Koschere Melange

Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums - ISSN 2410-6380

Kategorie: Cheder

Neufeld Ignatz – 06. April 1907

Ignatz (Nachum) Neufeld, 23. Nisan 667 (Schabbat Abend, 06. April 1907) Der Grabstein befindet sich am jüdischen Friedhof Graz. Die Grabinschrift Inschrift Ignatz Neufeld: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] H(ier…

Ignatz (Nachum) Neufeld, 23. Nisan 667 (Schabbat Abend, 06. April 1907)

Der Grabstein befindet sich am jüdischen Friedhof Graz.


Grabstein Ignatz (Nachum) Neufeld, 23. Nisan 667 = Schabbat Abend, 06. April 1907

Grabstein Ignatz (Nachum) Neufeld, 23. Nisan 667 = Schabbat Abend, 06. April 1907



Die Grabinschrift

Inschrift Ignatz Neufeld: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier liegt) b(egraben) פ“נ
[2] der geachtete und getreue Mann, reich האיש היקר ונאמן רב
[3] an Werken, auserwählt, geehrt. פעלים בוחר נכבד
[4] Er handelte alle seine Tage נשא ונתן כל ימיו
[5] in Treue, [d(er teure) M(ann), d(er ehrbare) H(err), H(err)] [ה“ה הה’ ה’]
[6] Nachum Neufeld. נחום נייפעלד
[7] Er starb am 23. und wurde begraben am מת ביום כ“ג ונקבר ביום
[8] 25. des Monats Nisan 667 n(ach der kleinen Zeitrechnung). כ“ה לירח ניסן תרסז ל“
[9] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה
[10] Ignatz Neufeld
[11] gest. am 7. April,
[12] im 65. Lebensjahr.
[13] 1907

Sockel

Inschrift Ignatz NeufeldS: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] O Vater schlummre sanft hiernieder
[2] Oft von uns beweint,
[3] Bis des Himmels Frieden
[4] Wieder uns vereint.


Anmerkungen

Zeile 2/3: 2 Samuel 23,20 רב פעלים.

Zeile 4/5: Vgl. babylonischer Talmud, Traktat Schabbat 31a „In der Stunde, wenn man einen Menschen zum Gericht bringt, fragt man ihn: ‚Hast du deinen Handel in Redlichkeit betrieben‘?…“ בשעה שמכניסין אדם לדין אומרים לו נשאת ונתת באמונה…. Es „… ist dies die erste Frage, die an den Menschen im Jenseits gerichtet wird.“
(Wachstein B., Die Inschriften des Alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil 1540(?)-1670, Quellen zur Geschichte der Juden in Deutsch-Österreich, hrsg. von der historischen Kommission der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien, IV, Wien 1912, Seite 128)


Biografische Notizen

Ignatz (Nachum) Neufeld, geb. 20. Februar 1842 in Lackenbach, Hausierer, verheiratet, gest. 23. Nisan 607 = der 8. Pesachtag = Schabbat Abend, 06. April 1907 an Magenkrebs in Semriach (= Marktgemeinde in Graz Umgebung). Im Sterbebuch: 6. April, am Grabstein: 7. April, wohl weil offenbar vom hebräischen Datum errechnet ohne Berücksichtigung der Abendstunden, begraben am 25. Nisan 667 = Dienstag, 09. April 1907 auf dem jüdischen Friedhof Graz



Vater: Salo(mon) Neufeld, gest. 04. Dezember 1885, begraben am jüdischen Friedhof Graz

Mutter (sehr wahrscheinlich): Rosa/Rosina (Rachel) Neufeld, geb. Preis 1816, gest. 23. Oktober 1894, begraben auf dem jüdischen Friedhof Graz

Bruder (sehr wahrscheinlich): Karl/Carl (Koppel) Neufeld, gest. 07. November 1889, begraben auf dem jüdischen Friedhof Graz

Ehefrau: Marie Preis, geb. ca. 1851, „aus Lackenbach“, Tochter des Peter Preis, Handelsmann, und der Jeanette (Netty), geb. Deutsch (nicht im Geburtsbuch von Lackenbach gefunden. Der letzte Eintrag eines Kindes von Peter Preis und Netty Deutsch ist vom 05. Juli 1848, Tochter Saly. Möglicherweise waren die Eltern bei der Geburt von Marie schon wo anders hingezogen, mit „aus Lackenbach“ kann daher nur die Zuständigkeit gemeint sein), Heirat am 01. Juli 1873 in Graz, wh. Willendorf bei Neunkirchen

Eintrag Hochzeitsbuch Graz, Ignatz Neufeld und Marie Preis, 01. Juli 1873

Eintrag Hochzeitsbuch Graz, Ignatz Neufeld und Marie Preis, 01. Juli 1873




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Neufeld Rosa, geb. Preis – 23. Oktober 1894

Rosa/Rosina (Rachel) Neufeld, geb. Preis 23. Tischre 655 (= Simchat Tora = Dienstag, 23. Oktober 1894) Der Grabstein befindet sich am jüdischen Friedhof Graz. Die Grabinschrift Inschrift Rosa Neufeld: Zeilengerechte…

Rosa/Rosina (Rachel) Neufeld, geb. Preis 23. Tischre 655 (= Simchat Tora = Dienstag, 23. Oktober 1894)

Der Grabstein befindet sich am jüdischen Friedhof Graz.


Grabstein Rosa (Rachel) Neufeld, 23. Tischre 655 = Dienstag, 23. Oktober 1894

Grabstein Rosa (Rachel) Neufeld, 23. Tischre 655 = Dienstag, 23. Oktober 1894



Die Grabinschrift

Inschrift Rosa Neufeld: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) g(eborgen) פ“ט
[2] Frau Rachel Neufeld, 23. מרת רחל נייפעלד כג
[3] Tischre 655 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). תשרע תרנה לפק
[4] Frau
[5] Rosa
[6] Neufeld
[7] geb. 1816, gest. 1894
[8] Friede ihrer Asche.


Biografische Notizen

Rosa/Rosina (Rachel) Neufeld, geb. Preis 1816, aus Lackenbach (wohl zuständig und nicht geboren), geh. ca. 1840 Salomon Neufeld, gest. 23. Tischre 655 = Simchat Tora = Dienstag, 23. Oktober 1894 mit 78 Jahren an Lungenödem und Bronchitis in Graz, Mariahilferg. 20, begraben am 25. Oktober 1894 auf dem jüdischen Friedhof Graz.

Eintrag Sterbebuch Graz, Rosa Neufeld, 23. Oktober 1894

Eintrag Sterbebuch Graz, Rosa Neufeld, 23. Oktober 1894



Ehemann (sehr wahrscheinlich): Salomon Neufeld, geb. ca. 1809, gest. 04. Dezember 1885, begraben am jüdischen Friedhof Graz

Söhne:

Karl/Carl (Koppel) Neufeld, geb. 08. Jänner 1849 in Lackenbach, gest. 07. November 1889, begraben am jüdischen Friedhof Graz

Ignatz (Nachum) Neufeld, geb. 20. Februar 1842 in Lackenbach, gest. 06. April 1907 in Graz, begraben am jüdischen Friedhof Graz


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Neufeld Salomon – 04. Dezember 1885

Salomon Neufeld, 26. Kislew 646 (2. Chanukkatag = Freitag, 04. Dezember 1885) Der Grabstein befindet sich am jüdischen Friedhof Graz. Die Grabinschrift Inschrift Salomon Neufeld: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1]…

Salomon Neufeld, 26. Kislew 646 (2. Chanukkatag = Freitag, 04. Dezember 1885)

Der Grabstein befindet sich am jüdischen Friedhof Graz.


Grabstein Salomon Neufeld, 26. Kislew 646 = 2. Chanukkatag = Freitag, 03. Dezember 1885

Grabstein Salomon Neufeld, 26. Kislew 646 = 2. Chanukkatag = Freitag, 03. Dezember 1885



Die Grabinschrift

Inschrift Salomon Neufeld: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) g(eborgen) פ“ט
[2] [d(er) H(err), H(err)] Salomon Neufeld [הרר] שלמה נייפעלד
[3] [a(us der) h(eiligen jüdischen) G(emeinde)] Lackenbach. [מקק] לאקענבאך
[4] Seine Seele ging hinweg am V(orabend) d(es heiligen) Sch(abbat), dem 2. Tag יצאה נשמתו עשק ב
[5] [von] Chanukka 646 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). [ד]חנוכה תרמו לפק
[6] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה
[7] Hier ruht
[8] Herr
[9] Salomon Neufeld
[10] geb. 1809 gest. 1885
[11] gest. 4. Dezember 1885.
[12] Betrauert von seinen
[13] Hinterbliebenen.
[14] Friede seiner Asche!


Biografische Notizen

Salomon Neufeld, geb. ca. 1809, Hausierer aus Lackenbach, geh. ca. 1840 („verheiratet 45 Jahre“!), gest. 26. Kislew 646 =2. Chanukkatag = Freitag, 04. Dezember 1885 mit 75 Jahren an Lungenemphysem und Herzfehler in Graz, Marschallgasse 20 (Krankenhaus der Barmherzigen Brüder), begraben am 06. Dezember 1885 auf dem jüdischen Friedhof Graz.

Eintrag Sterbebuch Graz, Salomon Neufeld, 04. Dezember 1885

Eintrag Sterbebuch Graz, Salomon Neufeld, 04. Dezember 1885



Ehefrau (sehr wahrscheinlich): Rosi/Rosina (Rachel) Preis, geb. ca. 1816, gest. 23. Oktober 1894, begraben am jüdischen Friedhof Graz

Söhne:

Karl/Carl (Koppel) Neufeld, geb. 08. Jänner 1849 in Lackenbach, gest. 07. November 1889, begraben am jüdischen Friedhof Graz

Ignatz (Nachum) Neufeld, geb. 20. Februar 1842 in Lackenbach, gest. 06. April 1907 in Graz, begraben am jüdischen Friedhof Graz


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Biller Bernhard – 10. Februar 1937 / Kugel Katarina – 18. März 1904

Bernhard (Issachar ben Baruch) Biller, 29. Schvat 697 (= Mittwoch, 10. Februar 1937) Der Grabstein von Bernhard (Issachar) Biller befindet sich auf dem jüdischen Friedhof in Graz. Die hebräische Grabinschrift…

Bernhard (Issachar ben Baruch) Biller, 29. Schvat 697 (= Mittwoch, 10. Februar 1937)

Der Grabstein von Bernhard (Issachar) Biller befindet sich auf dem jüdischen Friedhof in Graz.



Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Bernhard Biller: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) b(egraben) פ“נ
[2] der torakundige H(err) Issachar, החבר ה יששכר
[3] S(ohn des) t(orakundigen Herrn) בן הח
[4] Baruch Biller, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden), ברוך ביללער זל
[5] der in seine Welt ging am 29. Schvat שהלך לעולמו ביום כט שבט
[6] des Jahres 697 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). שנת תרצז לפק
[7] Er ruhe auf seinem Lager in Frieden. ינוח בשלום על משכבו
[8] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה



Anmerkungen

Zeile 7: Vgl. Jesaja 57,2 שלום ינוחו על משכבותם.


Biografische Notizen

Bernhard (Issachar ben Baruch) Biller, geb. 16. Jänner 1863 in Güssing, Kaufmann in Graz, Raabgasse 7, gest. 29. Schvat 697 = Mittwoch, 10. Februar 1937 in Graz an Myocarditis, begraben am jüdischen Friedhof in Graz

Vater: Bernhard (Baruch) Biller, geb. ca. 1821 in Güssing, gest. 29. März 1893 in Graz, begraben am jüdischen Friedhof in Graz
Mutter: Charlotte / Lotti Schwarz, geb. ca. 1830 in Güssing, gest. 13. Mai 1892 in Graz, begraben am jüdischen Friedhof in Graz


Katarina Kugel, geb. Mackstein, 02. Nisan 664 (= Freitag, 18. März 1904)

Grabstein Katarina Kugel, geb. Mackstein, 02. Nisan 664 = Freitag, 18. März 1904

Grabstein Katarina Kugel, geb. Mackstein, 02. Nisan 664 = Freitag, 18. März 1904



Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Katarina Kugel: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) b(egraben) פ“נ
[2] eine teure Frau, die Gott fürchtete, אשה יקרה את [אלהים היא יראה]
[3] Frau Gütel Kugel. מרת גיטל קוגעל
[4] Sie starb betagt und im guten Alter von […] 95 Jahren מתה בזקנה ובשיבה טובה […] צה שנה
[5] Sie übte Wohltätigkeit und Gutes alle Tage ihres Lebens. גמלה חסד וטוב כל ימי חייה
[6] Aufrichtigen Herzens wurde sie eingesammelt im hohen Alter. ישרת לב נאספה בשיבת שנותיה
[7] Mit rechtem Urteil wachte sie über die Hergänge in ihrem Haus, טוב טעם צפתה הליכות ביתה
[8] um zu ernten in der Höhe die Früchte ihrer Mühe. לקצור במרום פרי יגיעתה
[9] I(hre) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה



Anmerkungen

Zeile 7: Vgl. Psalm 119,66 טוב טעם ודעת „rechtes Urteil und Erkenntnis“.

Sprüche 31,27 צופיה הילכות [הְַלִיכוֺת] ביתה.

Zeile 5-8: Akrostychon: Die Anfangsbuchstaben dieser Zeilen ergeben den hebräischen Vornamen der Verstorbenen (Gütel).



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Pidum Abraham – 01. August 1922

Abraham Pidum, Sohn des Samuel, 07. Av 682 (= Mittwoch, 01. August 1922) Der Grabstein befindet sich in Lymira. Die Grabinschrift Inschrift Abraham Pidum: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] Gepriesen…

Abraham Pidum, Sohn des Samuel, 07. Av 682 (= Mittwoch, 01. August 1922)

Der Grabstein befindet sich in Lymira.

Grabstein Abraham Pidum, Sohn des Samuel, 07. Av 682 = Mittwoch, 01. August 1922

Grabstein Abraham Pidum, Sohn des Samuel, 07. Av 682 = Mittwoch, 01. August 1922



Die Grabinschrift

Inschrift Abraham Pidum: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Gepriesen sei der wahre Richter. ברוך דיין האמת
[2] Das Grabmal des Mannes, מצבת קבורה האיש
[3] der verstarb in seinen besten Tagen, Η(err) הנפטר במבחר ימיו כ’
[4] Abraham Pidum, אברהם פידום
[5] S(ohn) des Samuel, s(eine Ruhe) s(ei Wonne). Er war ב’ שמואל נ’ע היה
[6] aus der Stadt Rhodos, G(ott möge) d(ie Stadt) a(ufbauen). Er starb מעיר רודיס י’ע’א וימת
[7] in einem fremden Land. Seine Ehefrau und sein Sohn בארץ נכריה אשתו ובנו
[8] schrieen, denn verlassen […] hat er היו צועקים כי עזב […]
[9] uns zu unserem Seufzen. Er ging אותנו להנחות והוא הלך
[10] zur Ruhestatt am 7. Tag d(es Monats) Av למנוחות ביום לח אב 7
[11] d(es Jahres) 5682. ש 5682
[12] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה



Anmerkungen

Zeile 1: Segensspruch als Antwort auf Tod oder Tradgödie. Genau genommen sind die Worte Teil des vollständigen Segensspruchs ברוך אתה אדני אלהינו מלך העולם דיין האמת „Gepriesen seist du Gott, unser Herr, König der Welt, der wahre Richter“.

Zeile 5: Abkürzung für נוחו עדן „seine Ruhe sei Wonne (= Eden)“, נפשו עדן „seine Seele Wonne (= Eden), oder נשמתו עדן mit derselben Bedeutung.

Zeile 6: Abkürzung für יבנה עיר אלהים .

Zeile 7: Exodus 2,22 und Exodus 18,3 בארץ נכריה .

Zeile 8b-9a: Besten Dank an Claudia Markovits Krempke für die Hilfe!

Zeile 10: Ungewöhnliche Wortstellung und Schreibung: Zu erwarten wäre etwa: ביום ז לח אב.

Zeile 12: Die Schlusseulogie ist in der Inschrift in Zeile 11 geschrieben, was natürlich keinen Sinn macht.

Headerbild: Wikipedia


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Inschriften in der ehemaligen Synagoge Kobersdorf

Im Gebäude der ehemaligen Synagoge Kobersdorf, die 2019 vom Land Burgenland gekauft wurde, befinden sich (unter anderem natürlich) auch folgende zwei Inschriften: Inschrift über der Nische für das Handwaschbecken im…

Im Gebäude der ehemaligen Synagoge Kobersdorf, die 2019 vom Land Burgenland gekauft wurde, befinden sich (unter anderem natürlich) auch folgende zwei Inschriften:

Inschrift über der Nische für das Handwaschbecken im Vorraum


Ehemalige Synagoge Kobersdorf, Inschrift über dem Handwaschbecken im Vorraum. Foto: Erwin Hausensteiner

Ehemalige Synagoge Kobersdorf, Inschrift über dem Handwaschbecken im Vorraum. Foto: Erwin Hausensteiner


Die Inschrift

Inschrift Handwaschbecken Synagoge Kobersdorf: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Ich wasche meine Hände in Unschuld und umschreite deinen Altar, Herr. ארחץ בנקיון כפי ואסבבה את מזבחך יהוה


Anmerkung

Es handelt sich bei der Inschrift um ein wörtliches Zitat von Psalm 26,6.


Inschrift über der Spendenbüchse im Vorraum


Ehemalige Synagoge Kobersdorf, Inschrift über den beiden Spendenboxen im Vorraum. Foto: Erwin Hausensteiner

Ehemalige Synagoge Kobersdorf, Inschrift über der Spendenbüchse im Vorraum. Foto: Erwin Hausensteiner


Die Inschrift

Inschrift Spendenboxen Synagoge Kobersdorf: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] […im] Land Israel […] […ב]ארץ ישראל […]


Anmerkung

Da „im Land Israel“ oder besser, schlicht „in Israel“ wenig Sinn macht, außerdem es nach „Israel“ so aussieht, als würde dort noch ein Buchstabe geschrieben gewesen sein, müsste sowohl vorne als auch hinten noch Text fehlen. Da ich nur die Fotos besitze, kann ich nicht beurteilen, ob die fehlenden Buchstaben bzw. Wörter eventuell freigelegt werden können.


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