Koschere Melange

Das Blog des Österreichischen Jüdischen Museums - ISSN 2410-6380

Kategorie: Friedhof Währing

Singer Karolina – 19. November 1851

Personenregister jüdischer Friedhof Währing K/Carolina (Glückl) Singer, 24. Cheschwan 612 (= Mittwoch, 19. November 1851) Die Grabinschrift Inschrift Karolina Singer: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] H(ier ist) {Träneneiche} g(eborgen) פ…

Personenregister jüdischer Friedhof Währing

K/Carolina (Glückl) Singer, 24. Cheschwan 612 (= Mittwoch, 19. November 1851)



Die Grabinschrift

Inschrift Karolina Singer: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier ist) {Träneneiche} g(eborgen) פ {אלון בכות} ט
[2] die bescheidene und geachtete Frau, האשה הצנועה והגבירה
[3] Frau Glückl, מרת גליקל
[4] Ehefrau d(es ehrbaren) H(errn) Jokl Singer אשת כ”ה יוקל זינגר
[5] aus Alt Hart. Die starb am 24. מאלטהארט אשר מתה ביום כד
[6] und eingesammelt wurde zu ihrem Volk am 26. daselbst ונאספה אל עמה ביום כו בו
[7] des Monats Cheschwan des Jahres 612 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). לחודש חשון שנת תריב לפ”ק
[8] Das Gedächtnis (bleibe) bis zur letzten Generation, für alle, die nach ihr kommen. זכרון לדור אחרון הבאים אחריה
[9] I(hre) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה
[10] Hier ruhet die biedere Frau
[11] KAROLINA SINGER
[12] Glasfabrikantens Gattin zu ROSENAU
[13] in Mähren, gestroben im 54. Lebensjahre
[14] am 19. Nov. und wurde bestattet am 21. 1851


Anmerkungen

Zeile 2: Schabbat 53b צנועה אשה.

Zeile 5: “Alt Hart”, deutscher Name für Staré Hobzí in Tschechien.

Zeile 6: Vgl. Genesis 49,33 “(Jakob) verschied und wurde mit seinen Vorfahren vereint” (wörtlich: “… zu seinen Vorfahren eingesammelt”) …ויגוע ויאסף אל עמיו u.a.

Zeile 12: Rosenau, deutscher Name für Rožnov pod Radhoštěm in Tschechien.


Biografische Notizen

K/Carolina (Glückl) Singer, geb. ca. 1805 oder ca. 1797, aus Rosenau (= Rožnov pod Radhoštěm in Tschechien), verheiratet, gest. 24. Cheschwan 612 = Mittwoch, 19. November 1851 um 14 Uhr? mit 46 Jahren (Sterbebuch) oder 54 Jahren (hebräische Grabinschrift) an Entartung der Unterleibsorgane in Wien Leopoldstadt 699, begraben am 21. November 1851 am jüdischen Friedhof Währing, alter Platz, 4. Reihe, lt. Gräberbuch alte Nr.: 2606, neu: Gruppe 8, Nr. 111

Ehemann: Jakob Singer, Glasfabrikant aus Alt Hart (= Staré Hobzí in Tschechien)


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Teweles Jakob – 14. April 1813

Personenregister jüdischer Friedhof Währing Jakob Teweles, Erev Pesach, 14. Nisan 573 (= Mittwoch, 14. April 1813) Die hebräische Grabinschrift Inschrift Jakob Teweles: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] {Segnende Priesterhände} {ידי…

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Jakob Teweles, Erev Pesach, 14. Nisan 573 (= Mittwoch, 14. April 1813)



Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Jakob Teweles: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] {Segnende Priesterhände} {ידי כהן}
[2] Hier ist geborgen פה נטמן
[3] der rechtschaffene erhabene Mann, האיש הישר הנעלה
[4] d(er ehrbare) H(err), H(err) Jakob, S(ohn) d(es ehrbaren) H(errn) כהרר יאקב בהרר
[5] Mordechai Ka”tz Teweles מרדכי כ’ץ טעועלס
[6] aus Prag. Er verstarb Mittwoch, מפראג נפטר יום ד’
[7] Vorabend von Pesach, und wurde tags darauf begraben ערב פסח ונקבר למחרתו
[8] im Jahr 573 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). שנת תקעג לפק
[9] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה


Biografische Notizen

Jakob Teweles, geb. ca. 1762, tolerierter Handelsmann aus Prag, gest. Erev Pesach, 14. Nisan 573 = Mittwoch, 14. April 1813 um 11.05 Uhr mit 51 Jahren an Schleimschlag in Wien Stadt, Nr. 811, begraben am 15. April am jüdischen Friedhof Währing, alte Nr.: 627, neu: Gruppe 4, Nr. 172

Vater: Markus (Mordechai Katz) Teweles, aus Prag

Ehefrau: Catharina Tewilis (sic!), geb. Löwy ca. 1775, aus Hotzenplotz (= Osoblaha in Tschechien), gest. 28. August 1827 in Wien Leopoldstadt Nr. 3 mit 52 Jahren an Gallenfieber, begraben am jüdischen Friedhof Währing, alte Nr.: 625, neu: Gruppe 4, Nr. 170 (neben ihrem Ehemann).

Eintrag Sterbebuch Wien, Catharina Tewilis (sic!), 28. August 1827

Eintrag Sterbebuch Wien, Catharina Tewilis (sic!), 28. August 1827



Ebenfalls am jüdischen Friedhof Währing begraben sind:

Bruder: Moses Tewelis (sic!), geb. ca. 1795, Kaufmann aus Prag?, gest. mit 38 Jahren am 06. November 1795 an Lungeneitersucht?, begraben am jüdischen Friedhof Währing, alte Nr. 847, neu: Gruppe 4, Nr. 240

Eintrag Sterbebuch Wien, Mose Tewelis (sic!), 06. November 1795

Eintrag Sterbebuch Wien, Mose Tewelis (sic!), 06. November 1795



Söhne:

Markus Tebeles (sic!), geb. ca. 1795, gest. 05. September 1798 mit 2.5 Jahren an bösartigen Blattern, begraben am jüdischen Friedhof Währing, alte Nr.: 849, neu: Gruppe 4, Nr. 238

Eintrag Sterbebuch Wien, Markus Tebeles, 05. September 1798

Eintrag Sterbebuch Wien, Markus Tebeles, 05. September 1798



Heinrich Teweles, geb. ca. 1793, Traiteur, gest. 17. November 1851 mit 58 Jahren an Lungenschleim in Wien Leopoldstadt 638, begraben am jüdischen Friedhof Währing, alte Nr.: 628, neu: Gruppe 4, Nr. 173

Eintrag Sterbebuch Wien, Heinrich Teweles, 17. November 1851

Eintrag Sterbebuch Wien, Heinrich Teweles, 17. November 1851



Weitere Familienangehörige, siehe Stammbaum auf geni.com!

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Löwy Elias (Eduard) – 25. August 1847

Personenregister jüdischer Friedhof Währing Elias / Eduard Löwy, 13. Elul 607 (= Mittwoch, 25. August 1847) Die hebräische Grabinschrift Inschrift Elias Löwy: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] H(ier liegt) b(egraben)…

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Elias / Eduard Löwy, 13. Elul 607 (= Mittwoch, 25. August 1847)



Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Elias Löwy: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier liegt) b(egraben) פ”נ
[2] der unverheiratete Mann, d(er ehrenwerte) Eli(as), Sohn d(es ehrbaren) H(errn) הבחור כ’ אלי’ בן כה
[3] Jakob Löwy, s(ein Andenken) m(öge bewahrt werden), a(us der) h(eiligen jüdischen) G(emeinde) יעקב לעווי ז”ל מק”ק
[4] Bösing im Lande Ungarn. פיזינג במדינת אונגרן
[5] Alle Tage seines Lebens übte er Gerechtigket an כל ימיו פעל צדק עם
[6] den Menschen und besonders wirkte e(r) בני אדם ובייחוד עש’
[7] Wohltätigkeit an seinen Eltern und an חסד עם אבותיו ועם
[8] seinen Familienangehörigen. Er verst(arb) am בני משפחתו נפט’ יום
[9] Mittwoch, 13. Elul 607 n(ach der kleinen Zeitrechnung). ד יג אלול תרז לפ”ק
[10] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה


Anmerkungen

Zeile 4: “Bösing”, deutscher Name für Pezinok (Slowakei).


Biografische Notizen

Elias / Eduard Löwy, geb. ca. 1807, Handelsmann aus Pezinok (Slowakei), ledig, gest. 13. Elul 607 = Mittwoch, 25. August 1847 um 3.30 am Morgen mit 40 Jahren an Lungentuberkulose in Wien, Leopoldstadt 231, Provinzialkrankenhaus, begraben am 26. August um 15 Uhr am jüdischen Friedhof Währing, alte Nr.: 3570, neu: Gruppe 8, Nr. 438

Vater (weiland): Jakob Löwy


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Anhauch Markus – 07. Jänner 1839

Personenregister jüdischer Friedhof Währing Markus (Mordechai Isak) Anhauch, 22. Tevet 599 (= Montag Abend, 07. Jänner 1839) Die hebräische Grabinschrift Inschrift Markus Anhauch: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] H(ier liegt)…

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Markus (Mordechai Isak) Anhauch, 22. Tevet 599 (= Montag Abend, 07. Jänner 1839)



Die hebräische Grabinschrift

Inschrift Markus Anhauch: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] H(ier liegt) b(egraben) פ”נ
[2] ein rechtschaffener Mann, untadelig wandelnd, איש ישר הולך תמים
[3] der teure Rabbinische, MORENU Mordechai הרבני היקר מו”ה מרדכי
[4] Isak, Sohn des MORENU Chajim יצחק בן מו”ה חיים
[5] Aaron Halevi Anhauch a(us der) h(eiligen jüdischen) G(emeinde) אהרן הלוי אנהוך מק”ק
[6] Levov. Er verstarb in gutem Ruf לבוב נפטר בשם טוב
[7] am Dienstag, 22. Tevet und wurde begraben ביום ג כ”ב טבת ונקבר
[8] am Donnestag, 24. Tevet des Jahres ביום ה כד טבת שנת
[9] 599 n(ach der kleinen Zeitrechnung). תקצט ל
[10] S(eine) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה


Anmerkungen

Zeile 2: Vgl. bes. Ijob 1,1 “…dieser Mann, untadelig, rechtschaffen und gottesfürchtig…” …האיש ההוא תם וישר וירא אלהים und Ijob 1,8; 2,3 “…ein untadeliger und rechtschaffener Mann…” …איש תם וישר…. Vgl. weiters Psalm 15,2 הולך תמים ופעל צדק, vgl. auch Sprüche 28,18. Babylonischer Talmud, Traktat Makkot 24a setzt den makellos Wandelnden mit Abraham gleich הולך תמים זה אברהם mit Verweis auf Genesis 17,1 “… er (der Herr) sprach zu ihm (Abraham): … sei rechtschaffen” …ויאמר אליו…והיה תמים:.

Zeile 3 und 4: MORENU bedeutet wörtlich “u(nser) L(ehrer), H(err)”. Den MORENU-Titel erhielten nur besonders gelehrte Männer, Bernhard Wachstein bezeichnet ihn als “synagogaler Doktortitel” (siehe Bernhard Wachstein, Die Inschriften des Alten Judenfriedhofes in Wien, 1. Teil 1540 (?)-1670, 2. Teil 1696-1783, Wien 1912, 2. Teil, S. 15).

Zeile 6: “Lwow”, russischer Name für Lemberg.


Biografische Notizen

Markus (Mordechai Isak) Anhauch, geb. ca. 1792 in Lemberg, gest. 22. Tevet 599 = Montag Abend?, 07. Jänner 1839 (lt. Sterbebuch am Nachmittag, der 22. Tevet war aber bereits Montag Abend bzw. Dienstag) an Erschütterung des Gehirns in Wien, Stadt Nr. 489, begraben am Donnerstag, 10. Jänner 1839 am jüdischen Friedhof Währing, alte Nr.: 3002, neu: Gruppe 7, Nr. 468

Vater: Chajim Aaron Halevi Anhauch aus Lemberg

Töchter:

Franziska Anhauch, geb. ca. 1818, gest. 07. März 1824, begraben am jüdischen Friedhof Währing

Barbara Anhauch, geb. ca. 1824, gest. 05. März 1825, begraben am jüdischen Friedhof Währing


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Neumann Barbara (Betty), geb. Mittler – 06. Jänner 1852

Personenregister jüdischer Friedhof Währing Barbara / Betty (Bela) Neumann, geb. Mittler, 14. Tevet 612 (= Dienstag, 06. Jänner 1852) Die Grabinschrift Inschrift Barbara Neumann: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung [1] Dieser…

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Barbara / Betty (Bela) Neumann, geb. Mittler, 14. Tevet 612 (= Dienstag, 06. Jänner 1852)



Die Grabinschrift

Inschrift Barbara Neumann: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Dieser זאת
[2] Stein möge sein המצבה תהי
[3] Zeuge, denn hier ist geborgen לעדה כי פה טמונה
[4] die teure Frau, F(rau) Bela, האשה היקרה מ” בילה
[5] Ehefrau d(es ehrbaren) H(errn) Hirsch Neumann. אשת כה הירש ניימאן
[6] Sie verstarb am Dienstag, 14. Tevet נפטרת ביום ג יד טבת
[7] des Jahres 612 n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). שנת תריב לפ”ק
[8] I(hre) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה
[9] BETTY NEUMANN


Biografische Notizen

Barbara / Betty (Bela) Neumann, geb. Mittler ca. 1824, gest. 14. Tevet 612 = Dienstag, 06. Jänner 1852 um 14 Uhr mit 28 Jahren an Lungensucht in Wien, Leopoldstadt, begraben am 08. Jänner am jüdischen Friedhof Währing, alte Nr. 2579, neu: Gruppe 7, Nr. 269

Ehemann: Hermann (Hirsch) Neumann, Kaufmann aus aus Hradčovice (damals Ungarn, heute Tschechien)


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Jungmann Katharina, geb. Sruh – 08. Oktober 1854

Personenregister jüdischer Friedhof Währing Katharina (Chaja) Jungmann, geb. Sruh, 16. Tischre 615 / 2. Tag von Sukkot (= Sonntag, 08. Oktober 1854) Die hebräische Grabinschrift (Rückseite) Inschrift Katharina Jungmann: Zeilengerechte…

Personenregister jüdischer Friedhof Währing

Katharina (Chaja) Jungmann, geb. Sruh, 16. Tischre 615 / 2. Tag von Sukkot (= Sonntag, 08. Oktober 1854)



Die hebräische Grabinschrift (Rückseite)

Inschrift Katharina Jungmann: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Hier ist geborgen פה טמונה
[2] Frau מרת
[3] Chaja Jungmann. חיה יונגמאן
[4] Sie verstarb am Sonntag, נפטרה ביום א’
[5] 16. Tischre, טז תשרי
[6] und wurde begraben am Dienstag ונקברת ביום ג
[7] des Jahres שנת
[8] 615 תרטו
[9] n(ach der) k(leinen) Z(eitrechnung). לפק
[10] I(hre) S(eele) m(öge eingebunden sein) i(m Bund) d(es Lebens). תנצבה

Die deutsche Grabinschrift (Vorderseite)

Inschrift Katharina Jungmann Dt: Zeilengerechte Transkription und Übersetzung
[1] Hier ruhet
[2] Frau
[3] KATHARINA
[4] JUNGMANN
[5] geborne Sruh,
[6] gest. den 8. Oktober 1854
[7] im 52. Lebensjahre.
[8] Sanfte Ruhe ihrer Asche.
[9] Gewidmet
[10] von ihren tief trauernden
[11] Angehörigen.


Biografische Notizen

Katharina (Chaja) Jungmann, geb. Sruh, geb. ca. 1802 in St. Georgen (= Svätý Jur bei Pressburg, damals Ungarn), Tochter des Wolf Jacob Sruh und der NN, gest. 16. Tischre 615 bzw. 2. Tag von Sukkot = Sonntag, 08. Oktober 1854 um 04 Uhr Früh in Wien, Leopoldstadt I an Brechruhr, begraben am Dienstag, 10. Oktober 1854 am jüdischen Friedhof Währing, allgemeiner Platz, 17. Reihe, Nr. 7, lt. Gräberbuch alte Nr. 3979, neu: Gruppe 8, Nr. 559.

Ehemann: Leopold Jungmann, Kaufmann in Wien (1836 Gründung einer Manufakturwarenhandlung), geb. 25. Juni 1803 in St. Georgen (= Svätý Jur bei Pressburg, gest. 25. Juli 1877 in Baden bei Wien, Grabengasse 20.
(Nach dem Tod von Katharina heiratete Leopold Jungmann am 25. November 1855 in Wien Amalia (Maly) Friedländer).

5 Kinder aus erster Ehe mit Katharina Sruh, darunter:

Wilhelm Jungmann, geb. 30. Dezember 1838 in St. Georgen (= Svätý Jur bei Pressburg, gest. 10. April 1914 in Wien VI, Drehufeisengasse 3, begraben am Zentralfriedhof Wien in der Familiengruft.

Wilhelm Jungmann meldete 1866 eine Schneiderzugehörhandlung als Gewerbe an und protokollierte 1867 sein Unternehmen beim Wiener Handelsgericht … doch 1873 traft sein Neffe und Schwaer Wilhelm Dukes in das Unternehmen ein, wodurch sein Name auf “Wilhelm Jungmann & Neffe” lautetet. Die Firma hatte von 1870 bis 1881 ihren Sitz in Wien I, Salvatorgasse 3 und 5 und entwickelte sich der kleinen Schneiderzugehörhandlung zur exklusivsten Adresse für feine Damenstoffe in Wien. Bereits 1881 erhielten die beiden Inhaber der Firma den Titel eines k.u.k. Hoflieferanten und übersiedelten in das neue Geschäftslokal auf dem Albrechtsplatz 3 (heute Albertinaplatz 3), wo das Unternehmen nach wie vor seinen Sitz hat…

Georg Gaugusch, Wer einmal war. Das jüdische Großbürgertum Wiens, 1800-1938, Band I, A-K, Wien 2011, 1296f

Georg Gaugusch führt seit 2005 das Unternehmen. Auf dessen Website finden Sie auch eine ausführliche Geschichte des Unternehmens.


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