborgen die Frau, פה טמונה האשה
[2] Frau Hendel, a(uf ihr sei) F(riede), מרת הענדל ע’ה
[3] Witwe des in den Toren (der Stadt) bekannten Vorstehers, אלמנת האלוף נודע בשערים
[4] d(es) e(hrenhaften) H(errn) Esriel Wolf Halevi, a(uf ihm sei) F(riede), כה’ר עזריאל וואלף הלוי ע’ה
[5] Tochter des vollkommenen und prachtvollen Toragelehrten, בת התורני המושלם והמפואר
[6] d(es) e(hrenhaften) H(errn) R(eb) Nataniel Neubrunn, a(uf ihm sei) F(riede). בת התורני המושלם והמפואר
[7] Sie wurde in Terencin geboren am נולדה בעיר טרענטשין ביום
[8] 27. Kislew des Jahres 606 und verstarb כ’ז כסלו שנת תר’ו ונפטרה
[9] am 4. Elul 691 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). ביום ד’ אלול תרצ“א לפ’ק:
[10] Diese Worte befahl uns כדברים האלה צותה עלינו
[11] unsere Mutter, auf ihrem Grabstein einzugravieren. אמנו לחרות על מצבת קבורתה
[12] Ihre Obhut schützte unseren Geist, denn ihr Wille פקודתה שמרה רוחינו כי רצונה
[13] gereichte ihr zur Ehre. Nach ihrem Namen und ihrem Gedächtnis היא כבודה, לשמה ולזכרה
[14] verlangt unsere Seele, und ihr gebührt Lobpreis. תאות נפשינו ולה דומיה תהלה:
[15] Der Name ihrer Mutter war Ester. I(hre) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). ושם אמה אסתר: ת’נ’צ’ב’ה’

Sockel

Inschrift Hermine Wolf Sockel: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] HIER RUHT
[2] UNSERE GELIEBTE MUTTER
[3] HERMINE WOLF
[4] GEBOREN AM 26. DEZEMBER 1845
[5] GESTORBEN AM 17. AUGUST 1931



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Wolf Adolf – 07. Juli 1929

Archiv jüngerer jüdischer Friedhof Eisenstadt Arnold Adolf (Aaron) Wolf, 29. Siwan 689 (= Sonntag, 07. Juli 1929) Standortnummer: 642 Foto 1993 Foto 2016 Die Grabinschrift Inschrift Adolf Wolf: Zeilengerechte Transkription…

Archiv jüngerer jüdischer Friedhof Eisenstadt

Arnold Adolf (Aaron) Wolf, 29. Siwan 689 (= Sonntag, 07. Juli 1929)

Standortnummer: 642

  • Grabstein Wolf Adolf - 07. Juli 1929

    Foto 1993

  • Grabstein Wolf Adolf - 07. Juli 1929

    Foto 2016


Die Grabinschrift

Inschrift Adolf Wolf: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier liegt) {Levitenkrug} b(egraben) פ {כד של לויים} נ
[2] ein alter, verehrter und angesehener Mann. זקן נכבד ישיש ונשוא פנים
[3] Ein Spross aus einer edlen Familie von Anständigen und Vornehmen. נצר ממשפחה יקרה, הגונים ואצילים
[4] Zu den hochrangigen Männern und Auserwählten der Gemeinde gehö(rte) er viele Jahre. מאלופי וקרואי העדה הי’ כמה שנים
[5] Er unterstützte mit seiner hilfreichen Rechten die Schule zur Erziehung der Jungen, תמך בימין צדקו בית הספר לחנוך נערים
[6] um sie zu den Quellen der Weisheit und der Wissenschaften zu führen. לנהלם על מבועי החכמה ומדעים.
[7] Auch als sein Besitz Gefallen fand und sein Anteil wohlgefällig geworden war, אף כי שפרה נחלתו וחלקו בנעימים
[8] ging er nicht den Weg des Stolzes, um durch Genuss verweichlicht zu werden. לא הלך בגדולות להתענג בתענוגים
[9] Bescheiden und in Demut ging er den Weg der Gerechtigkeit und Redlichkeit, הצנע לכת בענות צדק ואורח ישרים
[10] d(er löbliche) H(err), der erhabene und gerühmte Einlussreiche, ה“ה הקצין המרומם והמפואר
[11] d(er ehrenhafte) H(err) Aaron Wolf Se“gal, כ“ה אהרן וואלף ס“גל
[12] Sohn des berühmten, angesehenen und בן הנגיד המפורסם
[13] e(hrenhaften) H(errn) Löb Wolf Se“gal, a(uf ihm sei) F(riede). כ“ה ליב וואלף ס“גל ע“ה
[14] Er verstarb im hohen Alter von 92 Jahren נפטר בשיבה טובה בן צ“ב שנים
[15] in Bad Ischl am 29. Siwan במרחץ אישל ביום כ“ט סיון
[16] und wurde zu den Gräbern seiner Väter gebracht והובל לקברי אבותיו
[17] am 2. N(eu)m(ond)t(ag) Tammus des Jahres 689 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). ביום ב דר“ח תמוז שנת ת“רפ“ט לפ“ק
[18] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה
[19] Der Name seiner Mutter war Rebekka, a(uf ihr sei) F(riede). ושם אמו רבקה ע“ה

Sockel

Inschrift Adolf Wolf Sockel: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Adolf Wolf
[2] 27. November 1837 – 7. Juli 1929



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Wolf Minna – 17. November 1905

Archiv jüngerer jüdischer Friedhof Eisenstadt Minna (Mündel) Wolf, 19. Cheschwan 5666 (= Freitag, 17. November 1905) Standortnummer: 641 Foto 1993 Foto 2016 Die Grabinschrift Inschrift Minna Wolf: Zeilengerechte Transkription und…

Archiv jüngerer jüdischer Friedhof Eisenstadt

Minna (Mündel) Wolf, 19. Cheschwan 5666 (= Freitag, 17. November 1905)

Standortnummer: 641

  • Grabstein Wolf Minna - 17. November 1905

    Foto 1993

  • Grabstein Wolf Minna - 17. November 1905

    Foto 2016


Die Grabinschrift

Inschrift Minna Wolf: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier liegt) b(egraben) פנ
[2] die edle Frau, die vollkommene Herrin, האשה היקרה, הגבירה המושלמת,
[3] die Krone ihres Mannes und die Zierde ihrer Kinder. עטרת בעלה, ותפארת בניה,
[4] Sie stammte aus dem adeligen Haus מולדת בית משפחה אצולה
[5] Gompertz, גאמפירטץ
[6] Frau Mündel, a(uf ihr sei) F(riede), מרת מינדל ע“ה
[7] Ehefrau des Fürsten, אשת הנגיד
[8] d(es ehrenhaften) H(errn) Aaron Wolf Halevi, s(ein Licht) m(öge leuchten). כ“ה אהרן וואלף הלוי נ“י
[9] Eine, die glücklich genannt wurde unter den Töchtern, edel unter den Frauen, mit freigebigem Herz und Geist für ihre Kinder. מאשרה בבנות, יקרה בנשים נדיבת לב ורוח לבניה,
[10] Eng verbunden war sie mit den Angehörigen ihrer Familie, den Vornehmen Israels, ihren Verwandten. דבקה נפשה לבני משפחתה אצילי ישראל קרוביה
[11] Mit einer starken Rechten erhöhte sie die Tatkraft, redlich half sie alle Tage ihres Lebens. ובימין עוז שגבה חיל עזרה נאמנה כל ימי חייה,
[12] Mit eifrigen Händen schaffte sie Gutes und bewies Verbundenheit jedem gegenüber, dem sie begegnete. ותעש בחפץ כפים טוב וחסד לכל הקרב אליה,
[13] Sie achtete in Ehren auf die Vorgänge in ihrem Haus, zweifach: צופיה הליכות ביתה במרומי הכבוד פי שנים,
[14] Es erhoben sich ihre Kinder und ihr Ehemann und priesen sie als Frau und Mutter. קמו בניה ויאשרוה בעלה ויהללוה רחם רחמתים,
[15] Der Name ihres Vaters war Jakob Mordechai, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden), שם אביה יעקב מרדכי ז“ל
[16] und der Name ihrer Mutter war Ester, a(uf ihr sei) F(riede). ושם אמה אסתר ע“ה
[17] Sie starb in der Stadt Abbazia mit 66 Jahren מתה בעיר אבאציא בת ס“ו שנים
[18] am Freitag, d(em Vorabend) d(es heiligen) S(chabbat), dem 19. Cheschwan. יום ו עש“ק יט חשון
[19] Sie wurde zu Grabe gebracht hier am Montag, והובלה לקברות הנה ביום ב’
[20] und begraben am nächsten Tag in Ehren und mit dem Wehklagen „Vernichtet sind wir, verni(chtet)“, ונקברה לקברות בכבוד ונהה נהי נהי’
[21] am Dienstag, dem 23. Cheschwan des Jahres 666 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). ביום ג כג חשון שנת תרסו לפ“ק
[22] I(hre) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה

Die Grabinschrift

Inschrift Minna WolfS: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Minna Wolf geb. Gomperz
[2] 4. Mai 1842 – 17. November 1905.
[2] 4Friedländer & Deutsch Wien



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Ein Revoluzzer

Als ich vor einiger Zeit den Grabstein des Ignaz Fischer, gestorben am 15. Februar 1923, online stellte, erinnerte ich mich, dass ich mich schon vor 20 Jahren wunderte, warum der…

Als ich vor einiger Zeit den Grabstein des Ignaz Fischer, gestorben am 15. Februar 1923, online stellte, erinnerte ich mich, dass ich mich schon vor 20 Jahren wunderte, warum der Sohn des Rabbiners von Stuhlweißenburg (ung. Székesfehérvár) und Schwager des Eisenstädter Oberrabbiners eine auffällig kurze, fast lieblos-redundanzlose und ganz offensichtlich ohne jegliches Engagement geschriebene Grabinschrift hat und außerdem weit abseits seiner Verwandten, sozusagen im hintersten Eck des Friedhofes, begraben wurde?

Und auch diesmal wunderte ich mich wieder, fand aber zunächst keine Erklärung … bis jetzt: Denn in der „Burgenländischen Freiheit„, der Zeitung der Sozialdemokratischen Partei des Burgenlandes, die – nach Anlaufschwierigkeiten – erstmals am 19. November 1921 erschien, finden wir einen höchst aufschlussreichen Bericht (beachtenswert der nicht nur im vorliegenden Artikel zu findende höchst flapsig-aggressive Stil und die zur Schau getragene Ideologie – s. etwa die Überschrift in Klammern):

Eisenstadt-Unterberg (Juden als Christlich-Soziale)

In unserer Gemeinde ereignete sich vergangene Woche ein äußerst interessanter Todesfall. Es starb der Oberbuchhalter der Firma Leopold Wolf und Söhne, Ignaz Fischer, der in seinem Testament den Wunsch äußerte, in das nächstgelegene Krematorium zwecks Verbrennung seiner Leiche überführt zu werden. Vorher wünschte er noch, dass sein Herz durchbohrt werde. Es kamen von Wien die streng orthodoxen Verwandten des Verstorbenen, die mit Hilfe einiger Mitglieder des Eisenstädter Chevra-Kadisha Vereines, um mit dem durch den Verstorbenen ernannten Testamentsvollstrecker Dr. Halasz und allen möglichen Mitteln die zur Leichenverbrennung und zum Durchbohren des Herzens getroffenen Verfügungen zu vereiteln. Wir sind überzeugt davon, dass diese Herren die übrigen testamentarischen Willensäußerungen des Verstorbenen nicht antasten werden, da diese die Verteilung seines Vermögens unter den Verwandten bestimmen. Hier wird sicher der letzte heilige Wunsch berücksichtigt werden. Wo es sich um die eigene Tasche handelt, dort wird sicher nicht gesagt werden, dass das Testament ungültig ist, weil es durch Zeugen nicht gezeichnet wurde! Die Leiche wurde natürlich begraben, als Hohn auf die Demokratie, denn wir glauben, wenn man nicht einmal über den eigenen Körper verfügen kann, so hört sich eben jede Demokratie auf. Der Verstorbene war in seinem ganzen Leben ein überzeugter Freidenker und wollte durch die oben erwähnten Wünsche seinen Angehörigen zeigen, dass seine durch sein ganzes Leben so oft bekundete Überzeugung keine leere Rede war.

BF, 2. März 1923, 3. Jahrgang, Seite 3

Vielen Dank an meine Mitarbeiterin Sonja Apfler, die das Fundstück entdeckte!

PS: Mit dem Oberbuchhalter der Firma „Weinhandlung Leopold Wolf’s Söhne“ eröffnen wir eine kleine Artikelserie über die Familie Wolf, in Kürze lesen Sie hier mehr über die „Söhne“ von Leopold Wolf …

PPS: Assoziationen des von mir für diesen Artikel gewählten Titels „Ein Revoluzzer“ mit Erich Mühsam und der BF sind selbstverständlich nicht beabsichtigt!


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Wolf Rosa – 16. Februar 1882

Archiv jüngerer jüdischer Friedhof Eisenstadt Rosa (Rebekka) Wolf, 27. Elul 662 (= Donnerstag, 16. Februar 1882) Standortnummer: 639 Foto 1993 Foto 2016 Die Grabinschrift

Archiv jüngerer jüdischer Friedhof Eisenstadt

Rosa (Rebekka) Wolf, 27. Elul 662 (= Donnerstag, 16. Februar 1882)

Standortnummer: 639

  • Grabstein Wolf Rosa - 16. Februar 1882

    Foto 1993

  • Grabstein Wolf Rosa - 16. Februar 1882

    Foto 2016


Die Grabinschrift

Inschrift Rosa Wolf: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Hier ist geborgen פה טמונה
[2] eine edle und verehrte Frau, die Einflussreiche, die Großartige, אשה יקרה ונכבדה הקצינה המפוארה
[3] bescheiden und gepriesen, Krone ihrer Kinder und Zierde ihrer Familie. צנועה ומהללה עטרת בניה ותפארת משפחתה
[4] In ihrem Glück priesen sie Söhne und Töchter, Schwiegersöhne und Schwiegertöchter. באשרהי אשרוה בנים ובנות חתנים וחתנות
[5] Unter den Wohlhabenden des Volkes und den Mäzenen Israels war auch sie erfolg- מעשירי עם ונדיבי ישראל אף היא עשתה
[6] reich und erwarb sich einen Namen im Verbreiten von Segen und Wohl. Sie חיל וקנתה שם להפיץ ברכה וטוב היתה
[7] verwaltete und erhielt die ganze Synagogenbruderschaft, סוכנת ופרנסת לחברת הכנסת כלה
[8] Frau Rebekka Wolf, a(uf ihr sei) F(riede), מרת רבקה וואלף ע“ה
[9] Witwe des seligen Einflussreichen, des Freigiebigen, d(es hrenhaften) H(errn) Löb Wolf Halevi, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden), אלמנת המנוח הקצין הנדיב כ“ה ליב וואלף הלוי ז“ל
[10] und Tochter des Vorstehers und Leiters, H(errn Samuel Spitz, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden). ובת הראש והמנהיג ה’ שמואל שפיטץ ז“ל
[11] Sie starb mit 82 Jahren in erfülltem hohem Alter מתה בת פ“ב שנים במלואת ספק הזקנה
[12] und Greisenalter am Donnerstag, dem 21. Schvat, abends, und wurde והשיבה יום ה’ לעת ערב כ“א שבט והובלה
[13] zu Grabe gebracht mit großer Ehre von ihren versammelten Familienangehörigen לקברות בכבוד גדול אסיפת בני משפחתה
[14] und der Versammlung aller Gemeindemitglieder am 1. N(eu)(m(ond)t(ag) Adar וקבוץ כל בני הקהלה יום א’ דר“ח אדר
[15] 642 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). תרמב לפק
[16] I(hre) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה
[17] Zwölfer, Wien



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Schlesinger Theresia – 15. März 1851

Theresia (Rösel Frau Mordechai) Schlesinger, 12. Adar II 611 (= Schabbat, 15. März 1851) L-10/9/35/F-32 (Wachstein 878) Die Grabinschrift האשה החשובה דגולה מרבבה תמימה במעשיה ומפורסמת בפעולותיה הצדקית הנעימה והמהוללה…

Theresia (Rösel Frau Mordechai) Schlesinger, 12. Adar II 611 (= Schabbat, 15. März 1851)

L-10/9/35/F-32 (Wachstein 878)

  • Grabstein Rösel Frau Mordechai Schlesinger, 12. Adar II 611
  • Grabstein Rösel Frau Mordechai Schlesinger, 12. Adar II 611
  • älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt, Sektor L


Die Grabinschrift

האשה החשובה דגולה מרבבה תמימה במעשיה
ומפורסמת בפעולותיה הצדקית הנעימה והמהוללה
א“ח מ ריזל אשת האלוף והמרומם הר“ר
מרדכי שלעזינגער י“נ יום א’ י“ב אדר שני שנת תרי“א לפ“ק

פ“ט

רוממו קינה ונהי על אשה כשירה
יקרה מפנינים אשר פה חצבה קברה
זכרו צדקתה ופעולתה תמה וברה
לכל עני ואביון פרשה טוב כפיה
שלחה לכל עת זכות ידיה נגד …
שחר ונשף לבית התפלה נשאה פעמיה
תנו לה מפרי ידיה להלל בשערים מעשיה

תנצב“ה


Anmerkungen

Der Grabstein ist mehrfach gebrochen, die einzelnen Teile befinden sich am Plan auf den Standorten L-10, L-9, L-35 und F-32.

Biografische Notizen

Therese Schlesinger starb im Alter von 58 Jahren an Nervenfieber in Eisenstadt.

Matriken Tod Theresia  Schlesinger

Matriken Tod Theresia Schlesinger


Vater: Joachim Wolf, gest. 06. Jänner 1823

Mutter: Franziska (Frumet) Wolf, gest. 06. Juni 1849

Brüder:
Leopold Wolf, gest. 11. Jänner 1866

Asriel (Israel) Wolf, gest. 01. Dezember 1859

(Halbbruder) Meir Wolf, gest. 29. Oktober 1859

Schwestern:
Ruchama Reitlinger, gest. 04. Mai 1849

Edel Klaber, gest. 01. April 1860

Gütel Spitzer, gest. 24. Oktober 1841

Chana Mitzker, gest. 05. September 1874

Ehemann: Markus (Max, Mordechai) Schlesinger (Güns), gest. 18. Jänner 1859

Tochter:
Katharina / Katalin (Kressel) Breuer, gest. 25. Oktober 1897, begraben am jüngeren jüdischen Friedhof in Eisenstadt

Sohn:
Sigmund/Siegmund (Issachar) Schlesinger, gest. 27. Juni 1900, begraben am jüngeren jüdischen Friedhof in Eisenstadt


Archiv älterer jüdischer Friedhof Eisenstadt


1 Kommentar zu Schlesinger Theresia – 15. März 1851

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